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Aufdachdämmung für Flachdach - wie stark, welcher Hersteller?

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  1. #1

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    Aufdachdämmung für Flachdach - wie stark, welcher Hersteller?

    Hallo zusammen,

    ich will in einem Altbau DG mit 60 m2 Flachdach (plus kleinere Schrägen, aber da is schon gedämmt) eine Aufdachdämmung anbringen. Innendämmung ginge theoretisch auch, aber nach vielem Hin und Her überlegen hab ich mich für die Aufdachdämmung entschieden. Die Fragen, die ich jetzt konkret noch habe, sind zum Material und zur Stärke. Ich hab jetzt mal exemplarisch die Platten von Bauder rausgesucht, damit ihr wisst in welche Richtung ich mir das vorstelle. http://www.dach-paulus.de/bauder_pir...age?cag=882831
    Da die Dinger ziemlich teuer sind, würd ich natürlich gern so dünn wie möglich gehen, aber so dick wie nötig um einen "vernünftigen" Dämmwert zu erreichen. Klar ist - je dicker, desto besser (aus Dämmsicht), aber hat jemand von euch eine Vorstellung, wie gut die im Vergleich zu einer klassischen Innendämmung abschneiden? Vorher waren untersparren Mineralwolle 14 cm Matten, einseitig alukaschiert und abgeschlossen mit Trockenbauplatten drin. Die Heizkosten waren total ok, auch im Sommer wars nie zu heiss. Meine Idee ist, dass ich jetzt ca dieselbe Isolationsleistung haben will, und dafür eben nicht mehr als nötig ausgeben will. Die Platten von Bauder gibts von 20 bis 200 mm (bedeutet 9 bis 45 € pro m2).
    Evtl. hat jemand von euch ja auch eine Idee, welcher Hersteller günstiger ist , oder evtl. noch eine andere Idee bzgl. Material. Das Dach muss auf jeden Fal noch begehbar sein, von daher tuts leider kein weiches Material. Obendrauf kommt dann "nur" noch Dachpappe und das isses dann.

    Danke schonmal für Eure Hilfe!
    Gruss,
    Schorsch
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  2. Aufdachdämmung für Flachdach - wie stark, welcher Hersteller?

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  3. #2

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    Warum nimmst du nicht einfach Styropor in Trittfest? PIR ist immer die "Notlösung" für Aufbauten wo man keinen Platz hat... Sprengt Kostenmäßig nämlich ziemlich jedes Budget in dickeren Dicken...

    Und was bedeutet "Begehbar"? Wenn du nur für Revisionszwecke drüber musst kannst du jede Dachdämmplatte nehmen, reicht völlig aus. Was ist mit Anschlußhöhen? Was ist mit Dampfsperre? Was ist mit Luftdichtigkeit im Geschiss drunter?
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  4. #3

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    nur noch dachpappe drauf ist gut! hol dir einen dachdecker heran, der den altbestand untersucht und dir dann sagt, was zu tun ist. ich würde den alten aufbau runter reissen und alles neu machen. dabei wird sicher keine dämmung mit beidseitiger alu-kaschierung notwendig sein. mit dem aufbau alleine ist es auch nicht getan. es gibt sicher noch randabschlüsse, aufgehende anschlüsse und einbauten zu bearbeiten.
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  5. #4
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    Danke für die Antworten - OK zu den Rückfragen/Kommentaren:

    1) Begehbar heisst, dass das Dach dauerhaft begehbar sein sollte, auch für mehrere Leute und auch mal stärkere punktuelle Druckbelastungen aushalten muss. In Berlin laufen ständig Leute über die Dächer (die Nachbarhäuser sind nicht nicht ausgebaut und Dachbödentüren stehen offen und das wird wohl auch noch ne ganze Weile so bleiben - für Nichtberliner vielleicht nicht vorstellbar, aber das ist hier Gang und Gebe .. (und ein Zaun hin zu den Seitenhäusern bekomm ich auch nicht genehmigt, schon angefragt)

    2) Das Thema Anschlusshöhe/Randabschlüsse/Kamine, Entlüftungen etc ist klar, hier weiss ich schon relativ gut, was nötig ist, bzw was da genau zu tun ist.

    3) Aktuell ist auf dem Dach eine wirklich dichte Dachpappe drauf - die wurde erst vor ein paar Jahren neu gemacht und wurde auch aktuell nochmal geprüft. Somit dichtet das Dach aktuell gegen Wasser von oben und evtl. Dampf ab.

    4) Thema Dampfbremse + Luftdichtigkeit im Geschoss drunter (Ich find den Tippfehler in Deinem Beitrag @H.PF übrigens sehr gut - ) - direkt untendrunter ist Wohnfläche - meine Wohnung. Deswegen mach ich das alles ja. Aktuell gibt es eine Dachentlüftung über ca 10 kurze Entlüftungsrohre, die für die vormals bestehende Dämmung aus Mineralwolle, die ja mit Trockenbauplatten gen den Wohnraum hin abgedichtet war, eine Entlüftung gegen evtl. Kondensationsfeuchte darstellte. Meine Frage jetzt: Wenn ich Aufdachdämme in der Bauweise: 1. Lage: Original/akteulle Dachpappe 2. Lage: Dämmplatten 3. Lage: Nochmal Dachpappe. - Dann hab ich ja keine Stelle, wo warme Luft irgendwo kondensieren kann, denn die geht an die Zimmerdecke - ab da kommt das Holz und direkt obendrüber die erste Schicht Dachpappe. DH - weiter nach "oben" zieht keine Luft (ausser die DP wäre undicht). So wie ich das akteull sehe, brauch ich da keine zusätzliche Dampfbremse, evtl. irr ich mich aber auch. Und die 10 Luftüngsrohe, die jetzt direkt im Wohnraum "enden" und auf dem Dach ca 20 cm "rausragen" würde ich laut aktueller Planung bis auf 3 Stück zumachen, und die 3 mit einer Klappe versehen, so dass ich die bei Bedarf öffnen kann - wäre dann eine Dauerlüftung wenn ich zb mal länger weg bin und kein Fenster offenlassen will.

    5) Speziall @HPF: Wenn ich styropor in trittfest nehme - wie dick muss das denn sein, damit ich vernünftige Isolationswerte bekomme? Ich hab maximal 18 cm nach oben Platz.(Sonst steigt der Aufwand bei den ganzen Anschlüssen/Dachluken etc pp enorm ) - reicht das?

    Viele Grüsse!
    Schorsch
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  6. #5

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    jetzt aber volle deckung - glaubst, dass das alles richtig ist, was du vor hast? du brauchst dringend den fachmann oder eine fachfrau!
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  8. #6
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    @Rolf: nein, ich glaube ich bin noch nicht soweit, dass ich loslegen kann mit Einkaufen /Bauen - deswegen bin ich ja hier
    Ich fang erst an, wenn ich ein gutes Gefühl habe, und dazu fehlen mir noch einige Infos.
    Warum ich es nicht gleich mit einem Fachmann machen? Aus demselben Grund wie viele anderen hier - Spass daran Dinge selbst zu machen, und Geld sparen. Wenn ich es mir leisten könnte, würde ich das Gewerk evtl. auch komplett ausschreiben und machen lassen. Ich hab mir 2 Angebote eingeholt, und leider gemerkt, dass das mein Budget übersteigt. Ich bin mir weiterhin bewusst, dass ich da ein Risiko eingehe was falsch zu machen, was nachher teurer wird als "wenn gleich richtig gemacht" - wie gesagt ist mir bewusst. Allerdings ist das nicht das erste was ich "das erste Mal mache" - bis jetzt hats immer geklappt. Auch schon größere Dinge (2 geschossiges Lagerhaus aus Holz gebaut, allerdings ungedämmt - das war 1995 und steht noch immer) - von daher: Ich glaub ich hab nen ganz gutes Gefühl, wann ich was selber machen kann und wann nicht, und was ich für Infos brauche um sicher zu gehen. Und es ist auch nicht so, dass da noch kein Fachmann draufgeguckt hätte: 1 Architekt und 2 Dachdecker waren jetzt da - die Aussagen decken sich weitgehend, von daher - wie gesagt: ich weiss schon was ich tue, nur eben ein paar Details fehlen mir noch. BTW - bauen werd ich das ganze mit einem Bekannten zusammen (Zimmermann) - nur hat er bis jetzt noch wenig mit Dämmung gemacht, aber in Summe hab ich schon ganz okaye Fachkenntnis am Start
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  9. #7

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    Hmm wenn du die Flachachrichtlinien und die Bauphysik beherrschst, na dann lege mal los.........
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