Feedback zum Vorentwurf eines großzügigen Satteldachhauses in BW mit leichter Hanglage

Diskutiere Feedback zum Vorentwurf eines großzügigen Satteldachhauses in BW mit leichter Hanglage im Architektur Allgemein Forum im Bereich Architektur; Mir kam das Grundstück (Lageplan) auch bekannt vor. Wo) habe ich Stellplätze übersehen ? Unabhängig vom Haus vorn Ostseite

  1. Kriminelle

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    Mir kam das Grundstück (Lageplan) auch bekannt vor.
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  2. Beicampi

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    Mein Fehler, in der Tat ist das Grundstück 18,8 Meter breit. Der Entwurf in V2 ist 30 cm schmaler, was tatsächlich sinnvoll sein dürfte um am Ende nicht um Zentimeter zu feilschen. Danke für den guten Hinweis, auch an @Kriminelle zwecks Putz.

    Der Balkon ist in der Tat in der Bauvoranfrage angefragt. Ebenso die Gauben, die Garagengestaltung vor dem Haus außerhalb des Baufensters (bzw. dieses deutlich überschreitend).
     
  3. Beicampi

    Beicampi

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    Der Architekt spricht selbst noch von "Vorentwurf", insofern habe ich die Abgrenzung der LP für den Moment nicht hinterfragt. Tatsächlich könnte für den Architekten schon aus Gewohnheit die Richtung klar steinern sein, das Thema steht aber eigentlich noch auf der Agenda.

    [/QUOTE]

    Ich hadere mit dem Dach auch um ehrlich zu sein. Die Frontalansicht gefällt mir, die seitliche nicht so sehr. Die zwei Sprünge beschäftigen mich auch.

    In Summe führt das alles dazu, dass wir die V2 doch wieder hochholen wollen um zu sehen wie wir diesen Entwurf weiter verbessern können. Tatsächlich ist die Zonierung in V2 besser gelungen. Hier hat mir die hier geführte Diskussion schon sehr geholfen um das zu erkennen. Jetzt muss ich nur dem Architekten noch beichten, dass unsere Richtungsentscheidung zu V1 doch wieder in Frage steht.
     
  4. Kriminelle

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    Hast Du weitere Pläne hinsichtlich V2? Schnitte oder Aussenansichten?
     
  5. Beicampi

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    Habe ein paar Screenshots in Feedback zum Vorentwurf eines großzügigen Satteldachhauses in BW mit leichter Hanglage hinzugefügt damit die V2 nach aktuellem Stand dort "komplett" enthalten ist. Die Screenshots sind aus dem nicht vollständig ausgereiften Entwurf entnommen und daher sehr vorläufig.
     
  6. Kriminelle

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    Warum bzw wozu ein Balkon? Ist der durchdacht begründet oder kann der weg?
     
  7. Kriminelle

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    Schieb die Treppe weiter nach planoben. Tausche erst einmal Abstell/WC mit der Treppe. Im OG dann HWR/Büro mit Gast tauschen.
    EG: HWR mit in die Speis integrieren. Größe reicht völlig und ist auch praktischer.
    Chillounge wird entsprechend größer.
    Keller ergibt sich. Ggf plane ich mal, wenn Du magst.
     
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  8. Beicampi

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    Der könnte meinetwegen weg aber dann habe ich richtig Ärger mit meiner Tochter. Außerdem gibt es wirklich einen schönen Blick von dort. Optisch hätte ich ihn gerne über die ganze Breite mit Drempel und Überdachung. Statisch und baurechtlich ggf. schwierig und optisch von der Seite evtl. auch.
     
  9. Beicampi

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    Treppe nach planoben (Tausch mit WC) habe ich auch auf dem Zettel.

    OG Zimmertausch: OK, da sehe ich kein Problem (das eine Zimmer wird Büro, nicht HWR). Im Gästezimmer könnte man dann das WC zum Duschbad aufwerten und aus dem Gästezimmer zugänglich machen.

    EG: Hier bin ich unsicher was Deinen Vorschlag angeht. Mir gefällt der separate HWR. Auch weil ich gerne den Aufzug nach planunten schieben würde, sodass man rückseitig aus dem Aufzug in die Speis kann. Kommt mir für z.B. Getränkekisten und größere Einkäufe praktisch vor. Außerdem hätte ich im Flur EG gerne weniger Türen auf dem kleinen Raum. Der separate HWR passt auch zum heutigen Workflow der Familie wo es durchaus mal zu Wäschebergen (sauber und schmutzig) kommt und gerne ausgiebig gebügelt wird.
     
  10. Kriminelle

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    70er Jahre :yikes
    Na dann.. ist ja genug Budget da ;)
     
  11. Beicampi

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    Echt? Vielleicht läutert mich ja dann das Rendering und der Statiker. Mir kam das bislang sogar modern vor.
    Ich finde auch eine leichte Beschattung der Südseite nicht verkehrt.

    Stört Dich der Balkon vor allem optisch, technisch oder weil er Geld kostet und wenig Nutzen hat?
     
  12. Kriminelle

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    Hmm…
    Es wird tatsächlich heutzutage noch in einem 10qm kleinen Kabuff gebügelt? Jedem das Seine. Ich hab im OG meine WM, mein Mann bügelt im OG im SZ, aber wenn ich das auf einer Ebene hätte, würde ich mir wohl einen Raum mit kurzen Wegen wünschen. Bügeln würde ich aber Never, Never, ever in einem Nutzraum.
    Der Aufzug soll tatsächlich nur für die Lasten sein?
     
  13. Beicampi

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    Vielleicht hast Du Recht und das Bügelbrett wandert dann doch eher ins Wohnzimmer.

    Aufzug: Nein, der würde dann in beide Richtungen öffnen (können), also in den Flur und in die Speis. Vielleicht wieder eine Schnapsidee.
     
  14. hampshire

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    In diesem Thread sind zwei Entwürfe, ich beziehe mich auf den letzten.
    In diesem Haus wird mit Platz verschwenderisch umgegangen. Insgesamt ist das durchgängig und ohne „ärmliche“ Ecken, die einem so großzügigem Bau schlecht zu Gesicht stünden. Ob mir das gefällt - da bin ich noch unentschlossen. Daher schreibe ich über ein paar Details und Ideen und nicht über das Gesamte.
    Wohngeschoss: Selten sieht man eine Ankleide, die wirklich ein Raum ist und nicht eine mit Schränken zugestellte Kammer. Konsequent umgesetzt. Im En-suite Bad würde ich Toilette und Dusche wegen der „Rennwege“ tauschen. Die Speisekammer hat das Format auch eine kleine Vorbereitungsküche zu beinhalten. Zusätzliche Arbeitsfläche und eine Extra-Spüle würde ich einplanen. In der Küche lohnt es sich noch etwas mehr über das Dreieck Spüle - Kochfeld - Ofen nach zu denken. Das Kochfeld erscheint mir vergleichsweise klein. Im Nachhinein hätte ich gerne auch Wasser und Abfluss auf der Halbinsel in unserer Küche gehabt. Bist Du Kaffee-Liebhaber, wie man im Eingangsthread herauslesen hätte können, sehe ich im Entwurf nicht den Ort für das Zelebrieren dieses Genusses (wie @Kriminelle das nennt), aber dann sicher nicht mit einem Vollautomaten.
    Eingangsgeschoss: Das sieht alles etwas uninspiriert aus. Die Sauna direkt neben dem Eingang und eine Toilette im Raum - das ist schon sehr wenig Spa. Da hätte ich eher den Eingang zum Fitnessbereich bei der Haustüre und Dusche und Spa weiter in den Keller gezogen.
    Obergeschoss: Die Kinder dürften sich über sehr schön gelegene und großzügige Räume freuen, aber eigentlich kann man die Bastelecke bzw. die Abstellkammer ebenfalls den Kinderzimmern zuschlagen. Das Bad wird etwas kleiner, was kein Problem ist, wenn man die 2. Toilette auf dieser Etage weglässt, Die Lage des Gästezimmers würde es leicht machen, dort ein kleines Waschbecken zu integrieren.
     
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  15. Kriminelle

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    Er hat für mich bei Kinderzimmern keinen Nutzen und birgt nur unnötigen Bauärger.
    Mag sein, dass Deine Tochter dem richtig entgegen fiebert… hat sie denn schon einmal in einem Haus mit Garten gelebt? Weiß sie um das kommende Gartenparadies oder denkt sie nur an „Balkon“?
    Ich selbst hatte eine Loggia im Giebel, volle Breite des Hauses, ca. 130cm Tiefe des somit ü 12qm großen Balkons zum 24qm Kizi mit offenem Giebel, und Ich bin dann in den 7 qm kleinen AB gezogen, weil es dort höhliger war.
     
  16. Kriminelle

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    Wollen wir mal ein Resumé ziehen: V2 hat wirklich Potential bei einigen hier, keine toten Ecken zu konstruieren und komfortabel zu wohnen.
    Verfolge ihn weiter !
     
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  17. Beicampi

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    Ja, Garten kennt sie schon (immer). Ein großes Zimmer hat sie heute nicht, eher die kleine Höhle. Dem Zimmer fiebert sie ganz sicher entgegen. Der Balkon ist eine alte Macke bzw. eine Sehnsucht die sie schon lange hat. Vielleicht hat sie aber auch schlicht den Hang zu Schnapsideen von mir geerbt ;-)
     
  18. Kriminelle

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    Dann soll sie ihn haben. Oder? :)
     
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  19. 11ant

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    bringt Sie gut beraten ins Eigenheim
    Demnach sind V1 und V2 parallel / gleichberechtigt als Varianten A oder B entstanden, und nicht V2 als verbesserte Version von V1 ?

    Vor allem paßt ein giebelbreiter Balkon mehr nach Oberbayern als nach BaWü.

    Fitness/Wellness/Sporteln/Spa betrachte ich als EINEN Bereich, der mir en Suite sympathischer wäre als zwischen diesen Räumen erst wieder über den "Hotelflur" zu gehen. Das finde ich noch sehr unarrangiert.

    Ich betrachte das eher bauingenieursmäßig aus der Perspektive der Bautechnik / Entwurfsprozeßtechnik, also nicht zuletzt unter dem Gesichtspunkt des Credos "Clean Code ist die Mutter/Basis der MTBF". Ein First ist quasi die Wirbelsäule des Dachstuhls, und in diesem Sinne verschoben / gebrochen > disloziert. Das macht das Haus gewissermaßen orthopädisch krank. Ein optisch schiefes Gesicht ist quasi nur Ausdruck dieser Schmerzen. Dem Architekten hätte ich ein organisch stimmigeres Arbeiten zugetraut.

    Nein, ein Vorentwurf ist das leider nicht. Da hat sich der Architekt wohl der zeitgenössischen Auftraggebermode angepaßt, die den Begriff des Vorentwurfes neu verwendet, nämlich für einen Nochnichteingeloggtentwurf (der aber gleich im dritten Gang anfährt).

    Man kann aber durchaus auch "digital" sauber arbeiten und den Vorentwurf nach alter Lehrmeister Sitte als echten bewußt frühen Prozeßschritt exerzieren, also als mehr oder weniger nur dimensionentreues Raumkörperarrangement mit zwar bereits realistischen Wandstärken (aber noch keinen konkreten Wandaufbauten). In der Darstellung schlägt sich das darin nieder, daß die Bildauflösung noch im M1:200 verharrt. Und zwar konsequent im M1:200 nicht nur als Zeichnungsskalierung, sondern auch in der Detailtiefe - nicht wie "modern" skaliert auf den LP3-Maßstab 1:100 bei gleichzeitiger Detaillierung im LP4-Maßstab 1:50. In vielen Forenzeichnungen von Architekten (und "Architekten") sieht man ja im Nennmaßstab 1:100 schon Heizkreisverteiler und dergleichen, die da noch garnicht hingehören. Der Vorentwurf ist noch ein Embryonal-, also noch kein Fötal-Stadium des Hausentwurfes. Wenn hier auf dem Ultraschallbild schon einzelne Fingerchen erkennbar sind, gibt der Architekt zu viel Gas (was den heutigen Bauherren mit ihrer Visualisierungsungeduld wegen ihrer degenerierten räumlichen Vorstellungsfähigkeit ja sehr entgegenkommt). Ein besonnener Baumeister sollte sich davon nicht anstecken lassen, wenn das Eigenheim gesund zur Welt kommen soll.

    Zu einem soliden diskussionstauglichen Vorentwurf gehört wesentlich, dafür dienlich und geeignet zu sein, daß man die Übersetzung des Raumprogrammes in eine Baukörpergestalt erst noch auf der Ebene des Drahtkantenmodells ausdiskutiert, bevor es ausgefeilt wird. Und zwar im Sinne von "Plopp, das heißt Stop" (um einmal Michael Schanze zu zitieren).

    Und mit diesen "alea pro-iacta" geht es dann vor der LP3 unbedingt in die Teigruhe - ohne dieses Sechswochenamt hätte man sich die ganze Disziplin der vorherigen bedächtigen Arbeit auch sparen und heißspornig gleich ein Bleigießergebnis hinrotzen können.

    Die Modulreihenfolge ist wohlgemerkt vierteilig: A - Pause ! - B - C.

    In der Pause geht man in den Dialog mit den externen Inputgebern (eine gemischte Handvoll Holzer und Steiner, ggf. auch das Bauamt) und dann mit deren Antworten in die Budgetkalibrierung - ja, immer (auch mit Lottogewinn und Spendierhosen !) - bevor man in die LP3 eintritt. Alles andere ist fahrlässige Eile (erst gurten, dann starten; Schulterblick nicht vergessen).

    Wer gleich im dritten Gang anfährt, überspringt im "Hattrick" die Pause, die Kalibrierung und die Weichenstellung. Das birgt nicht nur die Gefahr, sondern evaluiert sie meist auch gleich, daß der Architekt dann auch den Schonimmerso-Stiefel durchzieht (dann könnte man qualitativ eigentlich gleich zum GU marschieren !). Denn machen wir uns nichts vor: auch ohne Böswilligkeit sind die meisten Architekten einfach steinisch oder (weniger, dann aber meist um so fanatischer) holzisch denkend, aber leider die wenigsten bauweisenneutral (was vernünftiger ist, da nur in wenigen Fällen eine Bauweise der anderen überlegen ist). Aber nur das Vorentwurfsstadium ist noch omnipotent, in der LP3 will bereits "geschlechtsspezifisch" weitergeplant werden - und das geht nicht mit Zufallsvertrauen.

    Die Beteiligung der Holzer und Steiner am "qualifizierten Münzwurf" ist daher ein kluger Schritt, den man nicht auslassen sollte - und zwar vor, nicht nach ! dem Eintritt in die LP3.
    Deswegen ist es von tragender Bedeutung, die LP2 gründlich zu kauen und never ever niemals nie nicht zu überspringen, denn ohne LP 2 (und Pause !) baut die LP3 auf Sand.
     
  20. #40 hanghaus2000, 07.06.2026 um 11:59 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 07.06.2026 um 12:10 Uhr
    hanghaus2000

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    Die SK wuerde ich abteilen und dafuer nur einen Durchgang zur backup kitchen.

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    Das hatte ich gestern vergessen abzuschicken.
     
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