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  1. #1

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    Umsetzung "lange Einfahrt" bzgl. Oberflächenversiegelung

    Hallo,

    Ich habe ein Grundstück in 2. Reihe mit einer Privateinfahrt, die ca. 30 m lang ist und 3m breit. Diese möchte ich natürlich als Einfahrt gut nutzbar machen. Wenn ich Asphalt verwende (war mein Favorit), dann wird die Oberfläche versiegelt und ich muss für die entsprechenden 90m² Gebühren bezahlen. Dies möchte ich vermeiden, gleichzeitig aber eine einfach zu pflegende, robuste und kostengünstige Lösung finden (leichte Schneeberäumung, kein Ausspülen, kein Rasenmähen/ kein Unkraut, keine Fahrrinnenbildung).

    Daher kurze Frage:

    gibt es nach aktuellem Stand sinnvolle Lösungen, welche die Vorteile von Asphalt bieten und gleichzeitig eine Versiegelung umgehen?

    Danke und VG,

    klausi
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  2. Umsetzung "lange Einfahrt" bzgl. Oberflächenversiegelung

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  3. #2

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    Wieso fällt da Niederschlagswassergebühr an? Warum nicht einfach das bisschen Wasser vor Ort versickern?
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  4. #3

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    Nur mal so eine Frage. Unter diese Einfahrt liegen bestimmt Hausanschlussleitungen. Rede mal mit deinem Versorge, was du überhaupt machen darfst. Sonst gibt es Ärger mit dem Versorger und darfst alles wieder weg machen.

    Nur so eine Lösung: pflege leichte, robuste und kostengünstige Lösung ... gibt es sowas? Würde mich auch mal interessieren
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  5. #4
    Themenstarter

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    hi,

    danke für die schnellen Antworten:

    @R.B.: Versickern geht nicht, da recht lehmiger Boden --> Baugrundgutachten sagt, Versickerung im Grundstück nicht möglich M.M.n. trifft dies dann nicht nur auf das Wasser vom Dach des späteren Hauses zu, sondern auch auf alle anderen Flächen im Grundstück

    @Jan81: Hausanschlüsse kommen noch rein ... aktuell nur Mutterboden - ich möchte aber gerne vorab Möglichkeiten finden, was nach der Verlegung der Kabel und Kanäle passiert Welchen Ärger könnte der Versorger machen?


    Hinweis: ich habe mich vlt. nicht korrekt ausgedrückt. Die Einfahrt ist kein Privatweg, sondern lediglich mein Grund & Boden in aktuell unbehandelter Form... ich möchte eine hübsche Einfahrt daraus machen

    Was würdet Ihr generell bei einer ebenen Zufahrt empfehlen? Asphalt, Pflastersteine (Fahrrinnen :/ ), ...???
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  6. #5

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    Der Versorger könnte das Überbauen der Leitungen untersagen oder unter Voraussetzungen erlauben.
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  7. #6

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    @R.B.: Versickern geht nicht, da recht lehmiger Boden --> Baugrundgutachten sagt, Versickerung im Grundstück nicht möglich M.M.n. trifft dies dann nicht nur auf das Wasser vom Dach des späteren Hauses zu, sondern auch auf alle anderen Flächen im Grundstück
    nö, nicht unbedingt, da: die auf deiner kleinen Fläche anfallenden Wassermengen sind gering - da ließe sich (nach Örtlichkeit) dann durchaus etwas machen.
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    pflege leichte, robuste und kostengünstige Lösung ... gibt es sowas?
    auf der suche nach der wollmilcheierlegenden sau ....

    wobei es sowas schonnoch gibt .

    zu definieren :
    pflegeleicht
    robust
    kostengünstig
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  9. #8
    Themenstarter

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    pflegeleicht --> nicht ständig Rasenkanten mähen oder Kies zusammenkehren
    robust --> keine Fahrrinnen nach 3 Jahren, keine Sanierung nach <10 Jahren
    kostengünstig --> ) nennen wir es wirtschaftlich - Aufwand und Nutzen müssen eben passen.

    Gibt es "grobporigen" Asphalt, der Wasser durchlässt...oder ähnliches?
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  10. #9
    wasweissich
    Gast
    dein ruf nach asfalt zeugt davon , dass du garnicht weisst , dass eine asfaltierte fläche , die in euerer gegend länger als fünf jahre halten soll deinen traum von kostengünstig nicht erfüllen kann .
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  11. #10

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    Wie wäre es mit Ökopflaster + Gute Planung + Sickerschacht als Puffer bei Starkregen?
    Das Ökopflaster ist recht gut durchlässig. In den Randbereichen kann man Bodenaustausch vornehmen und Gartenboden und Pflanzen einbringen, um das überschüssige Wasser aufzunehmen. Wichtig ist ein guter Unterbau unter dem Pflaster, ggf. mit leichtem Gefälle auf dem lehmigen Mutterboden.
    Gruß Holger
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  12. #11
    Themenstarter

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    Danke für die Hinweise.

    Aufgrund der Aussage von "wasweissich" gehe ich davon aus, dass Asphalt also ähnlich teuer ist wie Ökopflaster, zumindest wenn man den ganzen Unterbau mit einbezieht...können mir hier die Profis zustimmen?

    Wieß jmd. überhaupt, in welcher Größenordnung sich die Kosten für Abwasser pro m² versiegelte Fläche bewegen? Wenn die 90m² jetzt 20 EUR pro Jahr ausmachen, wäre das unkritisch, bei 40 EUR pro Monat sieht die Rechnung dann schon anders aus.
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  13. #12

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    Wegen der Regenwassergebühr Frag doch am besten beim Amt an die können dieses genau sagen. Aber bei 90m2 könnten dieses womöglich über 100€ im Jahr Kosten. Aber wie gesagt am besten nachfragen.
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  14. #13

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    In den Deichen, die wir aktuell neu bauen bzw. sanieren werden fast ausschließlich die Deichverteidigungswege mit UNNI-2N gepflastert:

    http://www.unni-2n.de/

    Vielleicht wäre das eine Alternative! Sehr gute Verbundwirkung! Keine Randbefestigung / Betonkeil notwendig!

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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Zitat Zitat von klausi0815 Beitrag anzeigen
    Wieß jmd. überhaupt, in welcher Größenordnung sich die Kosten für Abwasser pro m² versiegelte Fläche bewegen? Wenn die 90m² jetzt 20 EUR pro Jahr ausmachen, wäre das unkritisch, bei 40 EUR pro Monat sieht die Rechnung dann schon anders aus.
    Das erfährst Du bei der Gemeinde-/Stadtverwaltung. Bei uns sind das etwa 0,36€/m2 versiegelter Fläche (wenn sie nicht schon wieder erhöht haben).

    Aber Helge hat es schon angesprochen, es wäre bei der kleinen Fläche vielleicht gar kein Problem die paar Liter zu versickern. Bei Deinem "Ökopflaster" muss es ja auch versickern, und bisher versickert der Regen ja wohl auch. Die Rampe ist ja nicht breit, dafür aber lang. Vielleicht genügt schon ein kleiner Graben/Mulde neben der Einfahrt. Da muss man sich halt mal ein paar Gedanken machen und ein bisschen rechnen.
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  17. #15

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    Ordentlichen Unterbau machen (der auch Regenwasser zwischenpuffern kann) und Rasengittersteine aus Kunststoff für Schwerlastverkehr verbauen. Günstiger, robuster und versickerungsfähiger gehts bald nicht. Dieser Aufbau verhindert auch übermäßig hohen Grasbewuchs, da die Niederschlagswässer zugig in den Unterbau abgeleitet werden. Ab dort übernimmt dann der normale Boden die Versickerung, die bis jetzt ja auch funktioniert.
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