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Frage zu einer durchgeführten Innendämmung

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  1. #1

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    Frage Frage zu einer durchgeführten Innendämmung

    Hallo Bauexperten!

    Ich habe eine Frage bzgl. einer durchgeführten Innendämmung und hoffe, dass mir hier weiter geholfen wird.
    Eine von mir beauftragte Trockenbaufirma hat eine ca. 1m hohe und 6m breite, senkrechte Beton-Aussenwand unterhalb der Dachschräge wie folgt von innen gedammt:

    An der Dachschräge wurde die vorhandene Dampfsperrfolie der Sparrendämmung zunächst verlängert und direkt als erstes an der Aussenwand entlang luftdicht verlegt. Erst dann wurde die Innendämmung (Dämmwolle) eingebracht und zum Schluß mit Rigips verkleidet.
    Soweit mir bekannt, sollte eine Dampfsperre/ Dampfbremse immer auf der warmen Seite eines Bauteils eingezogen werden, also stets dem Innenraum zugewandt.

    Auf meine Nachfrage erklärte man mir, dass die von der Trockenbau Firma durchgeführte Variante ebenfalls korrekt sei, und dass die Hinterlüftung zwischen Rigips und Dämmwolle ausreichend sei.
    Nun bin ich verunsichert, ob man mir hier nicht einen Bau-Fehler als vermeintlich richtiges Gewerk verkaufen möchte.

    Von daher suche ich Rat, wo & wie ich Gewissheit über die korrekte Ausführung bekommen kann.

    Vielen Dank & Gruß,
    Peter
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  2. Frage zu einer durchgeführten Innendämmung

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  3. #2

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    Wie dick ist die Dämmung? Was ist Aussen auf dem Beton? Hört sich aber grundsätzlich eher mal nach falsch an...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo H.PF,

    der gesammte Hohlraum ist ca. 15cm tief und wurde mit 12er Mineralwolle zwischen den Dachbalken bzw. Trockenbaukonstruktion gedämmt.
    Die Aussenwand besteht in diesem Bereich wie gesagt aus Beton und ist mit Riemchen beklebt.
    Leider habe ich erst durch eine Steckdosenöffnung im Rigips gesehen, dass dahinter sofort die Mienralwolle zu sehen war. Sonst wäre mir gar nicht aufgefallen, dass die Dampfsperre/ Dampfbremse (leider kenne ich den sd Wert des eingebauten Folie nicht) erst hinter der Mineralwolle verlegt wurde.

    Zusätzlich sei noch erwähnt, dass in dem Hohlraum Heizungsrohre verlaufen, welche ggf. entsprechende Wärme in den Hohlraum abgeben. Evtl. mindern diese ein abtauen innerhalb der Mineralwolle?

    Gruß,
    Peter
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  5. #4

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    Die Folie muß vor die Dämmung und nicht hinter die Dämmung... Und die Folie muß an der Betondecke angeschlossen werden. Nicht auf dem Estrich
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  6. #5
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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    ... Und die Folie muß an der Betondecke angeschlossen werden. Nicht auf dem Estrich
    Worin liegt der Unterschied? Muss auf dem Fußboden der Estrich aufgestemmt werden, oder wie habe ich deine Aussage zu verstehen?
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  7. #6
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    Hier noch zum Verständnis der Gegebenheit ein Querschnitt des Raumes (Seitenansicht)

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  8. #7

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    Zitat Zitat von peter777 Beitrag anzeigen
    und dass die Hinterlüftung zwischen Rigips und Dämmwolle ausreichend sei.
    Mir ist grad nicht so ganz klar, wie hier eine "Hinterlüftung" funktionieren soll. Von wo nach wo lüftet die?

    Trotz Heizungsrohren riecht das heftig nach falscher Ausführung. (Zumal Heizungsrohre i. d. R. auch gedämmt sind)
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  9. #8

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    Zitat Zitat von peter777 Beitrag anzeigen
    Worin liegt der Unterschied? Muss auf dem Fußboden der Estrich aufgestemmt werden, oder wie habe ich deine Aussage zu verstehen?
    Wegschneiden kann man so einen Estrich... Hinter dem Estrich kann Feuchte in den gedämmten Raum eindringen...
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  10. #9
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    Zitat Zitat von sarkas Beitrag anzeigen
    (Zumal Heizungsrohre i. d. R. auch gedämmt sind)
    Die Heizungsrohre sind leider nicht gedämmt gewesen - und sind es auch jetzt nicht.
    Ursprünglich war nur eine Styropor-Rigpswand vor die Beton-Aussenwand gesetzt. In diesem Hohlraum hatten wir 2 Wespen- und 2 Bienennester, die im Herbst entfernt wurden. Dabei haben wir erst gesehen, dass keine Dämmung existiert. (Haus ist von 1976).
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  11. #10
    kappradl
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    Na hoffentlich verlaufen die Heizungsrohre raumseitig zur Dämmung sonst riskierst du noch einen Frostschaden, wenn die Heizung mal runtergeregelt wird.
    Ansonsten halte ich die Lage der Dampfbremse für Murks. Gipskarton ist nicht dampfdicht genug und mit Steckdosen schon gar nicht. Außerdem hat die Konstruktion oben eine Fuge.
    Damit wird es Kondenswasser in der Mineralwolle geben.
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  12. #11

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    Sind Sie sicher, dass Sie uns hier den Aufbau korrekt angeben? Dies ist nämlich entscheidend für eine Bewertung!
    Ist der Beton nach außen hin definitiv ungedämmt? Oder ist das nur eine Vermutung von Ihnen?

    Ohne den Bauteilaufbau in allen Details zu kennen, ist eine Bewertung leider nicht möglich...

    Wer hat der Trockenbaufirma diese Arbeitsanweisung gegeben?
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  13. #12
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    Soweit ich hier die Kommetare verstehe, bestätigt sich mein Verdacht, dass die Konstruktion falsch verbaut wurde.
    Ich würde aber noch gerne wissen, wie groß ist das Risiko ist, dass hier Probleme entstehen? Was würde es bedeuten, wenn eine durchlässige Dampfbremse verbaut wäre?
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  14. #13

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    Wie groß das Risiko ist? Mhhh... 2 Jahre mag es vielleicht halten, danach könnte schon die Schimmelzucht vorhanden sein
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Hallo Herr Fischer,

    die Art der Innendämmung wurde von der Trockenbaufirma eigenständig so entschieden.

    Die Betonwand ist definitiv ungedämmt. Es handelt sich wie oben beschrieben um eine Betonwand, auf deren Aussenseite Riemchen-Klinker aufgeklebt sind. Bisher war davor ein Styroporgipskarton zum Innneraum gebaut, wodurch dazwischen ein 15cm tiefer Hohlraum war.
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  17. #15

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    Ich denke für eine Schimmelzucht wird wahrscheinlich ein kalter Winter reichen.

    Runter mit dem Zeug und Dampfbremse nach innen - direkt hinter die GK-Platten.
    BTW könnte man dann gleich noch die Heizungsrohre dämmen.
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