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  1. #1

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    Welche Daten brauche ich zur Berechnung

    Hallo zusammen,
    wir (als meine Freundin und ich) befinden uns gerade an den anfängen des Hausbaus.

    Nach dem ersten Gespräch mit dem Bauträger stellt sich uns die Frage, ob wie anstatt einer Luft/Wasser-WP, eine Wasser-/Wasser-/WP nehmen sollen.

    Es handelt scih um ein Projekt mit einem Dreispänner (ein REH davon nehmen wir) und einen DH. 3 andere Parteien haben schon siganisliert, dass sie ein entsprechendes Update gerne hätten, so dass durch die Synergieeffekte der Mehrpreis derzeit mit max. 3000€ angegeben wird (kann auch weniger werden).

    Da sich alle Häuse noch in entsprechender Planungsphase befinden gibt es derzeit noch nicht sonderlich handfestes.

    Zu unserem Objekt :
    - REH mit 120qm Wohnfläche plus Keller
    - Luft-Wärmepumpe mit 10kW-Leistung
    - Haus wird nach KFW70-Standard (ENEV 2009) gebaut. Darin enthalten ist eine entsprechende Dämmung eine Flächenheizung (wahleise FBH oder Decke) und Dreifachverglasung mit 0,88W/qm k.
    - Außenwände mit 17,5cm Porenbeton und 20cm Dämmung

    Welche Werte benötige ich jetzt um mir die Entscheidung für/gegen das Upgrade durchzurechnen? Oder geht es einfacher?
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  2. Welche Daten brauche ich zur Berechnung

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  3. #2

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    Zitat Zitat von twilms Beitrag anzeigen
    eine Wasser-/Wasser-/WP nehmen sollen.
    Meinst Du wirklich eine GW-WP?
    Woher soll das Wasser kommen? Bach/Fluß auf dem Grundstück oder Grundwasser?
    Liegen überhaupt Daten vor ob das Wasser für eine WP geeignet ist?
    Darf überhaupt eine GW-WP bei Euch betrieben werden?

    Wenn diese Fragen geklärt sind, braucht man zuerst einmal die Heizlast des Gebäudes. Dann kann man weiter überlegen.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Hihi,

    Ralf hat ja schon einiges geschrieben. Erstmal brauchst du die Heizlaszberechnung nach DIN. Bei 120 qm plus Keller in München Reihenendhaus und der Dämmung kommt ihr auf max. 6 kw. Die 10 kw Luft-WP ist normalerweise schon zu groß.

    Wenn eine Wasser/Wasser WP richtig geplant wird liefert sie natürlich bessere Werte als eine Luftpumpe. Leider zeigt aber die Praxis das viele Anlagen (gibt natürlich sehr gute Ausnahmen) nicht ganz störungsfrei und effektiv laufen. Die Brunnenpumpe braucht meist viel Strom und es gibt auch ab und zu Probleme mit dem Wasser.

    Also alles erstmal richtig prüfen lassen!

    Gruß Flo
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  5. #4
    Themenstarter

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    Zun derzeitigen geplanten Heizung:
    10kW kamen mir auch recht viel vor

    Zur optionalen Pumpe:
    - Wir hatten den Tag über alles mögliche geredet. Der Träger lies das einmal fallen, wir hatten in dem Moment erst einmal dringendere "Sorgen", weshalb ich da versäumt habe gezielt nachzufragen. Er sprach von Erdwärme und einem Brunnen, der bis zum Grundwasser gebort werden sollte. Von daher habe ich mir das "zussammengereimt".

    Es fliest zwar direkt ein Bach am Grunstück vorbei, aber sprach von Grundwasser, dass auch in der Gegend dauernd recht hoch ist. Von eine Kollektoranlage schien er nicht zu sprechen...

    Merci schon einmal für die Antworten...
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  6. #5

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    Zitat Zitat von twilms Beitrag anzeigen
    aber sprach von Grundwasser, dass auch in der Gegend dauernd recht hoch ist. Von eine Kollektoranlage schien er nicht zu sprechen...
    .
    Dann vermutlich eine GW-WP, also Nutzung des Grundwassers. Das ergibt normalerweise einen sehr guten COP weil das Grundwasser mit einer relativ hohen Temperatur vorliegt.

    Wichtig ist, s.o., die Tauglichkeit des Wassers zu prüfen. Dann muss geprüft werden, ob der Brunnen ausreichend ergiebig ist um eine GW-WP betreiben zu können. Ansonsten, s.o.

    Gruß
    Ralf
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