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Durchlauferhitzer Bad - Welche Leistung?

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  1. #1
    KSVausNRW
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    Durchlauferhitzer Bad - Welche Leistung?

    Hallo,
    ich will das Bad in der Einliegerwohnung komplett renovieren. Die Warmwasserversorgung im Bad soll dann über einen separaten Durchlauferhitzer erfolgen. Die Wohnung wird später vermietet.
    Welche Leistung muss dieser Durchlauferhitzer idealerweise haben?
    Im Bad befindet sich dann eine Badewanne mit Duschzone und ein Waschbecken.
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  2. Durchlauferhitzer Bad - Welche Leistung?

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  3. #2

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    Hallo,

    je nach Durchflußmenge die der DLE liefern soll, kann die Leistung zwischen xxkW und yykW liegen. Typisch so um die 20-24kW.
    Die Angaben finden sich in den technischen Unterlagen, und die Durchflußmenge ergibt sich aus den verwendeten Armaturen an der Wanne, Zuleitung und Wasserdruck. Das Waschbecken spielt dabei fast keine Rolle mehr.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    DLE?
    elektrisch? Ersatzbedarf oder Neuinst.?

    24KW ist schon eine etwas dickere leitung!
    Anmeldung an's EVU?

    Grüsse
    Jonny
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  5. #4

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    Wie erfolgt denn die Wassererwärmung bisher?

    Ist denn die Hauptstromversorgung überhaupt für einen (weiteren) DLE ausgelegt?

    Wenn technisch möglich und vom VNB auch genehmigt, dann NUR einen elektronisch geregelten einbauen!!!
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  6. #5
    KSVausNRW
    Gast
    Die bisherige Warmwasserversorgung erfolgt zentral über die Ölheizung. Der Netzversorger war gestern hier und hat keine Bedenken.
    Die Umstellung auf den Durchlauferhitzer soll erfolgen um:
    - die Kosten besser abrechnen zu können
    - ansonsten kein gleichzeitiger Warmwasserverbrauch im Haus möglich ist

    Die Amaturen werden gleichzeitig erneuert.
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  7. #6

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    Das mit dem "ansonsten nicht gleichzeitig" hab ich nicht verstanden.

    Und wie sieht es mit der Beheizung der Einliegerwohnung aus?

    Warmwasserkosten lassen sich doch verhältnismäßig einfach aufteilen (Zwischenzähler)!

    Daß der Netzbetreiber keine Einwände hat, ist schonmal gut.
    Bedeutet aber nicht, daß die vorhandene Installation leistungsfähig genug ist.

    Es kann sein, daß nur relativ wenig geändert/ergänzt werden muß.
    Es kann sich aber auch im hohen vierstelligen Bereich abspielen!

    Also unbedingt vom Elektriker vor Ort ein Angebot einholen, bevor Ihr so ne weitreichende Entscheidung trefft.
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  8. #7

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    Die Entscheidung für oder gegen einen DLE würde ich von dem vorhandenen Heizsystem abhängig machen.

    Die Abrechnung verkompliziert sich nämlich wenn nur noch eine Partei das Warmwasser zentral bezieht, aber die gleiche Anlage die Beheizung für beide Wohneinheiten übernimmt.
    Während bei zentraler Warmwassererzeugung die Kostenverteilung zwischen Warmwasserbedarf und Heizwärmebedarf selbst bei größerer Ungenauigkeit (wegen Schätzung) nicht so schlimm ist, da ja anschließend auch die Warmwasserkosten verteilt werden.
    Ist dies, wenn nur noch eine Partei ihr Warmwasser so bezieht wesentlich entscheidender, es geht dann nämlich um erhebliche Kostenverschiebungen zwischen den beiden Parteien.

    Der Aufwand für eine möglichst exakte Abrechnung ist fast gleich groß, egal ob nun eine Partei, oder beide Parteien ihr Warmwasser zentral beziehen.

    Zusätzlich ist Dank der gestiegenen Strompreise ein Durchlauferhitzer immer auch mit der Assoziation verbunden, dass die Kosten dafür sehr hoch sind...
    das könnte sich negativ auf die zu erzielende Miete auswirken.

    Ich würde mir mal eine genaue Gegenüberstellung der Kosten machen... also die Installation des DLE, und dagegen den eingesparten Aufwand für einen zweiten Wasserzähler...

    Nebenbei ist auch für den Vermieter das Warmwasser dann billiger, schließlich beteiligen sich dann ja zwei parteien an den Verlusten des Warmwasserspeichers, während der Vermieter die ansonsten ja alleine trägt.


    Gruß
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  9. #8

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    Alles richtig!

    Das Ansinnen des Fragestellers ist - zumindest anhand der bisher bekannten Umstände - nicht nachvollziehbar, da unsinnig.

    Deshalb bitte mehr Infos!
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  10. #9
    KSVausNRW
    Gast
    Das mit dem "ansonsten nicht gleichzeitig" hab ich nicht verstanden.
    Sobald in der Wohnung im UG warmes Wasser gebraucht wird, ist kein warmes Wasser im EG und DG verfügbar. Sobald unten der Wasserhahn entsprechend weit geöffnet wird fällt vermutlich der Druck zu weit ab. Es ist daher nicht möglich wenn unten gebadet oder am Waschbecken warmes Wasser entnommen wird oben zu spülen, warm zu duschen oder die Haare zu waschen.
    Da die Heizungsanlage inzwischen 17 Jahre alt ist, ist eine Investition in die bestehende Anlage weniger sinnvoll. Dieses Problem wird erst bei Ersatz der Heizungsanlage in ein paar Jahren gelöst werden.
    Bei der Miete wird es sich vorraussichtlich um eine Warmmiete handeln.

    Zur Zeit bin ich halt dabei die Investionskosten gegenüber zu stellen um dann eine Entscheidung zu treffen. Für diese Kostenzusammenstellung ist die Größe des Durchlauferhitzer nicht unbedeutend, daher die ursprüngliche Frage.
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  11. #10

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    Minimum ist 18kW. Aber bei ner Neueinrichtung dürfte der Preisunterschied zu 21kW minimal sein.

    Deiner Schilderung nach ist die bestehende Zentralanlage nicht in Ordnung.
    Da wäre es doch viel sinnvoller, mit dem Geld diesen Fehler zu beheben, statt in eine Anlagenänderung zu investieren.

    Warmmiete ist - sofern überhaupt zulässig - heutzutage eine sehr gefährliche Sache!
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  12. #11

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    DLE 18kW, liefert so zwischen 6Liter und < 10Liter/Minute, je nach Temperatur. Das sollte man nicht aus den Augen verlieren.

    Gruß
    Ralf
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  13. #12

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    Zitat Zitat von KSVausNRW Beitrag anzeigen
    snip...
    Welche Leistung muss dieser Durchlauferhitzer idealerweise haben?
    Im Bad befindet sich dann eine Badewanne mit Duschzone und ein Waschbecken.
    Wenn die Badewanne in absehbarer Zeit gefüllt sein soll dann sollten es 24KW sein. Funktionieren tut es auch mit 18 KW aber von Komfort kann dann keine Rede mehr sein.
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  14. #13

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    Richtig.
    Deswegen schrieb ich "Minimum ist 18kW".
    Weil es auch Firmen und Verkäufer gibt (nicht nur im Baumarkt), die Geräte mit 13,5kW oder noch darunter als geeignet für Badezimmer anbieten...

    Für gelegentliches Wannenfüllen reichen 18kW durchaus. Fürs Duschen sowieso locker.
    Werden aber häufigere oder wiederholte Vollbäder gewünscht, sind 21kW oder nach Möglichkeit auch 24kW deutlich besser.

    Allerdings bedingt dies dann eine Hauptstromversorgung, die weit über das hinausgeht, was im Bestand zumeist vorhanden ist!
    Allein der DLE braucht dann 3x35A, die Wohneinheit also mind. 3x50A, das Haus mind. 3x63A, ggf. mehr (je nachdem, wieviele Verbrauchsanlagen mit welchen Lasten es dort sonst noch gibt).
    Wenn es dumm geht, werden zur Aufrüstung neben den Kosten des Umbaus selbst auch noch zusätzliche Netzkostenbeiträge fällig (örtlich unterschiedlich).
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14

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    Noch ein Gedankengang.

    Je nach Verrohrung und räumlichen Verhältnissen, könnte man auch eine BW-WP integrieren. Dann ist die Durchflußmenge kein Thema mehr, und die Anschlußleistung auch nicht.

    Lohnt kaum bei einem Single-Haushalt, aber wenn wir schon dabei sind verschiedene Optionen miteinander zu vergleichen...

    Gruß
    Ralf
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  17. #15

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    Wäre evtl. tatsächlich eine Alternative, wenn sich die Stränge leicht trennen lassen.

    Oder eben gleich die BW-WP für dies GESAMTE Warmwasserversorgung beider Wohneinheiten, dann kann man die Heizung stillegen (hat zwar wieder die Notwendigkeit des Messung, aber niedrigere Verbrauchskosten auch für den Eigentümer).
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