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Stahlträgerdecke Altbau 1952

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  1. #1

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    Stahlträgerdecke Altbau 1952

    Hallo liebe Forenteilnehmer,

    ich lese nun schon fast ein Jahr still in diesem Forum mit und bin durch viele qualifizierte Beitrage bei diversen Sanierungsarbeiten in meinem Eigenheim auf die richtige Fährte gebracht worden. Dafür schon einmal vielen Dank. Im aktuellen Fall geht es um folgendes:

    Das Objekt ist eine Doppelhaushälfte Baujahr 1952, Kellerdecke ist eine Stahlträgerdecke um die es bei meiner Anfrage geht. Die Träger sind IPB Träger, 100mm Stärke, Mittenabstand der Träger 95cm, Spannweite ca 5m. Der Aufbau der Kellerdecke ist folgender: Träger im Keller sichtbar, darunter erfolgte eine Verschalung, Beton ca 7-8cm dick, Staubex Schüttung 4cm, Holzfaserplatten, Gussasphalt. Bevor der Gussasphalt aufgebracht wurde, könnte man die Stahlträger sehen und gleichzeitig auch erkennen, dass der Beton nicht die volle Trägerhöhe ausfüllt. Ob der Beton bewehrt wurde, kann ich leider nicht beantworten. Man sah an der Obergurten der Träger in gewissen Abständen umgewickelten Monierdraht. Ob das für eine Bewehrung spricht, keine Ahnung. In der Mitte des Raumes an der tragenden Wand zum Nachbarhaus verläuft ein gaumauerter Schornstein durch das Gebäude bis hinunter zum Keller. Um diesen Schornstein soll nun ein Kamin gesetzt werden. Dazu muss der Gussasphalt samt Unterbau ersetzt werden und ein Verbundestrich aufgebracht werden. Die Fläche beträgt 70x70. Die Fläche liegt nun genau inmitten eines Trägerfeldes und es besteht keine Möglichkeit, den Verbundestrich über die Träger abzufangen. Der erste Träger beginnt ca 90cm von der Wand entfernt. Das nächste Träger liegt inmitten der tragenden Wand. Der Kamin hat ein Gewicht von ca 280 KG. Ich habe nun etwas Bedenken, wie es mit dem Aufbau weitergehen soll, sodass der Kamin auch dort bleibt wo er ist, und nicht im Keller rauskommt Habt ihr vielleicht einige Denkanstöße für mich? Eine Möglichkeit die ich in Gedanken schon durchgegangen bin, ist im darunter liegenden Kellerraum rechtwinklig zu dem Stahlträger in 90 cm Wandabstand, eine 11,5er Wand aufzumauern und einen HEA 100 Stahlträger aufzulegen, mit dem Deckenträger zu verschrauben und bis zur tragenden Wand mit Quellmörtel kraftschlüssig einzubinden. Würde dies dann so ausführen, dass der HEA 100 etwa in der Mitte des darüberliegenden 70x70 Verbundestrichs entlangläuft. Ich hoffe Ihr könnt Euch vorstellen wie ich das meine. Denke ich zu kompliziert, oder zu einfach? Für ein paar Denkanstöße wäre ich euch dankbar

    Viele Grüße und vielen Dank!
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  2. Stahlträgerdecke Altbau 1952

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