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  1. #1
    Patrick
    Gast

    Zukunftssicherer Neubau am Hang, Passiv? kfw40?

    Hallo liebe Experten,

    wir bekommen von den Eltern meiner Freundin ein 700qm großes, voll erschlossenes Grundstück an einem sehr sonnig gelegenen Hang geschenkt. Durch die Hanglage ist die weite Aussicht nach Süden unverbaubar.
    Nun möchten wir bauen; möglichst energiesparend und zukunftssicher.

    Wir möchten ca. 160qm Wohnfläche (Wohn-Ess, Schlafzimmer, 2 Kinderzimmer, Büro/Gästezimmer, Wohnküche) mit zumindest Teilunterkellerung. Zudem wäre eine kleine Einliegerwohnung mit vielleicht max. 50qm interessant. Einzelgarage und Carport oder eine Doppelgarage sind auch geplant. Photovoltaik, Sonnenkollektoren, Fussbodenheizung, zentrale Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Vernetzung miz EIB sind auch Themen, über die wir uns schon Gedanken gemacht haben. Massiv- oder Holzrahmenbauweise ist noch nicht entschieden.

    Ist unter den Vorraussetzungen überhaupt ein Passivhaus denkbar?
    Oder zumindest ein Haus, daß die KFW-Vorgaben für ein Energiesparhaus 40 erfüllt?

    Ist unsere Über-den-Daumen-Planung mit Gesamtkosten von ca. 220.000 Euro für das fertige Haus, inkl. Aussenanlagen, Garage(n), Bodenbeläge (Laminat und Fliesen), Rauhputz, Kunststoff-Holzfenstern und Einbauküche realistisch? Wie gesagt, das Grundstück ist vorhanden.
    Sonstige Möbel brauchen wir erstmal keine neuen.


    Ich freue mich auf zahlreiche Expertenmeinungen! :-)

    Schöne Grüße,
    Patrick
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  2. Zukunftssicherer Neubau am Hang, Passiv? kfw40?

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  3. #2

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    wenn ich mal grob schätzen darf
    160m² + teilunterkellerung + 50m²EW
    210m² x 1200€ = 252.000 inkl. baunebenkosten
    hinzukommen mehrk. EIB System ~ 10.000
    schnickschnack solar+ph-v ~ 5-8.000

    das wird verdammt eng
    (meine persönliche meinung)
    Geändert von sepp (05.04.2005 um 08:07 Uhr)
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    ich erlaube mir zu verschärfen:
    schnickschnack solar ~ 5-8.000
    pv beginnt bei 20 kEuro...

    davon abgesehen:
    pv ist ein selbstläufer - oder auch nicht. hat auf jeden fall nix, aber auch überhaupt nix mit einer hausplanung oder gar mit e. ph zu tun. papiertiger kommen auf die idee, den primärenergiebedarf damit schönzurechnen...

    im übrigen, zum energiestatus: ob ph funzt oder nicht, ist nicht die frage.
    die frage ist: wieviel verständnis hat der bauherr für die ph-thematik - bzw. wieviel vertrauen hat er zu seinen planern - bzw. haben die überhaupt ahnung
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  5. #4

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    klar hats damit nix zu tun
    aber bezahlen muss er sie trotzdem
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  6. #5
    Patrick
    Gast
    Erstmal Danke für die Infos :-)

    Wir sind mittlerweile auch schon wieder soweit zu sagen, Solar, PV und EIB wäre nett, aber muß nicht sein. Ich denke wenn wir Leerrohre verlegen, können wir das ja bei Bedarf immer noch nachrüsten lassen in einigen Jahren.

    Die ELW ist eigentlich schon ein Wunsch von uns, da wir diese vielseitig verwenden könnten, entweder als ausgelagertes Büro, als Ferienwohnung oder komplett vermieten oder wenn mal ein Kind übergangsweise drin wohnen will.

    Was würdet Ihr denn raten? Holzständerbauweise oder Massiv?
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  7. #6

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    also ich hab so ca. deine Ausmasse (aber nicht im hang).
    Ausstattung sehr gut (Wohnraumlüftung, Solar, T9, teure Sanitärausstattung..) bin momentan ohne Aussenanlagen (aber mit Grund 55.000 Euro) bei ca. 250.000 Euro.
    Hab ich aber nur mit sehr viel Eigenleistung geschafft.
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  8. #7
    Patrick
    Gast
    Hallo :-)

    Das klingt ja super... aber was ist T9?
    Bezüglich der Ausstattung haben wir keine großen Ansprüche. Solide, schlichte Qualität soll es sein. Also z.b. weiße Bäder mit dunklerem Boden, Laminat, kein Parkett, keine zu teuren Lampen und Innentüren.

    Eigenleistung wird sich aus Zeitgründen auf Innenverputz und Bodenbeläge beschränken.

    Wir reden aber auch mal mit dem Schwager meiner Freundin, der hat eine Baufirma, allerdings 200km weit weg. Mal schaun, ob da was möglich ist...
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  9. #8

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    T9 ist ein Ziegel;
    schau mal in der Suche, gibt sehr viele Beiträge hier.
    der Stein ist sehr zu empfehlen, ich bin sehr zufrieden.
    unter www.baumurks.de findest du gute Berichte.
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  10. #9
    Avatar von Lukas
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    Laminat

    und solide ..... Qualität schließen sich in meinen Augen aus.
    MfG
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  11. #10
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    Gast
    Zitat Zitat von Lukas
    Laminat und solide ..... Qualität schließen sich in meinen Augen aus.
    Was wäre denn eine preisWERTE Alternative?
    Fliesen im Wohn/Essbereich wollen wir keinesfalls. Und vom zerkratzten Echtholzboden meines Onkels bin ich eigentlich sehr enttäuscht... Kork gefällt uns auch nicht. Was dann?
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  12. #11
    Patrick
    Gast
    Ähm, ich war das. Sollte mich wohl ma registrieren :-)
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  13. #12

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    @Lukas
    Entweder du kennst dich mit Laminat nicht aus, oder du hast bis jetzt nur schlechte Erfahrungen mit dem Glump von früher gemacht.
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  14. #13
    Avatar von Lukas
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    Mein persönlicher Favorit ist die gute alte Eiche.
    Wenn man diese ölt und nicht lackiert, ist das mit dem Zerkratzen kein Problem.
    Das ist auf jeden Fall langfristig preiswert. Es gibt da leider den alles entscheidenden Unterschied zwischen "preiswert" und "billig".
    Es ist eine Frage der Prioritäten, wie man die vorhandenen finaziellen Mittel verteilt. Ein ordentlich ausgeführter Parkettboden ist durchaus geeignet uns alle zu überleben. Das ist bei Laminat und Teppich nicht zu erwarten.
    Ich "überrede" immer wieder Kunden dazu, gleich die "ordentliche" Variante zu wählen, da eine billige Übergangslösung auch Geld kostet und nicht wirklich zufrieden stellt. Bis dato haben sich die "Überredeten" im Nachhinein bedankt (für´s Überreden )
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Lukas
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    @bavarianashman

    leider kenne ich mich seit etwa 12 Jahren gut mit Laminat aus.
    Seit es auf dem Markt nur noch "Klick" und "Lock" und sonstiges gibt sind die Probleme leider größer geworden.
    Ich gebe zu, daß ich inzwischen eine persönliche Abneigung gegen Laminat habe. Die Entscheidung liegt immernoch beim Kunden und wenn er drauf besteht lege ich ihm auch Laminat. Aber nicht, bevor ich Ihn auf alle möglichen Für und Wider hingewiesen habe, die es übrigens auch beim Parkett zu bedenken gibt.
    Am Ende wird es eines Tages wohl so kommen, daß die nicht mehr gebrauchten Laminatböden als Sondermüll zu entsorgen sind.
    MfG
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  17. #15
    Patrick
    Gast
    Ich habe selbst schon mehrere Laminatböden verlegt, meist ordentlich geklebt, aber einmal auch Klick-Laminat. Anfangs waren wir begeistert, wie schön einfach das Verlegen ging... aber nun sind nach einem halben Jahr die Fugen auseinander gegangen, wahrscheinlich wegen der darunter befindlichen ungeheizten Garage :-(

    Außerdem bin ich ein großer Fan von geölten Hölzern, daher interesiert mich "Eiche geölt" nun doch sehr :-)

    Muß hier oft nachgeölt werden? Drücken sich Möbel, Stöckelschuhe, etc. leicht ab?

    Welchen qm-Preis kann man denn so in etwa dafür einplanen?

    Freu mich auf mehr Infos - aber... okay, Themaverfehlung in dieser Kategorie.
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