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Leidiges Thema: Dachflächenfenster

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  1. #1

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    Leidiges Thema: Dachflächenfenster

    Hallo zusammen,

    wir haben, wie viele andere hier bereits auch, ein Problem mit der Kondenswasserbildung am Dachflächenfenster. Das Fenster befindet sich im Ankleidezimmer, welches ein Vorraum (ohne Zwischentüre) von unserem Schlafzimmer ist. In der kalten Jahreszeit haben wir enorme Kondenswasserbildung an dem Fenster. Mir ist bewusst, dass es durch die nächtlichen Ausdunstungen zu Kondeswasserbildungen kommen kann und das Lüften dagegen hilft. ich bezwifle jedoch, dass dies in dem bei uns vorkommenden Maße normale ist (s. Bilder).

    Heute Morgen war jemand vom Subunternehmer der Hausbaufirma da (es ist ein Fertighaus in Holzständerbauweise) und hat sich das Fenster angesehen. Er sprach davon, dass wegen des Einbaus die warme Luft von der Fußbodenheizung den unteren Teil des Fensters nicht erreicht. Ich habe daher gerade mal in der Montageanleitung des Herstellers geguckt und dort folgende Einbausituation gefunden:
    Montageanleitung.jpg

    Man sieht dort, dass die untere Wand im 90° Winkel zum Fußboden verläuft. Die tatsächliche Einbausituation sieht man auf folgenden Schnitt (roter Kreis):
    IST.jpg

    Hat die Firma das Fenster nun falsch eingebaut und ich kann diese auffordern das Fenster wie in der Montageanleitung abgebildet einzubauen oder ist die gewählte Einbauart eine gängige und anerkannte Einbauweise?

    Hier noch die Bilder vom Fenster (morgens nach dem Aufstehen im Winter):
    IMG_0821.jpgIMG_0798.jpgIMG_0799.jpgIMG_0800.jpg


    Danke für die Hilfe!

    Gruß
    Maik
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  2. Leidiges Thema: Dachflächenfenster

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
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  4. #3
    Avatar von Flocke
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    Die anfallenden Tauwassermengen sind auf jeden Fall zu hoch. Wie stark ist die Dachdämmung und welchen U-Wert hat das Fenster?
    Es scheint eher so, das Ihr Nutzerverhalten zusätzlich zu erhöhter Feuchtigkeit führt. Haben sie mal die Luftfeuchte über längeren Zeitraum hinweg kontrolliert?
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  5. #4
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    Das Fenster hat einen Wert von UG = 1,1 W/m²K.

    Bei der Dämmung bin ich mir grad nicht sicher. Zur Dämmung sagt die Bauleistungsbeschreibung folgendes:

    Beim Ausbau des Dachgeschosses werden die Decken und Dachschrägen mit insgesamt 250 mm Mineralfaserdämmung isoliert (mit 200 mm starker Zwischensparrendämmung und zusätzlich 50 mm starker Untersparrendämmung) und mit Gipskartonplatten verschlossen. Mit einem U-Wert von 0,136 W/m2K im Gefach (0,157 W/m2K im Mittel) bleibt Ihr Dachgeschoss im Winter mollig warm und im Sommer angenehm kühl.

    Unser Dachgeschoss ist zwar nicht ausgebaut, jedoch sollte diese genannte Dämmung ja für den Teil der Dachfläche vom Kniestock bist zur gedämmten Decke zutreffen.

    Die Baufirma hatte mal ein Messgerät über 2 oder 3 Wochen aufgehangen, jedoch kam man an die Daten nicht mehr dran und die Messung muss wiederholt werden. Dies ist bisher nicht geschehen.

    Wir lüften morgens nach dem Aufstehen, dann wenn wir von der Arbeit kommen (ca. 16 Uhr) und abends vor dem Schlafengehen; jeweils Stoßlüften für 10-15 Minuten.
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  6. #5
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    Ich kram das nochmal hervor. Hat hier noch jemand eine Meinung, ob das Fenster fachgerecht eingebaut wurde?
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  7. #6

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    selbst wenn man unterstellen würde (was ich aber nicht zu beruteilen vermag), dass die untere Laibung/"Brüstung" des DFF von der Geometrie nicht korrekt ist, erklärt dies nicht eine Kondensatbildung über die gesamte Glasfläche (wie auf den Bildern).

    Ich würde in Richtung Raumtemperatur weitersuchen. Oder dass die Wärme, welche von der FBH hochsteigt, das Fenster nicht erreicht. z.B. weil größere Möbel unmittelbar unter dem Fenster stehen, dicke Teppiche auf dem Fußboden liegen etc. etc.
    Wann tritt die Feuchte am stärksten auf? Morgens? Abends? Im Winter, im Sommer?
    Haben Sie eine Nachtabsenkung/abschaltung in der Heizungsregelung programmiert?
    stellen Sie nachts die Temperaturen runter?

    Und dann muss man nach Feuchtequellen suchen: wird in dem Raum Wäsche getrocknet, gebügelt, stehen die Innentüren zum Schlafzimmer offen? Abdichtungen (auch in benachbarten Räumen, z.B. Bad) in Ordnung?
    Haben Sie eine Lüftungsanlage?

    Wann wurde das Haus gebaut?
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  8. #7
    Baufuchs
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    Wenn die dir das Fenster nach Montageanweisung des Herstellers einbauen, wird dann, wenn untere Laibung so wie in der Skizze gezeigt ausgebildet wird ein neues Problem entstehen.

    Nämlich wieder: Montage nicht nach Herstelleranweisung.

    Die Höhe von max. 2,20m am oberen Fensterand gem. Herstellerskizze wird dann überschritten.
    Bedienung noch weiter erschwert.

    Ich bezweifle im übrigen, dass sich bei FB-Heizung ein Warmluftstrom ergibt, der in der Lage ist Kondensat in der auf deinen Fotos zu sehenden Menge zu verhindern.

    Wurde Feuchte-/Teperaturmessung per Datenlogger mittlerweile wiederholt?
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  9. #8
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    Zitat Zitat von Alfons Fischer Beitrag anzeigen
    selbst wenn man unterstellen würde (was ich aber nicht zu beruteilen vermag), dass die untere Laibung/"Brüstung" des DFF von der Geometrie nicht korrekt ist, erklärt dies nicht eine Kondensatbildung über die gesamte Glasfläche (wie auf den Bildern).

    Ich würde in Richtung Raumtemperatur weitersuchen. Oder dass die Wärme, welche von der FBH hochsteigt, das Fenster nicht erreicht. z.B. weil größere Möbel unmittelbar unter dem Fenster stehen, dicke Teppiche auf dem Fußboden liegen etc. etc.
    Wann tritt die Feuchte am stärksten auf? Morgens? Abends? Im Winter, im Sommer?
    Haben Sie eine Nachtabsenkung/abschaltung in der Heizungsregelung programmiert?
    stellen Sie nachts die Temperaturen runter?

    Und dann muss man nach Feuchtequellen suchen: wird in dem Raum Wäsche getrocknet, gebügelt, stehen die Innentüren zum Schlafzimmer offen? Abdichtungen (auch in benachbarten Räumen, z.B. Bad) in Ordnung?
    Haben Sie eine Lüftungsanlage?

    Wann wurde das Haus gebaut?
    Die Probleme entstehen ausschließlich im Winter bzw. der kalten Übergangszeit und dann am stärksten nachts. Das Schlafzimmer und das Ankleidezimmer sind direkt ohne Zwischentüre miteinander verbunden. Die Ankleide ist ein Vorraum des Schlafzimmers (s. Bild).

    Das Fenster ist frei von Möbeln, Teppichen, o. ä. Die einzigen Feuchtequellen sind meine Frau, unsere zwei Hunde und ich

    Die Raumtemperatur steuere ich ausschließlich und einheitlich über die Heizung selbst. Eine Nachtabsenkung gibt es nicht. Die Raumventile sind immer voll geöffnet. Ich habe hier aber schon etliche Varianten durchgespeilt. Eine Lüftungsanlage existiert nicht.

    Das Haus ist Baujahr 2012. Einzug war August 2012.

    Zitat Zitat von Baufuchs Beitrag anzeigen
    Wurde Feuchte-/Teperaturmessung per Datenlogger mittlerweile wiederholt?
    Nein, bisher noch nicht. M. E. macht diese Messung aber auch im Sommer wenn das Problem nicht auftritt weniger Sinn, oder?

    OG.jpg
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Maik86 Beitrag anzeigen
    Das Fenster ist frei von Möbeln, Teppichen, o. ä. Die einzigen Feuchtequellen sind meine Frau, unsere zwei Hunde und ich ]
    Je nach Größe der Hunde bedeutet das schon eine nicht ganz so kleine Menge an Feuchtigkeit, die dort abgegeben wird.

    Auf welchen Wert ist denn die Raumtemperatur eingestellt?
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  11. #10
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    Der Größe nach haben wir quasi nur einen Hund, unseren kleinen Jack Russel kann man da vernachlässigen

    Die Raumtemperatur steht im Winter auf 21-22°C
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  12. #11

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    Meine Vermutung ist, dass mit dem Fenster alles in Ordnung ist...

    In einem 17m² Raum mit 2 Menschen + 2 Hunden steigt die Luftfeuchtigkeit über Nacht sicherlich ordentlich an... ab 70-80% Luftfeuchtigkeit ist vermutlich der Taupunkt am Fenster bzw dem Rahmen erreicht und alles beginnt dort zu kondensieren...
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  13. #12
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    Hier stellt sich mir allerdings dann die Frage: Warum kondensiert das Wasser nur an dem DFF um die Ecke und nicht am normalen Fenster direkt neben dem Bett (und über dem Hundebett)? Dort gibt es nicht einen einzigen Tropfen.

    Sollte dies aber dennoch das Problem sein, was kann ich dagegen tun?
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  14. #13

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    Hier stellt sich mir allerdings dann die Frage: Warum kondensiert das Wasser nur an dem DFF um die Ecke und nicht am normalen Fenster direkt neben dem Bett (und über dem Hundebett)? Dort gibt es nicht einen einzigen Tropfen.

    Sollte dies aber dennoch das Problem sein, was kann ich dagegen tun?
    wahrscheinlich weil dieses Fenster besser dämmt als das DFF...
    Das DFF ist der kälteste Punkt und da kondensiert dann eben die Luftfeuchtigkeit, wenn der Taupunkt unterschritten wird....

    Was du dagegen tun kannst? Lüften!
    Dadurch sinkt die relative Luftfeuchtigkeit, der Taupunkt ist entsprechend niedriger und es kondensiert kein Wasser...
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von Oliver82 Beitrag anzeigen
    Was du dagegen tun kannst? Lüften!
    Schon klar, aber ich lüfte ja vorm ins Bett gehen ausgiebig und wenn ich morgens aufstehe sieht das DFF aus wie auf den Bildern. Ich kann ja auch nicht im Winter nachts das Fenster auf lassen
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  17. #15

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    Schon klar, aber ich lüfte ja vorm ins Bett gehen ausgiebig und wenn ich morgens aufstehe sieht das DFF aus wie auf den Bildern. Ich kann ja auch nicht im Winter nachts das Fenster auf lassen
    Naja nicht umsonst ist die Meinung der meisten hier im Forum, dass man bei einem Neubau am besten eine KWL einplant....

    Dein Haus ist relativ neu, aus was wurde es gebaut? Porenbeton?

    Vermutlich steckt noch einiges an Restfeuchte im Bau, weshalb die Bedingungen in den ersten 1-2 Jahren verschärft sein dürften, bis sich die Restfeuchte soweit normalisiert hat.

    Wenn es wirklich an der hohen Luftfeuchte liegt (was ihr mit einem Hygrometer messen könnt) dann bleibt hier erstmal nix anderes über als die Feuchtigkeit wegzulüften oder dafür zu sorgen, dass weniger entsteht... Hunde evtl aus dem Schlafzimmer werfen?

    Ansonsten über eine Kontrollierte Lüftung nachdenken... gibt ja auch Systeme die sich relativ einfach und zu erträglichen Kosten nachträglich einbauen lassen. Es sollte dann halt ein dezentrales System sein...
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