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  1. #1

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    Kellerdecken dämmen oder nicht?

    Hallo,
    hab hier viele Beiträge zur Kellerdeckendämmung in unbeheizten Räumen gelesen, bin aber noch nicht ganz schlau geworden.
    Gilt die allgemeine Dämmempfehlung auch für den rel. warmen Öl-/Heizungskeller (im Winter ca. 18°C)? Oder wärmt der unser darüberliegendes Wohnzimmer mit, das durch die Deckendämmung dann ja im Fußbereich kühler würde?

    Und wäre es sinnvoll, auch die Decke des rel. kühlen Kellerflurs zu dämmen? Durch die durchgehende Holztreppe ist dieser Bereich im Prinzip bis ins DG offen (Kamineffekt).

    Allerdings sind die Kellerdecken so niedrig, dass kaum was drunter passt. Im Heizungskeller 5 cm (ok) und im Flur eher 2 cm.

    Bausubstanz: Reihenmittelhaus ca. 1970, Beton-Geschossdecken ca. 25 cm inkl. Estrich + Parkett/Fliesen, zeittypischer energetischer Standard (außer Dachgeschoss, dass wir vor kurzem umgebaut und sehr gut gedämmt haben). Keinerlei Geschossabtrennungen durch Türen oder Verkleidungen etc.
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  2. Kellerdecken dämmen oder nicht?

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  3. #2

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    Also wenn ich mal davon ausgehe, das Du im Wohnzimmer mehr als 18° haben wllst, dann bringt grundsätzlich auch im Heizraum eine Dämmung was. Die Wärem fließt immer von der wärmeren zur kälteren Seite. Solange Das Wohnzimmer wärmer als der Heizraum drunter ist, wird Energie durch die Decke nach unten "verloren" gehen. Wobei die Temp-Differnz mit vieleicht 2-3K nicht groß ist und Du damit nicht viel sparen können wirst. Aber kälter wird der Boden im Wohnzimmer durhc die Dämmugn auf keien Fall (dazu müsste es im Heizraum wärmer als im WOhzimmer sein.

    Im Flur: Mit 2 cm kannst Du nciht viel erreichen. Ich würde 5 als die Untergrezne sehen, wo sich der Verlegeaufwand lohnt. Grundsätzlich immer soviel wie möglich! Wobei bei 6-8cm sicher irgendwo die wirtschaftliche Grenze erreicht wird.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Uwe,

    Wobei die Temp-Differnz mit vieleicht 2-3K nicht groß ist und Du damit nicht viel sparen können wirst.

    Ja, aber dafür steigt dann vielleicht das Wärmegefühl von unten etwas an.

    Im Flur: Mit 2 cm kannst Du nciht viel erreichen. Ich würde 5 als die Untergrezne sehen, wo sich der Verlegeaufwand lohnt.


    Seh ich ähnlich, wobei man über die Dämmwerte der Materialien noch einiges herausholen kann. Im Heizungskeller käme aber eher normales (weiches) Styropor zum Einsatz, da die Decke recht viele Nasen und Ansatzstellen hat.

    In der Waschküche ist die Temperaturdifferenz (zur Küche) zwar höher, aber da steht ein Kondenstrockner drin und ich möchte nur ungern Tauwasser an den dann noch kälteren Wänden haben. Oder macht das nichts, da wir beim Trocknen eh die Raumtüre öffnen, damit die Wärme ins Haus zieht?
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  5. #4

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    Im Heizraum wäre ich vorsichtig und auch mit schwer entflammbaren Dämmstoffen SEHR zurückhaltend. Zumindest, wenn es eine konventionell befeuerte Heizung ist.

    Wahrscheinlich bingen in Deinem Fall luftdichtere Türen zu den unbeheizten übrigen Kellerräumen deutlich mehr Spareffekt!
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  6. #5
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Im Heizraum wäre ich vorsichtig und auch mit schwer entflammbaren Dämmstoffen SEHR zurückhaltend. Zumindest, wenn es eine konventionell befeuerte Heizung ist.

    Wahrscheinlich bingen in Deinem Fall luftdichtere Türen zu den unbeheizten übrigen Kellerräumen deutlich mehr Spareffekt!
    Naja, wenn erstmal ein paar Liter Öl brennen, macht das bisschen Styro den Braten auch nicht fetter, oder? Wenn es baurechtliche o.ä. Einwände dagegen gibt, ok. Dann bitte aufklären.

    "Luftdichtere Türen" versteh ich nicht recht. Die Abwärme der Heizungsanlage (sowie des Trockners) zu nutzen, ist m.E. doch eher positiv. Also eher Türe auf?

    Oder war das so gemeint, dass in der Folge wieder mehr Wärme von den oberen Räumen herunterdiffundiert? Dann wäre es tatsächlich für die Füße...
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  7. #6

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    tür auf - tür zu,
    wenn sich der brenner die luft ausm raum, sprich offenes kellerfenster holt, musste eh dafür sorgen dass die kälte nicht ins restliche haus kommt (oder die wärme entweicht).
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  8. #7
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    Ok, neuer Versuch.

    Der HK-Keller ist rel. warm, was aber m.E. an der Abwärme der Heizanlage liegt.
    Ja, die Zuluft holt sich die Heizung über einen offenen Fensterausschnitt (klass. Kellerfenster mit Drahtgittervorbau, Scheibe teilentfernt).

    Diese Kaltluft habe ich mittlerweile über eine Fensterverkleidung so gelenkt, dass sie nach meinem physikalischen Verständnis in die gemauerte Auffangwanne um den Tank "fällt". Funktioniert wohl auch, denn trotz Dämmung der Heizungs- und WW-Leitungen ist es dort im vorderen und Türbereich jetzt wärmer als vorher.

    Bei zusätzlicher Deckendämmung (und geschlossener Tür :-) ) wäre es dann folglich
    noch wärmer - oder kälter?
    Daher meine Frage, ob diese Dämmung sinnvoll ist, denn besonderen Spaß wird es nicht machen, irgendeine Substanz da dran zu friemeln (Rohre, Leitungen, Betonnasen etc. im Weg).

    Das mit Waschküche und Trockner vergessen wir jetzt mal.

    Dafür denk ich aber immer mehr an den Austausch des Urzeitfensters im HK. Ich möchte es gegen ein normales modernes Dreh/Kipp Fenster tauschen. Dieses sollte einiges kleiner sein als der jetzige Doppelflügeltürer (ca. 1 qm), damit man seitlich oder unterhalb noch eine Zuluftöffnung installieren kann.

    Oder schafft so etwas dann wieder neue Probleme?
    Und gibt es da vielleicht fertige Belüftungssysteme, ähnlich wie z.B. bei der Mauerdurchführung einer Abzugshaube?
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  9. #8
    Bauexpertenforum Avatar von Jonny
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    1. Deckendämmung für's darüberliegende Wohnzimmer
    2. Rohrdämmung im Heizungskeller, dann ist's da auch nicht mehr so warm sind ja auch ein paar Liter Öl die du durch die notwendige Zuluftöffnung hinausheizt.

    Grüsse
    Jonny
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  10. #9
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    1. OK, danke.
    2. Hab ich schon gemacht (s.o.). Danach wurds kühler.
    Dann hab ich die Zuluft von oben nach unten gelenkt und das olle Fenster verkleidet, seitdem ists wieder wärmer.

    Das mit dem Fenster würd ich aber gern noch optimieren. Falls es dann aber 20°C werden, wird doch die Deckendämmung eigentlich unsinnig, oder?
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10

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    Zitat Zitat von Budenzauber Beitrag anzeigen

    Und wäre es sinnvoll, auch die Decke des rel. kühlen Kellerflurs zu dämmen? Durch die durchgehende Holztreppe ist dieser Bereich im Prinzip bis ins DG offen (Kamineffekt).
    Das würde mich auch interessieren, dieser Aspekt wurde leider noch nicht erwähnt.
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  13. #11

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    Zitat Zitat von Budenzauber Beitrag anzeigen
    Falls es dann aber 20°C werden, wird doch die Deckendämmung eigentlich unsinnig, oder?
    Wenn Du dauerhaft nur 1-2 Grad unterschied hast, kannst Du Dir die Dämmung sparen
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