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  1. #1

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    Eichendielen und Fussbodenheizung im Neubau

    Hallo Zusammen,

    wir haben uns für unser projektiertes EFH zu 90% für eine Fussbodenheizung entschieden, möchten allerdings neben Fliesen in Küche, Bad, Diele und WC in den 3 Schlafzimmern sowie im Wohn-/Esszimmer Eichendielen verlegen.
    Funktioniert eine solche Kombi?
    Der Baustoffhändler, der auch den Einbau mit Gewährleistung anbietet, meinte, dass 15mm Eichendielen, vollflächig verklebt gut mit Fussbodenheizung funktionieren würden.
    Wie sind denn die Meinungen der Experten hierzu, macht eine solche Kombination Sinn (Fugenbildung etc.), oder sollte man, wenn man schon Parkett mit FBH kombinieren will lieber zum verklebten Stab-Industrieparkett tendieren?
    Mir ist klar, dass ein Holzbelag auf einer FBH eine schlechtere Wärmeleitung aufweist, als ein Fliesenbelag.
    Aber bedeutet das nicht einfach eine höhere Trägheit?
    Da die Wärmemenge sowohl bei Holz als auch bei Fliesen irgendwie "in den Raum muss" und bei stärkerer Isolation durch den Holzboden " nur" die Trägheit eine Rolle spielt, sprich in den Übergangszeiten die Heizung länger braucht. Im eingeschwungenen Zustand sollte der Unterschied doch nicht mehr so groß sein.

    Gruß

    Michael
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  2. Eichendielen und Fussbodenheizung im Neubau

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  3. #2
    Themenstarter

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    Bedeutet einfach, dass die Entscheidung für FBH noch nicht entgültig gefallen ist, also noch mit 10% Unsichehreit behaftet ist.
    Aber was bedeutet es jetzt für Dielen auf FBH, ist die Kombination möglich, auch wirtschaftlich noch halbwegs sinnvoll oder passt das überhaupt nicht?
    Wenn dem so wäre, sind wir nämlich bei den 10% Unsicherheit, die FBH doch nicht umzustezen. Ich Holz-Fan und möchte Dielen oder Industrieparkettböden und würde dem sogar die Wahl der Heizung unterordnen.
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  4. #3
    Avatar von fmw6502
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    Ich kann Dir nur aus der Sicht eines anderen BH berichten. Wir haben eine FBH mit Stabparkett Eiche geölt in Fischgrätenverlegung.

    Diele war auch in Diskussion. Unser Bodenleger, der uns sehr gut beraten hat, hatte keine besonderen Bedenken wg. Diele/FBH. Rücksprache mit Heizungsbauer hat auch stattgefunden...

    Die Entscheidung war eher wirtschaftlich geprägt. Diele ist deutlich teurer als vergleichbarer Stab - jeweils pro m² natürlich. Eine Billgdiele kann natürlich (erstmal) weniger kosten als ein guter Stab.

    Gruß
    Frank Martin
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  5. #4
    Themenstarter

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    Hallo Frank,

    danke für die Rückmeldung. Seit Ihr zufrieden mit der Kombination?
    Was habt ihr im Endeffekt gezahlt, wenn ich fragen darf. Welche Materialstärke habt ihr verbaut, mit welchen Vorlauftemperaturen arbeitet ihr?
    Der Baustoffhändler hat uns für 60€/qm die 15mm Diele inkl. Verlegung angeboten.
    Wir werden erst im Frühjahr mit dem Bau beginnen und vor Herbst 2010 passiert sicher nichts in Richtung Verlegung, aber ich will mich jetzt halt schon informieren, da im worst-case eben die Entscheidung gegen FBH ausfallen wird.

    Gruß

    Michael
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  6. #5
    Themenstarter

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    Hallo Crax,

    was sollen diese Antworten?
    Wenn Du konkretes Know-How oder Erfahrung hast, bitte immer her damit, Allgemeinplätze kannst Du gerne für Dich behalten.
    Klugscheißen kann ich als Ingenineur selbst in mehr als ausreichender Menge
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  7. #6

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    Zitat Zitat von homerjaysimpson Beitrag anzeigen
    Hallo Crax,

    was sollen diese Antworten?
    Wenn Du konkretes Know-How oder Erfahrung hast, bitte immer her damit, Allgemeinplätze kannst Du gerne für Dich behalten.
    Klugscheißen kann ich als Ingenineur selbst in mehr als ausreichender Menge
    Karl Valentin hat mal gesagt: "Gar net erst ignorieren".
    das hilft

    Zum Thema:
    FBH und Holzboden funzt gut.
    Ich habe sogar bewußt dem Holzboden den Vorzug gegeben da er gefühlt wärmer ist als der Steinboden, wenn die FBH richtig verlegt ist merkst du eh kaum das sie an ist, wenn sie an ist ;-)
    Bei 15mm ist der Unterschied zum Steinboden gering.

    Gruß Josef
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  8. #7
    Avatar von fmw6502
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    Zitat Zitat von homerjaysimpson Beitrag anzeigen
    Seit Ihr zufrieden mit der Kombination?
    Was habt ihr im Endeffekt gezahlt, wenn ich fragen darf. Welche Materialstärke habt ihr verbaut, mit welchen Vorlauftemperaturen arbeitet ihr?
    Ja uneingeschränkt, Holz haben wir in allen Schlaf- und Wohnräumen, Flur und Treppe. Diese Räume werde eh auf jeweils eingestellte Temperatur gehalten, d.h. schnelles Aufheizverhalten etc. ist eher vernachlässigbar.
    Unser Parkett ist 16mm, massiv und verklebt. Max. Vorlauftemperatur, aus dem Kopf 28° C.

    Bzgl. Preise, wir hatten ähnliche Preise einer Firma mit vielen Filialen und noch mehr Subunternehmern. Wir haben uns dann aber für ein etwas höheres aber preiswerteres Angebot eines sehr erfahrenen Bodenlegers entschieden. Gründe/Vorteile (teilweise rückblickend):

    • Super Beratung über Material und Verlegerichtung
    • Höchste Genauigkeit und Perfektionismus (Maschbauer ehrenhalber)
    • kein Subunternehmer, sondern motivierter Handwerker
    • Auch nach Beendigung für Fragen und Tipps verfügbar
    • Sehr genaue Überprüfung der Estricharbeiten inkl. Einforderung von Nacharbeiten
    • Stäbe waren größer und dicker als Billigangebot
    • Gute Sortierung der Stäbe
    • Fugen nicht aus Kork sondern PU


    Die Finanzchefin war am Anfang wg. Mehrpreis skeptisch, ist aber von Lieferantenauswahl inzwischen auch sehr überzeugt.

    Gruß
    Frank Martin
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  9. #8

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    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    Max. Vorlauftemperatur, aus dem Kopf 28° C.
    Sorry wenn ich mich einmische:
    28 °C bei welcher Außentemperatur und welchem VA?

    Zitat Zitat von fmw6502 Beitrag anzeigen
    Fugen nicht aus Kork sondern PU
    Was ist da der Vorteil?
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  10. #9
    Avatar von fmw6502
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    ähm, wieder aus dem Kopf: min. Auslegungstemperatur ist -14° C, VA ist i.allg. 10cm, Bäder kleiner.
    Haus hat aber eine sehr gute Dämmung (u.a. wg. T7 )
    Die 28°C ist genauer gesagt die Kondensationstemperatur der WP mit Direktkondensation, d.h. im Kupferrohr im Fußboden.

    PU sieht m.E. besser aus, verdreckt nicht so leicht wie Kork.

    Gruß
    Frank Martin
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  11. #10

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    OK, Du hast DV/DK WP.
    Kann man nicht mit Sole WP vergleichen schätze ich.

    Mein Kork ist nicht dreckig - noch nicht
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  12. #11
    Avatar von fmw6502
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    Dann vergleichen wir mal in ein paar Jahren den Dreck und die Funktionsqualität der Fuge
    Außerdem finde ich die schwarze Fuge als Kontrast zur Eiche sehr schön.

    Gruß
    Frank Maritn
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  13. #12
    Avatar von Andreas1705
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    Hallo Michael,

    wir haben bei uns ca. 140qm Landhausdielen (Einzelstab ca. 1000mm x 100 mm) Eiche natur geölt als Fertigparkett mit 3mm Nutzschicht (gesamt ca. 14mm) vollflächig verklebt.

    FBH mit ca. 10 cm VA. Gasheizung. VL Temp ich glaube so um die 35 - 40 Grad max.

    Bisher keine Probleme. Würde ich wieder so machen.

    Grüße,
    Andreas

    P.S. Gesamtkosten inkl. Verlegen, Sockelleisten + zweimal nachölen ca. 9.600 €
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  14. #13
    Avatar von Lukas
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    Zitat Zitat von Andreas1705 Beitrag anzeigen
    Landhausdielen (Einzelstab ca. 1000mm x 100 mm)
    Was sich so alles "Landhausdiele" nennt?
    Wenns Stabparkett wär, dann würde ich es Langstab nennen. Wenns ne Diele sein soll, dann Kurzdielchen.

    Gruß Lukas
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Avatar von Andreas1705
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    Hast ja recht. "Landhausdiele" hat unser Archi so ins LV geschrieben, wo ich gerade nachgeschaut habe. Wie die originale Herstellerbezeichnung von den Brettern war, weiß ich nichtmal.

    Grüße - Andreas
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  17. #15

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    Ich würde vielleicht auch mal über eine Wandheizung nachdenken.

    BTW: gibt es eine gute Möglichkeit bei einer Wandheizung die Heizschlangen zu orten? Ich hatte mal überlegt wie es wäre wenn man zusammen mit den Rohren dünne Elektroleitungen verlegt die man nur bei Bedarf unter Spannung setzt um die elektrischen Felder als Ortungssignal zu "mißbrauchen". Die E-Leitungen müßten ja keinen Stromfluß verkraften (nichts angeschlossen) sondern nur entsprechend spannungsfest sein.
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