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  1. #1

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    EFH KFW55 mit Fernwrme / mgliche Heizungsergnzungen etc.

    Hallo zusammen,

    ich hoffe man kann sich etwas unter dem Titel vorstellen.
    Wir sind gerade in der Planung mit unserem Bautrger ein EFH zu bauen. Ein Grundstck ist gefunden, allerdings besteht dort die Verpflichtung min die nchsten 5 Jahre die Fernwrme zu nutzen.

    Eingestellt habe ich mich vor dem Grundstck auf eine LWP. Nun stellt sich mir die Frage, kann oder sollte ich in meine Planung eine Heizungsuntersttzung einplanen (Solarthermie, Brauchwasserwrmepumpe, Wasserfhrenderkamin)

    Das Haus hat 140m, kein Keller, Fubodenheizung, 3 Fach verglaste Fenster, Dmmung WLG035.
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  2. EFH KFW55 mit Fernwrme / mgliche Heizungsergnzungen etc.

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  3. #2
    feelfree
    Gast
    Nach den 5 Jahren oder sofort? Falls sofort, ist das erlaubt?
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  4. #3

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    LWP und Solarthermie passen nicht zusammen. LWP hat die beste Leistung im Sommer und die Solarthermie auch.

    Ich wrde auf Kamin komplett verzichten, auer man will unbedingt einen habe und bereit ist den Schornsteinfeger jedes Jahr zu bezahlen. Bei LWP und Fernwrme bentigt man den Schonsteinfeger nicht und wrde nur wegen dem Kamin kommen.
    Bei den meisten lohnt ein Wasserfhrenderkamin auch nicht, kommt drauf an wie billig ihr an das Holz kommt und wie oft ihr wirklich mit Holz heizt. Und wenn ihr ohne Keller baut, dann braucht ihr jeden qm Nutzflche.

    Ich persnlich wrde bei deinem Grundstck die Fernwerme benutzen und mit eine Option fr andere Heiztechnik offen lassen bzw. vorbereiten.
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  5. #4
    Themenstarter

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    Meine bisherigen Informationen sind die, dass eine Verpflichtung fr die ersten 5 Jahre besteht. Ich erfahre morgen genaueres.

    Da wir etwa in der Mitte des Jahres anfangen wrden zu bauen, mchte ich die weiteren Systeme vorbereiten und mit einplanen.
    Ist die Fernwrme mit einer LWP kombinierbar? Mit der einer Solarthermie schon, wenn ich richtig informiert bin.
    Ich mchte unsere Heizkosten so gering wie mglich haben.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von pommes1234 Beitrag anzeigen
    Ist die Fernwrme mit einer LWP kombinierbar? Mit der einer Solarthermie schon, wenn ich richtig informiert bin.
    Ich mchte unsere Heizkosten so gering wie mglich haben.
    Willst du LWP oder Solarthermie fr Heizunguntersttzung benutzen? oder fr Warmwasser Erzeugung? oder fr beides?
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zum start evtl. nur das Warmwasser mit der Option nach den 5 Jahren auch die Heizung zu untersttzen.
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  8. #7
    feelfree
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    Zitat Zitat von pommes1234 Beitrag anzeigen
    Zum start evtl. nur das Warmwasser mit der Option nach den 5 Jahren auch die Heizung zu untersttzen.
    Was soll das bringen? Was ist an der Fernwrme so bse, dass Du sie nicht nutzen willst?
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  9. #8

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    Zitat Zitat von feelfree Beitrag anzeigen
    Was soll das bringen? Was ist an der Fernwrme so bse, dass Du sie nicht nutzen willst?
    Das wrde ich persnlich auch gern wissen. Man msste jetzt die genauen laufenden Kosten von Fernwrme anschauen. Betreitstellung usw.

    Man muss auch gucken ob die zustzliche Technik auch Wirtschaftlich ist. Was bringt es dir wenn du jetzt deine Heizkosten um 100 Euro senkst, aber dafr 5000 Euro ausgeben musst?
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  10. #9

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    Zitat Zitat von pommes1234 Beitrag anzeigen
    Meine bisherigen Informationen sind die, dass eine Verpflichtung fr die ersten 5 Jahre besteht. Ich erfahre morgen genaueres.

    Da wir etwa in der Mitte des Jahres anfangen wrden zu bauen, mchte ich die weiteren Systeme vorbereiten und mit einplanen.
    Ist die Fernwrme mit einer LWP kombinierbar? Mit der einer Solarthermie schon, wenn ich richtig informiert bin.
    Ich mchte unsere Heizkosten so gering wie mglich haben.
    Feelfree hat es richtig erkannt, "darfst Du neben dem Fernwrmeanschluss berhaupt noch einen weiteren Wrmeerzeuger betreiben?" Da knnte es Klauseln geben, die das zumindest fr die ersten 5 Jahre verbieten. Also unbedingt klren.

    Ist die Fernwrme mit einer LWP kombinierbar?
    Falls erlaubt, dann ist das technisch auch kombinierbar. Wre aber vllig sinnfrei. Eine LWp ist nicht gerade die gnstigste Lsung um Wrme zu erzeugen.

    Ich mchte unsere Heizkosten so gering wie mglich haben.
    Dann darfst Du Dich nicht an einen Fernwrmeversorger binden. Fernwrme wird ja mit dem Argument, dass ein Wrmeerzeuger entfallen kann, schngerechnet. Investierst Du nun in einen (teuren) Wrmeezeuger, dann hast Du nicht nur die hheren Fernwrme-Betriebskosten an der Backe, sondern gleichzeitig auch noch die Investitionskosten fr den zustzlichen Wrmeerzeuger. Das kann sich dann nie mehr rechnen.
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  11. #10
    Themenstarter

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    Mein Ziel ist es, die laufenden Kosten soweit wie mglich zu minimieren.
    Ich dachte an eine Kombination, wenn ich die Fernwrme schon nutzen muss, dann nur fr die Heizung.
    Warmwasser dann ber eine Solarthermie. Ggf. ist es ja auch mglich die Solarthermie soweit auszubauen, dass sie auch als Heizungsuntersttzung dient und die Fernwrme nur genutzt wird wenn die energie nicht ausreicht.

    Ist das sinnvoll?
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  12. #11
    feelfree
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    Zitat Zitat von pommes1234 Beitrag anzeigen
    Ist das sinnvoll?
    Das kann man rechnen. Dazu muss man die Investitionskosten, die Wrmekosten des Fernwrmeanbieters und den Wrmebedarf des Hauses kennen.

    Gefhlsmig wrde ich sagen: Es lohnt sich nie. Denn wenn es sich lohnen wrde, wrden es viele so machen und der Fernwrmeanbieter htte einen massiven Kundenverlust zu beklagen. Bevor es soweit kommt, sinken eher die Fernwrmekosten, und dann lohnt es sich noch weniger...
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  13. #12

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    Zitat Zitat von pommes1234 Beitrag anzeigen
    Ist das sinnvoll?
    Rechnet sich normalerweise nicht. Ausnahmen gibt es, beispielsweise bei sehr hohem WW Bedarf, aber bei der typischen Familie mit durchschnittlich 50Liter WW pro Person und Tag kann es Jahrzehnte dauern bis sich Solarthermie rechnet, wenn es sich berhaupt jemals rechnet (Kollektoren etc. halten ja auch nicht ewig).
    Der WW Bedarf einer Familie ist doch eher berschaubar, d.h. pro Jahr vielleicht 150,- € bis 200,- € (hoher WW Bedarf). Wenn Du nun eine Solaranlage hast die 50% des WW Bedarfs abdecken kann, dann sparst Du 100,- € im Jahr, vermutlich noch etwas weniger.

    Heizhungsuntersttzung, sofern berhaupt zulssig, bedeutet doch nur, dass berschsse verwertet werden. Diese berschsse fallen aber vorwiegend im Sommer an wo sowieso nicht geheizt werden muss. Bereits whrend der bergangszeit gehen die Ertrge deutlich zurck. Je nach Anlagengre kannst Du dann vielleicht 1.000kWh einsparen, das wren in "Gas" gerechnet etwa 70,- € pro Jahr. Keine Ahnung was Deine Fernwrme kosten soll, ich denke Du hast Dich ber den Tarif bereits informiert, also nachrechnen.

    Fr eine Anlage die auch noch die Heizung untersttzen soll, bentigst Du schnell eine Kollektorflche von 10m2 aufwrts, sinnvolle Ertrge fallen wohl eher bei 20m2 aufwrts an. Noch grer wre noch besser, aber dann kriegst Du im Sommer ein Problem mit der Verwertung der vielen Energie, nur damit Du whrend der bergangszeit ein paar kWh mehr an Ertrgen hast.

    Wenn Du dann theoretisch 200,- €/Jahr sparen knntest, dafr aber 5.000,- € aufwrts investieren musst, dann kannst Du Dir an 5 Fingern abzhlen wie lange es dauert bis sich das amortisiert.
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  14. #13

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    Wie schon gesagt, wrde Dein Vorhaben bedeuten, da man die Nachteile verschiedener Systeme geschickt kombiniert....
    So bekme man eine zwar umstndliche, dafr aber unntig teure Lsung.
    Also la den Unfug!

    In Deinem Fall wrde ich NUR die Fernwrme nutzen und sonst nichts.
    Bedenke, da bei den Kosten fr Fernwrme einen nicht unerheblichen Anteil die (anschluleistungsabhngigen) Grundentgelte ausmachen. Eine Wenignutzung wird sich also schon deswegen nicht lohnen.

    Ich das echte Fernwrme (aus einem greren Netz) oder vielleicht ein Nahwrmekonzept (mit KWK etc.)? Welcher Primrenergietrger?

    Um die laufenden Heizkosten niedrig zu halten, gibt es brigens trotzdem ein probates Mittel:
    Sehr gute Wrmedmmung der Gebudehlle!
    Nicht bentigte Energie mu man auch nicht bezahlen.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Themenstarter

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    Ich denke es ist echte Fernwrme der Stadt Bielefeld. Zumindest wird es von der Stadt gestellt.
    Die Wrmedmmung der Gebudehlle ist ein interessantes Thema. Heute werden mir die genauen Bestandteile des KFW55 Dmmpaketes genannt, bisher haben wir nur ber KFW70 gesprochen, da waren es 30 cm. Die Fenster sind 3 Fach verglast (0,7).
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  17. #15

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    Ich denke es ist echte Fernwrme der Stadt Bielefeld. Zumindest wird es von der Stadt gestellt.
    Na dann kannst Du die Kosten ja rechnen. Gem. Tarif pro kW Wrmeleistung 18,36 €/Jahr und der Arbeitspreis liegt bei 6,82 Ct./kWh.

    Macht bei angenommen 6kW Wrmeleistung und 10.000kWh Jahresbedarf 110,16 € + 682, - € = 792,16 € pro Jahr.

    Welche Wrmeleistung man ansetzen muss das wird die Planung zeigen. Hier kommt es ja auch noch auf die WW Erzeugung an. Als grobe Richtlinie sollten die 6kW aber schon in die richtige Richtung deuten, zumal wenn nicht nur KfW70 sondern auch 55 in Erwgung gezogen wird. Letztendlich kommt es halt auch auf das Nutzerverhalten an.
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