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Heizkörpernischen Haus Bj. 1965

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  1. #1

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    Heizkörpernischen Haus Bj. 1965

    Hallo und Guten Tag an alle,

    wir werden in 4 Wochen in unser neu gekauftes Haus einziehen. Ich möchte in diesem Zuge die alten Rippenheizkörper gegen Flachheizkörper mit entsprechender Wärmeleistung tauschen.

    Dabei möchte ich die Heizkörpernischen verschliessen und die neuen HZK davorhängen.Ich bin mir aufgrund verschieden gefundener Möglichkeiten unsicher, was richtig ist.Mei erster Gedanke war die Nische auszumauern (Y-Tong,Gasbeton) und mit "Hagalith L" 1 cm stark zu verputzen.

    Spricht was dagegen, wenn ja, was wäre besser und wie gehe ich vor? Habe ich was vergessen oder nicht bedacht?

    Mauerwerk 30 cm dick :


    Alternativ bin ich noch auf diese Variante gestossen : http://www.am-hasensprung.de/hp/bilder/Seite_8_2.html




    Ich danke im Vorfeld für die Antworten.

    Gruss,Dufti
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  2. Heizkörpernischen Haus Bj. 1965

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  3. #2

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    Heizkörpernischen sind nun wirklich nicht mehr "Up-to-date", da sie gerade an der Stelle, an der die meiste Wärmeenergie geleistet wird eine massive Schwächung des Mauerquerschnittes verursachen. Das ist schlecht.

    Diese jedoch mit GK-Platten zu verschließen sehe ich problematisch. Wärmedämmtechnisch sicher i.O. und mit Folie ordentlich (!!!) abgeklebt schon machbar, aber der Übergang Trockenbau zu Mauerwerk wird alsbald wohl eine eher weniger schöne Fuge (Riß) ausbilden. Wie soll der Übergang Mauerwerk - Trockenbau dauerhaft rissefrei bewerkstelligt werden???

    Warum nicht einfach zumauern. Oder noch besser: Außendämmung auf die alte Hütte. dann ist die Nische fast wurscht...

    Gruß

    Thomas
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  4. #3
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    Zitat Zitat von Thomas B Beitrag anzeigen
    Wie soll der Übergang Mauerwerk - Trockenbau dauerhaft rissefrei bewerkstelligt werden???

    Warum nicht einfach zumauern. Oder noch besser: Außendämmung auf die alte Hütte. dann ist die Nische fast wurscht...

    Gruß

    Thomas
    Hallo Thomas,

    ich hatte mir selbstklebendes Gewebeband (Rissband) gedacht, sowohl beim ausmauern oder bei Trockenbau um Risse zu veremeiden.Da dann drüber tapezieren.

    Wie gesschrieben, ich hatte als erste Idee auch das zumauern.Dann liest man was von Taupunkt, Schimmel etc. und wird unsicher.Was die Aussendämmung betrifft, die soll nächstes Jahr in Angriff genommen werden. Dies hat finanzielle Gründe und ist dieses Jahr nicht mehr stemmbar.

    Gruss,Holger
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  5. #4

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    Dann liest man was von Taupunkt, Schimmel etc. und wird unsicher.
    Sehe ich unkritisch, da das restliche Mauerwerk ja auch einfach gemauert ist. Warum soll nun gerade hier ein Problem mit Feuchtigkeit auftreten??

    Zumal die Oberflächentemperatur durch den HK an dieser Stelle ohnehin so hoch sein wird, daß es zu keinen Problemen kommen kann. Und wenn nächstes Jahr ohnehin ein WDVS darufgebabbt wird....also dann bitte keinen Materialwechsel.

    Grüßla

    Thomas
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  6. #5

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    Spricht irgend etwas gegen zumachne einfach mit Dämmstoff? ausser evtl. rissbildung?

    Wir haben mehr oder weniger das gleiche vor, nur dass wir auf flächenheizung umbauen wollen.

    Grüße
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  7. #6
    AltNeubau
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    denkbare alternative und konstruktive Ausführungsvariante in Trockenbau

    Was heute "IN" ist könnte morgen schon "OUT" sein.

    Man könnte hier auch darüber nachdenken den Trockenbau um ca. 5cm zurück zu setzen.
    ... also eine kleine Nische zu lassen.
    Vorteil:
    - von Laien durchaus fehlerfrei und sauber ausführbar
    - Bauschutt fällt faktisch kaum an
    - der neue HK verschwindet teilweise in der Nische
    - evtl. entstehende Risse sind leicht wieder zu beseitigen

    Nachteil:
    - fällt mir keiner ein ...
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  8. #7

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    Bei der Trockenbaulösung und Dämmung muss man mitunter schon aufpassen, wieviel Tauwasser anfällt. Beim Mauern ist das unkritisch.
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  9. #8

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    Am besten ist

    zumauern, beiputzen und fertig

    dann hängt der neue HK wenigstens richtig und kann endlich das tun, wofür er geschaffen ist
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  10. #9
    AltNeubau
    Gast
    Zitat Zitat von Bauwahn Beitrag anzeigen
    Bei der Trockenbaulösung und Dämmung muss man mitunter schon aufpassen, wieviel Tauwasser anfällt. Beim Mauern ist das unkritisch.
    Sicher, da gebe ich dem "Bauwahn" völlig recht. Schließlich handelt es sich um eine Innendämmung die immer zu Problemen führen kann.
    Ich halte jedoch eine Heizkörpernische für die denkbar unproblematischste Stelle diesbezüglich und gehe hier von einer machbaren Ausführung durch einen Heimwerker aus.
    Zumauern, korrektes verankern am bestehenden Mauerwerk, passenden Mörtel, flächengleiches und ebenes verputzen, ggf. spachteln ... und das Ganze langfristig rissfrei ... ist meiner Meinung nach dann doch Handwerker-Sache.
    Nicht zu vergessen, dass ggf. der Holzfußboden bzw. Estrich (korrekt ausgeführt) in diesem Bereich entfernt und dann ggf. auch wieder angepasst werden müsste...

    Kosten => Nutzen
    Aufwand => gewünschtes Ergebnis
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  11. #10

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    ich wiederhole mich: Besser kein Materialwechsel => Zumauern, verputzen, anpinseln....fertig!

    Zumauern, korrektes verankern am bestehenden Mauerwerk, passenden Mörtel, flächengleiches und ebenes verputzen, ggf. spachteln ... und das Ganze langfristig rissfrei ... ist meiner Meinung nach dann doch Handwerker-Sache.
    ...naja...fachgerechter Trockenbau ist sicher nicht weniger schwierig.

    Ich darf dann mal zusammenfassen: Du willst partout in Trockenbau (inkl. Materialwechsel). Ist machbar....dann mach' es doch so. Auf evetuelle (mit an Sicherheit grenzedender Wahrscheinlichkeit) auftauchende Risse wurdest Du hingewiesen...wenn's Dich nicht stört...so what??!

    Wie befestigst Du später eigentlich die neuen Heizkörper??? Also auf welchem Untergrund??

    Gruß

    Thomas
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  12. #11
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    Alllssoooo, ich würde jetzt mal folgendermassen vorgehen wollen :

    1. Alte HZK ab (logisch)
    2. Niche vorbereiten ("entkernen" bis zum vorhandnen Putz,Estrich freilegen)
    3. Anschlüsse an neuen HZK anpassen
    4. ausmauern mit Y-tong,Gasbeton o.ä. (soll billigster Fliesenkleber für gehen?!)
    5. verputzen (Hagalith L)
    6. streichen
    7. Flächen-HZK mit neuen Halterungen montieren und anschliessen

    Was vergessen?

    Gruss,Dufti
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  13. #12

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    Frage

    Da der Thread-Titel recht gut zu meinem eigenen Anliegen paßt, will ich mich mal hier anhängen ...

    Unser Haus ist ca. Bj. 1950 und es geht auch um eine Heizkörpernische.
    (Dazu ist allerdings anzumerken, daß nicht sicher ist, ob es sich überhaupt um eine HZN handelt, denn der Heizkörper befindet sich nicht dort, sondern in einer anderen Ecke des Raumes.)

    Aus der Bauzeichnung von '49 werde ich nicht wirklich schlau, warum sich genau an dieser Stelle unter dem Fenster eine Nische befindet - ein Heizkörper hat sich bis zum Umbau irgendwann Anfang der 90ger bestimmt nicht befunden.

    Nun gut, wenn ich die Nische ausmesse, so komme ich auf eine Gesamttiefe von ca. 19,5cm (jetzige Nische ca. 13,5cm, dann noch ca. 6cm Styropor), der Rest der Außenmauer dürfte so ungefähr noch 15-20cm sein (Kann die genaue Dicke des Mauerwerks, ohne zu bohren, nicht genau messen. Lt. Bauzeichnung sollte das Haus eine Mauerstärke von 45cm haben ...). Die Mauer selbst dürfte wohl kaum irgendeine "Zwischenisolierung" haben, sondern ist, soweit ich das an anderer Stelle schon gesehen habe und beurteilen kann, voll aus Ziegeln (? - auf jeden Fall wahrscheinlich alles, was gerade so billigst zu haben war ...) erstellt worden.
    Unser Vorhaben ist nun so, daß wir die Nische zumachen wollen, aber keinen Heizkörper davorhängen - der befindet sich nun schon anderswo.

    Kann ich nun die Nische einfach (...) mit Ytong-Steinen (oder irgendetwas anderem, was sich von mir selbst als Laien gut verarbeiten läßt) zumauern oder sollte (bzw. kann) ich die schon oben angesprochene GK-Platten/Metallständer/Steinwolle-Lösung nehmen?
    Der Raum ist übrigens der einzige mit "richtigem" Boden, also kein Federboden.

    Hm, sind zur Hilfestellung noch andere Hinweise notwendig? Gebe ich gerne!
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  14. #13
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    Zitat Zitat von Fasel Beitrag anzeigen
    Da der Thread-Titel recht gut zu meinem eigenen Anliegen paßt, will ich mich mal hier anhängen ...

    Unser Haus ist ca. Bj. 1950 und es geht auch um eine Heizkörpernische.
    (Dazu ist allerdings anzumerken, daß nicht sicher ist, ob es sich überhaupt um eine HZN handelt, denn der Heizkörper befindet sich nicht dort, sondern in einer anderen Ecke des Raumes.)

    Aus der Bauzeichnung von '49 werde ich nicht wirklich schlau, warum sich genau an dieser Stelle unter dem Fenster eine Nische befindet - ein Heizkörper hat sich bis zum Umbau irgendwann Anfang der 90ger bestimmt nicht befunden.

    Nun gut, wenn ich die Nische ausmesse, so komme ich auf eine Gesamttiefe von ca. 19,5cm (jetzige Nische ca. 13,5cm, dann noch ca. 6cm Styropor), der Rest der Außenmauer dürfte so ungefähr noch 15-20cm sein (Kann die genaue Dicke des Mauerwerks, ohne zu bohren, nicht genau messen. Lt. Bauzeichnung sollte das Haus eine Mauerstärke von 45cm haben ...). Die Mauer selbst dürfte wohl kaum irgendeine "Zwischenisolierung" haben, sondern ist, soweit ich das an anderer Stelle schon gesehen habe und beurteilen kann, voll aus Ziegeln (? - auf jeden Fall wahrscheinlich alles, was gerade so billigst zu haben war ...) erstellt worden.
    Unser Vorhaben ist nun so, daß wir die Nische zumachen wollen, aber keinen Heizkörper davorhängen - der befindet sich nun schon anderswo.

    Kann ich nun die Nische einfach (...) mit Ytong-Steinen (oder irgendetwas anderem, was sich von mir selbst als Laien gut verarbeiten läßt) zumauern oder sollte (bzw. kann) ich die schon oben angesprochene GK-Platten/Metallständer/Steinwolle-Lösung nehmen?
    Der Raum ist übrigens der einzige mit "richtigem" Boden, also kein Federboden.

    Hm, sind zur Hilfestellung noch andere Hinweise notwendig? Gebe ich gerne!
    Hallo,

    wir haben mit ytong zugemauert und zugeputzt mit Rotband. Habe dabei ytong in den stärken 7,5 cm + 5 cm hintereinander gesetzt damit wir ca. 2 cm für den Innenputz hatten.Zum kleben habe ich Flexfliesenkleber genommen, ist günstiger als spezieller Kleber für ytong bzw. Gasbeton.

    HZK hängen wieder davor, bisher kann ich nichts negatives berichten.

    Gruss
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  16. #14

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    Zitat Zitat von Fasel Beitrag anzeigen
    Aus der Bauzeichnung von '49 werde ich nicht wirklich schlau, warum sich genau an dieser Stelle unter dem Fenster eine Nische befindet - ein Heizkörper hat sich bis zum Umbau irgendwann Anfang der 90ger bestimmt nicht befunden.
    Tja, kleiner Tipp, man hat früher schon mal ganz gerne unter den Fenstern kleine Nieschen als Vorratskammern angelegt... vielleicht trifft das bei dir zu....
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  17. #15

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    Ich habe bei meiner Dachsanierung...

    ....das gleiche Problem und wollte die Nischen einfach mit Porenbetonsteinen zumauern. Da die ganzen Giebelwände dann noch mit Rigips Platten verkleidet werden ist's von der Oberfläche kein Problem.

    Kann ich die Steine eigentlich direkt auf den Estrich mauern, oder muss der Estrich an der Stelle raus, damit er nicht einreißt ????
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