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  1. #1

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    Welche Messtechnik für Ölheizung

    servus...

    Mein Konstanttemperaturkessel mit Weishaupt WL 10 (1992) ohne Regelung soll ein bisschen Meßtechnik bekommen, um den Istzustand besser dastellen zu können und vor allem, um Sanierungsmaßnahmen bewerten zu können.

    Welche Messtechnik ist hierfür geeignet?

    Es gibt ja Ölzähler, Wärmemengenzähler. Beides sinnvoll/unsinn?
    Wie nimmt man die Heizung elektronisch in die Messtechnik mit auf?
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  2. Welche Messtechnik für Ölheizung

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  3. #2

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    Zuerst einmal klären, WAS Du messen möchtest.

    Ein Ölzähler ist sinnvoll, erfordert aber etwas Aufwand um den Verbrauch täglich zu protokollieren. (Solange die Lösung bezahlbar sein soll).
    Ein Wärmemengenzähler hat hier eine geringere Priorität. Er wäre hilfreich, wenn man Verluste in der Anlage und Verrohrung protokollieren möchte. Dann stellt sich aber schnell die Frage, ob 1 WMZ ausreicht.

    Weiterhin sollte man auch an die WW-Aufbereitung denken. WW Zähler sind günstig, aber man muss schon genau überlegen wo man diesen Zähler einbindet (Stichwort: Zirkulation).

    Ansonsten kann man darüber nachdenken verschiedene Temperaturen zu erfassen. Dafür gibt es eine Meng an Datenloggern an die man meist auch mehrere Sensoren anschließen kann. Soll mit Regelungstechnik erweitert werden, dann benötigt man noch ein Stellglied (Bsp.: Mischer) das in Abhängigkeit von Temperaturen die Heizkreise "regelt".

    Soll der Verbrennungsvorgang überwacht werden, dann kann man Abgastemperatur und evtl. O2 etc. im Abgas messen. Diese Messtechnik ist aufwändig, benötigt regelmäßige "Wartung" (Verschleiß der Sensoren) und daher nur bei großen Anlagen rentabel.

    Wie gesagt, machbar ist (fast) alles.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    servus...

    Erstmal danke.

    Wieder ein bisschen weiter mit dem Thema beschäftigt und einige Optimierungsseiten gelesen.

    Ich denke ein Ölzähler ist erstmal sinnvoll, um den Ölbedarf mal wirklich zu haben.
    Dumm nur, dass auch noch Holz im Holzkochofen (7KW) geheizt wird. Aber das setz ich jetzt einfach mal konstant, denn das kann ich nicht messen/überprüfen bzw. das Nutzerverhalten meiner Mutter wird immer gleich bleiben.

    Da mein Kessel/Brenner noch nicht mal eine Regelung hat, will/muss ich eine Gebrauchte auch nachrüsten.Ist halt die Frage, ob ich so eine bekomme.
    Eine neue wie Bajorath/DigiEnergy denk ich mal rentiert sich nicht.
    Oder kann ich mir mit denen dann den Datenlogger sparen und diese dann quasi schönrechnen?


    Mein Heizkessel (Buderus Deltatherm 12 PG, 31KW) wird auch nicht mehr ewig halten, aber dank des Forum hab ich eingesehen, das ich erstmal Dämmen soll und danach die Heizung an die Gegebenheiten anpassen muss.
    Hinzu kommt, das ich ca. 8000L Heizöl im Tank habe und mit Heizkörper auch nicht freie Auswahl an Alternativen dann haben werde.

    BTW: da ich nichtmal die Leistung des Brenners kenne: kann man die irgendwo ablesen (Schorniprotokoll) ?
    Meine Heizungsunterlagen sind eher bescheiden.
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  5. #4

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    Die Leistung kannst Du über den Ölzähler und die Brenndauer zurückrechnen.
    Alternativ den Pumpendruck ermitteln und mit der Düsengröße den Verbrauch abschätzen.

    Bei vielen Brennerherstellern finden sich entsprechende Tabellen in den Unterlagen, aber auch im I-Net gibt es Tabellen. Man kann auch rechnen, aber die Tabellen dürften die einfachste Methode darstellen.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Avatar von OldBo
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    Die Toleranz liegt aber bei der Diagrammmethode bei +- 10 %. Der beste Weg ist ein Ölmengenmesser, der aber wieder einen Feinstfilter benötigt. Damit hat man den anderen Wärmeerzeuger noch nicht im Griff.

    Manchmal frage ich mich, warum man solche genauen Angaben braucht. Aber jeder kann machen, was er will

    Gruß

    Bruno
    Geändert von OldBo (05.01.2009 um 17:24 Uhr) Grund: Tippfehler
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