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  1. #1

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    Abstand zwischen Kaminmündung und Napoleonhut?

    Mein BSFM meinte heute, dass der Abstand von knapp 130 mm zu gering sei und ich im Falle eines Brandes mit der Leistung meiner Wohngebäudeversicherung Probleme bekommen könnte. Der Abstand müsse mindestens das 1,5fache des Innenduchmessers des Mündungsrohres betragen. Auf meine Frage, ob das gesetzlich und wo nachlesbar wäre, meinte er, dass es rechtlich eine Grauzone wäre, dass aber so zu DDR-Zeiten gewesen wäre und heutzutage die Dachdecker bzw. Kaminsetzer darauf oftmals nicht achten würden, er mir das aber sagt, weil er um mein Leben besorgt sei. Prinzipiell sehr ehrenhaft, allein der Glaube fehlt mir.

    Bisher hatte der Kaminabzug (einzügig) nie Probleme gemacht und auch alle 4 Kehrungen (p.a einmal, da nur gelegentliche Nutzung) verliefen bisher ohne Mängel ab, nur heute, als nicht nur der Spannemann sondern der Chef persönlich vorbeischaute (ersterer hätte sich selbstständig gemacht) und mir zu allem Überfluss auch noch eine Feuerstättenschau aufs Auge drücken wollte, obwohl die lt. Wurfzettelchen per Kreuz nicht anberaumt war und erst nach 5 Jahren (bei uns 2012) fällig wäre, gab es auf einmal diesen Mangel, den er vermerken will. Das Mündungsrohr könnte man noch einkürzen, er meinte, es müssten bei Berücksichtigung des Durchmessers mind. 250mm Abstand zwischen Mündung und Napoleonhut sein. Hieße für mich also, ich muss 'nen Dachdecker beauftragen, der mir das abflext oder absägt und der macht das nicht umsonst. M.E, reichen die knapp 130 mm aus weil's bisher immer ordentlich abzog. Wer hat hier eine Fachauskunft parat, in Wikipedia steht ''Der Abstand zwischen Abdeckplatte und Mündung sollte mindestens dem halben lichten Innenmaß bzw. Innendurchmesser des Schornsteins entsprechen''? Nun gut, ich weiß jetzt nicht, inwieweit das aussagekräftig ist, denn dann würden nämlich auch die 130 mm locker ausreichen. Kann mir der BSFM die Abnahme nächstes Jahr verweigern, fallsl ich nichts abflexen lasse? Worauf stützt er sich dabei gesetzlich, doch nicht auf DDR-Recht oder? Ich meine, die ganze Gesetzgebung dazu ist ja von 1935, wäre zumindestens politisch verwandt. Oder darf man sich noch wundern ;-)? Danke im Voraus.

    PS: Es handelt sich um einen gängigen einzügigen Kaminzug (Schiedel), oben als Abschluss ist eine quadratische Betonplatte drauf, durch die die Mündung ragt. Der Napoleonhut (VA-Stahl, kein Gelump) ist per Metallfüßen auf Betonplatte geschraubt. Angeschlossen ist ein 7,4 kW Hark-Dauerbrandofen mit Kaminfkt.
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  2. Abstand zwischen Kaminmündung und Napoleonhut?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Geht´s ein bischen genauer?

    Beträgt der Abstand von der Mündung (Rohr) zur Mitte der Welle 13cm? oder bis Unterkante der Welle (bis zur Mitte dann 13cm + xx cm)?

    Ein zu geringer Abstand kann mehrere Probleme verursachen.

    a.) Der Zug des Schornsteins wird negativ beeinflußt (Zeta?)
    b.) Im Winter kann Kondensat gefrieren und den Abzug der Rauchgase behindern
    c.) Abgas kann umgelenkt werden (Nachbarschaft?)
    d.) Was passiert im Brandfall?
    e.) Schornsteinfeger kann nicht von der Mündung aus kehren

    Ob der Schornstein mit dieser Haube zulässig ist, müsste man klären. Vielleicht hilft auch ein Blick in DIN18160, DIN EN 1856-x

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Wenn der Schornstein einen Kondensatablauf hat und außerdem auch noch ein schickes Schamotterohr im Inneren, brauchts heutzutage keinen Napoleonhut mehr. Wenn es da mal reinregnet, machts dem Rauchrohr nix und das Wasser kann problemlos in den Kanal ablaufen!
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  5. #4
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    Beträgt der Abstand von der Mündung (Rohr) zur Mitte der Welle 13cm? oder bis Unterkante der Welle (bis zur Mitte dann 13cm + xx cm)?>>>>>>

    13 cm beträgt der Abstand zwischen Oberkante Rauchmündung bis zur Wellenoberkante (ich nenne das jetzt mal Amplitude)

    Ein zu geringer Abstand kann mehrere Probleme verursachen.
    a.) Der Zug des Schornsteins wird negativ beeinflußt (Zeta?)
    b.) Im Winter kann Kondensat gefrieren und den Abzug der Rauchgase behindern
    c.) Abgas kann umgelenkt werden (Nachbarschaft?)
    d.) Was passiert im Brandfall?
    e.) Schornsteinfeger kann nicht von der Mündung aus kehren>>>>>>>>>>>

    Danke, ich würde so von meinem Laienverständnis her generell zustimmen. Ich tröste mich bisher damit, dass wir nur gelegentlich heizen und es bisher auch keine Beanstandungen vom Kehrer gab. Nur der neue wollte einen Mangel erkennen.

    Ob der Schornstein mit dieser Haube zulässig ist, müsste man klären. Vielleicht hilft auch ein Blick in DIN18160, DIN EN 1856-x>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Die Haube wurde wie gesagt bei den Kehrungen 2008-2010 nicht beanstandet. Irgendwie hat der neue Kehrer aber Bedenken, die ich durchaus teilen könnte, wenn mir hier eine Gesetzesgrundlage genannt wird. Jeder falsche Pups wird doch sonst per Gesetz nachgewiesen. Wenn ich sage, ich bin der Meinung, 13cm reichen aus, weil ich die abziehenden Gase schon beobachtet habe, auch im Hark-Ofen hinter der Scheibe, es gab nie einen Stau) und der Kehrer aus welchem Gefühl her auch immer meint, es würde nicht reichen, dann habe ich da irgendwie ein Problem. Für die Meidinger Scheibe gibt es ja Formeln zur Flächenberechnung und auch der Höhe zum Mündungsrohr, nur ist die für Gasfeuerstätten konstruiert worden. Dieser im Volksmund Napoleohut ist ja nur ein anderer Begriff und ich nutze den ja auch nicht als Sogwirkungsbeschleuniger wegen des kühlerem Abgases, da wir ja sowieso nur Festbrennstoffe verheizen, sondern ausschließlich wegen Nässeschutz und nur deswegen. Hatte auch andernorts gelesen, dass die Meidinger Scheibe an sich umstritten ist in ihrer Wirkung, also so richtig schlau werde ich aus der Geschichte nicht, aber ich will auch nicht so naiv sein, ohne etwas Handfestes gleich der Forderung nachzugeben, das Mündungsrohr abflexen zu lassen, bei 3cm Abstand würde ich das ja noch einsehen. Der Kehrer kommt übrigens mit seinem Kehrbesen und Kuller ausreichend rein, das kann der Grund schon mal nicht sein. Bei Wikipedia steht z. B.: ''Der Abstand zwischen Abdeckplatte und Mündung sollte mindestens dem halben lichten Innenmaß bzw. Innendurchmesser des Schornsteins entsprechen, um die freie Abströmung nicht zu behindern.''
    http://de.wikipedia.org/wiki/Schornsteinkopf
    Innemaß Schornstein gleich Mündungsrohrdurchmesser? 130mm wären bei mir dann locker innerhalb des Spielraumes, da das Innenmaß des Mündungsrohres 160 oder 170 mm beträgt. Nur wie seriös ist solch eine Aussage im Wikipedia und wer sie anzweifelt....wo ist die eindeutigere Aussage inkl. Gesetz;-)? Verboten ist der Napoleonhut bei Anlagen für Festbrennstoffen offenbar ja nicht. Und wäre der Abstand von 130 mm außerhalb einer gesetzl. Vorschrift, dann hätte der die Anlage doch sicherlich kompelttl stillgelegt, da bin ich mir sicher? Schon deswegen, weil er an der Stilllegung noch extra verdient hätte. Sagt mir mein gesunder Menschverstand. Übrigens wollte der mir ja sogar eine Feuerstättenbesichtigung aufs Auge drücken, zumindestens war die vorgefertigte Rechnung schon darauf vorbereitet. Nun ist die aber erst nach 5 Jahren fällig und das wäre bei uns erst 2012, da musste er dann auch schön sein lassen, als ich ihm das verklickert. Ergo: ich habe mich verar... gefühlt. Da meinte er noch, er macht dieses Jahr in unserem Dorf sowieso gerade die Feuerstättenbesichtigungen und da macht er alle gleich mit einmal. Muss ich demnächst bei 'ner Autoreparatur auch meinen TÜV machen lassen, obwohl der erst ein Jahr später fällig ist? Fakt ist, ich habe nicht nur unschöne Sachen über dieses Gängelhandwerk, dessen Gesetzesgrundlagen von 1935 offenbar nahtlos übernommen wurden, damit der Staat immer schön in der KÜO rummurksen kann, bisher gehört oder gelesen, sondern selbst erfahren müssen, wie die teilweise zu ticken scheinen. Muss mal noch herausbekommen, ob die Konkurrenz wirklich preiswerter ist, weil man da doch glaube noch eine Art Nachbegehung machen muss, denn den EU-Nichtdeutschen traut man ja nicht und dann kommt da wahrscheinlich sogar noch eher mehr heraus ;-). Da fällt mir noch ein, er meinte, das mit den Napoleonhüten und den Maßen wäre 'ne rechtl. Grauzone bei Festbrennstoffanlagen, so richtig harmonieren da die Hersteller nicht mit seinem alten Erkenntnisstand? Wo der herstammt? Aus der Ex-DDR! Kein Witz!
    Ach ja, hätte ich nicht noch explizit nachgefragt, ob er denn mal in den Schacht schauen könnte im Wohnzimmer, hätte er es auch nicht gemacht und dennoch seine Feuerstättenbeschauung abgezogen, die ich ihm ja vermasselt hatte, weil ich das mit den 5 Jahren wusste. (ab 2013 dann bereits aller 3,5 Jahre). Der vorher hatte immer in die Klappe im Wohnzimmer geschaut, war auch diesmal kein Kondensat drin und alles ok. Ach ja, die Schamottesteine im Ofen wurden dieses Mal erstmals mit einer Taschenlampe begutachtet, auch ok, offenbar macht das den fast doppelten Preis gegenüber der herkömmlichen Kehrung aus, zumindestens hätte er das;-). Mein Einwand mit den 5 Jahren kam erst ganz am Schluss und von ihm ein langes Gesicht.

    Gruß Torsten
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  6. #5
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    Hallo @ecobauer, danke für deine Replik. Einen Kondensatablauf haben wir nicht, wurde auch bei der Planung nicht anvisiert, innen ist ein Schamotterohr, ist ein Schiedel-Modell mit grauen Betonsteinen, die geklebt sind (gemauert). Ich dachte anfangs auch, dass es nicht nötig wäre, aber bei der ersten Kehrung war leicht Kondensat drin und der Schorni riet zu einer Abdeckung. Eine hässliche runde Zinkscheibe aus dem Baumarkt wollte ich nicht und die Optik von dem Hut hat schon was, zumal auch wirklich ein großflächiger Schutz da ist, wir hatten bisher mehrmals Starkregen. Welche Abdeckung ließen wir damals offen, den Hut hatte ich mir dann kurz darauf auf eigenen Wunsch vom Dachdecker montieren lassen, ist ordentlicher VA-Stahl, auch die Schrauben und Abstands-Halterungen (Füße).
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    13 cm beträgt der Abstand zwischen Oberkante Rauchmündung bis zur Wellenoberkante (ich nenne das jetzt mal Amplitude)
    Das ist schlecht, denn da sitzt die Mündung ja höher als die seitliche Außenkante der Regenhaube. Das ist so vom Hersteller sicherlich nicht freigegeben. Je nach Wetterlage und Position des Schornsteins auf dem Dach ist ein sicherer Betrieb des Schornsteins nicht möglich.

    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Ich tröste mich bisher damit, dass wir nur gelegentlich heizen und es bisher auch keine Beanstandungen vom Kehrer gab.
    Das spielt keine Rolle. Nur weil der Schorni bisher nichts beanstandet hat, muss es noch lange nicht richtig sein. Es ist auch völlig egal wie oft der Ofen genutzt wird. Er muss ja jederzeit funktionieren. (oder willst Du erst nach vorheriger Prüfung der Wetter- und Zugverhältnisse anfangen zu schüren?)
    Zudem ist es auch möglich, dass sich durch Gesetzesänderungen Anforderungen ergeben die den Hauseigentümer zur Nachrüstung verpflichten.

    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Die Haube wurde wie gesagt bei den Kehrungen 2008-2010 nicht beanstandet. Irgendwie hat der neue Kehrer aber Bedenken, die ich durchaus teilen könnte, wenn mir hier eine Gesetzesgrundlage genannt wird. Jeder falsche Pups wird doch sonst per Gesetz nachgewiesen. Wenn ich sage, ich bin der Meinung, 13cm reichen aus, weil ich die abziehenden Gase schon beobachtet habe, auch im Hark-Ofen hinter der Scheibe, es gab nie einen Stau) und der Kehrer aus welchem Gefühl her auch immer meint, es würde nicht reichen, dann habe ich da irgendwie ein Problem.
    Was Du beobachtet hast interessiert nicht.

    Er kann sich beispielsweise auf §41 der Landesbauordnung für Sachsen Anhalt berufen, Abs. 1,

    (1) Feuerstätten und Abgasanlagen (Feuerungsanlagen) müssen betriebssicher und brandsicher sein.
    in Verbindung mit Abs. 3

    (3) Abgase von Feuerstätten ......... Sie müssen leicht gereinigt werden können.
    Mit der Haube ist der Schornstein weder betriebssicher, noch kann er leicht gereinigt werden.

    Dann kann er die Feuerungsverordnung für Sachsen Anhalt aus dem Hut zaubern, Bsp.: §6 Abs. 1

    (1) Abgasanlagen müssen nach lichtem Querschnitt und Höhe, soweit erforderlich auch nach Wärmedurchlasswiderstand und Beschaffenheit der inneren Oberfläche, so bemessen sein, dass die Abgase bei allen bestimmungsgemäßen Betriebszuständen ins Freie abgeführt werden und gegenüber Räumen kein gefährlicher Überdruck auftreten kann.
    Und wenn er gut drauf ist, kramt er auch noch das BImSchG aus dem Ordner.

    Jetzt könnte man darüber streiten, ob zumindest bei einer Berechnung nach DIN EN 13 384-1 ein funktionierender Schornstein herauskommt. Weiterhin über den Herstellers der Regenhaube und des Schornsteins eine Freigabe besorgen, dass der Schornstein in der genannten Form betriebssicher ist.

    Ich bezweifle dass das gelingen wird, denn keiner von denen wird sich die Haftung an die Backe heften. Letztendlich obliegt es dann dem Schorni ob er hier den Betrieb untersagt, Gründe dafür gibt es schon (s.o.).

    Ehrlich gesagt verstehe ich den Eiertanz nicht. Als Betreiber hat man nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten. Du willst, trotz besseren Wissens, einen Schornstein betreiben, dessen Betriebssicherheit nicht gegeben ist. Dabei wäre es so einfach hier für Ordnung zu sorgen. Rohr kürzen, fertig. Ist in 10 Minuten erledigt.

    Stattdessen willst DU lieber mit dem Schorni streiten und kramst Argumente hervor die niemanden interessieren. Wäre ich Dein Schorni dann würde ich gar nicht diskutieren, sondern einfach bei der nächsten Meldung mitteilen, dass Dein Schornstein so nicht betriebssicher ist. Dann kriegst Du Post, und spätestens dann löst sich das Problem (für den Schorni) von selbst.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
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    Das ist schlecht, denn da sitzt die Mündung ja höher als die seitliche Außenkante der Regenhaube. Das ist so vom Hersteller sicherlich nicht freigegeben. Je nach Wetterlage und Position des Schornsteins auf dem Dach ist ein sicherer Betrieb des Schornsteins nicht möglich.>>>>>>>>>>>>

    Richtig! Ich habe noch einmal nachgesehen. Die seitliche Außenkante ist aber nicht die unterste Stelle, denn das wäre die jeweils untere Welle, hattest du das gemeint? Auch ist das nur auf zwei Seiten der Fall, auf den anderen beiden Seiten kann der Rauch weitaus besser abziehen, da ja die Welle nicht da ist. Auch ist die Mündung so auf zwei Seiten besser vor Regenwasser geschützt, weil die untere Welle 1,5cm überragt. wenn ich die Mündung so wie der Schorni meinte, einkürze, ist bei starkem Wind und Regen die Haube sinnlos. Der meinte, noch 1-2 cm vom Rohr stehen lassen, doch diese etwas sehr arge Kürzung sehe ich bei gelegentlichem Betrieb mit etwas Anbrennholz inkl. anschließenden 5-6 Holzscheiten nicht ein. Wir haben eine Sole/Wasser-WP, der Ofen ist wie gesagt nur gelegentlich im Winter in Betrieb, z. B. bei milden Außentemp., um die Trägheit der FBH zu kompensieren, weil wir nicht zu denen gehören, die sich dann in der Strickjacke ins Wohnzimmer setzen, 23 °C sind bei uns Minimum. Habe gestern bei Beaufort 7 SW mal die Rauchgase beobachtet- dadurch, dass wie gesagt zwei Seiten nicht durch die Welle verdeckt sind (die kürzeren des Hutes), kann der Rauch dort immer abziehen. Ich glaube, dass hier auch 12-13cm ausreichend sind.


    Das spielt keine Rolle. Nur weil der Schorni bisher nichts beanstandet hat, muss es noch lange nicht richtig sein. Es ist auch völlig egal wie oft der Ofen genutzt wird. Er muss ja jederzeit funktionieren. (oder willst Du erst nach vorheriger Prüfung der Wetter- und Zugverhältnisse anfangen zu schüren?)
    Zudem ist es auch möglich, dass sich durch Gesetzesänderungen Anforderungen ergeben die den Hauseigentümer zur Nachrüstung verpflichten.
    >>>>>>>>>


    Stimmt nicht ganz, denn es war ein anderer Schorni, der nichts beanstandet hat, quasi der Spannemann des jetzigen BSFM. Ersterer ist nun selbstständig und Chefchen muss selbst klettern. Zudem wollte er mich linken mit der Feuerschau, die erst nächstes Jahr ansteht.

    Was Du beobachtet hast interessiert nicht.>>>>>>>>

    Mich in erster Linie interessiert es schon, natürlich ist mir bewusst, was du mir sagen willst;-).


    Er kann sich beispielsweise auf §41 der Landesbauordnung für Sachsen Anhalt berufen, Abs. 1,
    in Verbindung mit Abs. 3>>>>>>>>>

    Sicher kann er das, er hätte sicher auch sofort ein Bla aus NS-Zeiten aus seinem Zylinder zaubern können, stattdessen machte er aber lieber das Dachdenkerhandwerk schlecht (Auf ein ''Das sind so ganz spezielle Fritzen, die Dachdecker, da habe ich schon viel Mist erlebt'' habe ich mir ein ''Euer Gewerk mit der Gängelei und m. E. GG-widrigen Wohnungsschnüffelei ist ja nun auch nicht gerade sehr beliebt'' nicht verkneifen können, das nur als Anmerkung;-)). Und solche Sprüche, nur weil ein Dachdecker den Hut aufbrachte (auf meinen Wunsch hin) und offenbar den Abstand nicht einhielt, dessen Norm er aber nicht herzaubern kann, im Gegenteil, er redete von rechtl. Grauzone und machte mich unsicher hinsichtlich Wohngebäudeversicherung unsicher, zumindestens versuchte er das.


    Mit der Haube ist der Schornstein weder betriebssicher, noch kann er leicht gereinigt werden.>>>>>>>>>>


    Dann haben beide Schornis bisher also gesetzeswidrig gehandelt? Nach nun mehr 4 Kehrungen hat sich keienr wegen eines nicht einfachen Kehrens beschwert, die Bedenken galten lediglich dem nicht ungehinderten Abziehen der Rauchgase, gespickt mit DDR-Recht und Grauzonen.

    Dann kann er die Feuerungsverordnung für Sachsen Anhalt aus dem Hut zaubern, Bsp.: §6 Abs. 1>>>>>>>>>>>>>>>>

    Hat er aber nicht, stattdessen habe ich ihm den 5jährigen Zyklus für die Feuerstättenschau hervorgezaubert. Von Zaubereien anderer lasse ich mich nicht beeindrucken.



    Und wenn er gut drauf ist, kramt er auch noch das BImSchG aus dem Ordner.
    >>>>>>>>>>>>

    Offenbar wollte er nicht gut drauf sein, ich bezweifle zudem ja gar nicht, dass er der Gesetzmäßigkeiten nicht mächtig wäre. Wohlgemerkt, zu dem Zeitpunkt wollte er noch 36 Glocken anstelle 21 kassieren;-) Unten, an der Tür, nach der 'Mängelrüge', kam das dann erst raus.

    Jetzt könnte man darüber streiten, ob zumindest bei einer Berechnung nach DIN EN 13 384-1 ein funktionierender Schornstein herauskommt.
    >>>>>>>>>>

    Streiten will ich mich ja nun nicht, ist eher nicht meine Art, aber dann will ich auch Fakten. Soll er doch nachweisen, dass lt. Berechnung die Sache faul ist. Dann wäre ich der letzte, der sich widersetzt.

    Weiterhin über den Herstellers der Regenhaube und des Schornsteins eine Freigabe besorgen, dass der Schornstein in der genannten Form betriebssicher ist.>>>>>>>>>

    Wäre dem nicht so, gehe ich generell davon aus, dass die Handwerker weder das eine noch das andere so montiert hätten, warum soll ich die Gewerke und deren Arbeiten anzweifeln? Da muss er schon mit Stilllegung drohen.

    Ich bezweifle dass das gelingen wird, denn keiner von denen wird sich die Haftung an die Backe heften. Letztendlich obliegt es dann dem Schorni ob er hier den Betrieb untersagt, Gründe dafür gibt es schon (s.o.).>>>>>>>>>

    Ganz meienr Meinung, bisher hat er das aber nicht, denn außer DDR-Gewohnheitsfloskeln und grautzone kam da nix. Zumal ist interessant, dass diese Meidinger Scheiben (Napoleonhut) generell für Abgasanlagen konstruiert sind, aber gleichzeitg nicht für Anlagen mit Festbrennstoffen verboten.

    Ehrlich gesagt verstehe ich den Eiertanz nicht. Als Betreiber hat man nicht nur Rechte, sondern auch Pflichten.>>>>>>>>>

    Als Eiertanz sehe ich das nicht, eher als Willkürakt und Pflichten fußen in D IMMER auf Gesetzen o.ä. oder kennst du eine Pflicht ohne Gesetz?

    Du willst, trotz besseren Wissens, einen Schornstein betreiben, dessen Betriebssicherheit nicht gegeben ist.>>>>>>

    Heißt das jetzt, er hat einen Schornstein, der nicht betriebssicher ist, bis nächstes Jahr 'durchgehen' lassen? Denn bis dahin habe ich die Auflage, das Rohr zu kürzen, sofern ich der ''Auflage'' nachkomme und als solche sehe. Denn ohne gesetzl. Begründung in Schriftform werde ich das nicht. Alles recht abenteuerlich, findest du nicht? jede Fettluke wird in D SOFORT dich gemacht, wenn auch nur ein handfester Grund vorhanden ist, der sich natürlich nicht in einer Grauzone bewegt.

    Dabei wäre es so einfach hier für Ordnung zu sorgen. Rohr kürzen, fertig. Ist in 10 Minuten erledigt.>>>>>>>>

    Nun ja, so einfach ist das für den Fachmann oder willst du vorbeikommen? Ich bin nicht schwindelfrei genug, um mit Flex oder Eisensäge zu hantieren in 8 Metern Höhe.

    Stattdessen willst DU lieber mit dem Schorni streiten und kramst Argumente hervor die niemanden interessieren.>>>>>>

    Glaubst du, der Schorni würde sich mit einem streiten, der ihn Zugang zu allen Räumen gewähren muss, wenn er das so will? Also ich nicht.


    Wäre ich Dein Schorni dann würde ich gar nicht diskutieren, sondern einfach bei der nächsten Meldung mitteilen, dass Dein Schornstein so nicht betriebssicher ist.>>>>>>>>

    Du klingt jetzt beinahe wie ein Schorni, für einen NT-Menschen bist du überhaupt erstaunlich in dieser Materie versiert, vor allem dein Hervorzaubern der Gesetze. Aber viell. geht dein Wunsch ja in Erfüllung und er teilt mir das so mit, dann werde ich zur Innung gehen und denen die letzten Abnahmeschriebse der vergangenen 3 Jahre vorlegen, die ohne Mängel trotz derselben Haube verliefen. Dann wird's nicht nur eng für den Spannemann. Ob mir das am Ende etwas bringt ist für mich nachrangig. Ich will kein Regenwasser in meinem Schacht und die Kürzung der Mündung nehme ich unter den Umständen nicht hin. Das Haus ist freistehend, der Schornstein ist wetterseitig und ich ändere mein Heizverhalten nicht.

    Dann kriegst Du Post, und spätestens dann löst sich das Problem (für den Schorni) von selbst.>>>>>>>>>


    Jo, ich sagte bereits, ich wäre der letzte, der da Widerstand leistet. Aber ich schlucke auch nicht jede Post, wenn sie weder Hand noch Fuß hat;-). Eine Nichtbetriebssicherheit wird er nachweisen müssen, so wie das in D üblich ist.

    Gruß
    Torsten
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  9. #8

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    13 cm...

    das muß ich mir echt mal auf der Zunge zergehen lassen...

    ich lasse normalerweise ca 16 - 20 cm Luft unter der tiefen Welle und das gemessen von Oberkante Rohr.

    Und bisher gab es nie Theater, senkrechter Regen fällt nicht rein, waagerechter Regen wird weit genug gebremst.

    Natürlich muß da auch die Verwahrung des Schonsteinkopfes dazu sauber und ordendlich ausgeführt werden.

    Das bisschen Wasser, was dann noch genau ins Loch trifft ist vernachlässigbar
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Ich glaube, dass hier auch 12-13cm ausreichend sind.
    Dein Glaube interessiert höchstens die Kirche.

    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen

    Dann haben beide Schornis bisher also gesetzeswidrig gehandelt? Nach nun mehr 4 Kehrungen hat sich keienr wegen eines nicht einfachen Kehrens beschwert, die Bedenken galten lediglich dem nicht ungehinderten Abziehen der Rauchgase, gespickt mit DDR-Recht und Grauzonen.
    Jain. Der Schorni hat als beliehene Stelle auch einen Ermessensspielraum und muss nicht gleich den Schornstein stilllegen, sondern wird vernünftigerweise zuerst mal eine Frist für die Beseitigung des Mangels geben. Nur bei direkter Gefahr wird der Schornstein sofort stillgelegt.

    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Wäre dem nicht so, gehe ich generell davon aus, dass die Handwerker weder das eine noch das andere so montiert hätten, warum soll ich die Gewerke und deren Arbeiten anzweifeln?
    Auch Handwerker machen mal Fehler.

    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Heißt das jetzt, er hat einen Schornstein, der nicht betriebssicher ist, bis nächstes Jahr 'durchgehen' lassen? Denn bis dahin habe ich die Auflage, das Rohr zu kürzen, sofern ich der ''Auflage'' nachkomme und als solche sehe. Denn ohne gesetzl. Begründung in Schriftform werde ich das nicht. Alles recht abenteuerlich, findest du nicht? jede Fettluke wird in D SOFORT dich gemacht, wenn auch nur ein handfester Grund vorhanden ist, der sich natürlich nicht in einer Grauzone bewegt.
    s.o. er hat einen Ermessensspielraum, und gerade bei nur gelegentlich genutzten Feuerstätten ist es für ihn einfacher eine Frist einzuräumen.

    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Nun ja, so einfach ist das für den Fachmann oder willst du vorbeikommen? Ich bin nicht schwindelfrei genug, um mit Flex oder Eisensäge zu hantieren in 8 Metern Höhe.
    Eigentum verpflichtet. Fachmann anrufen, der hat das gleich erledigt.

    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Du klingt jetzt beinahe wie ein Schorni, für einen NT-Menschen bist du überhaupt erstaunlich in dieser Materie versiert, vor allem dein Hervorzaubern der Gesetze. Aber viell. geht dein Wunsch ja in Erfüllung und er teilt mir das so mit, dann werde ich zur Innung gehen und denen die letzten Abnahmeschriebse der vergangenen 3 Jahre vorlegen, die ohne Mängel trotz derselben Haube verliefen. Dann wird's nicht nur eng für den Spannemann. Ob mir das am Ende etwas bringt ist für mich nachrangig.
    Keine Angst, ich bin mit Sicherheit kein Schorni. Mir ist es auch egal was Du machst, denn ich habe dadurch weder einen Vor- noch einen Nachteil. Von mir aus kannst Du Dich mit Deinem Schorni streiten, aber ich kann Dir aus Erfahrung sagen, dass der Schuß nach hinten losgehen kann.

    Wenn Du aber sonst nichts Wichtigeres zu tun hast, warum nicht.

    Du hattest gefragt, ich habe Dir die Einzelheiten gesagt. Alles weitere machst Du am besten mit Deinem Schorni aus, oder von mir aus auch über Anwalt mit der Innung, oder was auch immer.

    Gruß
    Ralf
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  11. #10
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    senkrechter Regen fällt nicht rein, waagerechter Regen wird weit genug gebremst.>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Ich hatte schon mehrmals einen Spatzen im Kamin, glücklicherweise hatte ich das immer vorher bemerkt, so dass sie davonkamen. Wenn ich das Rohr einkürze, dann sind es zur Oberfläche dieser Betonplatte max. 2 cm Unterschied, auf der Platte sitzen je nach Fortpflanzungszeit immer mal Spatzen drauf. Auch haben die schon versucht dort Nester zu bauen, was aber zum Glück immer misslang. Wenn ich nun zusätzlich diese 160-170 mm tiefer, also quasi auf die Abdeckplatte (die bildet ja den Kopf) hole, habe ich zusätzlich zum Regenwasser noch so meine Bedenken.

    Natürlich muß da auch die Verwahrung des Schonsteinkopfes dazu sauber und ordentlich ausgeführt werden.>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Wie gesagt, ist eine graue quadratische Betonplatte, die zur Verkleidung angenagelten Zementfaserplatten sind ordentlich unter dem Kragen/ Wulst der Platte beginnend angebracht und überlappen auch gegenseitig.

    Das bisschen Wasser, was dann noch genau ins Loch trifft ist vernachlässigbar.>>>>>>>>>>>

    Welches Wasser meinst du, das diagonale;-)? Schon mal bei Starkregen so einen Napoleonhut beobachtet inkl. Mündungsrohr? Von 'bisschen' kann da keine Rede mehr sein, schon gar nicht bei vermehrtem Wind, freistehendem Haus bzw. Schornstein. Und bei 6 mittleren Scheiten Hartholz, welches dazu sehr gut getrocknet ist, macht im Vergleich eine Zigarette kaum weniger Rauch.
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  12. #11

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    Gegen Vögel gibt es passende Gitter für auf den Zug, ist z.B. im Münsterland gang und Gebe das die drauf sind da sonst die Züge komplett aufgefüllt werden mit Nistmaterial von Dohlen.

    Wenn dir ein Napoleonhut den Zug nicht genug schützt solltest du über einen anderen Regenschutz nachdenken.

    Aber 13 cm? Da würd ich dir sofort den Kamin stilllegen...

    Leider schon öfters erlebt das die Dinger dann so schlecht gezogen haben das innen es nach Rauch gerochen hat...

    Könnte es sein das dein Napoleonhut zu klein ist?

    Wie weit steht der über die Schornsteinplatte über?

    Locker 8 cm kannste schon einrechnen...

    Wenn weniger dann klappt das System nicht mehr so wirklich...
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  13. #12

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    Zitat Zitat von Papi37GER Beitrag anzeigen
    Und bei 6 mittleren Scheiten Hartholz, welches dazu sehr gut getrocknet ist, macht im Vergleich eine Zigarette kaum weniger Rauch.
    Abgase sind auch ohne Rauch tödlich. Der "Rauch" ist nur ein Zeichen nicht idealer Verbrennung.

    Welches Wasser meinst du, das diagonale;-)? Schon mal bei Starkregen so einen Napoleonhut beobachtet inkl. Mündungsrohr? Von 'bisschen' kann da keine Rede mehr sein, schon gar nicht bei vermehrtem Wind, freistehendem Haus bzw. Schornstein.
    Bei eine Rauchrohrdurchmesser von 13cm wird selbst bei einem Jahrhundertregen kaum 1 Liter Wasser in´s Rauchrohr gelangen. Ist der Schornstein in Betrieb, dann trocknet das sowieso ruckzuck wieder raus, erst Recht bei einem Kaminofen mit seinen hohen Abgastemperaturen. Bei einem normalen Regen reden wir von ein paar Tropfen die in´s Rauchrohr gelangen können, darüber lohnt es nicht zu diskutieren.

    Gruß
    Ralf
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  14. #13
    Themenstarter

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    H.pf.

    Gegen Vögel gibt es passende Gitter für auf den Zug, ist z.B. im Münsterland gang und Gebe das die drauf sind da sonst die Züge komplett aufgefüllt werden mit Nistmaterial von Dohlen.>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Danke für den Tipp, leider bin ich da sehr skeptisch geworden, da ich mich schon informiert hatte. Viele klagen dabei über verstopfte Gitter und Vögel finden dann erst recht eine Nistmöglichkeit, vor allem im Sommer. Soll ich dann jedes Mal erst die Nester vor der Heizperiode entfernen lassen? Da lasse ich dann doch lieber ab und an einen bis auf meinen Rost rauschen.
    http://forum.planten.de/index.php?topic=24129.0

    Wenn dir ein Napoleonhut den Zug nicht genug schützt solltest du über einen anderen Regenschutz nachdenken.>>>>>>>>>>>>>>>>

    Bisher schützt er sogar sehr gut, von zwei Seiten sogar optimal. Was überragt denn das Mündungsrohr mehr als ein Napoleonhut? Die runden Abdeckungen, die man häufig bei Ölheizungen sieht, sind ja noch kleiner. Um das Rohr herum ist ja noch die Platte, schätze mal, die ist 35x35 und der Hut ist etwas überstehend. Hier ein Foto: http://www.bauexpertenforum.de/image...67e508bad6.jpg

    Aber 13 cm? Da würd ich dir sofort den Kamin stilllegen...>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> >>>>

    An dir ist evtl. ein dt. Vorzeigebeamter verloren gegangen? Vielleicht kommt der Schorni ja demnächst noch auf die Idee, dann soll er aber auch einen guten Grund liefern, dann werde ich das Rohr kürzen. Grauzonen und ehemalige DDR-Gewohnheitsgebaren reichen mir nicht aus.

    Leider schon öfters erlebt das die Dinger dann so schlecht gezogen haben das innen es nach Rauch gerochen hat.>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Da bist du nicht der einzige, s. o. Link zum Forum Gitter bei Mündungsrohren. Kann das bisher nicht bestätigen. Nach Rauch würde es nur riechen, wenn ich die Türe aufmache, während Feuer in Betrieb ist. Mache ich aber nie, da ich vorher komplett beschicke und anzünde, dann danach bleibt Türe zu und ich regle, so weit es bei Holz möglich ist, über primäre und sekundäre Luftzufuhr, beides ist beim Anfeuern voll auf.

    Könnte es sein das dein Napoleonhut zu klein ist?>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Nein, er ist im Prinzip flächenmäßig wie die Platte. Ich glaube auch kaum, dass bei Sturm eine Flächenvergrößerung sinnvoll wäre.

    Wie weit steht der über die Schornsteinplatte über?>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Auf den relevanten 2 Seiten mit der Ablaufrinne steht er etwas über (erkennt man auf Foto nicht gut), so dass das Regenwasser nicht einmal direkt auf Platte tropft, es sei denn es ist windig. Da würde, wäre das Rohr bis fast auf Plattenhöhe gestutzt, die Brühe ungehindert ins Loch gejagt werden. Egal wie man es wendet und dreht, die Hutkrempe müsste dann 30 cm überragen, um das auszuschließen

    Locker 8 cm kannste schon einrechnen...>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Ist offensichtlich dein Erfahrungswert, wenn das Rohr fast auf Niveau Platte ist. Kann ich mir dann auch vorstellen, aber eben nur bei 'ner Brise, denn ebenso gut kann ich mir dann einen fliegenden Hut bei starkem Wind oder Sturm vorstellen und das besagte Wasser, das schön reingelenkt wird, direkt von der Saftrinne in die Mündung, die 4 Füße verhindern das ja wohl auch nicht. Das kann's aber für mich nicht sein. Der Dachdecker wird sich schon was dabei gedacht haben, das war ein immerhin ein Meisterbetrieb, steht einem Schorni also in nichts nach, nur das er nicht den Staat und dessen Gängelei und Willkür in dem Maße hinter sich hat. Und wenn ich dann die Brühe im Schacht habe, dann wäre das auch nicht sehr angenehm.

    Wenn weniger dann klappt das System nicht mehr so wirklich.
    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>

    Nun gut, das System will der Schorni wahrscheinlich überhaupt nicht sehen, der will offene Schlote haben, er kann aber nichts an Verboten für Napoleonhüte herzvorzaubern, die auf Abgasanlagen für Festbrennstoffen befestigt sind, daher muss er mit Grauzonen und DDR-Praxis kommen (wie argumentieren eigentlich dann überhaupt Schornis in den Altbundesländern?), evtl. reichte die übernommene NS-Gesetzgebung damals nicht so weit, Stahlhüte waren ja damals groß im Kommen . Sry, aber dass 8 cm bei starkem Wind und Regen da ausreichen würden, möchte ich jetzt nicht unbedingt bejahen.
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  16. #14
    Themenstarter

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    R.b.

    Abgase sind auch ohne Rauch tödlich. Der "Rauch" ist nur ein Zeichen nicht idealer Verbrennung.>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> >

    Klar, bestreitet ja auch keiner, nur gehen die Abgase bei mir oben raus, es sei denn, ein Vogelnest wäre auf einem Gitter, mein Hartholz wäre nicht zwei Jahre auf Südseite gelagert und mein Ofen hätte keine zwei Luftzufuhren und wäre vom Baumarkt. Wenn ich bei Sturm das Ohr im Wohnzimmer anlege und den Wind jaulen höre über den Zug und an der unteren der beiden Umlenkplatten spüren kann, dann denke ich alles andere, nur nicht, dass die Abgase zurückkommen. Zudem: Abgas ist generell ja immer schwerer als Luft, jedoch im warmen Zustand ausgedehnt und dann und nur dann, leichter. Die Scheibe iniziiert eine Sogwirkung für kühles Abgas, welches es sonst nicht alleine aus dem Schacht schaffen würde, so ist das bei Ölheizungen. Dafür wurden die Hüte ja konstruiert. Rauchgase von festen Brennstoffen haben, wie du ja schon angemerkt hast, wesentlich höhere Abgastemperaturen und brauchen solche Scheiben nicht. Das ist mir bewusst, ich habe sie auch in erster Linie wegen Regen und wegen der Optik.


    Bei eine Rauchrohrdurchmesser von 13cm wird selbst bei einem Jahrhundertregen kaum 1 Liter Wasser in´s Rauchrohr gelangen. Ist der Schornstein in Betrieb, dann trocknet das sowieso ruckzuck wieder raus, erst Recht bei einem Kaminofen mit seinen hohen Abgastemperaturen. Bei einem normalen Regen reden wir von ein paar Tropfen die in´s Rauchrohr gelangen können, darüber lohnt es nicht zu diskutieren.>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> >>>>><

    160-170 mm ist der Mündungsrohrdurchmesser, 130 mm war die max. Höhe vom Ende Mündungsrohr bis Wellenberg Hut.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von R.B. Beitrag anzeigen
    Ist der Schornstein in Betrieb, dann trocknet das sowieso ruckzuck wieder raus,

    Und das ist er ja selten, da würde also nicht viel trocknen, der Kamin ist eig. auch nur eine Sicherheit und natürlich der Gemütlichkeit und Optik zuliebe, falls mal Stromausfall angesagt wäre, denn dann ist man ja auch mit 'ner Wärmepumpe aufgeschmissen. Zumal es im Winter eher schneit, wie gesagt, wir nutzen ihn gelegentlich, ich verbrauche nicht mal einen srm in zwei Wintern. Die Wahrscheinlichkeit, dass ich bei Dauerregen und entsprechenden Windaktivitäten literweise die Brühe reinbekomme, ist mehr als groß, wenn ich das Rohr fast bis aufs Plattenniveau cutte.
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