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  1. #1

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    Wand-/Deckenheizung in der Dachschräge

    Hallo,

    kann man eine Wand-/ oder Deckenheizung in der Dachschräge nachträglich nachrüsten? Also können tut man bestimt, aber ist das ein realistischer Ansatz? Die Rohre an die Decke "nageln" wäre ja noch nicht das Poblem. Die Last sollte (müsste sich ein TWP mal ansehen) nach meiner Meinung auch kein Thema sein. Auch de Anschluss wäre relativ einfach möglich.

    Allerdings möchte ich die Rohre nicht sichtbar an der Dachschräge lassen

    Ich denkenormal werden die schon in die Betondecke eingelassen? Und in der Wand überputzt? Das geht bei mir natürlich beides nicht mehr. Aufbau ist "normaler" Dachstuhl, 220er Sparren, Dämmung, Folie, Lattung, Dämmung, OSB, GK.

    Hintergrund: Der Raum zwingt zu einer ca. 5-7 Grad höheren VL (haben WP), da hier wohl was mit der Heizlast oder Rohrberechnung schiefgelaufen ist. Dahe die Überlegung, ob man hier ein zusätzliche Heizfläche unterringen könnte.

    Danke
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  2. Wand-/Deckenheizung in der Dachschräge

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  3. #2

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    Ich könnte mir vorstellen, dass eine Trockensystem-FBH geeignet sein könnte. Also mit Wärmeleitblechen und Gipskarton verkleidet.

    Gruß

    Thomas
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  4. #3
    planfix
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    @uwe!
    geht, kenn ich gerade in kombi mit WP, ist ganz einfach, es gibt verschiedene system für wandheizung, kannst de im sommer auch kühlen.
    dämmung, wandheizung, putz drauf mit gewebe und fertig.
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  5. #4

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    von der decke würde ich die finger weglassen.
    im kniestock könnt ichs mir vorstellen
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  6. #5
    Themenstarter

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    Also de "Kniestock" in diesem Raum ist ungefähr 2,50. Sprich die Wände sind Raumhoch und von da geht ein 45° Dach nach oben. Die Wände sind gemauert, verputzt, gefliest. Es steht eine Wanne davor, es hängen Waschbecken dran, eine Front ist mit Fenster, in einem Eck ne Dusche. Alles schon fertig. EIne Wandheizung würde als bedeuten sehr vieles wieder abzureißen und neu zu machen. Die Dachschräge sind zwei Flächen je ca. 3 x 3 m², also siherlich genug Platz und sind tapezierte GK. Sprich da wäre nciht so viel Arbeit um sonst gewesen. Daher mein Gedanke die Dachschräge zu nutzen.

    @Planfix:
    Dämmung ist ja schon ausreichend da. Ich würde statt Putz aber lieber wieder beim GK bleiben. Im Dachstuhl ist doch immer etwas Bewegung und ich hab keine Lust, dass mir irgendwann mal der Putz auf den Kopf fällt.

    @Bauwahn:
    Kann man die Teile vernünftig an der Dachschräge befestigen?
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  7. #6

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    abzureissen brauchst du garnix.
    handelt es sich nur ums bad?
    dort kannst du auch an einer freien fläche das system davor bauen.
    die frage ist nur -
    wie bekommt man die heizleitung dahin und wieviel fläche mit welchem system braucht man. hier brauchst du einen guten heizungsbauer der die dinger planen kann.
    ist dir bewusst was du alles verbauen musst, bis die heizleitungen im dachaufbau liegen?
    da würde ich lieber eine vorwand ins bad setzen und verfliesen.
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  8. #7
    Themenstarter

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    es gibt eben leider nciht viel freie Wandfläche. Dafür viel freie Dachfläche.
    Die Zuleitung wäre kein großes Thema. Das Bad (ja, geht nur ums Bad) ist vom Dach her so zu sagen eine Gaube zur normalen Dachfläche. Der First von der Baf Gaube wäre vom Spitzboden aus zugänglich und da ist ein Verteiler für die FBH. Zwar momentan mit allen Kreisen belegt, aber ich denke da könnte man noch einen einbauen. Rohre würden dann im Spitzboden auf dem Fußboden durch die Wand ins Bad gehen und da eben genau im Dachbereich raus kommen. Ist ohne Plan blöd zu erklären und schwierig zu verstehen.
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  9. #8

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    Wäre es nicht einfacher, elektrisch zuzuheizen, mit Heizlüfter oder Infrarotstrahler? Das bad braucht man doch nur kurze Zeit am Tag.
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  10. #9
    Themenstarter

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    einfacher sicherlich. Im Betrieb aber auch erheblich teurer und bei weitem nicht so komfortabel.
    Was nciht heißt, dass es mir "meine" Lösungjeden Preis wert wäre.
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  11. #10

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    Ich habe in meinem Bad zusätzlich zur FBH eine WH in die Dachschräge gebaut. Dazu habe ich 14er Kunsstoffrohr, Halteschienen (zum Einklinken der Rohre), sowie Abstrahlbleche verwendet. Alle Teile habe ich mir einzeln besorgt. Als sog. System hätte es wohl das 5-fache gekostet.
    Direkt auf den Abstrahlblechen liegen Holzpanele. Die WH ist direkt am HKV der FBH (17er Rohr) angeschlossen.

    Es funktioniert super !
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  12. #11

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    Hallo ! Wo kann man das Material einzeln beziehen?? Gruß HK
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  13. #12

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    Zitat Zitat von hking Beitrag anzeigen
    Hallo ! Wo kann man das Material einzeln beziehen?? Gruß HK
    Welches Material? Die Rohre? Wärmeleitbleche? Verteiler oder was?

    Gruß
    Ralf
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  14. #13

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    die rechnung würde erst einmal aufmachen. die 6-7 Kelvin (vermutlich bei maximaler auslegungstemperatur) und den mehrstrom gegen diesen aufwand.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    5 von den 5-7° sind ständig, da Parallelverschiebung, die restlichen zwei kommen dann bei Auslegungstemperatur.

    Die Rechnung ist natürlich schwierig, was ein ständig um 5° "zu warmes" Wasser an mehrverbrauch verursacht. Der "Mehrstrom" ist sicher vernachlässigbar. Bei rund 300 m² machen die 10m² nciht viel aus.

    Die Investitionskoten ist eine andere Sache. Aber dann dürfte man gleich gar keine FBH nehmen und nur HK. Es geht ja auch um die Behaglichkeit. Und die leidert zum Teil auch in anderen Räumen, weil dort das Wasser viel zu warm ankommt und die Ventile daher ständig zu machen.
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  17. #15

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    Frage: Wieviele qm FBH wurden im Bad verlegt und bei welcher Auslegungstemperatur? Welche Fläche stünde an der Wand/-schräge zur Verfügung?

    Grob geschätzt könnte man sagen, daß Dir etwa 150W bis 200W Leistung fehlen. Diese könnte man mit ein paar qm Wandheizung bereitstellen. Die benötigte Fläche hängt auch davon ab, wie die Wandverkleidung später realisiert werden soll. (GK, Holzpaneele o.ä.).

    Bei etwa 30°C mittl. Heizwassertemp liefert die Wandheizung bei einem VA von 10cm mit Wärmeleitblechen bei 24°C Raumtemp. etwa 23W/qm bei einer Oberflächentemp. von etwa 27°C. Vorausgesetzt es werden keine dicken Holzpaneele angebracht, sonst kann sich die Leistung auch halbieren.

    Man müßte also klären, welche Flächen zur Verfügung stehen und dann könnte man detaillierter rechnen.

    Gruß
    Ralf

    Gruß
    Ralf
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