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  1. #1

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    Frage Welcher Innenputz ist der Richtige im Wohnkeller?

    Ein Herzliches Hallo aus Thüringen,

    Wir Bauen ein EFH in Holzständerbauweise mit einem in Monolithischer Bauweise (Ziegelmauerwerk) errichtetem Wohnkeller mit einer Raumhöhe von 2,50m der über zwei Seiten ebenerdig zu begehen ist und die anderen zwei Seiten wegen leichter Hanglage Erdberührt sind.

    Nun geht es darum den Innenputz im Keller an die Wand zu bringen, ein Putzer empfahl uns Pauschal die Verwendung von Kalkzementputz IP18 (Wohl die Ideal Standart Lösung).

    Für die reinen Kellerräume (Lagerraum, Kellerbad, Heizung und Hauswirtschaft) finde ich das auch in bezug auf eventuelle Feuchtigkeit und der Verwendung von Fließen recht OK oder?
    eventuell "Otterbein OP 23" ?

    Aber mit der Aufbringung im Wohnbereich der nur mit einer Wand "Erdberührend" ist (natürlich mit entsprechender Abdichtung= Dickbeschichtung + Perlmeterdämmung + Drainage) finde ich diesen Putz im bezug auf das Raumklima und die Rissbildungsgefahr wohl nicht so geeignet.

    Allerdings möchte ich auch keinen reinen Gipsputz verwenden und plädiere daher für einen Kalkputz oder eine Kombination daraus wie Kalkgipsputz und dann gibt es ja noch Lehmputz oder Lehmgipsputz und......

    Lange Rede kurzer sinn, was empfehlen die Experten in diesem Einsatzfall als beste aber auch Preiswerteste (nicht Billigste) Lösungen für den Wirtschafts- und Wohnbereich unseres Kellers?

    besten Dank schon jetzt im voraus,

    freundlichst
    Matthias


    P.S. Wichtig ist auch das er sich mit ein und der selben Maschine nacheinander Maschinell verarbeiten Läst!
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  2. Welcher Innenputz ist der Richtige im Wohnkeller?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Themenstarter

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    Unglücklich Hallo... Hallo...., keiner da ?

    Schade das es hier in diesem Forum leider keine Erfahrenen Putzer gibt,
    die meine Anfrage zum Gedankenaustausch Anregt!

    Oder gibt es da doch den ein oder Andren?

    Ich bin mir sicher, das dieses Thema aufgrund der Unzähligen Verschiedenen auf dem Markt befindlichen Putze von mehreren Bauherren Interessant ist.

    - Was ist eigentlich der Unterschied von einem Kalk-Zement-Putz wie "Otterbein OP23" und nem Kalk-Zement-Leichtputz "Otterbein OP18E" und dem Kalk-Zement-Unterputz "Otterbein OP10"?

    - Und welche Vorteile bringt ein Kalk-Gips-Putz wie "Schwenk KGP" gegenüber einem reinen Gips-Putz wie den "Schwenk GMP"?

    - Was sind die Vorteile eines Lehm-Gips-Putz wie den "Knauf LEGITO" zu den Herkömmlichen Putzen? oder sollte man Lieber einen reinen Lehmputz verwenden? und geht das auf Ziegel Überhaupt?

    und so weiter und so fort...

    Ich Denke das ist ne kleine Diskussion wert und bestimmt für viele Interessant!

    Gruß
    Matthias
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    alle im Urlaub :)

    Keller Nutzräume = Kalk-Zementputz
    .
    Keller Wohnräume = Kalk-Gipsputz "aber" den Sockel ca. 25cm in Kalk-Zement für den Wasserschaden den man immer mal haben wird (!)
    .
    Kalk-Zementleichtputz hat für gewöhnlich EPS-Anteile ... haben aber meist die negativen Eigenschaften das die E-Module bis auf 5500 rausgehen = harter risseanfälliger Putz (!) ... Leichtputze gibt´s auch mit Blähton/Blähglas etc. deren E-Module sind dann um einige geringer wie bei reinen Kalk-Putzen = weniger hart = weniger risseanfällig (!)
    .
    Knauf Legito ... dann müssen Sie aber mit Preisen von bis zu 30.-€/qm rechnen ... bei reinen Lehmputzen z.b. Hasit Lehmputz Uni bzw. Geolehm kosten halt gleich mal 40.-€/qm und sind nicht für den Spritzwasserbereich bzw. Fliesenbereich geeignet ... daß iss aber Legito auch ned ... es sein man dichtet denn nach ab (!)
    .
    Grundsätzlich gilt "alle" diese Putze sind natürlich für Ziegelmauerwerke geeignet ... es kommt bloss auf die Grösse Ihrer Geldbörse an ... bzw. was man sich leisten kann (!)
    .
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  5. #4
    Themenstarter

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    Frage

    Hallo Josef,

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Aber, was genau meinen Sie mit den EPS- Anteilen?
    und das die E- Module bis auf 5500 Herausgehen?

    Bei den Leichtputzen z.B. ***** IP18E und IP23E scheint der Verbrauch um einiges geringer als bei den "normalen" Putzen!? und die Wärmedämmwirkung ist wohl auch Günstiger!?

    Lohnt es sich also solch einen Leichtputz einzusetzen? oder ist ein herkömmlicher Putz immer noch die bessere Wahl

    Unser Keller hat ein 24cm Poroton Mauerwerk auf welches außen noch 6cm Wärmedämmplatten kommen.

    freundlichst
    Matthias
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