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Schwieriges aber schönes Grundstück, Fragen zur Machbarkeit

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  1. #1

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    Schwieriges aber schönes Grundstück, Fragen zur Machbarkeit

    Wir haben vor Jahren ein Grundstück (2000m² ) bekommen, das der große hintere Garten eines zur „Hauptstraße“ liegenden war. Da das Grundstück als Baugrundstück ein paar Schwierigkeiten aufweist, haben wir uns lange nicht ran getraut. Nun ist es so, dass eines dieser Probleme gelöst wurde und parallel dazu wird die Situation in unserer Mietwohnung immer unangenehmer. Wir haben also die Idee dort zu bauen wieder hervorgekramt. In der aktuellen Phase geht es mir um ein paar erste Fragen.
    Zum einen ist da die Lage des Grundstücks. Und zum anderen ist es die Besonderheit, dass es einen kleinen Teich samt feuchter Niederung hat und dies bedeutet, dass ein großer Teil der Fläche nicht wirklich zu bebauen ist. Dann gibt es ein Altgebäude, das wir aus verschiedenen Gründen eher stehen lassen würden. Und so verbleibt ein Winkel, der eine kleine Hanglage darstellt. Ich schätze, von unten bis oben sind es 2 bis 2.5 m Höhenunterschied.

    Zur Lage: Aktuell ist das Grundstück nur wegtechnisch von der Hauptstraße her erschlossen. Dieser Weg gehört auch zum Grundstück und wird von den vorne wohnenden Verwandten mit benutzt (samt Wegerecht im Grundbuch). Der Weg endet am Altgebäude. Zur Baustelle ist es dann noch ein Stück hin. Leitungstechnisch dürfen wir vermutlich über die gegenüberliegende Ecke des Grundstücks erschließen, was sehr viel näher an der Baustelle liegt. Mündliche Zusage für eine Eintragung von Leitungsrechten wurde ausgesprochen. Leider wurde im gleichen Gespräch unser Ansinnen, von dort auch wegetechnisch (eben auch Baustraße) zu erschließen, abschlägig beschieden. Ich werde versuchen, eine Lagekarte hinzuzufügen.
    Eine meiner aktuellen Überlegungen geht dahin, ob man sehr große Fahrzeuge (Beton, Fertigteile) vielleicht von der Ecke von außerhalb des Grundstück arbeiten lassen könnte. Dort ist das Ende einer Sackgasse. Was für Abstände und rechtliche Dinge sind dabei zu beachten?
    Ich lese immer mal wieder vom Baukran. Ist so einer heutzutage unerlässlich? Denn da wüsste ich auch nicht wirklich, wie so einer auf die Baustelle käme. Andere Fahrzeuge müssten eigentlich den Weg über die normale Zufahrt nutzen können.
    Da ich des Weiteren mit eher umfangreichen Erdarbeiten am Hang rechne, muss natürlich auch ein Bagger auf das Gelände fahren können. Die normale Zufahrt enthält eine 90° Kurve, die mit dem PKW gerade so zu packen ist. Diese ist rechts und links durch zwar nicht sehr kostbare aber eben nachbarliche Gartenmauern und Schuppen begrenzt. Ist es denkbar, dass da ein Bagger rum kommt. Oder kann man den so wählen, dass es dann eben passt. Da das Grundstück eher groß ist, frage ich mal, ob es nennenswerte Ersparnisse bringt, wenn man ausgebaggerten Boden auf dem Gelände belässt statt ihn abfahren zu lassen. Denn es klingt hier und da an, dass das Kutschieren und Deponieren von Erde extra kostet.

    Ich merke mehr und mehr, dass für jemanden, der das Grundstück nicht mal begangen hat, diese Fragen sehr schwer zu beantworten sind. Vielleicht hat trotzdem jemand Anregungen oder Ideen, wie wir hier weiter vorgehen.

    Drittes Thema ist das Haus selbst. Da ich davon ausgehe, dass wir einiges für die Erdarbeiten, Drainage und Umständlichkeiten aller Art ausgeben müssen, und da ich durchaus schon 50 bin und das Ganze trotz eigenem Grundstück und etwas Eigenkapital nicht zu teuer werden darf, suche ich immer noch nach einer Antwort auf die Frage, was und wie wir bauen. Ob wir wegen der schwierigeren Umstände lieber gleich mit Architekt an die Sache rangehen. Oder ob man von den Erdarbeiten und der Gründung her kommend besser versucht, eine für Fertigbau nutzbare Bodenplatte herzustellen. Dazu noch die Überlegung, dass man in unserem Alter wohl besser eine dem gemäße Bauweise beachten sollte. Was weiterhin bedeutet, dass ich mir einen Bungalow vorstelle, der alles in einer Ebene unterbringt. Ob das allerdings so gut zum Gelände passt, ist mal dahingestellt.

    Ok, ich sehe, dass ich sehr viel Text erstelle und möchte dafür schon mal bei denen um Verzeihung bitten, die solche Pamphlete nicht gern durcharbeiten.
    Daher noch mal ein paar Stichworte: großes eigenes Grundstück, Teich, Hang, umfangreichere Erdarbeiten, Zufahrt eng, Leitungserschließung über Nachbars Grund, altersgerechte Bauweise, begrenztes Budget

    Auch wenn es widersprüchlich zur Budgetierung sein mag, möchte ich hier eine kleine Liste von Wünschen aufstellen, um mal zu hören, ob die als teuer gelten oder wie die einzuschätzen sind:
    Glasfront zum Garten hin, Kaminofen, Erdwärmeheizung

    Hm, die Baufamilie, das sind zwei Erwachsene, zwei Kinder (die dieses Jahr 12 und 16 werden). Tja, das soll’s denn mal gewesen sein. Wie gesagt, ich suche nach Ideen, weiteren Fragen, Hinweisen auf nächste Schritte und Ratgeber. Denn zur Zeit sind wir in der Phase, die klären soll, ob es überhaupt geht.

    Viele Grüße und Danke im Voraus für Antworten

    P.S.: Anhang im nächsten Post
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  2. Schwieriges aber schönes Grundstück, Fragen zur Machbarkeit

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Eine meiner aktuellen Überlegungen geht dahin, ob man sehr große Fahrzeuge (Beton, Fertigteile) vielleicht von der Ecke von außerhalb des Grundstück arbeiten lassen könnte. Dort ist das Ende einer Sackgasse. Was für Abstände und rechtliche Dinge sind dabei zu beachten?
    Du meinst über fremde Grundstücke heben/pumpen?
    Dann ein ganz klares NEIN!
    Der Eigentümer hat die "Lufthoheit" über seinem Grund und Boden.

    Bagger.
    Wenn enin PKW mit einem durchschnittlich begabten Fahrer dort zirkeln muss, kann das kein grosser Bagger werden.
    Ich habe auch schon eine Baustelle gehabt, in wir den Keller eines 60 m langen Gebäude mit einem Minibagger tiefergelegt haben.
    Alles eine Kostenfrage.
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  4. #3

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    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Ich merke mehr und mehr, dass für jemanden, der das Grundstück nicht mal begangen hat, diese Fragen sehr schwer zu beantworten sind. Vielleicht hat trotzdem jemand Anregungen oder Ideen, wie wir hier weiter vorgehen.
    Du hast es ja selbst schon erkannt, aus der Ferne kann man hierzu nicht viel schreiben. Sollte es konkret werden, dann einen Architekten beauftragen, Begehung vor Ort durchführen, und dann überlegen was und wie machbar ist. Viele "Probleme" lösen sich dann vielleicht schon von selbst, es können aber auch neue Probleme hinzukommen an die man noch gar nicht gedacht hat.

    Im Prinzip ist fast alles machbar, doch irgendwann muss man sich halt fragen, ob der Aufwand noch lohnt.

    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Drittes Thema ist das Haus selbst. Da ich davon ausgehe, dass wir einiges für die Erdarbeiten, Drainage und Umständlichkeiten aller Art ausgeben müssen, und da ich durchaus schon 50 bin und das Ganze trotz eigenem Grundstück und etwas Eigenkapital nicht zu teuer werden darf, suche ich immer noch nach einer Antwort auf die Frage, was und wie wir bauen.......
    Die Überlegung "altersgerecht" zu bauen ist richtig. Viele denken dabei natürlich zuerst an einen Bungalow, aber es gibt viele Weg nach Rom. Man kann auch auf mehreren Etagen im Alter komfortabel leben.
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  5. #4
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    Und danke schon mal für die erste Antwort. Auch wenn es gleich der nächste Schocker ist. Nachdem wir am letzten Wochenende die schon halb abgemachte Zuwegung über die Ecke mit dem Leitungswege-Pfeil verloren hatten.
    Kann man über solche Lufthoheitsrechte vielleicht trotzdem verhandeln? Oder verbietet sich das auch noch aus anderen Gründen?

    Hintergrund: Der Weg über die Auffahrt (übrigens ebenfalls Hang) ist ein kleines Straßenbau-Projekt. Da ist vermutlich ein ernsthafter Budget-Killer versteckt. Ich nenne mal aus einem früheren Angebot für eine Erschließung die Zahl 140 m bis zum Altgebäude. Und da ist noch nicht der aktuelle Bauplatz erreicht. Da steht dann das Altgebäude im Weg und man muss über den tieferen und feuchteren Teil weiter. Und die Auffahrt ist so wie sie ist für kaum mehr als PKW geeignet. Trotzdem hat das damalige Angebot interessanterweise keine Position, die sich groß um dieses Problem kümmert.
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  6. #5
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    Und danke schon mal für die erste Antwort. Auch wenn es gleich der nächste Schocker ist. Nachdem wir am letzten Wochenende die schon halb abgemachte Zuwegung über die Ecke mit dem Leitungswege-Pfeil verloren hatten.
    Kann man über solche Lufthoheitsrechte vielleicht trotzdem verhandeln? Oder verbietet sich das auch noch aus anderen Gründen?

    Hintergrund: Der Weg über die Auffahrt (übrigens ebenfalls Hang) ist ein kleines Straßenbau-Projekt. Da ist vermutlich ein ernsthafter Budget-Killer versteckt. Ich nenne mal aus einem früheren Angebot für eine Erschließung die Zahl 140 m bis zum Altgebäude. Und da ist noch nicht der aktuelle Bauplatz erreicht. Da steht dann das Altgebäude im Weg und man muss über den tieferen und feuchteren Teil weiter. Und die Auffahrt ist so wie sie ist für kaum mehr als PKW geeignet. Trotzdem hat das damalige Angebot interessanterweise keine Position, die sich groß um dieses Problem kümmert.
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  7. #6

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    Sorry, mein Rechner war gerade der Meinung er müsste ein update mit Neustart machen.
    Also weiter geht´s.

    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Was weiterhin bedeutet, dass ich mir einen Bungalow vorstelle, der alles in einer Ebene unterbringt. Ob das allerdings so gut zum Gelände passt, ist mal dahingestellt.
    Wie schon geschrieben, es muss nicht unbedingt ein typischer Bungalow sein. Aber auch wenn man einen Bungalow bauen möchte, und das vorhandene Gelände nicht optimal passt, dann kann man ja überlegen das Gelände anzupassen. Man glaubt nicht, was ein Bagger so alles bewegen kann.

    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Auch wenn es widersprüchlich zur Budgetierung sein mag, möchte ich hier eine kleine Liste von Wünschen aufstellen, um mal zu hören, ob die als teuer gelten oder wie die einzuschätzen sind:
    Glasfront zum Garten hin, Kaminofen, Erdwärmeheizung
    Diese 3 Punkte brechen der Planung sicherlich nicht das Genick. Ob eine große Glasfront zum Haus passt, oder wie man das am besten realisiert, das ist eine Aufgabe für den Planer. Manchmal führen auch Kompromisse zu einem letztendlich besseren Ergebnis. Was bei Dir machbar ist, das kann aus der Ferne niemand beurteilen. Ich würde die Wunschliste einfach dem Planer präsentieren, dann soll er entscheiden, was man davon wie umsetzen kann, und was unter Umständen zu viel Aufwand bedeutet (budget).

    Ein Kaminofen ist sicherlich keine Herausforderung. Da stellt sich schon eher die Frage, ob so ein Ofen zu Deiner "Lebensweise" passt, welche Aufgaben er übernehmen soll (wasserführend oder nicht, nur sporadisch genutzt, intensiv genutzt), und ob Du überhaupt ausreichend Holz hast das man verfeuern kann. Musst Du das Holz ofenfertig kaufen, dann wird das Heizen mit dem Ofen relativ teuer, und man sollte ihn nur mit sporadischer Nutzung einplanen.
    Auch der Begriff "Erwärmeheizung" ist noch ziemlich pauschal. Es gibt viele Möglichkeiten "das Erdreich anzuzapfen". Gerade bei einem großen Grundstück kann dies eine attraktive Lösung sein. Man muss das halt detaillierter planen, dann kann man eine Entscheidung treffen.

    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    .......Denn zur Zeit sind wir in der Phase, die klären soll, ob es überhaupt geht.
    Wie schon geschrieben, machbar ist fast alles. Du solltest im Vorfeld aber schon Dein budget festlegen, denn sonst kann es passieren, dass viele Planungsversuche in´s Leere laufen.
    Zum Planungsbeginn kann man Kosten nur sehr grob abschätzen. Wenn ich ehrlich sein soll, dann halte ich von solche Abschätzungen nicht viel, denn die Ergebnisse kann man nahezu beliebig beeinflussen. Wenn sich bei der späteren Planung herausstellt, dass sich die Kosten verdoppeln, dann ist Dir auch nicht geholfen.
    Deswegen budget festlegen, Wunschliste notieren, Vor-Ort Besichtigung, und dann kann man sich hinsetzen und Konzepte entwerfen.
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  8. #7

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    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Trotzdem hat das damalige Angebot interessanterweise keine Position, die sich groß um dieses Problem kümmert.
    Kommt darauf an, auf welcher Basis so ein "Angebot" erstellt wurde. Gab es eine Ausschreibung, dann müsste diese Position enthalten sein. Wurde nur mal eine Firma gefragt "mach mal Angebot", dann kriegt man eben ein mehr oder weniger unverbindliches "Angebot". Keine Firma investiert dann sehr viel Zeit in die Erstellung eines Angebots.
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  9. #8

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    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Dieser Weg gehört auch zum Grundstück und wird von den vorne wohnenden Verwandten mit benutzt (samt Wegerecht im Grundbuch).
    Wäre ggf. eine provisorische Zufahrt über das Grundstück der Verwandten denkbar?

    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Eine meiner aktuellen Überlegungen geht dahin, ob man sehr große Fahrzeuge (Beton, Fertigteile)
    [...]
    Ich lese immer mal wieder vom Baukran. Ist so einer heutzutage unerlässlich?
    Gerade größere Fertigteile (zB Beton-Fertigdeckenelemente) würde ich nicht von Hand tragen wollen...

    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Ob wir wegen der schwierigeren Umstände lieber gleich mit Architekt an die Sache rangehen. Oder ob man von den Erdarbeiten und der Gründung her kommend besser versucht, eine für Fertigbau nutzbare Bodenplatte herzustellen.
    Die Bodenplatte an sich würde dir nicht reichen: Du müsstest auch die sonstigen Rahmenbedingungen, die ein Fertighaus-Anbieter stellt, erfüllen. IdR bedeutet das: Ungehinderte Zufahrt für Autokran und Sattelzug... Und dann hättest du noch kein Haus, was die besonderen Schönheiten deines Grundstücks ausnutzt, das seinen Reiz voll zur Geltung bringt... Je spezieller das Vorhaben, umso sinnvoller ist m.E. der Ganz zum Architekten.

    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Der Weg über die Auffahrt (übrigens ebenfalls Hang) ist ein kleines Straßenbau-Projekt.
    Auch an dieser Stelle würde ich mir die Frage stellen, inwieweit der laaaaaange Weg am Berg dann später noch altersgerecht ist. Könnte Probleme geben. Auch rege ich an, bereits in dieser frühen Phase bereits den später mit dem Bewohnen verbundenen Aufwand zu berücksichtigen, zB Schneeräumen/Streuen auf der laaangen Zufahrt...
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  10. #9

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    Naja -
    Baggern kann man auch mit kleinen Baggern, Transportieren zur Not mit Förderband/-bändern bis an den Knick!
    Sand, Kies etc umgekehrt genauso.
    Beton kann man auch über Schläuche fördern.
    Dämmung tragen.

    Das Haus kann man auch als Holzrahmenbau im Baustellenmikado (Wände vor Ort bauen) herstellen.

    Oder - kein Witz - mit nem Heli einfliegen.
    Natürlich kostet die Helistunde ordentlich Geld, aber gegen die vielen kleinen Kosten mag es sich am Ende rechnen. UNd taugt auf jeden Fall als Argument gegenüber den Nachbarn
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  11. #10
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    Zum Angebot des Tiefbauers: Ja, das war ein solches "mach mal ein Angebot". Der Herr war aber schon vor Ort und wir haben die Fürs und Widers abgewogen.
    Zu Deinen anderen Punkten: Ich glaube auch, dass wir jemanden vom Fach vor Ort benötigen. Dass Du auf die vorherige Berechnung des Budgets hinweist, ist mir nützlich. Da werd ich mich mal dran machen. Von damals kann ich erinnern, dass ich dazu auf der Bank war. Und dort fragte, was kann ich mir leisten. Und der Herr Berater wollte das absolut nicht mit mir erörtern. Er wollte, dass ich ihm ein Projekt vorstelle und er wollte dann den Rotstift walten lassen. Fand ich damals so daneben, dass ich dort nie wieder war. Heutzuatge kann man ja vieles online ermitteln, um zu ungefähren Werten zu kommen.
    Hm, was hattest Du noch? Ah, Kaminofen. Ok, das wäre wohl eher ein sporadisch zu nutzender. Dabei fällt mir ein, dass meine nebulös angedeutetes Ex-Problem diverse hohe Nadelbäume waren. Die sind jetzt unten und größtenteils weg. Die Holzreste und das grundsätzliche Element Ofen/Kamin, der für mich irgendwie zum Haus gehört, brachten den auf die Liste.
    Naja, und Dein Hinweis auf eine zu pauschale Erdwärmeheizung ist doch auch gut. Neuer Recherche-Auftrag :-)
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  12. #11
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von ziesel Beitrag anzeigen
    Wäre ggf. eine provisorische Zufahrt über das Grundstück der Verwandten denkbar?
    Nein, die fahren auch über unsere Auffahrt. Die haben nur eine Treppe zur Hauptstraße.

    Zitat Zitat von ziesel Beitrag anzeigen
    ... der laaaaaange Weg am Berg .... Schneeräumen/Streuen auf der laaangen Zufahrt...
    Nicht schmeichelhaft, aber ein paar Gedanken wert ist auch das.
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  13. #12

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    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Nein, die fahren auch über unsere Auffahrt. Die haben nur eine Treppe zur Hauptstraße.
    Ob da jetzt nur eine Treppe ist ist doch egal. Mit "mitbenutzen" des Grundstücks meine ich: Ein paar Laster voll Schotter ins Blumenbeet kippen und vorübergehend eine neue Straße unter Mitbenutzung des verwandtschaftlichen Gartens anzulegen...

    Denkbar wäre somit also eine Baustraße genau da lang, wo die "986" im Plan steht. Oder bspw. das "Verbreitern" der Kurve in eurer Zufahrt, unter Mitbenutzung der Nachbargrundstücke in der Kurve der Zufahrt.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von AnnaNuema Beitrag anzeigen
    Kann man über solche Lufthoheitsrechte vielleicht trotzdem verhandeln? Oder verbietet sich das auch noch aus anderen Gründen?
    Hi,
    würde mal sagen, Fragen kostet erstmal nix. Kommt drauf an, wie man mit den neuen Nachbarn klar kommt. Ggf. hilft auch das Angebot einer "Aufwandsentschädigung". Mein Nachbar hatte nix dagegen sich mal eine Stunde aus der Gefahrenzone zu entfernen als ich meine Betonzisternen über sein Haus und Grundstück heben lassen habe. Beim Betonieren war das Überpumpen seines Grundstücks auch kein Problem.

    Könnt ihr ggf. mit dem Eigentümer in der Kurve über einen Grundstückstausch reden. Zur Not auch bissel mehr geben als nehmen. Ein paar Quadratmeter weniger dürften das Kraut nicht fett machen.

    Beim Transport des Baumaterials muss man dann halt von Anfang an die Teile "handgrecht" planen. "Früher" wurde ja auch vieles ohne Technik erst direkt auf der Baustelle erstellt. Wenn ich mir meine Sanierung und den Anbau ansehe, waren alle Materialien (Steine, Balken, Deckenelemente ect.) mit max. 2 Leuten bewegbar. Kostet dann halt leider Zeit und Geld das Zeug zur Not mit der Schubkarre durch die Gegend zu buckeln.

    Ciao Christian
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Zitat Zitat von ziesel Beitrag anzeigen
    Ob da jetzt nur eine Treppe ist ist doch egal. Mit "mitbenutzen" des Grundstücks meine ich: Ein paar Laster voll Schotter ins Blumenbeet kippen und vorübergehend eine neue Straße unter Mitbenutzung des verwandtschaftlichen Gartens anzulegen...

    Denkbar wäre somit also eine Baustraße genau da lang, wo die "986" im Plan steht. Oder bspw. das "Verbreitern" der Kurve in eurer Zufahrt, unter Mitbenutzung der Nachbargrundstücke in der Kurve der Zufahrt.
    Das Grundstück, wo die 986 steht, ist das Grundstück der Verwandten. Darüber wird gar nichts gehen. Weder Abladen noch Weg. Das ist geländemäßig nicht darstellbar. Das ist alles ziemlich hügelig, Gartenmauer mit geländestützender Funktion zur Straße und unter Denkmalschutz stehende Bäume. Links neben dem 986 Grundstück, also Flur 63/1, ist genauso unnutzbar. Bis auf das Verbreitern der Kurve, aber das fällt für mich wie gesagt unter die Rubrik Straßenbau, denn der gesamt Weg ist nicht sehr breit und da wo seine Breite endet, fällt das Gelände dann schon wieder ab. Das würde ich sehr gern vermeiden.
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von grubash Beitrag anzeigen
    Hi,
    würde mal sagen, Fragen kostet erstmal nix. Kommt drauf an, wie man mit den neuen Nachbarn klar kommt. Ggf. hilft auch das Angebot einer "Aufwandsentschädigung". Mein Nachbar hatte nix dagegen sich mal eine Stunde aus der Gefahrenzone zu entfernen als ich meine Betonzisternen über sein Haus und Grundstück heben lassen habe. Beim Betonieren war das Überpumpen seines Grundstücks auch kein Problem.

    Könnt ihr ggf. mit dem Eigentümer in der Kurve über einen Grundstückstausch reden. Zur Not auch bissel mehr geben als nehmen. Ein paar Quadratmeter weniger dürften das Kraut nicht fett machen.

    Beim Transport des Baumaterials muss man dann halt von Anfang an die Teile "handgrecht" planen. "Früher" wurde ja auch vieles ohne Technik erst direkt auf der Baustelle erstellt. Wenn ich mir meine Sanierung und den Anbau ansehe, waren alle Materialien (Steine, Balken, Deckenelemente ect.) mit max. 2 Leuten bewegbar. Kostet dann halt leider Zeit und Geld das Zeug zur Not mit der Schubkarre durch die Gegend zu buckeln.

    Ciao Christian
    Hierzu sei noch mal erwähnt, dass wir da wohl keine Stück Grund bekommen werden. Da wohnt eine alte Dame und der Sohn ist sehr darum bemüht, ihre Ruhe nicht stören zu lassen. Sie würde zu sehr beeinträchtigt, wenn da die gesamte Bauphase über ihre Ecke abgewickelt wird. Daher kam ich auf die Idee, nur zwei drei Ausnahmetransporte über diese Ecke abzuwickeln. Hatte anfangs gehofft, dass dürfe ich einfach so. Da muss man es wohl noch mal mit einem neuen Gespräch anders versuchen.

    Zu "handgerechten" Bauteilen: Das wird wohl auch erst jemand beurteilen können, der weiß, was denn nun genau gebaut werden soll.

    Nebenbei bemerkt möchte ich mich schon mal bei all den aktiven Antwortern bedanken. Ich finde es enorm, wie lebendig dieses Forum ist. Großes Lob an alle.
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