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  1. #1
    MikeMc30
    Gast

    Frage Glasswolle im Innenraum - Brauch ich eine Dampfsperre?

    Hallo! Ich habe eine 25cm dicke Betonwand zum Nachbarn, dann kommen 10cm Styroporplatten und dann seine Mauer.

    Im Wohnraum habe ich auf dieser Wand ein Profilsystem mit Glaswolle von Rockwool und darauf mit Vermazellplatten installiert.

    1. Ist eine Schimmelgefahr möglich?
    2. Können Mineralfasern in den Wohnraum gelangen?
    3. Hätte ich eine Dampfsprerre vor den Vermazellplatten geben sollen bzw. kann ich einfach eine Dampfsperre auf den Platten und darauf eine 2. Schicht Vermazellplatten legen, oder muss ich die Platten wieder entfernen?
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  2. Glasswolle im Innenraum - Brauch ich eine Dampfsperre?

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  3. #2

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    Schimmel gibts dort wo es warm und feucht ist.
    Feuchtigkeit entsteht durch Kondenswasser und Kondenswasser bildet sich nur dort wo es ein merkliches Temperaturgefälle gibt.

    Da anscheinend direkt nach dem Styropor die Mauer des Nachbarn kommt wird es wohl nicht allzu kalt werden. (Wenn im anderen Raum geheizt wird)
    Möglich ist es aber schon....

    Eine Dampfsperre oder Dampfbremse sollte immer warmseitig (direkt) auf die Dämmung angebracht werden. Falls eine Notwendig ist.
    Damit der Dampf durch die Konstruktion entweichen kann, gilt von innen nach aussen Dampfdiffusionsoffener.
    Zuerst war Beton (sehr dicht) dann die Dämmung (weniger dicht) und dann wieder die Mauer.... Ich denke die Polysteroldämmung in der Mitte ist mittlerweile ziemlich durchnässt und unbrauchbar...

    Die jetzige Situation erfordert ne Dampfsperre ganz klar (zuerst dampfdurchlässigere Dämmung, dann ne dichte Betonwand) und ja bei 25cm Beton kann in der Dämmung Kondenswasser entstehen.
    Vermacell weg, Holzlattung (oder was da an dem Profilsystem hängt) weg. Dampfsperre drauf und alles wieder draufschrauben.

    Mineralfaasern lösen sich nur wnen man daran arbeitet (sägen etc). Von selbst fallen die nicht raus....
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  4. #3

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    147

    was Mike hier antwortet

    kann ich mir als Laie kaum vorstellen: Woher soll denn das Temperaturgefälle stammen, wenn die Wand, die wärme (oder Schall?-) gedämmt wird ans Nachbarhaus grenzt? Ausserdem kann ich aus Fermacell-Platten doch auch eine luftdichte Schicht erstellen??
    Aber hier müssen die Luftdichtexperten was zu sagen.

    Gruß Lärmi

    PS: MikeMC30: mich würde interessieren, wieso Sie diese Fermacell-Wand überhaupt gebaut haben?
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  5. #4
    MikeMc30
    Gast
    @Lärmi
    Aus Gründen der Schalldämmung zum Nachbar. Wieviel Sinn dieser Wandverbau hat weiss ich allerdings nicht.
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  6. #5

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    Die Dämmung zwischen den beiden Häusern hat den schönen effekt das die Feuerschutzvorschriften eingehalten werden und neben der Schallschutz verbessert wird.

    Mein Statement bezog sich auf die Frage ob das Nachbarshaus der Raum dahinter (auf dieser Etage) auch beheizt ist. Wenn ja, dann ists kein Probleme.

    Allerdings ist die Neue Konstruktion von Innen nach Aussen nicht Diffusionsoffener (oberstes inoffizielles Gesetz) sondern das Gegenteil.
    Nach der Dämmung (die neue Dämmung aus Mineralfasern) stösst der Dampf auf den dichten Beton. Und dann kann es zu Kondenswasser kommen.

    Fermacellplatten sind als Deckschicht über die Dämmung bzw. dem Profilsystem gedacht. Direkt auf Metall oder Dämmung (Mineralfasern) kann man zB. nicht verputzen aber Platten an den Metallständern befestetigen.

    Wandaufbau wie folgt ist mein Rat:

    Fermacellplatten - 10 bis 18mm
    Holzlattung waagrecht/Installationsraum 45/50mm (oder 50/55)
    Dampfbremse oder Dampfsperre (Folie)
    Mineralfaserdämmung (Profilsystem)
    Beton - 250mm
    Polysterol - 100mm
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  7. #6
    MikeMc30
    Gast
    Jetzt stellt sich für mich die Frage ob auch diese Variante möglich ist, da sie für mich momentan den wenigsten Aufwand darstellt, nämlich auf den vorhanden Vermazellplatten die Folie drauf und danach wieder Vermazellplatten.

    Das wäre dann:

    Fermazellplatten
    Folie
    Fermazellplatten
    Glaswolle
    Betonwand
    Polysterol
    Nachbarwand
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  8. #7

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    Mike hat FAST überall recht.

    Eigentlich hat Mike fast überall recht.
    Ich drück es noch mal einfacher auf.
    Es darf weniger Wasser in die Wand als wieder heraus kann.
    Sonst wird die Dämmung nass. (siehe auch Glaserdiagramm)

    Mike irrt nur in 2 Punkten
    1.) Je weiter innen deine Dampfsperre sitzt, desto besser.
    Du kannst also beruhigt die Dampfsperre über die Platten legen und eine zweite Lage darüber beplanken.
    2.) (Eigentlich nur für Mike) Die PS-Platten im Kern der Gebäudetrennwand bringen Schalltechnisch doch etwas.Sie verhindern dass während der Bauphase oder später sich schwere Körper zwischen die Wände setzen, und so eine Körperschallbrücke entsteht. ( Im Prinzip sind ist das PS nur eine reine "Konstruktionshilfe")
    Ansonsten hat das PS KEINE Wirkung (nicht für Schall, Wärmedämmung oder Brandschutz. Sollte jemand interresse haben erläutere ich das auch.)
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    um was geht es eigentlich ???
    .
    Hallo! Ich habe eine 25cm dicke Betonwand zum Nachbarn, dann
    kommen 10cm Styroporplatten und dann seine Mauer.
    .
    Betonwände und 10cm Dämmung ich tipp auf nen Keller ??? ... die Betonwand
    einseitig gegen den Nachbarn betoniert ... klingt alles gut wenn´s so wär ...
    wären da bloss ned die angesprochenen EPS Platten (Styroporplatten) ...
    bitte mal genauer beschreiben ... momentan iss des alles noch arg dunkel (!)
    .
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  10. #9
    Bauexpertenforum
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    Ich verstehs auch nicht.

    Offenbar gehts um eine Vorsatzschale zur zusätzlichen Schalldämmung vor einer Betonwand zum Nachbargebäude, die frei vor der Betonwand stehen müßte, damit sie überhaupt was gegen Schall bringt. Der Fragesteller hat die " Vorsatzschale " hingen offenbar direkt an die Betonwand geklatscht.

    Außerdem gehts darum, ob die gedämmte " Vorsatzschale " eine Dampfbremse oder gar eine Dampfsperre ( Alufolie ! ) benötigt, um zu verhindern, daß Wasserdampf aus dem Wohnraum an der Betonwand kondensiert und hierdurch die in die Vorsatzschale eingebrachte Mineralwolle durchfeuchtet wird. Da es sich um zwei Betonwände mit zwischenliegenden Styroporplatten

    Ich habe eine 25cm dicke Betonwand zum Nachbarn, dann kommen 10cm Styroporplatten und dann seine Mauer
    .

    handelt, müßte man das vermutlich rechnen.

    Wäre nach der Berechnung eine Sperre oder Bremse erforderlich, müßte diese kompromißlos luftdicht an alle angrenzenden Bauteile angeschlossen werden, was mit der vorgeschlagenen zusätzlichen Lage Fermacell auf flächig angebrachter Alu-Folie auf der ersten Lage nicht ginge ( Anschluß zu Wänden und Decke ist damit nicht luftdicht auszuführen ). Habe ich erst vor 2 Monaten in einem ähnlichen Fall bei der Hotline von G+H Isover geklärt. Es muß mit zusätzlicher Installationsebene gearbeitet werden. Kompribänder und Folie werden dann mit der zweiten Lattenlage an alle angrenzenden Bauteile angepreßt. Darauf wird dann gegebenenfalls mit zweiter Dämmlage beplankt ( Ausführung im Prinzip wie am Dach ).

    Murks ist und bleibt der vorhandene Aufbau allemal > Styroporplatten zur Schallentkopplung zwischen Nachbarwänden. Offenbar gehts um eine Pseudosanierung mit ( falsch ausgeführter ) Vorsatzschale nach Ablauf der Gewährleistungsfrist.
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  11. #10
    MikeMc30
    Gast
    Danke für eure zahlreichen Kommentare.

    Um ehrlich zu sein, bin ich ziemlich verwirrt, da ich schon die unterschiedlichsten Meinungen gehört habe.

    Zur besseren Erklärung:

    Das Haus wurde letztes Jahr errichtet. Dieses Jahr möchte ich einziehen. Von Anfang an sagte ich meinen Baumeister, dass ich gerne laut Musik spiele. Desshalb wurde das Haus nicht direkt an die Mauer zum Nachbarn gebaut, sondern mit Styropor-Platten dazwischen. Soweit ich weiss wurde zuerst gemauert und dann nach und nach die Platten eingelegt.

    Ob die Platten einen Sinn haben oder ob mehr die Entkopplung (sofern es mit den Platten eine ist?) einen Sinn hat weiss ich leider nicht. Das war die Idee des Baumeisters. Selbiger hat auch diese "Vorsatzschale?" im Keller empfohlen, wo lauter Musik gespielt wird.

    Mich würde natürlich interessieren:

    1. wie sehr die beiden Massnahmen einen Sinn haben
    2. was ich jetzt tun soll

    Die Lösung von Bugs-Bunny wäre für mich am einfachsten. (Folie und 2. Schicht Platten). Dann hätte ich evtl. noch zusätzliche Dämmung? bzw. mehr Schutz vor Mineralfasern?

    Wie kann ich errechnen, ob ich eine Dampfbremse oder Sperre oder überhaupt etwas brauche?

    @Eric "Es muß mit zusätzlicher Installationsebene gearbeitet werden." - sorry das versteh ich nicht - Wieso kann ich nicht einfach die Folie auf die vorhandenen Platten geben und an der Mauer/Decke befestigen und dann eine 2. Schicht legen?
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  12. #11

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    Haben Sie denn ein Schallproblem?

    Sie haben doch eine Rohdichtestarke Mauer.
    Wenn die Nachbarwand ähnlich gut ist, benötigen Sie ja gegebenenfalls gar keine weiteren Schalldämmmaßnahmen!

    Gruß Lärmi
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  13. #12
    Bauexpertenforum
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    [PHP]Mich würde natürlich interessieren:

    1. wie sehr die beiden Massnahmen einen Sinn haben
    2. was ich jetzt tun soll[/PHP]

    zu 1. Macht so keinen Sinn und ist Murks. Zwischen die Betonwände hätte eine weich federnde Dämmung, z.B Haustrennwand-Platten Akustic HWP 1 von G+H Isover ( = Steinwolle ) gehört und keine starren Styrporplatten, die den Schall leiten > keine Schallentpopplung der beiden Betonwände.

    Vorsatzschale steht frei vor einer Wand > hierzu bei Knauf im Internet nachsehen. Ob es wegen der Musik überhaupt und zusätzlich einer Vorsatzschale bedurft hätte, wenn zwischen den Haustrennwänden mit den richtigen Platten gedämmt worden wären, ist zu prüfen.

    zu 2. Der Murks sollte von einem SV begutachtet werden, nachdem jetzt klar ist, daß die Gebäude erst vor einem Jahr erstellt wurden.

    Anmerkung: Im ersten Beitrag war von Betonwänden zum Nachbarn die Rede. Im letzten Beitrag redeste von gemauerten Wänden. Was haste jetzt? Kannste Beton von Mauerwerk nicht unterscheiden?
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  14. #13
    Bauexpertenforum Avatar von Josef
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    "hmmm"

    sondern mit Styropor-Platten dazwischen. Soweit ich weiss wurde zuerst gemauert und dann nach und nach die Platten eingelegt
    .
    na hoffentlich iss wenigstens die Haustrennwandfuge Außen- und Unten dicht
    .
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    MikeMc30
    Gast
    @Eric
    Im Keller Beton, oben gemauert, und ja ich kanns unterscheiden...
    Was ist ein SV?
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  17. #15
    Avatar von BTopferin
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    Hi MikeMc30

    ein "SV" ist ein Sachverständiger/Gutachter.

    Grüßle
    Amy
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