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  1. #1

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    Sparrentiefe für Dämmung

    Hallo,

    bei unserem Neubau sind die Sparren 18cm Tief, und diese wurden auch voll mit 35 Dämmwolle von Rockwoll genutzt, reicht das laut Enev?
    Oder sollten wir da lieber noch zwischen der Lattung dämmen z.B. mit Fromrock von Rockwoll?

    Gruß und Danke

    Marco
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  2. Sparrentiefe für Dämmung

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  3. #2
    Avatar von VolkerKugel (†)
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    Was ...

    ... sagt denn Deine EnEV (Dein Wärmeschutznachweis)?
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  4. #3

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    ...was sagt denn deine Unterspannbahn dazu?
    (die dann press an die Ziegel gedrückt wird, oder sollte die Dämmung gar zwischen Ziegel und Unterspannbahn?)
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  5. #4

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    Moin,

    viel spannender als die Frage ob das nach EneV reicht, ist meiner Meinung nach die Frage ob das eine sinnvolle Dämmstärke ist.

    Ich finde die Reduzierung der Frage, nach der richtigen Dämmstärke, auf die Erfüllung der EneV nicht für zweckmäßig. Schließlich hatten wir schon viele EneV (und andere Verordnungen), die nach wenigen Jahren überholt waren.
    Jetzt bei einem Neubau den Mindestwärmeschutz zu nehmen halte ich für fragwürdig.

    Wir haben bei der Sanierung unseres Dachgeschosses (1976 gebaut, nach damals gültiger Verordnung) das maximal mögliche da rein gepackt, das waren 22cm 035er Dämmung, da wir deutlich über der EneV liegen wollten, so eine Dachneudämmung bezahlt man nämlich nicht mal eben as der Portokasse.

    Die Vorgaben ändern sich nämlich schneller als die meisten Bauherren mit der Finanzierung nachkommen, lieber investiere ich jetzt einige wenige hundert Euro mehr in die Dämmung, als die nächsten zwanzig Jahre zuviel an Energiekosten zu haben, die werden nämlich weiter steigen...

    Gruß Zuviel Zeit
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo,

    @VolkerKugel

    wir bauen mit einem Bauträger.
    Den Wärmeschutznachweis würden wir mit dem BlowerDoor Test bekommen wurde uns mitgeteilt. Daher kann ich nicht sagen was da drin steht bis jetzt.

    @bernix
    ...was sagt denn deine Unterspannbahn dazu?
    (die dann press an die Ziegel gedrückt wird, oder sollte die Dämmung gar zwischen Ziegel und Unterspannbahn?)
    .

    Wir haben einen Dachfolie drauf die Diffusionsoffen ist, daher sollte doch die volle Nutzung der Sparrentiefe kein Problem sein.

    @Zuviel Zeit, daher frage ich ja.
    Da wir ja jetzt noch die Möglichkeit haben zwischen den Dachlatten zu dämmen.

    Gruß

    Marco
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  7. #6
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von odenwald Beitrag anzeigen
    Da wir ja jetzt noch die Möglichkeit haben zwischen den Dachlatten zu dämmen.
    Hi!

    Du meinst jetzt aber hoffentlich nicht die Traglattung der Dachsteine?!

    Gruß Lukas
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  8. #7
    Themenstarter

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    Hallo,

    sorry. Ich meine natürlich die Lattung über der Dampfsperre.
    Da kommt bei uns einen Konterlattung hin. Daher habe ich da nochmal Platz eine Dämmung zusätzlich zu verbauen.

    Gruß

    Marco
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  9. #8
    Bauexpertenforum
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    Anderer Ansatz:

    Es wird offebar ohnehin eine unterseitige Lattung zum Ausgleich der Sparrenlage angebracht. Auf die Lattung kommt dann die Verkleidung ( z.B. GKB ).

    Durch die Lattung entsteht die sog. Installationsschicht, in der alle Leitungen vor der Dampfbremse geführt werden. Die Wärmedämmung der Dachkonstruktion wird durch die geringere Dämmwirkung der Sparren etwas geschwächt. Außerdem wäre der ungedämmte Hohlraum akustisch nicht so toll.

    Insofern ist es zur Verbesserung der Dämmwirkung in jedem Fall sinnvoll, hier noch eine Untersparrendämmung zwischen der Querlattung anzubringen und zwar unabhängig davon, ob die derzeit geplanten 18 cm Zwischensparrendämmung überhaupt den Mindestdämmwert der ENEV erfüllen.

    Nach der 20%-Formel dürfte die Untersparrendämmung max. 3,6 cm stark sein. Gibt es aber meines Wissens nach nicht, also = 25 mm Untersparrendämmung. Für die angebotenen 50 mm Untersparrendämmung wäre ein rechnerischer Nachweis erforderlich.

    Zur Verbesserung des sommerlichen Wärmeschutzes im ausgebauten DG sind GK-Platten in 2 Lagen zu empfehlen, wenn es denn die Statik mitmacht.
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  10. #9
    Themenstarter

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    Hallo,

    vielen Dank.
    Ein Frage noch.
    Kann ich als Untersparrendämmung auch Styropor nehmen?
    Da es von Rockwool nur Untersparrendämmung mit WLG gibt und ich gesehen habe es gibt Styropor mit WLG35. Ausserdem habe ich da so meine Bedenken mit der Steinwolle vor der Folie, nicht das da Teilchen in die Luft geraten.

    Gruß

    Marco
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  11. #10

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    hmmm

    der harte Dämmstoff hat den Nachteil, dass:

    1. der Lattenabstand millimetergenau stimmen muss (parallel)
    2. die Dämmung genau geschnitten werden muss und wenn dies nicht der Fall ist, ein Luftspalt zwischen Dämmung und Latte verbleibt
    3. es wohl keine Dämmung genau in der Lattenstärke gibt

    Ausserdem, bei ca. 2,5 cm Stärke von WLG 035 auf WLG 040??

    Gruß aus Hannover
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  12. #11
    Avatar von Ryker
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    Bedenken mit der Steinwolle vor der Folie, nicht das da Teilchen in die Luft geraten.
    Bedenken sollte man auch, dass diese Ware ohne Maske durch andere ganz unbedenklich verarbeitet werden darf.
    Da ist also der Teufel an die Wand gemalt.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Hallo,

    @Jürgen Jung
    Ausserdem, bei ca. 2,5 cm Stärke von WLG 035 auf WLG 040??
    Meinst du bei 2 oder 3 cm ist das egal?

    Ich habe nochmal bei Rockwool geschaut den Formrock gibt es da nur als 2oder 3 cm, meine Lattung ist aber 2,4 cm.
    Kann mir jemand sagen ob man die 3 cm auf 2,4 cm pressen?
    Macht das Sinn?

    Isover hat 2,4 cm im Sortiment aber ich will nicht unbedingt mischen, sondern gern im System bleiben.

    @Ryker
    Ok hast recht es und es soll laut Rockwool ja ein Vlies darauf sein zum Schutz.

    Gruß

    Marco
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  14. #13

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    in welchem

    System??

    Pressen ist nicht sinnvoll, die vom Material eingeschlossene Luft dämmt, nicht die Steinwolle.

    Nimm Isover

    Gruß aus Hannover
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    @Jürgen Jung,

    ich meine mit System.

    Das die Sparrendämmung von Rockwool ist und die Untersparrendämmung dann von Isover. Ich habe mal gelesen man soll dies vermeiden wegen Garantie usw. Die Hersteller reden sich dann gerne mal raus da verschieden Produkte verwendet wurden.

    Ja vom der Größe wäre Isover Ideal, da hast du recht.

    Gruß

    Marco
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  17. #15

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    dann muss die Folie usw.

    ja auch aus einem System sein.

    Und welche Garantie sollen die denn übernehmen?

    Die beiden Produkte werden ja nicht direkt miteinander verabeitet oder verbunden, anders als z.B. bei einem Wärmedämmverbundsystem.

    Ich hätte da keine Bedenken.

    Gruß aus Hannover
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