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Thema: Erdaushub

  1. #1

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    Erdaushub

    Hallo an alle,

    bin neu hier und werde mich in nächster Zeit wohl öfters hier aufhalten (müssen).

    Wir sind gerade in den Anfangsplanungen für ein Bauvorhaben. Um zu sparen, will ich den Erdaushub gerne kostengünstig loswerden.

    Um ein Angebot einholen zu können, sollte ich aber wissen, um wieviele Tonnen oder m3 es sich handelt - und hier kommt nun meine Frage.

    Wie kann ich die Werte ermitteln? Gibt es eine Faustregel?

    Das Grundstück ist 396 qm2 groß, bebaute Grundstücksfläche wird ca. 70 qm2 sein. Vielen Dank im voraus für die Hilfe

    Mfg
    M
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  2. Erdaushub

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Marcios Beitrag anzeigen
    Wie kann ich die Werte ermitteln?
    Für den Bauantrag brauchst Du eine Vermessung der Höhenlage, diese wird dann in die Ansichten vom Architekten eingezeichnet und das Haus wird in der Höhe positioniert. Mit diesen Werten und dem Wissen über die Tiefe der Gründung (->Bodengutachten) kannst Du rechnen ...
    Aber achte darauf, dass der ausgebaggerte Grund nun um 25-30% mehr Volumen hat, als vorher im festen Bodengefüge.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von Marcios Beitrag anzeigen
    Wie kann ich die Werte ermitteln? Gibt es eine Faustregel?

    Das Grundstück ist 396 qm2 groß, bebaute Grundstücksfläche wird ca. 70 qm2 sein. Vielen Dank im voraus für die Hilfe

    Mfg
    M
    ...Grundrechenarten beherrschst du als BWLer, nehm ich mal an....

    Länge x Breite plus an jeder Seite rd 1,5 (2) m für den Arbeitsraum (Böschung ist berücksichtigt) x Tiefe (die der Keller im Boden steckt, nicht alle Keller sind komplett unter der Erde, kann man aus dem 1:100er Plan ausmessen)

    ...ergibt die cbm in verdichtetem Zustand,
    ausgebaggert, also aufgelockert ca mal Faktor 2 (falls was auf dem Grundstück gelagert werden soll....)

    Gewichte: normale Erde knochentrocken etwa 1,5t Cbm bis etwa 2,5t nass
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  5. #4
    Themenstarter

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    Ok, vielen Dank für die Info. Das heisst, ich kann im Moment dieses Thema für mich wieder schließen, weil ich die Werte noch nicht weiss.
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  6. #5
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ...Grundrechenarten beherrschst du als BWLer, nehm ich mal an....

    Länge x Breite plus an jeder Seite rd 1,5 (2) m für den Arbeitsraum (Böschung ist berücksichtigt) x Tiefe (die der Keller im Boden steckt, nicht alle Keller sind komplett unter der Erde, kann man aus dem 1:100er Plan ausmessen)

    ...ergibt die cbm in verdichtetem Zustand,
    ausgebaggert, also aufgelockert ca mal Faktor 2 (falls was auf dem Grundstück gelagert werden soll....)

    Gewichte: normale Erde knochentrocken etwa 1,5t Cbm bis etwa 2,5t nass
    bin zwar kein BWL-ler, aber die Grundrechenarten beherrsche ich trotzdem.

    L: 8 m + 2m
    B: 8 m + 2m
    T: 1,20 m

    also hätte ich ca. 120 cbm...die Erde ist Lösslehm. Wenn ich den Mittelwert nehme, komme ich auf ca. 240 Tonnen!? Kann das denn sein?

    Oder hab ich irgendwo ein Denkfehler drin?
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  7. #6
    Avatar von coroner
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    Wenn du aber in einem ländlichen Gebiet wohnst und der Boden nicht steinig/lehmig/schluffig ist, dein Baugebiet vielleicht vorher sogar Acker war...
    dann... ja dann... könntest du sogar nen Landwirt in der Umgebung finden
    der gern deinen Aushus sich an seinen Feldrand kippen lässt und du könntest
    3-10 € /m³ Kippgebühren und ggf. ein paar km LKW Fahrt sparen...
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    Wenn du aber in einem ländlichen Gebiet wohnst und der Boden nicht steinig/lehmig/schluffig ist, dein Baugebiet vielleicht vorher sogar Acker war...
    dann... ja dann... könntest du sogar nen Landwirt in der Umgebung finden
    der gern deinen Aushus sich an seinen Feldrand kippen lässt und du könntest
    3-10 € /m³ Kippgebühren und ggf. ein paar km LKW Fahrt sparen...
    Genau deshalb will ich ja so schnell wie möglich wissen, wieviel cbm/t es sind, damit ich mal eine Anfrage an die örtlichen Landwirte/Bauunternehmer/ etc. stellen kann.

    Es war bisher Landwirtschaftliches Ackerland (Anbau Erdbeeren und Kartoffeln)
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  9. #8
    Avatar von coroner
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    Ich denke dafür muss der Landwirt das nicht zu genau wissen.
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  10. #9
    Avatar von alex2008
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    ermittle die Kubikmeter und nimm das Ergebnis mal 2 dann haste die ungefähre Tonnage.
    Lass dich erst mal nicht verrückt machen mit Auflockerungsfaktoren etc.
    Da bringen die diversen Näherungsverfahren zur Volumenberechnung mehr Unsicherheit
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  11. #10
    wasweissich
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    bernix , du hast schonmal genauere auskünfte erteilt

    das mit der zweifachen auflockerung sind aber böse gespenster ...... (wird beim löslehm bei 1,2 liegen .... )
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    Avatar von alex2008
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    bei Fels kanns durchaus Faktor 2 werden
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  14. #12
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von marcios Beitrag anzeigen
    ...die erde ist lösslehm. ..........

    Zitat Zitat von wasweissich Beitrag anzeigen
    (wird beim löslehm bei 1,2 liegen .... )
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