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Erdaushub entsorgt ohne Absprache

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  1. #1

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    Erdaushub entsorgt ohne Absprache

    Hallo zusammen,

    wir haben nun eine schockierende Rechnung erhalten, in der knapp 4000€ für die Entsorgung der Erde (280m³) verlangt wird.

    Das Problem:
    wir benötigen einiges an Erde (das Grundstück hat leichte Hanglage) für Terrasse und auch um die Grube wieder zu füllen.
    Im vorneherein wurde mündlich vereinbart, dass lieber etwas mehr Erde liegen gelassen wird, anstatt nachträglich wieder welche kaufen zu müssen.
    Desweiteren hatten wir gar keine Möglichkeit eine günstigere Alternative zu finden. Das Bauunternehmen hat auch keinen schriftlich Auftrag von uns erhalten.
    Meiner Einschätzung nach wird die noch auf dem Grundstück gelagerte Erde nicht ausreichen um die Grube wieder zu füllen. Was bedeutet dass wir zunächst dafür bezahlen Erde zu entsorgen, um anschließend wieder welche kaufen müssen.

    Es kann doch nicht rechtens sein oder? Aktuell sind wir auf dem Stand die Rechnung erstmal nicht zu bezahlen und es darauf ankommen lassen.
    Das Bauunternehmen ist von unserer Baufirma beauftragt worden, aber nur für das ausheben der Grube.

    Müssen wir diese Rechnung bezahlen?
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  2. Erdaushub entsorgt ohne Absprache

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  3. #2
    Lebski
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    Ohne die Vertragsverhälnisse genauer zu kennen, wird das ein wildes Rätselraten.
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Lebski Beitrag anzeigen
    Ohne die Vertragsverhälnisse genauer zu kennen, wird das ein wildes Rätselraten.
    Einen Vertrag mit der Firma, die die Erde weggefahren hat, gibt es nicht.
    Wir haben nur einen Vertrag mit der Baufirma und darin steht geschrieben:
    "Ein evtl Abtransport des Erdaushubes aufgrund nicht ausreichendes Lagermöglichkeit, sowie Umlagerung des Erdaushubes und die Wiederanfuhr gehen zu Lasten des/der Bauherr/en."


    Platz auf dem Grundstück ist noch vorhanden.
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  5. #4

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    hallo
    da hat keine ausschreibung durch archi stattgefunden = richtig
    text ist aus dem angebot des BU = richtig
    verfüllen der baugrube und einplanieren des geländes sollte in eigenleistung passieren=richtig
    archi war nur für eingabeplan zuständig= richtig
    usw.
    ergo bescheidenes vertragsverhältnis

    gruss aus de pfalz
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  6. #5
    Lebski
    Gast
    Von wem ist die Rechnung?

    Bist du wirklich Kaufmann?

    Normal würde ich mich an den Vertragpartner wenden, und um Erklärung bitten.
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  7. #6
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    die Rechnung ist von dem BU, die die Grube ausgehoben haben.
    Aber da diese Firma keinen Auftrag von uns erhalten hat, dürfte doch kein Vertragsverhältnis zwischen uns bestehen?
    Ohne Vertragsverhältnis sollten wir nicht verpflichtet sein die Rechnung zu begleichen?

    Was ist daran wichtig ob ich tatsächlich Kfm bin? Es gibt viele Berfuszweige die nichts mit Vertragswesen o.ä. zu tun haben....
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  8. #7

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    Öhm, sowas ist aber absolutes kaufmännisches Grundwissen...!
    Naja, oder war es zumindest einmal.

    Klarer Fall:
    Rechnung förmlich zurückweisen.
    Und BU fragen, warum nicht mehr genug Auffüllmaterial auf dem Grundstück ist.

    Aber mach Dir nicht zuviel Hoffnung. Bei derart windelweichen Vertragsformulierungen wirst Du so oder so bluten müssen.
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  9. #8
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von dcp1982 Beitrag anzeigen
    Platz auf dem Grundstück ist noch vorhanden.
    Schon darüber können die Meinungen auseinander gehen.

    Das Problem dürfte sein, daß da gewerkelt wird, ohne daß es jemand koordiniert und überwacht, der Deine Interessen vertritt.

    Das aber liegt in Deiner Hand und in Deinem Interesse.

    Gruß Lukas
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  10. #9

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    Zitat Zitat von dcp1982 Beitrag anzeigen

    Im vorneherein wurde mündlich vereinbart, dass lieber etwas mehr Erde liegen gelassen wird, anstatt nachträglich wieder welche kaufen zu müssen.
    Desweiteren hatten wir gar keine Möglichkeit eine günstigere Alternative zu finden.

    Meiner Einschätzung nach wird die noch auf dem Grundstück gelagerte Erde nicht ausreichen um die Grube wieder zu füllen. Was bedeutet dass wir zunächst dafür bezahlen Erde zu entsorgen, um anschließend wieder welche kaufen müssen.
    Auslöser für die Aufregung ist sicherlich, dass nicht mit diesem Betrag bzw. dieser Aushubmenge gerechnet wurde. Wenn darüber gesprochen wurde, dass etwas mehr liegen bleibt, wurde doch auch darüber gesprochen, dass der Rest
    abgefahren wird. Sicher, dass es mit niemandem ein Vertragsverhältnis über die Abfuhr gibt? Evtl mit "deinem BU" oder ist es ein GU ....

    Dabei fragt man sich schon, was ist "etwas" mehr.

    An welche günstigere Alternative hast du denn gedacht?
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  11. #10

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    Zitat Zitat von dcp1982 Beitrag anzeigen

    wir haben nun eine schockierende Rechnung erhalten, in der knapp 4000€ für die Entsorgung der Erde (280m³) verlangt wird.



    Meiner Einschätzung nach wird die noch auf dem Grundstück gelagerte Erde nicht ausreichen um die Grube wieder zu füllen. Was bedeutet dass wir zunächst dafür bezahlen Erde zu entsorgen, um anschließend wieder welche kaufen müssen.



    Das Bauunternehmen ist von unserer Baufirma beauftragt worden, aber nur für das ausheben der Grube.
    Zitat Zitat von dcp1982 Beitrag anzeigen
    Einen Vertrag mit der Firma, die die Erde weggefahren hat, gibt es nicht.
    Wir haben nur einen Vertrag mit der Baufirma und darin steht geschrieben:
    "Ein evtl Abtransport des Erdaushubes aufgrund nicht ausreichendes Lagermöglichkeit, sowie Umlagerung des Erdaushubes und die Wiederanfuhr gehen zu Lasten des/der Bauherr/en."


    Platz auf dem Grundstück ist noch vorhanden.
    ...der Punkt wäre vorab zu klären.

    Wieviel qm an Platz ist vorhanden: Wie groß ist das Grundstück, wieviel Meter vom Rande der Baugrube bis zur Grundstücksgrenze.

    Sofern ausreichend Platz ist, seit ihr mE aussen vor...

    Zweitens wäre zu prüfen ob, die gelagerte Erde ausreicht, um die Baugrube etc zu füllen

    Bilder wären hilfreich....
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  12. #11
    Avatar von fmw6502
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    unklar ist mE auch noch, ob der Aushub überhaupt zum Verfüllen geeignet wäre. Sprich muß der eh ausgetauscht werden...

    Gruß
    Frank Martin
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  13. #12

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    falls so wie beschrieben

    "ein evtl. Abtransport...." im Vertrag, kein Auftrag und kein Preis vereinbart ist es selbstverständlich so, dass die Firma weder befugt war, das Material abzufahren noch das abzurechnen.
    Zunächst würde ich mal schriftlich auf kostenfreier Rücklieferung des Materials bestehen, danach verhandeln.
    Und wie beschrieben Bauüberwachung zukaufen.
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Bruno
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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    Wieviel qm an Platz ist vorhanden: Wie groß ist das Grundstück, wieviel Meter vom Rande der Baugrube bis zur Grundstücksgrenze.

    Sofern ausreichend Platz ist, seit ihr mE aussen vor...
    Aber nicht vergessen, die Fläche, die der Firma für Baustelleneinrichtung zusteht, sowie freizuhaltende Baufelder abzuziehen. Ist da was geregelt?
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  16. #14
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von fmjuchi Beitrag anzeigen
    Auslöser für die Aufregung ist sicherlich, dass nicht mit diesem Betrag bzw. dieser Aushubmenge gerechnet wurde. Wenn darüber gesprochen wurde, dass etwas mehr liegen bleibt, wurde doch auch darüber gesprochen, dass der Rest
    abgefahren wird.
    Ja, dass ist der Punkt. Es wurde vorher geschätzt dass 2-4 LKW (max ca 800€) entsorgt werden müssen. Mit 1000€ hätte ich auch noch kein Problem gehabt, aber zwischen 4 und 18 LKW ist ein ganz schöner Unterschied.



    Zitat Zitat von fmjuchi Beitrag anzeigen
    Sicher, dass es mit niemandem ein Vertragsverhältnis über die Abfuhr gibt? Evtl mit "deinem BU" oder ist es ein GU ....
    Musste zugegebenermaßen erst googlen worin der Unterschied besteht...
    Es handelt sich um einen GU
    Ob das GU einen derartigen Vertrag hat, ist mir noch nicht bekannt. Werde ich Montag erfahren. Aber das GU kann doch keine zusätzlichen Verträge in meinem Namen abschließen, bei dem Zusatzkosten für uns entstehen. Für den Hausbau ist mit dem GU ein Festpreis vereinbart.



    Zitat Zitat von fmjuchi Beitrag anzeigen
    Dabei fragt man sich schon, was ist "etwas" mehr.

    An welche günstigere Alternative hast du denn gedacht?
    Wenn der Platz auf dem eigenen Grundstück nicht ausreichen würde, vll auf der Nachbarbaustelle lagern.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von bernix Beitrag anzeigen
    ...der Punkt wäre vorab zu klären.

    Wieviel qm an Platz ist vorhanden: Wie groß ist das Grundstück, wieviel Meter vom Rande der Baugrube bis zur Grundstücksgrenze.

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    Zweitens wäre zu prüfen ob, die gelagerte Erde ausreicht, um die Baugrube etc zu füllen

    Bilder wären hilfreich....
    Das Grundstück ist 507 m² groß. Die Baugrube hat ca 135 m². Von Grube hinten und rechts bis Grenze sind es ca 2m. Links sind es ca 4 m.
    Ist so natürlich schwer zu sagen, aber man hätte vll mit dem Nachbargrundstück einen "Deal" machen können, kurz die Fläche mit zu nutzen. Das sind mE Dinge die man hätte vorher klären müssen, bevor man die ganze Erde für teures Geld entsorgt und anschließend wieder für noch teureres Geld wieder kauft.
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