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Dämmung Dachgeschoss und/oder oberste Geschossdecke

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  1. #1

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    Dämmung Dachgeschoss und/oder oberste Geschossdecke

    Guten Abend,

    bei uns steht nun in diesem Jahr eigentlich noch die Dämmung der obersten Geschossdecke an. Es sollte eine Styrodur-Dämmung von ca. 16cm eingebaut werden und als Belag eine OSB-Platte, damit der Spitzboden ein begehbarer Lagerraum werden kann.

    Die nächste Überlegung ging ein wenig weiter, denn es macht vielleicht sogar Sinn, den Dachboden komplett zu dämmen, auch wenn er nur Lagerraum wird, damit er sich im Sommer nicht so aufheizt. Man könnte also auch zusätzlich die Dachschräge vernünftig dämmen. Und nun kommen wir zu einer Fragestellung, die aber vielleicht gar kein Problem ist:

    Kann / Darf / Soll man in einem solchen Fall beide Massnahmen parallel und ergänzend durchführen - also Dämmung der Dachschräge und Dämmung der obersten Geschossdecke oder kann dies wärme- und feuchtigkeitstechnische Probleme geben ?

    Schöne Grüße
    Rafael
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  2. Dämmung Dachgeschoss und/oder oberste Geschossdecke

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  3. #2

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    wie soll man das beantworten, wenn keine imformationen vorliegen über die bestandskonstruktion.

    die 16 cm styrodur kommen wohin?

    schalte einen fachmann oder eine fachfrau ein, die den bestand aufnehmen und die notwendigen schritte ausarbeiten. die beachtung der bauphysikalischen grenzen spielen hier eine wesentliche rolle.
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  4. #3

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    und die Luftdichte Ebene ist wo???
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  5. #4
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    Ihr habt's geschafft, ich gebe auf !
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  6. #5

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    warum? Um deine Frage korrekt beantworten zu können, braucht man eben mehr Infos
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  7. #6
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    Okay, noch ein Versuch, aber wenn manche Antworten halt immer nur darauf hinauslaufen, wieder einen Fachmann zu beautragen, bin ich definitiv im falschen Forum - aber das wurde ja bereits durch die Liebe zu Heimwerkern und Selbstbauern hinreichend erläutert.

    Neuer Versuch:
    Dachkonstruktion ist ein Pfettendach mit einer Dachgaube auf jeder Giebelseite, oberste Geschossdecke zum Spitzboden ist aus Beton. Ich könnte mir vorstellen, nicht nur die oberste Geschossdecke, sondern das Dach mit einer Zwischensparrung zu versehen, auch wenn dies bei einem reinen Lagerraum nicht zwingend erforderlich ist. Die Dampfsperrfolie käme ja dann auf die Innenseite das Spitzbodens, sauber verklebt mit Anpressleiste zu den Giebeln hin und unten nicht nur bis zur Pfette geführt, sondern bis auf den Rohbeton und auch dort verklebt.

    Mich interessiert an dieser Stelle - und wenn ich nur für die Feststellung wieder einen Fachmann benötige, dann muss es vielleicht so sein - ob sich diese Maßnahme mit einer Dämmung der obersten Geschossdecke verträgt, denn dazu gibt es - wie so oft - in der Literatur unterschiedliche Meinungen zur Ausführung. Oder steht halt die Dämmung des Dachgeschosses gar nicht in einem vernünftigen Verhältnis zur Nutzung und es genügt die oberste Geschossdeckke (die Oberseiten der Gauben sind von einer Fachfirma mit Dämmwolle abgedeckt worden - sonst aber auch nichts.

    Schöne Grüße
    Rafael Neumann
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  8. #7

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    Vielleicht meint er ja, das Vorhaben aufzugeben.
    Wäre immer noch besser, als den Dachstuhl zu ruinieren...
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  9. #8
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    Sehr interessant:
    Zur Dämmung der Gaube durch die Fachfirma siehe oben !!!

    Aber ich sehe schon, hier sind wirklich viele Profis mit fachlich wertvollen Bemerkungen unterwegs.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von Rafael Neumann Beitrag anzeigen
    mit einer Dachgaube auf jeder Giebelseite
    häääh - wie geht dass denn?

    ich weiss aber immer noch nicht, wo die 16 cm styrodur hinkommen.
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  11. #10
    Avatar von Flocke
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    Der Aufbau im Bestand ist hier niemandem bekannt. Wichtig ist es eine durchgehende Luft und Dampfdichte Ebene zu haben die auf der warmseite der Wärmedämmung liegt. Wollen sie den Spitz ausbauen, dann sollte die DB am Bestand angeschlossen werden. Jede Lücke der DB birgt das Risiko von Konvektionsströmen die erheblich Bauschäden verursachen können.
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  12. #11
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    Zitat Zitat von rolf a i b Beitrag anzeigen
    häääh - wie geht dass denn?
    Satteldach mit Ausrichtung der Dachflächen nach West und Ost, und mit einer geraden Schleppgaube auf jeder der beiden Dachflächen ?

    Und die 16 cm Styrodur (oder auch mehr oder weniger) kommen beim Thema ...Dämmung oberste Geschossdecke auf die Betondecke des Spitzbodens ?
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Flocke Beitrag anzeigen
    ... Wichtig ist es eine durchgehende Luft und Dampfdichte Ebene zu haben die auf der warmseite der Wärmedämmung liegt ...
    Schönen Dank für die Rückmeldung. Dieses Prinzip wurde aber dann doch offensichtlich bereits unterbrochen, weil damals der Dackdecker nur das Dämmmaterial (von Innen mit einer Folie versehen) auf die Oberseite der Gaube gelegt hat. Ein Anschluss zum Spitzboden hin ist nicht erfolgt. Hier wird es wohl schwierig, den Dachdecker noch in Haftung zu nehmen.

    Für mich bedeutet dies doch nun, dass ich die Folie unter der Dämmung der Gaube "einfangen" und luftdicht mit der neuen Folie an den steilen Dachflächen verkleben muss, um die Luftdichtheit der Gesamtkonstruktion herzustellen - wenn ich denn die kompletten Dachflächen dämme sollte.
    Oder doch nur die oberste Geschossdecke ?
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  14. #13

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    oberste Geschossdecke zum Spitzboden ist aus Beton.
    das hast du uns ja verschwiegen....


    das Dach mit einer Zwischensparrung zu versehen, auch wenn dies bei einem reinen Lagerraum nicht zwingend erforderlich ist. Die Dampfsperrfolie käme ja dann auf die Innenseite das Spitzbodens, sauber verklebt mit Anpressleiste zu den Giebeln hin und unten nicht nur bis zur Pfette geführt, sondern bis auf den Rohbeton und auch dort verklebt.
    genauso würde ich es machen
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Okay, und wie gehe ich mit der Folie unter der Dämmung auf der "Gaubendecke" um ?
    Wie oben beschrieben "einfangen" und mit der neuen Dampfsperre verkleben ?
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  17. #15
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    Vielleicht noch eine ergänzende Fragestellung:
    Ist es in einem Altbau von 1950, allerdings mit neuem Dach von 1999, überhaupt sinnvoll, Luftdicht arbeiten zu wollen ? Ist es nicht eher so, dass man eine Dampfdichteebene niemals in der Praxis ausführen könnte, wie es die Theorie und Herstellervorgaben fordern ?
    Welche Art von Fachmann kann eine solche Bausituation sinnvoll begutachten ?
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