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  1. #1

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    Velux Fenster im DG sehr nass...

    Hallo zusammen,

    wir wohnen nun seit 14 Tagen in unserer neuen DHH (BJ. 1999) und sind fleißig am renovieren.
    Sorgen macht mir momentan das Dachgeschoss. Hier sind zwei Velux-Fenster aus Holz verbaut. In den unteren Ecken ist bereits der Lack ab und Feuchtigkeit in den Fenstern. Die Vorbesitzer haben sich scheinbar keine großen Gedanken gemacht.
    Ich würde die Sache gerne angehen und bin mir nicht ganz sicher welcher Weg der richtige ist (heizen, neue Dichtungen, usw.). Ein Hygrometer zum Messen der Luftfeuchtigkeit werde ich heute bestellen.
    Das DG ist bis um EG offen, sprich ohne Türen. Wahrscheinlich geht sämtliche Feuchtigkeit nach oben und setzt sich ab.
    Ich habe nur keine Lust auf Schimmel.

    Ggf. kann mir ja hier jemand einen Tipp geben.

    Velen Dank und Gruß..





    Geändert von Ralf Dühlmeyer (02.12.2009 um 08:37 Uhr) Grund: Bilder untereinander gestellt
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  2. Velux Fenster im DG sehr nass...

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2
    Avatar von Pelztier
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    Lass Dir einen Fachmann kommen der beurteilen kann ob das Fenster noch zu retten ist oder ausgetauscht werden muss. Hier sind die Bastellösungen fehl am Platze!
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  4. #3
    Themenstarter

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    Ähhh, ich bin hier im Bereich Fenster/Türen.
    Da werde ich doch noch eine Frage zu meinen Fenstern stellen können. Was hat das mit Basteln zu tun. Ich wollte lediglich ein paar Meinungen haben was ggf. zu tun ist. Klar kann ich mir einen Experten ran holen. Aber wozu gibt es denn ein Bauexpertenforum...
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  5. #4

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    Motz nicht!
    Du schreibst -> Kann mir jemand einen Tipp geben.

    Ja was willst Du denn getippt bekommen???

    Ob das Holz vom Fenster noch i.O. ist?
    Weiß ich nicht, die Verfärbung macht nix. Wenn das Holz morsch ist, wirds spannender

    Wie das Kondensat wegzukriegen ist? Wie sollen wir das sagen, wenn uns keinerlei Daten vorliegen?
    Renovieren ist meist mit viel Wasser und wenig Heizen verbunden -> Schon gibts Kondensat! Aber ist das die Ursache? Und wieso ist das Holz verfärbt? Und wieso hat der SV dazu beim Rundgang nix gesagt?
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  6. #5

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    Ein sehr schönes Beispiel für den Schrott, den V...x seit Jahrzehnten ausliefert:

    Mit wasserlöslichem Lack leicht lasierte Holzfenster in einer Einbaulage, wo zwangsläufig Taupunktunterschreitung jede Nacht stattfindet.
    Dann wird in irgendwelchen Datenblättern ganz klein darauf hingewiesen, daß die Fenster alle zwei Jahre (natürlich aus Umweltschutzgründen wieder mit wasserlöslichem Lack) zu streichen sind, was aber die Nutzer nicht wissen können, da die Wische auf dem Bau rumflattern und bei der Endreinigung über den Jordan gehen.
    In unserer Eigentumsanlage hat es 10 Jahre gedauert, bis von 32 V...xfenstern 26 St. Schrott waren, weil keiner von diesen Eigentümern es für nötig erachtet hat, mal die Fenster zu streichen.
    Zur Zeit werden die alle zu Lasten unserer Instandhaltungrücklage ausgewechselt. Womit? Natürlich wieder mit V...x! Das Einzige, was ich bei der Eigentümerversammlung durchsetzen konnte war, daß diesmal Kunststofffenster reinkommen, weil mir niemand garantieren konnte, daß bei den Dachgeschoßbewohnern ein Lernprozess stattfindet. Die behaupten ernsthaft, die Feuchtigkeit käme von Außen.
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  7. #6

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    Wenn das, was man auf dem Bild sieht (was übrigens gut zu erkennen ist) alles an Beschädigung ist, brauchst Du niemanden kommen lassen. Wenn das Holz ausgetrocknet ist, gut anschleifen, Bläueschutzgrund drauf, grundieren lackieren. Das hält noch lange. Einzig mit Lasur wirds nicht mehr sehr schön, wegen der Verfärbung. Da wird vielleicht ein deckendes Lacksystem angebracht sein. Kann aber schon sein, dass man da nach ner gewissen Zeit mal nachbessern muss - also ein bissl von der Originalfarbe aufheben bzw. einen NCS - oder RAL-Ton verwenden.

    Wie Du schon selber schreibst musst Du die Feuchtigkeit und Temperatur im Haus kontrollieren und entsprechend handeln. Wie genau ist als Ferndiagnose schwierig.

    So einfach kann das mit einem Tip sein .........
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  8. #7
    Baufuchs
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    Den gleichen

    Murks hatte ich an meinen DF´s auch.
    Werkseitig eine Dickschichtlasur, die es in den Fensterecken als erstes zerbröselt. Auch auf den Fotos schön zu sehen. Hinter der abgelösten Lasur sammelt sich Kondenswasser und kann nicht/kaum wegtrocknen.

    Abhilfe:
    Lasur komplett runtergeschliffen und durch offenporige Lasur ersetzt.
    Mittlerweile sind die DF 20 Jahre alt und noch piccobello. (Neulasur ist jetzt 4 Jahre drauf.)
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  9. #8
    Themenstarter

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    @Ralf Dühlmeyer
    Der Motz-Smiley ist doch cool!
    Der SV meinte man sollte es mal neu Lackieren/Lasieren. Das war im Sommer und es gab zu dem Zeitpunkt kein Kondenswasser am Fenster. Man hat zwar schon den Schaden gesehen, aber so richtig eingegangen ist er darauf nicht. Vielleicht bin ich auch nur zu pingelig…

    Gibt es denn eine Möglichkeit zu testen ob das Holz "morsch" ist!
    Meine Angst ist das es anfängt zu schimmeln und auf die Wände übergeht. Oder sind diese Bedenken ungerechtfertigt!

    @ThomasMD
    Ich gebe Dir na klar recht..., man muss gerade an Holzfenster in regelmäßigen Abständen Wartungen durchführen. Falls die Fenster neu müssen, was ich nicht hoffe, werde ich wohl kein zweites Mal auf V...x Holzfenster setzen.

    @bikasso & Baufuchs
    Wahrscheinlich macht es eher im Sommer Sinn, wenn alles trocken ist. Man wird die Fenster sicherlich rausnehmen müssen.
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  10. #9

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    Zitat Zitat von anonymous Beitrag anzeigen
    Wahrscheinlich macht es eher im Sommer Sinn, wenn alles trocken ist. Man wird die Fenster sicherlich rausnehmen müssen.
    Ich denke nicht, das die für was auch immer - raus müssen. Zum Bearbeiten können die durchaus dran bleiben.

    Ich habe solche Dinger bei mir auch drin und habe regelmäßig Probleme an diesen Schwachstellen. Ich hab mich damit abgefunden, dass sie immer wieder mal nachgebessert werden müssen. Hauptproblem ist der Übergang vom Holz zur Scheibe. Da ist es nicht richtig dicht und die Feuchtigkeit kann unabhängig von der Qualität der vorhandenen Lackierung (Lasur) in das Holz eindringen. Ich befürchte auch, das Du das verantwortliche Kondensat auch mit einem geänderten Lüftungs/Heizungsverhalten nicht in den Griff bekommst. Das bedeutet regelmäßige Wartungsarbeiten (sprich Nachstreichen) oder neue Fenster.


    Ob das Holz morsch ist, kann man prüfen wenn man mit etwas spitzen (vorsichtig) an verschiedenen Stellen hineinsticht. Man merkt dann schon, ob ein Unterschied im Widerstand (beim Einstechen) zum gesunden Holz ist. Machst Dir halt ein paar Löcher rein. Ich glaube aber nicht, das da etwas morsch ist.

    Gruß Werner
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  11. #10
    Themenstarter

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    @bikasso
    So werde ich es dann wohl machen müssen. Nützt ja nichts. Schließlich kosten gerade diese V-Fenster einen Haufen Geld.
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  12. #11
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    problemfall

    Moin,

    es ist nicht nur das Fenster, das immer wider in diesem Bereich ein Problem darstellt.
    Es ist der Einbauort, bzw. die innere Bekleidung.
    Bei Euch verläuft die Fensterbank unmittelbar unterhalb des Rahmens waagerecht in den Raum hinein. Nach den Bildern zu beurteilen liegt eine recht geringe Dachneigung vor. Es passiert Folgendes:

    Die Feuchtigkeit steigt von unten auf, verteilt sich auf dem gesamten Fenster, bei diesen Fenstern überwiegend am Glas. Durch die Fensterbank wird verhindert, dass warme und etwas trockenere Luft an diesen Bereichen vorbeistreichen kann und die Feuchtigkeit aufnimmt und abführt.

    Der Hersteller elber empfiehlt, dass unterhalb solcher Fenster Heizkörper angeordnet sein sollten. Macht im ersten Moment durchaus Sinn, da hierduch in der Tat Tauwasserausfall begrenzt oder unmöglich wird.

    Auch wenn es der Hausfrau und Blumenfreundin schwer fallen wird, ich würde die Fensterbank entweder senkrecht zur Dachneigung setzen oder zumindest deutlich tiefer, damit Luft vorbeistreichen und nicht nur einen Wirbel mit Tauwasserausfall bildet.

    Zur Pflege haben die anderen schon geantwortet. Schimmel wird sich deshalb wohl nicht in den angrenzenden Bereichen bilden. Das passiert nur dann, wenn weitere erhebliche Baumängel vorliegen.

    R..o hat übrigens was den Dämmwert angeht die deutlich besseren Fenster.

    Grüße

    stefan ibold
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  13. #12
    Themenstarter

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    Moin stefan ibold,

    vielen Dank für Dein Feedback. Die Dachschräge ist "normal". Wie auf den Bildern zu erkennen ist, ist der Heizkörper unter dem Fensterbrett platziert. Scheinbar nicht wirklich praktisch die Kompi Heizung/Fensterbank...

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  14. #13

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    Der Hersteller kennt das Problem ganz genau und bietet unterlüftete Fensterbänke an, bei denen die warme Heizungsluft raumseitig unter der Bank einströmen soll und glasseitig am Fenster austritt.
    Alles gut gedacht, aber den Faktor Mensch nicht bedacht. Was bringt das in einem fast unbeheizten Schlafzimmer?
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
    Baufuchs
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    Die

    braucht es bei der vorliegenden Einbausituation nicht mal.

    Waagerecht sind die unteren Bekleidungen (Fensterbrett) eh nicht, warum nicht ändern und senkrecht einbauen? Bringt Raumgewinn, weil man näher an das Fenster herankommt und die Heizluft würde besser am Fenster entlang strömen.

    Wäre dann etwa so wie hier auf Blatt 1 dargestellt.
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  17. #15
    Bauexpertenforum Avatar von stefan ibold
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    generell

    Moin,

    nach meiner auffassung werden sich die Probleme in Zukunft vergrößern. Grund sind die immer dickeren Aufbauhöhen bedingt durch die größeren Dämmstoffdicken. Gerade bei Aufsparrendämmungen!!

    Auch bei energetischen Sanierungen im Bestand sollte grundsätzlich über eine Änderung der Innenbekleidung nachgedacht werden, sofern diese wie beim Fragesteller als sehr deutlich nachteilig darstellt.

    Die Dachneigung dürfte so um die 25° liegen?

    Grüße

    stefan ibold
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