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einfache Schalldämmung im Hobbyraum

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  1. #1
    Avatar von OliS
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    einfache Schalldämmung im Hobbyraum

    Hallo, guten Abend und ein gutes neues Jahr!

    Folgendes "Problem" habe ich aktuell.
    Mein Hobbyraum wird gerade modernisiert dabei würde ich gerne den Trittschall von oben dämpfen. Die Familie über meinem Hobbyraum hat bis zu 5 Kinder die leider in der Wohnung alles dürfen (Bobbycar auf Fliesen, Seilspringen in der Wohnung etc.) Bis jetzt habe ich nur den blanken Beton bzw. es war einmal eine Holzdecke montiert. Da hier die Dübel nicht mehr halten muss aktuell so oder so alles runter
    (8er Plastikdübel nur zur Hälfte im Beton ).

    Decke richtig abhängen geht von der Höhe her leider nicht bzw. Unterkonstruktion habe ich aktuell ja schon. Reicht es bzw. lohnt es sich unter die Holzlatten zur Decke die gleichen Dämmstreifen zu kleben wie man sie im Trockenbau verwendet und die Zwischenräume mit Dämmwolle auszufüllen?

    viele Grüße
    OliS
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  2. einfache Schalldämmung im Hobbyraum

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  3. #2

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    Mögen mich die Experten Lügen strafen, aber ich kann mir nicht vorstellen, daß Du da eine nennenswerte
    Dämpfung hinbekommst. Weiß ja nicht, um welches Hobby es geht, aber ggf. kannst Du ja dabei Musik hören und Kopfhörer mit aktiver Umgebungsgeräuschdämpfung nutzen.
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  4. #3

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    Eigentum oder Miete?
    Am Rande: aus wievielen Personen besteht eine Familie mit "bis zu 5 Kindern"?

    ich sehe es wie mein Vorredner: erstmal müssten die Anforderungen geklärt werden. Dann die Konstruktion bewerten. Und dann mögliche Verbesserungsmaßnahmen aufgezeigt werden. Zuletzt kommen die Kosten...
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  5. #4
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    Avatar von OliS
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    Hallo und guten Morgen,
    bis zu 5 Kinder heißt 5 Enkel und die sind halt nicht immer alle gleichzeitig anwesend...

    Kopfhörer oder so etwas geht nur bedingt. Der Hobbyraum dient auch als Büro und ständig mit Kopfhörer rumrennen ist wirklich bescheiden.

    Die Anforderungen sind einfach: ich will den gröbsten Schall von oben dämpfen.

    Viele Grüße
    Oliver
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  6. #5
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    Avatar von OliS
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    Fast vergessen: Eigentumswohnung
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  7. #6
    Avatar von Bert1165
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    Hallo OliS,
    hab mit nachträglicher Schalldämmung relativ gute Erfahrung gesammelt.
    Zur Sache:
    EG --> Büro
    OG/DG vermietet

    Die Decke des EG ca. 100mm abgehängt und mit isover schallschutz (60mm) gedämmt.
    Wichtig ist dass zwischen der Roh-Decke und dem Schallschutz ein Luftspalt ist. Hier kann sich der Schall verteilen und dann von der Matte aufgenommen werden.
    Ich höre im EG in einem Raum jede Bewegung aos dem OG, denn hier hatten wir durch die schiefe Rohdecke teilweise nur 50-60mm Zwischenraum, d.h. kein Luftspalt zwischen isover und Regips.
    Ich kann hier nur meine Erfahrung mitteilen
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  8. #7

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    Das Beste wäre, wenn man direkt an der Quelle dämmen könnte. Das ist anscheinend nicht möglich. Jetzt kann man nur noch versuchen die Folgen zu bekämpfen, und das wird schwierig. Wird beispielsweise die Decke gedämmt, dann bleibt immer noch die Übertragung über die Wände. d.h. egal wie gut ich an der Decke dämme, das Ergebnis wird nicht optimal werden.
    Es wäre etwas Anderes wenn der Schall im Hobbyraum entstehen würde, da könnte man mit Schalldämmplatten schon einiges bewirken.

    Die spannende Frage ist, um wieviele cm kannst Du die Decke abhängen? Die vorhandene Konstruktion ist für diesen Zweck sowieso unbrauchbar.

    Gruß
    Ralf
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  9. #8
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    Avatar von OliS
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    Hallo zusammen,

    ca. 10cm abhängen könnte ich die Decke - praktischer, billiger, schneller wäre natürlich wenn ich das Vorhandene nutzen könnte.
    Das ich den Raum nie komplett still bekomme ist klar und auch nicht tragisch. Meine Überlegung ging in die Richtung von "wenn ich die Holzdecke so oder so komplett erneuern muss warum dann nicht mit Schalldämmung".

    viele Grüße
    OliS

    P.S. ich muss doch noch bauen...
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  10. #9

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    Der fuer dich optimale Aufbau ist wie folgt:
    Lattung 60/40 auf Kreuz befestigen (erst die eine Lage, dann die andere, keine durchgehenden Schrauben)
    zweilagig 12,5 mm GK-Platten (die schweren, Piano oder gleichwertig)
    darauf vollflaechig 50 mm Mineralwolle (zwischen der Lattung)
    Wandanschluss des GK elastisch, Silikonfuge z.B.

    Besser gehts nicht, das macht im Optimalfall 5 - 10 dB Verbesserung, also maximal wird es eine deutlich spuerbare Verbesserung.
    Richtig saniert bekommst Du die Situation aber so nicht, wegen der (schon erwaehnten) Sekundaerschalluebertragung ueber die Waende und die begrenzte Verbesserungswirkung einer Unterdecke.

    Mfg
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  11. #10

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    Gleich kommt bestimmt Gipser mit den Blechdingern anstatt der Latten... Federabhänger oder sowas...
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
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    Hallo Ischeller,
    5 bis 10dB sind doch nicht sooo schlecht. So in Art hatte ich den Aufbau auch gedacht (ob die vorhandene Lattung 50x30 ist oder 60x40 müsste ich schauen).

    Viele Grüße
    OliS
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  14. #12

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    50 x 30 geht auch... muss nur halt die 50 mm MiWo reinpassen.
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