Silikatputz löst sich im Sockelbereich ab

Diskutiere Silikatputz löst sich im Sockelbereich ab im Außenwände / Fassaden Forum im Bereich Neubau; Hallo, nach 8 Jahren fängt sich nun im Sockelbereich der Silikatputz ablösen an. Da war sogar eine Regenwurmfamilie drunter. :yikes [ATTACH] Nun...

  1. #1 Cyberbau, 26.07.2023
    Zuletzt bearbeitet: 26.07.2023
    Cyberbau

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    Hallo,

    nach 8 Jahren fängt sich nun im Sockelbereich der Silikatputz ablösen an. Da war sogar eine Regenwurmfamilie drunter. :yikes
    Putz_löst_sich.jpg

    Nun stellt sich mir die Frage, was wo falsch gemacht wurde, und wie man das nachträglich bestmöglichst beheben kann. Das Lösen des Putzes kann ich vorerst mal an drei Ecken des Hauses hören, diese Ecke vom Bild ist die meist-bewitterte und auch schlimmste, man hört es hier auch ca. 2m weit nach rechts (nicht weiter nach oben) direkt über der Terrasse, aber nur ca. 5cm hoch maximal.

    Hier ein bisschen Hintergrund zum Aufbau:
    Bodenplatte und Kellerabdichtung. Keller ist WU-Beton.
    Bodenplatte_Keller.jpg

    Da drauf kam dann XPS plus Noppenmatte. Die Wand bekam keine weitere Abdichtung.
    XPS_Noppenmatte.jpg

    Der Übergang von Beton auf Ziegel bekam rundherum wieder eine Bitumenabdichtung, dann wieder XPS und Noppenmatte. Das vertikale Rohr ist nicht in Verwendung.
    Übergang_EG.jpg

    Unten die Runde dann eine Sockeldämmplatte, drüber EPS:
    Sockelplatte_und_EPS.jpg

    Über die Spachtelmasse kam im Sockelbereich Dichtschlämme (die braune Masse im Bild) und dann der Silikatputz:
    Dichtschlämme_und_fertig.jpg

    Die Dichtschlämme wurde ca. 50cm über das fertige Niveau raufgestrichen, das habe ich gesehen, aber leider kein Foto davon.

    Die Terrasse ist mit (durch die Unebenheit der Fassade) mit ca. 5-25mm Abstand, mit Sand lose verfugt, gelegt. Mit Gefälle weg vom Haus, es bleibt kein Wasser stehen. Die Noppenmatte habe ich dabei bis unter die Platten hoch gelassen, unter den Platten habe ich 4/8 Split, Trennflies, Rollierung und dann den Frostkoffer im Bild.

    Wo kommt am ehesten die Feuchtigkeit her? Wird bestimmt über die Spachtelmasse nach oben gezogen, oder ist die weiter drunter?

    Gibts hier offensichtliche Verarbeitungsfehler wäre ist das grundsätzlich schon alles in Ordnung? Die Fassadenfirma gibt's inzwischen nicht mehr. :wow

    Vorschlag um das Auszubessern, den ich vom GU bekommen habe:
    Fassadentrennschnitt (dass keine weitere Feuchtigkeit mehr weiter nach oben gezogen wird)
    loses Material entfernen
    Schnitt mit Dichtmasse verschließen
    Mit Sockelschlemme alles nochmal abdichten
    Schutzblech, welches zwecks aufsteigender Fruchte nach oben offen gelassen wird, anbringen

    Ist das ein gangbarer Weg, oder wie sollte man es machen?
    Ich gehe davon aus, dass ich zumindest die Platten entfernen muss, muss ich den Terrassenaufbau auch auseinanderreißen, oder wie tief nach unten sollen die Sockelschlemme und das Schutzblech reichen?

    Danke für Eure Hilfe. :-)

    LG
     
  2. jcan

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    Der Hauptfehler wird sein, dass die Abdichtung nicht noch einmal von der unteren Abdichtung über den neuen Putz gezogen worden ist. Der Putz zieht entweder Wasser von unten oder hat noch zusätzlich Spritzwasser abgekommen.
    Also wenn unten alles richtig gemacht worden ist, müsste nur nochmal eine Abdichtung von der unteren Abdichtung bis ca 5 cm über Oberkante Gelände gezogen werden. Dann muss auch nichts extra getrennt werden.
    Da nur einen Schnitt einbringen um den Feuchtetransport zu unterbinden kann vielleicht etwas bringen, aber das ist mehr Pfusch, weil man den großen Aufwand scheut. Du musst nämlich sonst den ganzen Boden aufnehmen.
     
  3. #3 Cyberbau, 26.07.2023
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    was meinst du hier genau mit "unteren Abdichtung"? runter bis zu dem Spachtel/Dichtschlämme/Silikatputz und über all das drüber nochmal Dichtschlämme rauf bis 5cm OK Gelände?
    Ist dort unten der vorhandene Silikatputz/Spachtelmasse nicht im gleiche Zustand wie oben das abgelöste, also durchnässt und lose?

    Spritzwasser (mit Kinder) und Wettereinfluss haben wir hier immer wieder - die Hauskante wird (trotz vordach oben) bewittert, der Boden bleibt bei Regenwetter hier sehr selten trocken.
     
  4. Berndt

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    Fassadenoberputz hatte noch nie was im Sockel/Spritzwasserbereich zu suchen, absolut nix
     
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  5. jcan

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    Also wie vor von Berndt geschrieben, ist das gesamte System eigentlich auch falsch, aber dann sollte man auch über die Bodenplatten nachdenken, die man aus technischer Sicht am besten nicht bis zum Putz führt.
    Der Oberputz wurde z.B. 15 cm unter deine Oberkante gezogen. Es gibt geeignete Putze für den Sockel, die besser mit Feuchtigkeit klar kommen. Es gibt leider viele Architekten, die aufgrund der Optik einen Oberputz bis zum Boden haben möchten. Richtig ist dies aber in der Regel nicht.
    Dein Oberputz ist nicht gegen Feuchtigkeit abgedichtet. Die Dämmung im Erdreich laut deiner Aussage schon. Von dieser Abdichtung wird normalerweise dann noch eine Abdichtung über den darüber aufgebrachten Putz aufgebracht. Wenn du nach WDVS Abdichtung im Internet suchst, wirst du da einige Schaubilder zu finden.
     
  6. #6 Gast 85175, 26.07.2023
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    Gast 85175 Gast

    Die Abdichtung auf der Spachtelmasse bringt so wie das gemacht ist ohnehin nichts. Da sieht man unten noch die Spachtelmasse, die Abdichtung ist unten niemals dicht. Ob der Oberputz Wasser verträgt oder nicht brauchen wir da nicht debattieren, das mit der Abdichtung funktioniert so halt schon im Ansatz nicht...

    Ähnlichen Unfug meine ich an der Abdichtung des bodentiefen Fensters zu erkennen.

    Da waren wieder mal Leute am Werk die nicht wussten was sie da gerade tun...
     
  7. #7 Cyberbau, 26.07.2023
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    oh je, ab jetzt beunruhigt mich das dann doch.
    ja, das ist vermutlich beim fenster genauso gemacht worden. bringt es was wenn ich (schlecht auflösende) fotos suche wo man die sockelschlemme sieht, ob die unter dem fenster überhaupt hingestrichen wurde?

    wobei das fenster schon sehr geschützt vor Wetter und Wasser ist, da regnet es vielleicht ein mal im jahr bei schlimmen unwettern hin, sonst ist es da trocken, da ist auch alles frostkoffer drunter.

    Fensterabdichtung.jpg

    Hier noch ein Foto von der Terrassentüre. ob das schwarze unter dem Fenster Bitumen ist oder ein Band weiß ich leider nicht.
    auf den tieferen Bereich vor dem Fenster wurden dann noch (soviel ich mich erinnern kann) XPS Stücke geklebt als erhöhung.
    Direkt drauf kam dann die Spachtelmasse - ob hier auch Dichtschlämme gestrichen wurde weiß ich nicht, das müsste ich eben auf anderen Fotos raussuchen ob man das erkennt.
    Vor dem Verlegen der Platten habe ich hier den Spengler noch eine "Blechbank" anfertigen und montieren lassen, dass ich die Platten nicht direkt auf die Spachtelmasse habe legen müssen. Direkt vor dem Fenster ist untern den 4cm Terassenplatten großteils kein Platz mehr für Split gewesen, die liegen hier direkt (oder mit 0.5 - 1cm Split) auf der Blechbank auf.

    muss ich mir sorgen machen? bis eben war das für mich ein "optisches" problem das mir die putzschicht zerstört, mehr nicht. :-|

    Danke Euch!
     
  8. #8 Gast 85175, 26.07.2023
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    Gast 85175 Gast

    Das Bild sieht schon besser aus. Dann hat man auf dem anderen Bild evtl. doch nur irgendeine Plörre vollkommen sinnlos auf das nachtraglich angebrachte XPS geschmiert... Die Anschlüsse zum Putz hin taugen trotzdem nichts...
     
  9. #9 Cyberbau, 26.07.2023
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    wenn ich da suche finde ich leider so viel, dass ich nicht klassifizieren kann was nun gut, angebracht, oder schlecht ist.

    hier wird in den Bildern die Abdichtung immer recht weit unten angesetzt. da komme ich nur noch mit viel Aufwand zu.
    hier wird das ähnlich wie der GU das vorschlägt mittels trennschnitte und blech gemacht.

    von früher haben wir bereits bei den Säulen Blechverkleidungen unten, nach oben offen. Da hat sich seither nichts mehr getan (außer dass Edelstahl auch hässlich wird wenn Nachbar's Katze ihr gebiet drauf markiert :cry)

    Deshalb hätte ich grundsätzlich nichts gegen eine Blechverkleidung.
    Ich werde das vermutlich alles selber machen müssen.
    Der GU hat mir schon mehr oder weniger gesagt dass er alles als Fachgerecht sieht, und nach 8 Jahren mich da in Streiterein zu begeben, dafür habe ich keine Nerven mehr (auch wegen späterer Erfahrungen mit den Verputzerfirmen die alles fachgerecht ausführen).

    Deshalb wäre mir eine Möglichkeit, das ohne das Kiesbett der Terrasse abtragen zu müssen, sehr gelegen (ein Blech lässt sich nach unten schieben, wenn die Sandfuge ausgespült und die Platte weggehoben wurde)

    Danke!
     
  10. #10 Fabian Weber, 26.07.2023
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    Als letzte Schicht hätte da nochmal Dichtschlämme bis 5cm über Geländeoberkante gemusst.

    Dann würde ich den Trennschnitt machen und dann statt dem Blech einfach nur Dichtschlämme. Diese dafür etwas dicker und am Ende wieder anstreichen.
     
  11. jcan

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    Ich glaube, dass die Lösung mit dem Blech nicht wirklich das Problem löst, da das Wasser von unten kommt. Das ist dann halt eine Bastellösung, die du versuchen kannst, aber ich würde das Blech weglassen. Wenn trotz Trennschnitt irgendwie Wasser hochzieht, wird der Putz über dem Blech dann Schäden bekommen.
    Probiers aus und mess die Feuchtigkeit. Das Blech ist für mich aber trotz allem eher ein Schutz gegen Spritzwasser oder um die Optik durch die Schäden zu verbessern.
    Wäre damals, als der Oberputz aufgebracht worden ist, zumindest die Dichtschlämme von der Styrodurplatte über den Oberputz aufgebracht worden, wären die Probleme geringer oder vielleicht nicht da.
    Die Fotos widersprechen sich da aber auch ein wenig. Bei dem Foto neben der Tür, sieht man eine Dichtschlämme, die teilweise unter dem Oberputz liegt, aber nicht komplett bis unten und auf dem Foto, wo man den Schaden sieht, sehe ich das aber nicht unter dem Oberputz, sondern direkt den Klebearmierungsmörtel. Ist aber auch beides falsch ausgeführt.
     
  12. mojo2

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    Müsste zwischen Hauswand und den Pflastersteinen nicht noch ein Kiesstreifen hin, der genau diese Art Schaden verhindern/verringern soll?
     
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  13. Tilo

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    Hallo
    Der Feuchteschutz und der mechanische Schutz des Sockelputzes fehlt.
    Ob die richtigen Materialien für den Sockelputz überhaupt verwendet worden sind, wissen wir nicht.
    Kies- / Traufstreifen wäre schön, stattdessen drücken die Platten vermutlich gegen den Putz und sind ohne Gefälle vom Haus weg verlegt.
    Das war für den Putz an dieser Stelle einfach zu viel
     
  14. SIL

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    Wo steht dass ? Seit wann, wenn nicht vertraglich vereinbart oder gewünscht benötigte ich bei EFH einen mechanischen Schutz des Sockels, sind wir der Ansicht Tilo das es sich hier um einen hochfrequentierten Bereich handelt. ...oder gar "öffentlich zugänglich...'
     
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  15. #15 Tilo, 26.07.2023
    Zuletzt bearbeitet: 26.07.2023
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    Hallo SIL
    Ja, wir sind der Ansicht, daß im Bereich der Platten der Schutz fehlt. Siehe die Vorgaben des Systemanbieters ....
     

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  16. #16 Tilo, 27.07.2023
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2023
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    Hallo @SIL + @Fabian Weber
    Es geht hier natürlich nicht um einen Schutz des gesamten Sockels in einer Höhe von 30 oder 50 cm, sondern um den Bereich in denen Pflaster, Platten und andere Beläge am Putz anliegen. Schon bei der Verlegung wird gern der Putz beschädigt.

    Wo steht das ????
    DIN 55699, Pkt.: 6.15
    WDVS- Verarbeitungsrichtlinien
    und generell VOB (C)

    Wenn man sich das Schadensfoto genau anschaut, ist da in der Nutzung vielleicht doch auch mal oder öfters was dagegen gefahren....
     
  17. #17 Cyberbau, 27.07.2023
    Zuletzt bearbeitet: 27.07.2023
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    Hi,

    danke für Eure Ausführungen.
    mechanischer Schutz: im PDF wäre das die "flieskaschierte Noppenbahn", also in meinem Fall die normale Noppenfolie? die habe ich definitiv im Bereich der Platten abgeschnitten, beim Verlegen der Platten. Ich habe dort aufbau ca. 20-30cm, die obersten 5cm Kies, darunter Rollierung. Im Bereich der Rollierung ist die Noppenbahn normalerweise immer da. Im Bereich des Splits wenn sie hoch genug war (das war nicht überall der Fall). Spätestens da drüber habe ich die noppenbahn dann allerdings abgeschnitten. Zwischen Platten und Putz ist dann mit Sand verfugt, mit Fugenstärken zwischen 5mm und "was übrig blieb", teilweise 2cm.
    Ja, von dem Kiesstreifen der die Fassade weniger belastet, statt dem ständig feucht bleibenden Fugensand, weiß ich auch jetzt. :-/

    Ich kann ausschließen, dass hier im Schadensbereich eine mechanische Belastung stattgefunden hat - weder durch Besen (nur ich kehre), noch durch die Kinder. Die größte mechanische Belastung, die unsere Sockel hier haben, ist ein Gartenschlauch der "um die Ecke" gezogen wird. Das passiert zwei mal im Jahr, wenn überhaupt.

    Gefälle des Belags: überall mind 2% vom Haus weg, nicht die geforderten 2,5% aber deinitiv und überall mind. 2%. Es bleibt auch nirgendwo Wasser stehen.

    Feuchteschutz: lt. pdf müsste da demnach über die Putzschicht noch "StoFlexyl als Schlämme min. 5 cm über Geländeoberkante zweifach auftragen" aufgetragen werden - das wurde definitiv nicht gemacht. War das 2015 auch schon, oder ist das erst später gekommen? der GU sagt, dass 2015 "die Norm" war, dass unter dem Putz (so wie es gemacht wurde) eine Sockelschlemme aufgetragen wurde.

    Eine Sockelschlemme unter dem Deckputz wurde "fachgerecht" ausgeführt, lt. GU, ich habe hierzu schlecht auflösende Fotos und angehängt.
    Die Zeiten vom Foto stimmen, es sind links und rechts neben der Türe jeweils 3,80m+16cm Laibung - also für 8m und 50cm Höhe 10min Arbeitszeit - kann man daraus ableiten das als Sockelschlemme überhaupt dienen kann?
    (Ganz abgesehen davon, dass man sieht, dass das nicht über die gesamte Spachtelmasse nach unten geht ...)
    Ich habe leider keine späteren Fotos mehr, die nächsten sind erst wieder nach dem Verputzen gemacht. ich gehe nicht davon aus, dass da noch zusätzlich was aufgetragen wurde.

    Danke!
     

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  18. #18 Cyberbau, 27.07.2023
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    Das hat mich dazu bewogen, das Feuchtemessgerät zu suchen. Genauigkeit wird sicher bescheiden sein, trotzdem:
    Unbewittert_1 ist gleich links neben der Terrassentüre.
    Unbewittert_2 ist im Norden des Gebäudes, hier sieht die Fassade 1x im Jahr Spritzwasser beim Kärchern der Terrasse, sonst nie
    Schadstelle-noch-geschlossen.jpg ist ein Bereich, wo sich eine ähnlich große Fläche wie die die bereits geöffnet ist auch der Oberputz schon gelöst hat, die "rechte" Ecke des Gebäudes auf den Fotos. Ob ich da mit den Messdornen schon auf der Spachtelschicht war weiß ich nicht.

    Am Messgerät steht (ist auf "Mauerwerk" gestellt gewesen): 1.5-16.9% Low, 17 - 19,9% Medium, 20-33% High" - das Gerät hat 20€ gekostet, also ich denke ist eher ein Spielzeug als überzeugend, aber zum "vergleichen" zwischen trockenem und weniger trockenem Oberputz kann es vielleicht hier dienen.

    LG
     

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  19. #19 Cyberbau, 27.07.2023
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    ...und schlussendlich habe ich eben bei STO angerufen, und einen Termin (Mitte August) bekommen für Begutachtung und Beratschlagung, was hier passieren muss, dass ich das Problem beheben kann / beheben lassen kann.
    Der Trennschnitt (mit oder ohne Blech) wurde als "nicht persistente" Lösung beiseite geschoben.
    Gut, und wenn's sein muss ist mir auch irgendwo lieber, nur ein mal die Terrasse abbauen als wiederkehrend alle 8 Jahre halb abbauen ...
     
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