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  1. #1

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    Pflasterfugen ständig ausgespült

    Hallo!

    Es ist zum Verzweifeln! Wir haben ums Haus herum Terrassen- und Gewegflächen mit Altstadtpflaster und 30x60-Platten gelegt.

    Leider hat die Braas Tegalitpfanne -mangels äußerer Aufkantung- die Eigenschaft, wenns heftiger regnet, das Regenwasser auch seitlich unkontrolliert überlaufen zu lassen und nicht alles über die Fallrohre zu entwässern.

    Im Ergebnis haben wir dann am Pflaster exakt auch Achse des Dachüberstandes permanent die Fugen ausgespült, die mit Sand eingekehrt wurden. Je nach Höhe des darüberliegenden Dachüberstandes zwischen 30 und 60 cm Pflasterbreite.

    Habt ihr einen Tipp womit man das Pflaster ausfugen könnte, damit es nicht ständig ausgespült wird, also ein "standhaftes Fugenmaterial" wie z.B. Kies ? Welchen?

    Eine feste Fuge fände ich jetzt für die gesamten Flächen etwas übertrieben, was meint ihr?

    Danke für eure Tips!
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  2. Pflasterfugen ständig ausgespült

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  3. #2
    wasweissich
    Gast
    Zitat Zitat von HolzhausWolli Beitrag anzeigen
    Altstadtpflaster und 30x60-Platten gelegt....................... die mit Sand eingekehrt wurden.
    in der verlegeanleitung des altstadtpflasterherstellers steht garantiert nichts über sand in den (in der regel recht breiten) fugen

    je nach tatsächlicher fugenbreite 0/5 , 1/3 , 2/5 , 2/8 , 0/8 brechsand/splitt aus dem baustoffhandel..............
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  4. #3
    Themenstarter

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    Danke für den Beitrag.

    Ich habe die Pflasterarbeiten nicht selbst gemacht sondern vergeben. Eine Verlegeanleitung habe ich daher selbst nie gelesen.

    Werde ich aber nun mal tun und den GaLabauer bitten das gleich zu tun. Das heißt also: Sand wieder raus

    und einen der von dir benannten Splitte rein.

    Unabhängig des falschen Fugenmaterials....meinst Du mit Splitt wäre mein eigentliches Problem gelöst?

    Übrigens es handelt es sich konkret um Rinn Altstadtpflaster und Rinn Medino Platten, falls das wichtig ist.
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  5. #4

  6. #5
    Themenstarter

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    Danke für die Links!

    Aha...Bettungsmaterial = Fugenmaterial ! Wußte ich in der Deutlichkeit auch noch nicht.

    Unter den Platten und dem Pflaster ist selbstverständlich Splitt als Feinplanum, ich weiß nur nicht adhoc welche Körung. Mal sehen was der GaLabauer meint.....

    Bleibt nur zu hoffen, daß der Split resistenter gegen Niederschlag ist.

    Danke nochmals....
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  7. #6
    wasweissich
    Gast
    alleine durch die form der körner ist brechsand/splitt besser geeignet .......

    die unsitte splittgebettes pflaster mit feinstsand einzufegen........ haben wir schon immer so gemacht

    j.p.
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  8. #7
    Themenstarter

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    Ich weiß nicht genau welchen Sand er genommen hat.

    Aber, bitte was genau ist Brechsand für ein Sand und wo ist der Unterschied zum Splitt?
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  9. #8
    wasweissich
    Gast
    brechsand ist splitt mit klar definierter menge an feinanteil..........(nicht zu viel)
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  10. #9

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    Super-link!!

    Danke,
    wasweissich.
    Wieder was gelernt, das ich meinem GaLaBauer zeigen kann.
    Der hat mir nun schon den fünften Sack Quarzsand hingestellt, damit ich die Fugen neu einkehren kann ...
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  11. #10
    Avatar von alex2008
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    Tropfkanten sind ein Ärgernis, sehr oft leider ein dauerhaftes. ums regelmäßige nachsanden wirste wohl eine Zeit lang nicht herumkommen. Es sei den es wächst bald Moos in der Fuge...
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  12. #11
    Themenstarter

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    Moooment!

    wasweissich hat mir doch versprochen, wenn ich den Brechsand nehme daß dann alles gut wird!!!

    Oder habe ich da was falsch verstanden????
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  13. #12
    wasweissich
    Gast
    das alles sofort gut wird , habe ich nicht versprochen .
    mit passendem brechsand wird es schnell besser , und nach ein paarmal nachfüllen dann auch gut.........

    ausserdem bin ich für dein pflaster nicht zuständig (andere kassieren die kohle , und ich bekomme die prügel........ )

    j.p.
    habe es nicht so ausführlich beschrieben , aber man kann mich ja fragen...)
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  14. #13

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    andere kassieren die kohle , und ich bekomme die prügel........
    Sowas nennt man "Aufgabenverteilung"
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    @ JP: Wenn das, was Du empfohlen hast, funktioniert... DANN gibts auch keine Prügel. Versprochen

    Habe übrigens gestern mal vorgefühlt und ganz stolz behauptet, "daß die Fugen falsch verfüllt wurden und doch JEDER weiß, daß man das gleiche Material wie das des Feinplanums nehmen muß...Jawoll! Noch nie was von Brechsand und Splitt gehört?"

    Antwort: Ähmm...könnte hinkommen...daß das mit dem Rheinsand keine so gute Idee war!

    Spaß: Ärger gabs natürlich keinen ich denke der macht das ordentlich wenn das Wetter es zuläßt. Bisher war ich nämlich sehr zufrieden mit ihm.
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  17. #15

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    Hallöchen,

    Rheinsand ist als Fugenmaterial eigentlich kein schlechtes Material - Verkeilung/Verfestigung der Fugen. Allerdings ist der Sand am Anfang ziemlich wasserdurchlässig - evtl. Vernässung der Tragschicht, bei befahrenen Flächen nicht immer gut.

    Aber zum Trofkantenproblem: Leider ist dagegen noch kein Kraut gewachsen, egal welcher Sand, Brechsand oder,... da hinein geschlämmt/gefegt wird, die Tropfkante wäscht immer aus.
    Selbst Mörtelfugen oder Kunstharzfugen waschen auf Dauer aus.

    Wasser hat eine wahnsinnige Kraft, bestes Beispiel sind die exklusiven Pflastersysteme aus Beton, wo man die Natursteine durch Wasser freispült (allerdings gewollt, und durch Druck etwas beschleunigt).

    Grüße,

    Danni
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