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  1. #1

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    Bitte um dingende Hilfe !!!

    Hallo zusammen,

    ich stehe kurz vor dem durchdrehen, vielleicht kann mir jemand helfen:
    Es handelt sich um eine Garage die direkt am Haus gebaut wurde.
    Auf diese Garage (mit eine Attika umgeben) sollte eine Terrasse werden.
    So sieht der Bodenaufbau :

    -die Betonplatte (Garagendecke 4m x 6m) ist in die Hauswand eingeraggt (nach Innen
    ist eine Reihe Porotherm Steine mit 12,5cm dran) so dass die
    platte kein direkter kontakt zu den Innenraum hat) Der Beton-Boden
    im Schafzimmern (1.Etage) hat keinen direkten Kontakt zu der Garagendecke
    sondern sizt ca. 15cm höher.Dazwischen sind Porotherm Steine

    -Die Attika wurde ebenfalls aus 25cm Porotherm-Steine gebaut und
    mit eine darauf gegossene 10cm Betonplatte (Gefälle 2% nach Innen) die jeweils 5cm
    nach Außen und Ihnen schaut (Die Tropfenkannte wurde aus der Schallung
    realisert, ist ebenfalls vorhanden)


    -Auf die Betonplatte und die verpuzten Steine Attikas, wurde eine Amorse
    aus flüssiges Bitum 2 fach gestrichen. Danach wurde eine Dampfsperre
    (Bitummenbahn) drauf geklebt.

    -5cm Styrodur mit styroporkleber angebracht.

    -0,25mm Dampfsperre (Blaue Folie) von Linden auf die gesamt Oberfläche

    -Zementestrich armiert mit 4X100x100 Baustahlmatte und Gefälle ca 2%
    -An der langen Seite wurde eine 5m lange Polymerbeton Entwässeungsrinne eingebaut (bitte nicht schreien) die selbst ca. 0,7% Gefälle aufweisst. Um die Elemente miteinander dicht zu bekommen
    hat man das PowerGum von MEM verwendet und ich meine das wäre dicht und bombenfest (von Aco empfohlen) Die Rinne ist vom Estrich umgeben, 4cm unten und ca. 6-7 cm seitlich.

    -Um die 2% einzuhalten ist die Dicke des Estrichs ca.18cm an der Wand des Hauses

    -Alles wurde 30 Tage später mit Ceresit CT17 danach mit Dichtfolie ebenfalls von Ceresit versiegelt, inkl Attika.Der Estrich sollte auch austrocknen . Es gab kaum Regen und war auch alles OK. Das Dichtband wolte ich nur kurz vor dem Fliesen anbringen um nicht evtl. von der Sonne (UV) zu zerstören. Da wurden die Fugen an die Wand bzw. Attika mehrfach versiegelt, zuerst mit seccoral und da sind noch nichtmals Haarrisse zu sehen.

    Die Rinne wurde ebenfalls abgedichtet.

    -jetzt regnet es und die innere Wand im Haus ist richtig feucht (2m Breite / 1,5 m Höhe)
    die Steine sind Porotherm 38 und verpuzt.

    -Da waren verschiedene Firmen (das ganze Projekt ist im Ausland) da und keine findet woher das Wasser durchkommt.

    Wie schon erwähnt stehe kurz vor dem Durchdrehen. Frage:

    Kann da sich um Kondenswasser sich handeln? Man hat ja nach eine Woche mit 25-30Grd Celsius ein Loch in Estrich gebohrt und da drunter scheint ja kein Wasser zu sein....Kann mir jemand helfen?
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  2. Bitte um dingende Hilfe !!!

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  3. #2
    Bauexpertenforum
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    also um ehrlich zu sein...

    hört sich das ganze etwas "gebastelt" an...

    1. also der Estrich geht von X auf 18 cm? (geschätzt 5?= X)

    2. Die Abdichtung AUF dem Estrich ist eine Verbundabdichtung? (Secoral PCI?)

    alles nicht wirklich nachvollziehbar ohne Ortskunde...
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  4. #3
    planfix
    Gast
    wie siehts mit den wandanschlüssen aus?
    wie hoch, über fertigen FB, wurden die erstellt?
    kannst du noch mal den aufbau von oben nach unten zusammenschreiben?
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  5. #4
    Themenstarter

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    der Estrich geht von ca 4cm(unter der Entwässerungsrinne) bzw. 10cm(neben der Entwäserungsrinne) auf 18cm. (4m mit 2%=8cm + 10cm =18)
    Mit Seccoral wurde nur die Fuge zwischen Estrich und Wand abgedichet. Dannach
    und dadrauf wurde zusätzlich noch die Alternativabdichtung von Ceresit genommen.

    Abdichtung
    Estrich
    Folie
    Styrodur
    Bitumenbahn
    Flüssiger Bitumschicht
    Beton

    Mich interessiert ob evtl dadrunter Kondenswasser entstehen Könnte...

    Vielen Dank
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  6. #5
    Bauexpertenforum
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    ich mache mir mehr Gedanken um die zu befürchtende Rissbildung in der Alternativen Abdichtung auf dem Estrich
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  7. #6
    Themenstarter

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    @Robby: schönen Dank für die Antwort
    heute wurde ein Test gemacht. Das Entwässerungsrohr wurde gestopft (ganz schon dicht) und dannach, in Etapen, die ganze Oberfläche mit Wasser bedeckt (4 cm an die höchste Stelle und ca 12cm hoch an die nidrigeste Stelle).
    Es hat ca 4 Stunden gedauert bis die Feuchtigkeit durchkamm.
    Die Eintrittstemperatur des Wassers hatte ca 15Grd C, Außentemperatur
    ca 25C.
    Man hat zuvor die Gesamtoberfläche optisch kontrolliert, und nach Risse
    gecheckt. Könnten die evtl. erst sichtbar werden wenn Teperaturschwankungen gibt?

    Soll ich mir also keine gedanken über Tauwasserfall machen?
    Ich hatte vergessen: die Garagendecke(Beton 15cm) ist auch unten gedämmt mit ca 5cm Styropor. Heute wurde ein Loch gebohrt (von unten). Das Loch war trocken vor dem Test, danach leicht feucht.

    Wie kann ich Tauwasserfall ausschließen?
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  8. #7
    Bauexpertenforum
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    Nochmal...

    DIN 18560 Estriche ....

    hiernach ist der Estrich in annähernd gleicher Schichtstärke herzustellen. Gerade mit Verbundabdichtung mache ich mir da große Sorgen....
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  9. #8
    Themenstarter

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    Hallo,
    Sie meinen dass der Estrich unterschiedlich (je nach Dicke und Außentemperatur) arbeitet und dadurch Haarrisse entstehen?
    Oder noch genauer, das im Bereich der Entwässerungsrinne (wo der Estricht
    am dünnsten ist) nicht sichtbare Risse entstehen können?
    Selbst wenn der Estrich armiert ist?

    Was wurden Sie empfehlen? Eine Elastiche Verfugung mit einem MS-Polymer
    (Sika z.B.) entlang der Entwässerungsrinne?

    Anbei ein Foto vor der Versiegelung. Bisher wurden auch keine Fliesen verlegt
    da ich zuvor genau wissen möchte woran es liegt bzw. was da noch gemacht werden könnte.... :-(

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  10. #9
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    ist die Rinne in den Estrich eingearbeitet?

    Anschluß der Abdichtung ans Gebäude ist wie?

    Die Estrichbewehrung verhindert keine Risse, sondern soll lediglich Frühschwindriss-Risiko vermeiden, Matten Höhenversätze im Rissbereich.

    Fliesen sollen da auch noch drauf? und die Rinne?

    wer plant den sowas???
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  11. #10
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von Robby Beitrag anzeigen
    Fliesen sollen da auch noch drauf? und die Rinne?

    wer plant den sowas???
    wo im ausland ist das denn??

    fragt sich j.p.
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  12. #11
    Themenstarter

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    Die Rinne ist in Estrich eingearbeitet.

    der Anschluß sollte mit 12cm Dichtband realisiert werden...ist noch nicht
    Bisher wurde den Anschluß 2 mal bis 15cm hoch mit Ceresit 1K "gestrichen"

    Ich habe zum Teil selbst bei der Planung beigetragen, indem ich unbedingt
    mindestens 2% Gefalle haben wollte.

    Der Hersteller der Rinne (im Ausland) meinte wäre kein Thema wenn die
    Rinne mittels einer elastichen Fuge abgedichet wird.
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  13. #12
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    ich weiß nicht wie das in "Dem" Ausland ist.. hier wäre das ziemlich falsch....
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  14. #13
    Themenstarter

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    ich weiss es nicht ob dies eine sehr schlechte Idee ist, würde ich die Ränder
    der Rinne mit eine Schlütter Kerdi Dichtband versehen (mit Epoxydharz
    festkleben, ca 1,5cm auf das Polymerbeton der Rinne) und der Rest
    auf dem Estrich in diese komischen Alternativabdichtung einbetten...

    Ist diese Lösung mehr als schlecht? Ich finde Sie irgendwie besser als die
    elastiche Fuge....
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    wasweissich
    Gast
    ich sehe das problem in dem versuch ausländische und deutsche bauweise zu mischen , die (ist das so geheim wo?) werden auch lösungen haben , die funktionieren , aber ein mix birgt durchaus risiken...

    denkt j.p.
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  17. #15
    Themenstarter

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    das ist in Rumänien...kein Geheimnis also :-) Ich fand da bisher keiner der mit
    einer vernüftigen Lösung kam...
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