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  1. #1

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    Altbaukeller mit Anbaukeller verbinden

    Guten Abend zusammen,

    ich habe folgende Frage.
    Vorab sei jedoch gesagt, dass ich mir für dieses Vorhaben einen Statiker zur Hilfe nehmen werde.
    Mir geht es hierbei ausschliesslich darum, zu erfahren, ob jemand mit meinem Vorhaben in ähnlicher Form schonmal Erfahrungen sammeln konnte.

    Ich möchte an unser (gerade einer Kernsanierung unterzogenen) Haus einen Anbau ansetzen (auf meiner Zeichnung rot eingezeichnet).
    Der Altbau hat einen kleinen Keller (auf der Zeichnung blau angedeutet).
    Soweit nicht problematisch.
    Nun wäre es schön, wenn der neue Anbau komplett unterkellert werden kann (mit Durchgangstür [kein Komplettdurchbruch] zum Altkeller).
    Für einen Anbau mit Keller wäre es notwendig das Erdreich vor dem Haus tief abzutragen.
    Nun könnte ich mir vorstellen, dass soetwas kritisch für die Statik des Hauses ist.
    Auf Baustellen habe ich zwar schon des öfteren komplett freistehende Außenwände gesehen, dennoch ist das Thema bestimmt nicht ohne.
    Desweiteren Frage ich mich, ob die alte Hausaußenwand die neue Kellerwand des Anbaus mangels Gegendruck wegdrücken kann ?
    Was meint ihr ?
    Wie gesagt, ich möchte lediglich ein paar Ideen/Anregungen, ob jemand so etwas schonmal durchgeführt hat.
    Ohne Statiker/Tiefbauer mache ich eh nichts ;-)
    Josef Thalhammer vieleicht ?

    Dankeschön.

    Stefan
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  2. Altbaukeller mit Anbaukeller verbinden

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  3. #2

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    Hallo,

    uuuh das ist so eine der Aktionen wenn was passiert dann gibts einen Totalschaden...Auf die Ferne wird das niemand genau sagen können da es von so vielen Faktoren abhängt (Mauerwerk, Mauerwerk u Art des Kellers, Bodenbeschaffenheit und Wetter)....lass es von einem Statiker berechnen und verlasse Dich nicht auf Aussagen wie "eine Seite aufgraben ist kein Thema das geht schon"...im nachhinein erinnert sich niemand mehr daran so etwas gesagt zu haben...
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  4. #3

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    machbar ist alles.

    da du zahlenmensch bist, bereite dich
    vor, für dieses bauvorhaben tief in den
    beutel greifen zu müssen...
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    das zauberwort ist unterfangung - dazu wurde schon ziemlich viel geschrieben
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  6. #5

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    Das erste, was mir beim Wohnort (Und den alten Häusern im Hintergrund) durch den Kopf geht, ist

    WASSER

    Also als erstes ein Baugrundgutachten machen lassen, in dem auch der Wasserhorizont festgestellt wird.

    Wenn Du bei Teilunterkellerung Grundwasser im Bereich der Baugrube für den neuen Keller hast, ist das eine ganz heikle Nummer (gehen geht alles, aber obs sich rechnet = ?).

    Wenn das geklärt ist - mit abschnittsweiser Unterfangung auf Niveau des neuen Kellers runter, dann einen neuen Keller daneben.
    Und sich drüber klar sein, dass der Anbau ein Stück "abwärts" gehen wird. Wieviel, sagen Statiker und Bodengutachter!
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  7. #6
    Themenstarter

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    Nabend zusammen,
    erstmal danke für die Meinungen.
    Der Grundwasserstand ist (trotz des Wohnorts) relativ niedrig, bei ca. 8-9m.
    Das Mauerwerk des Altbaus macht mir da mehr Sorgen.
    Wenn ich Begriffe wie "Unterfangung" höre, gehe ich sowieso erstmal in Abwehrhaltung, da sich das Vorhaben auch in einem sinnvollen Kosten-Nutzen-Verhältnis bewegen soll.
    Was wir machen ist sowieso eine Totalsanierung.
    Der Altbau wird im OG komplett abgetragen, Ringanker über Alt- und Anbau gezogen, wieder hochgemauert, Dach neu drauf.
    Innen Betonsohle rein, außen dämmen. Elektrik komplett neu, Wasserleitungen komplett neu. Abwasserleitungen neu.
    Im Prinzip bleibt nichts mehr stehen bis auf 4 Wände und der Keller.
    Dennoch ist ein Neubau teurer.

    Dann bleibt es wohl beim kleinen alten Keller und die Garage muss halt nen Tick größer
    Nichts desto trotz werde ich unseren Statiker mal befragen, wie er die Sache sieht.
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