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  1. #1

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    LWP mit oder ohne Puffer

    Hallo zusammen,

    Heizungsbauer würde uns die Rotex HPSU 11 KW einbauen. Laut seiner Aussage würdeng er auch keine LWP ohne Puffer verbauen. Soweit so gut.
    Jetzt meinte jedoch unser Fertighaushersteller, er würde bei uns die Viessmann Vitocal 200S mit 10 KW Leistung einbauen. Laut seiner Aussage würde hier ein Puffer nicht notwendig sein. Ich persönlich neige zu der Rotex da sie auch noch eine Frischwasserstation mit inbegriffen hat.

    Aber was ist jetzt wirklich notwendig? Mit oder ohne Heizungspuffer.

    Gruß
    Alex
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  2. LWP mit oder ohne Puffer

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  3. #2

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    Ob ein Puffer sinnvoll oder gar notwendig ist, ergibt sich aus der Planung der Anlage, inkl. Heizflächen. Dazu muss man die Heizlast, die Leistungskurve und das Regelverhalten betrachten. Wichtig ist hierbei die überschüssige Leistung während der Übergangszeit. Im Zweifelsfall würde ich einen Puffer einbauen um die Betriebssicherheit zu gewährleisten.

    Die von Dir genannte 200S hat vermutlich eine Mindestleistung von etwa 5kW. Liegt diese über der Heizlast während der Übergangszeit, dann muss die WP abschalten, oder die überschüssige Energie in einem Puffer zwischenlagern.

    Man kann also nicht pauschal sagen mit oder ohne Puffer, sondern das hängt vom Konzept ab das erstellt wird, und von der Strategie die man damit verfolgt.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Avatar von alex2008
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    ob Puffer oder nicht würde mich nicht so sehr interessieren wie andere Dinge.

    Frage den Heizungsfritzen doch mal wieviel Liter Warmwasser bei bspw. 45° Austrittstemperatur man aus dem Kunststofffass der HPSU ohne Nachheizung zapfen kann.
    Frag mal nach den Einsatzgrenzen der HPSU. Bei welchen Aussentemp. wird noch welche Wassertemp. erreicht und wann geht der Heizstab zwingend in Betrieb.
    Unsere A......a (Hersteller der Mutterkonzern von R...x) hat da so EIgenheiten wie unter -15° nur Heizstab und Vorlauftemp. unter 25° auch nur mit Heizstab. Inzwischen sollen die Geräte ja verbessert worden sein.

    Dann würde mich interessieren bei welcher Temp. der Bivalenzpunkt liegt

    Und falls Erdwärme wirklich keine Option ist (wurde dass überhaupt schon eingehender untersucht??) gibts noch einige Hersteller mehr die LWPs im Angebot haben. Die ohne Leistungsregelung benötigen zwar meist einen Puffer haben aber sehr oft deutlich bessere Leistungsdaten als die Inverterfraktion. Und wenn die Heizlast niedrig genug ist gibts genügend Auswahl an Geräten welche auch bei -12° noch ohne Heizstab auskommen.
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