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Heizkurve WP

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  1. #1

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    Heizkurve WP

    Hi,

    unsere Nibe 1220 WP-Anlage ist mit Heizkurve 8 und Verschiebung -2 eingestellt worden. Außentemperaturgeführt. Wir haben extra große Heizkörper. Nun stelle ich fest, dass ich trotz der niedrigen Außentemperaturen die Heizungsthermostate kaum über drei aufdrehen muss, um das Haus warm zu bekommen. Kann ich dann locker eine andere Heizkurve wählen, um mit niedrigeren Vorlauftemperaturen die Arbeitszahl der WP zu optimieren? Und dann eher die Thermostate voll aufdrehe. Oder droht da Ungemach, weil Taktung usw. damit auch beeinflusst werden. Ich hatte die Brauchwassererwärmung auch von 43/53 Grad auf 40/50 Grad An-Ausschalttemperatur gesetzt, um einen günstigen Effekt zu haben.
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  2. Heizkurve WP

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  3. #2
    jüwido
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    Hallo Quelle !

    Die Thermostatventile öffnen und schließen je nach Einstellung und Raumtemperatur selbstständig.
    "Voll auf" sind meist so 28° Raumtemperatur, wenn's die Heizung hergibt !
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  4. #3

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    Hallo, wie Du richtig erkannt hast, ist eine Wärmepumpe dann am effektivsten, wenn die Temperaturen am niedrigsten sind.

    Aaaaber: Du hast natürlich bei niedrigeren Temperaturen auch eine längere Aufheizzeit in den Räumen. Das musst Du auch kalkulieren.

    Auch die Taktzeiten darf man nicht vernachlässigen. Je weniger oft eine WP anläuft, desto länger lebt sie. Ich hab ne Stiebel Eltron, da kann man die Hysterese einstellen (geht bei dir bestimmt auch).
    Ich habs bei mir so gemacht, dass ich ne höhere Hysterese habe, also die Puffer-Temperatur höher steigt als normal, dafür läuft die WP wesentlich weniger an pro Tag.

    Die 30 Euro, was das im Jahr mehr kostet, sind mit paar Jahre längere Lebensdauer wert.
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  5. #4
    Themenstarter

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    ist das nun schädlich oder nicht mit der heizkurve?

    die hysterese für warmwasser hatte ich ja nicht geändert!
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  6. #5

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    Hallo,

    schädlich ist es nicht. Du hast halt wie gesagt weniger Reserven und das Aufzeizen kalter Räume dauert länger.
    Eine WP lebt davon, dass sie auf möglichst geringer Flamme vor sich hin bollert. Öfteres ein/aus ist schädlich.

    Ich würd aber auch mal die Dynamik ändern (Hysterese) und beobachte dann mal, wie oft die Pumpe am Tag anläuft. Ich meinte übrigens nicht die Warmwasser-Hysterese.
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  8. #6

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    Hallo,
    ich würde sagen, wenn die WP soviel Energie zur Verfügung stellt, daß die Raumthermostate eingreifen müssen, dann ist die Heizkurve noch zu hoch. Also runter damit.

    Im optimalen Fall stellt die WP nur die Energie zur Verfügung die benötigt wird, damit der Raum die gewünschte Soll-Temperatur erreicht. Der Raumthermostat würde dann nicht eingreifen, die Ventile wären dauernd offen. Eine Verändung bei der Außentemperatur würde über die Witterungsführung die HK temp. anpassen und sollte gem. Heizkurve so passen, daß bei jeder AT die gewünschte Raumtemperatur erreicht wird. Der Unterschied zwischen den einzelnen Räumen ist ja im hydr. Abgleich schon berücksichtigt.

    Die Raumthermostate sollen dann nur noch äußere Einflüsse korrigieren (Bsp: Sonne o.ä.) und durch Schließen der Ventile ein Überhitzen des Raums verhindern.

    Gruß
    Ralf
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  9. #7
    Hendrik42
    Gast
    R.B. hat völlig recht.

    Thermostate voll auf. Heizkurve/Heizkurvenverschiebung soweit runter wie es geht (alle Räume werden noch warm) und dann mit Thermostat nur die Räume abregeln, die "unter normal" liegen sollen, also z.B. Schlafzimmer.

    Es ist sehr wichtig, daß das Heizwasser nur so warm gemacht wird, wie nötig, da dies einen hohen Einfluß auf die Jahresarbeitszahl der WP hat. Jedes Grad zuviel sind ca. 6% mehr Heizkosten!

    Wenn das ordentlich eingestellt ist und der hydraulische Abgleich stimmt, dann taktet die Anlage wenig und läuft sehr ökonomisch.

    Gruß, Hendrik
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