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Und noch mal ein Terrassenunterbau.....

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  1. #1
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    Und noch mal ein Terrassenunterbau.....

    Hallo zusammen,
    bei unserem geplanten EFH liegt das aktuelle Gelände deutlich unter dem fertigen Geländeniveau : aktuell von der STraße auf etwa 2,50m unter FBH EG abfallend am Haus.

    Da wir am Haus eine Terrasse planen und natürlich auch eine Garagenzufahrt haben, haben wir hier die einzelnen Anbieter bei denen wir das BV angefragt haben zu diesem Thema befragt wie der sinnvollste Aufbau ist.
    Die meisten raten zum Aufschütten ab dem aktuell gewachsenem Boden mit verdichtungsfähigem Material.

    Dabei raten eigentlich alle zu Mineralschotter mit lagenweisem Verdichten.

    Lagenweises Verdichten ist logisch.
    Das müssen wir letztlich ja auch mit dem Erdboden machen den wir anfüllen.
    Nur die Frage ist die Sache des Materials.

    Ich habe schon öfter von verdichtungsfähigem Recyclingmaterial gelesen das hierfür eingesetzt werden kann und das auch als Unterbau unter Straßen verwendet wird.
    Ist das richtig ?
    Welches Material würden die Profis hier im Forum selbst verbauen ?
    Mineralschotter ?
    Recyclingmaterial ?
    Siebschutt ?
    Was ist empfehlensert ?

    Es geht letztlich um eine Fläche von etwa 40qm Garagenzufahrt, 20m Zuwegung und etwa 30qm Terrasse.....

    Ich denke die BU die ich gefragt habe haben schon Ahnung, aber eine zweite, dritte oder noch mehr andere Meinungen sind doch auch mal ganz gut zu wissen....

    Vielen Dank für jede Hilfe
    S.
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  2. Und noch mal ein Terrassenunterbau.....

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  3. #2

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    Beruf
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    Beiträge
    129

    Tragschichten

    Aufschütten auf gewachsenen Boden ja, aber erst nach Entfernen des Oberboden bzw. der lage mit eingemischtem organischen Material.

    Auffüllung reicht mit verdichtungsfähigem Boden, Bodenart F1 (sprich Sand o.ä, der wenig Feinanteile besitzt, Wasser gut abführt und dementsprechend nicht hochfrieren kann), immer lagenweise verdichtet.
    Theoretisch kann man nicht belastete Flächen (Gehwege/Terrassen) direkt in verdichteten Füllsand legen - friert bei nicht hoch und trägt die Belastungen allemal.
    Für die Garagenzufahr ist ich nach Auffüllung einen Schottertragschicht vorzusehen. Mineralschotter bzw. Recycling ist eigentlich egal, solange die Tragschicht nach ZTV-T zertifiziert ist bzw. eine Sieblinie besitzt, die auch die notwendige Kornabstufung aufweist, damit die Tragschicht auch dauerhaft setzungsfrei bleibt.
    Von Siebschutt (den Begriff kenne ich so nicht) würde ich Abstand nehmen, sofern er eben nicht die Kornabstufung aufweist. Schutt kurz in den Brecher zu hauen, Sand beizumischen und dann als Tragschicht einzubauen, gibt zwar sicherlich mehr Halt als verdichteter Boden, entspricht aber nie den Eigenschaften einer zertifizierten Tragschicht. Bei zu wenig Feinanteilen besteht die Gefahr des Feinanteiltransportes aus der Tragschicht selbst und aus dem verlegebett (=Absackung), bei zuviel entsteht nicht die ausreichende Verzahnung (=Absackung)
    Meine Meinung: In befahrenen Verkehrsflächen nicht an der Tragschicht sparen. Die Kosten holen einen wieder ein, wenn man den hochwertigen Belag darüber später noch einmal neu aufnehmen und verlegen muss ;o)
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