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36,5 Porenbeton oder Holzständerbauweise ???

Diskutiere 36,5 Porenbeton oder Holzständerbauweise ??? im Forum Praxisausführungen und Details auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    36,5 Porenbeton oder Holzständerbauweise ???

    Hallo zusammen,

    habe mich eben hier registriert und hoffe das Ihr mir eine Entscheidungshilfe geben könnt...

    Also:

    Wir werden nächstes Jahr (Sommer) bauen (mit Architekt). Ich bin mir nur noch nicht 100%ig schlüssig ob wir Massiv mit 36,5 cm Porenbeton oder Holzständerbauweise mit 27 cm Wandaufbau (Dampfdiffusionsoffen) bauen sollen.

    Der Architekt befürwortet die Holzständerbauweise wegen:
    - besser u Wert (<- Hauptgrund)
    - schnellere Fertigstellung
    - mehr Eigenleistung möglich
    - bessers Wohnklima

    er überlässt aber uns letztendlcih die Entscheidung... Der Preis ist ca. der Gleiche.

    Das Haus wird 7,50 m breit und 11,50 m lang sein, 2 Vollgeschosse, Pultdach, Dach nicht ausgebaut, voll unterkellert (Keller WU)...

    Könnt Ihr mir etwas dazu sagen ???

    Vielen Dank schonmal...

    Gruss,

    Achim
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  2. 36,5 Porenbeton oder Holzständerbauweise ???

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Holz, ist doch klar!

    - besserer u Wert (<- Hauptgrund)
    Der U-Wert ist nicht alles, hilft aber
    - schnellere Fertigstellung
    wenn die geeigneten Leute am Start sind, betrifft sowohl Planer als auch Gewerke.
    - mehr Eigenleistung möglich
    kann auch schnell schief gehen...gibt hier genug Beispiele!
    - besseres Wohnklima
    sei mal dahingestellt...

    Mehr nutzbare Wohnfläche, weil schlankere Wandkonstruktionen (bei gleicher/besserer energetischer Qualität) möglich sind,
    Niedriger Energieaufwand bei der Herstellung der Baumaterialien.

    Mal anders gefragt: Was spricht deiner Meinung nach für/gegen Porenbeton?
    Geändert von R.J. (16.11.2006 um 17:00 Uhr) Grund: DerDuden
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  4. #3
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    Wow.... das ging schnell...

    Grüss Dich und Danke für die schnelle Antwort...

    Bin "vom Gefühl her" eher dem Massivbau verschrieben....
    Das ist wohl noch in den Köpfen der meisten Leute festgebrannt.... -> "ein Haus muss massiv sein, Stein auf Stein"

    Pro Porenbeton:
    - wenn ich gegen die Wand schlage fällt auf der anderen Seite nicht das Bild von der Wand... :-)
    - nicht so hellhörig (denke ich)

    Contra Porenbeton:
    - wie vorher beschrieben.... der Architekt hat ja Recht :-(

    Heute Abend ist ein InfoAbend bei einem Holzständerbauer, da werde ich auf jeden Fall hin gehen.... aber der will ja auch nur verkaufen... :-)

    Ach, ich hab echt keine Ahnung wie wir entschiedne sollen... Ich denke immmer nur an die steigenden Energiepreise und da ist eben ein Holzständerhaus besser...

    Gruss,

    Achim
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    was haben steigende energiepreise mit der bauweise zu tun?

    letztens gesehen: holzbau mit 16+4cm dämmung .. das mag normkonform sein, is aber, dem energiepreisgedanken folgend, zu wenig.
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  6. #5
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    ???

    Du willst Dein Haus nicht heizen können ?? Also ich schon...
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  7. #6

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    sagt er sowas? *g

    Sagt er nicht vielmehr: "Holzständer nicht automatisch hoher Dämmwert, kommt auf die Ausführung an"
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  8. #7
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    er meinte steigende Energiepreise hätten nichts mit der Entscheidung zu tun wie man baut

    hmmm.... welcher Wandaufbau ist denn OK ?

    dieser hier ?:
    http://www.bauexpertenforum.de/showp...38&postcount=9
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  9. #8
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    so, hab mich schlau gemacht....

    habe eben mit unserem Architekten telefoniert...

    ich hatte da wohl falsche Infos im Kopf, nix von wegen 27 cm Wandaufbau...

    unser Wandaufbau würde so aussehen:

    von innen:

    12,5 mm Fermacell
    60 mm gedämmte Installationsschicht
    19 mm OSB Platte
    160 mm Holzständer gedämmt
    60 mm Pawatex (<- keine Ahnug wie man das schreibt)
    ?? mm Putz

    => über 31 cm

    ich denke dieser Wandaufbau ist ganz brauchbar...
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    @uli + junior: ihr habt beide recht

    ich find häuser, die wenig beheizung brauchen, ziemlich gut.
    guggsdu google , dort der derzeit 4. treffer: nach letzten bewertungen umgerechnet 0,8l öl/m². das geht nicht ohne durchdachte konstruktion+dämmung.
    ein holzhaus ist nicht grundsätzlich besser, als ein massivbau. umgkehrt gilt das genauso.
    es kommt drauf an, was man draus macht.

    wenn dir porenbeton sypatischer is - dann nimm porenbeton! ich freu mich zwar über den derzeitigen holzbauhype - aber der bauherr muss auch dahinterstehen können. das würde vielleicht nach eingehender beschäftigung mit dem thema (z.b. literturhinweise in der holzbauabteilung oder disussion mit den planern) geschehen - wenn dafür die zeit fehlt, gilt satz 1 in diesem absatz umso mehr
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  11. #10

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    Tach auch!

    Ich hab hier gerad mal zufällig reingeschaut...das Thema interssiert mich auch.

    Der baustoff Holz ist, richtig verbaut, dem Mauerwerk vorzuziehen. Und das sag ich, der im Schweisse seines Angesichtes Maurer gelernt hat. Vollholz hat die besten Eigenschaften im Hinblick auf Dämmung und Masse. Ist ja beides wichtig: Holzhäuser, welche zu leicht gebaut sind, heizen sich schnell auf und ne monolithische Mauer kriegt man erst nicht warm und wenn´s warm ist, dann gibt sie die Wärme nur schleppend wieder ab.
    Ich habe vor kurzem einen Bericht gelesen und auch ein Gebäude gesehen welches in einer neueren Bauart entsteht. Ich versuch den Link nachträglich einzustellen. Bei dieser Art des Bauens werden Holzblöcke (sehen so aus wie OSB- Platten) wie Mauerwerk zu Wänden "verklebt" (hört sich irgendwie laienhaft an... ) . Das ergibt dann halt massive Holzwände die sich dann mit WDVS, Verblendern oder Putz usw. veredeln lassen.
    Vielleicht ein Anreiz? Ich such mal ein bißchen im Netz...

    MfG mawi
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  12. #11
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    Ich finde auch beides nicht schlecht.
    Jeder sollte aber bei dem bleiben was er kann.
    Eine Leichtbetonwand kann auch von einem angelernten Laien hochgemauert werden, beim Holzhaus wird das Bauen durch den Laien weniger funktionieren .
    Es kommte eben darauf an wer was machen soll und welche Eigenleistungen geplant sind.
    Als alternative zur Holzständerbauweise habe ich auch dies schon gesehen Link. Die Lösung gefällt mir auf jeden Fall besser, als diverse Legosteine
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  13. #12
    Avatar von butterbär
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    oder das holzhaus zum mauern...

    http://www.steko.ch/
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  14. #13

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    Hallo zusammen,

    zur Frage des Treaderstellers. Ich würde auf jeden Fall das 36,5 er Gasbeton-Mauerwerk an Deiner Stelle vorziehen. Hauptgrund für mich ist die viel höhere Werthaltigkeit von massiven Häusern im Vergleich zum Holzrahmenbau. Du weißt nicht was in der Zukunft passiert. Versuch mal ein Fertighaus gebraucht zu verkaufen und einen Preis zu erzielen der Deine Schulden deckt.

    MFG Michael
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    gatgat, es gibt massivbauten die schlecht zu verkaufen sind und es gibt holzbauten für die hohe preise bezahlt werden. oder umgekehrt.
    es kommt nicht auf die unterschiedliche bauweise an sondern auf deren architektonische und konstruktive umsetzung.
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  17. #15

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    @Ingo Nilson

    Meiner Erfahrung nach sehen das die Banken aber anders, gerade bei einer Umschuldung nach Ablauf der Zinsbindung.
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