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  1. #1

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    Nahc Unwetter feuchte Lagerfugen im Neubau-Keller sichtbar

    Hallo,

    betrachtet euch das Bild unter http://www.bauexpertenforum.de/vbimg...img&imgid=4291' border=0 .

    Nach dem Unwetter von letztem Samstag ist das der Anblick der Kellerwand zur Süd-Ost-Seite ... das war vorgestern die Schlagseite.
    Über der Kellerwand ist die spätere Terrasse, also momentan nix außer 2 x 2m bodentiefen Türen, die aber schon vom Dachdecker abgeklebt sind.

    Ähnliche Stellen hatten wir nach heftigem Regen regelmäßig in zwei anderen Räumen; der Bauleiter meint(e) immer, die eine Stelle komme von der Bautür, an der das Wasser runter ins offene Mauerwerk läuft ... wird ja später nach Einbau der Haustür vom Dachdecker abgeklebt.
    Die andere Stelle war ca. 1 Meter rechts unterhalb eines Kellerfensters mit Lichtschacht; Begründung des Bauleiters da: wir haben ja noch keine Außen-Fensterbänke an den Lichtschacht-Fenstern, da ziehts durchs offene Mauerwerk. (und dann 1m nach rechts, um dort erst feucht zu werden?)

    Wir haben den Keller erst verputzt, dann mit Dickbeschichtung versehen, dann diese 6cm-Styroporplatten davor, dann Noppenbahn, dann zugeschüttet.

    Was kann das sein? Verputzt ist das Haus noch nicht, aber im EG und OG haben wir interessanterweise keine feuchten Stellen. Im KG scheint es sich irgendwie zu sammeln ... aber warum nur an den Lagerfugen und nicht auch dan den Stoßfugen?
    Meine Frau hat den Kollegen im Verdacht, der verfüllt hat (und sieht uns schon alles neu ausbuddeln und abdichten); er hat die Noppenbahn nicht wie von uns gefordert mit Brettern abgestützt, sondern mit Nägeln im Styropor festgesteckt. Es waren aber 6cm lange Nägel, so dass bei ungünstigem Druck sich da auch was durch die Dickbeschichtung hätte drücken können.

    Danke für hoffentlich beruhigende Kommentare! Wir wollen Samstag einziehen ... ;-(
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  2. Nahc Unwetter feuchte Lagerfugen im Neubau-Keller sichtbar

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  3. #2

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    Cool

    Zitat Zitat von svs04 Beitrag anzeigen
    Danke für hoffentlich beruhigende Kommentare!
    Ich kann den Bauleiter beruhigen!
    Immerhin haben die Bauherren alles dafür getan, daß der BU erstmal aus dem Schneider ist...
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  4. #3

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    Kann ich Dir so leider auch nicht beantworten....müßte man mal vor Ort sehen. Die 'Erklärungen' des Bauleiters scheinen mir jedoch (aus der Ferne) sehr dubios...

    Wie kann es denn sein, dass die Noppenbahn mit Nägeln befestigt wird; und das obwohl Ihr es anders gefordert habt?! Hier hättet Ihr eingreifen müssen und dieses Handeln sofort stoppen lassen müssen!

    Aber alles in Allem rate ich zu einer Mängelanzeige (schriftlich versteht sich). Dann ist die Firma mal am Zug sich zu äußern. Sie ist dann in der Pflicht Euch nachzuweisen, dass das okay so ist...
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  5. #4
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ich kann den Bauleiter beruhigen!
    Immerhin haben die Bauherren alles dafür getan, daß der BU erstmal aus dem Schneider ist...
    Sehr hiflreicher Kommentar.
    Was soll das heißen?
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  6. #5

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    Na, daß ich erwarte, daß der BU eine Mängelrüge mit dem Hinweis auf erfolgte (und zugegebenermaßen nicht fachgerechte) Eigenleistung im kritischen erdberührenden Bereich ablehnen wird.
    Und zwar auch dann, wenn diese nicht schadenursächlich sein sollte (was ma meist erst hinterher weiß)...

    Was machste dann?


    @ Martin:
    Ich hab das so verstanden, daß der Nagelmurks durch einen Bekannten der Bauherren erfolgte, also Teil der Eigenleistung war.

    Wir haben den Keller erst verputzt, dann mit Dickbeschichtung versehen, dann diese 6cm-Styroporplatten davor, dann Noppenbahn, dann zugeschüttet.
    Meine Frau hat den Kollegen im Verdacht, der verfüllt hat (und sieht uns schon alles neu ausbuddeln und abdichten); er hat die Noppenbahn nicht wie von uns gefordert mit Brettern abgestützt, sondern mit Nägeln im Styropor festgesteckt.
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  7. #6
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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Wie kann es denn sein, dass die Noppenbahn mit Nägeln befestigt wird; und das obwohl Ihr es anders gefordert habt?! Hier hättet Ihr eingreifen müssen und dieses Handeln sofort stoppen lassen müssen!
    Wir haben ihn darauf aufmerksam gemacht - gesagt wurde, dass die Nägel nachher ja wieder rausgezogen würden. Es sei ja nur ein Feststecken ins Styropor.
    Der Bauleiter wollte es eigentlich auch mit Brettern abgestützt, meinte aber, der GaLa-Bauer sei ja in der Gewährleistung ... und der macht es immer mit Nägeln.

    Aber im Ernst: können diese sichtbaren Fugen von ein paar Nägeln kommen, die um allerunglücklichsten Fall nicht rausgezogen wurden und die Dickbeschichtung durchstoßen?
    Eigentlich müsste doch das ganze Wasser durch diese Styroporschicht (die ist ja an eine Seite ca. zwei cm tief rautenförmig eingeschnitten) nach unten zur Drainage geleitet werden.

    Eine Schadensmeldung - nun, wir machen viel in Eigenleistung und vergeben Gewerke selbstständig, bauen also nicht mit einem Bauträger.
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  8. #7
    Avatar von coroner
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    svs04: nicht übelnehmen, die Experten sind gern schnell genervt, wenn
    jemand nur seine eigene Sichtweise bestätigt haben möchte und sinnvolle
    Anmerkungen ausschlägt, bis endlich derjenige daherkommt und ihnen
    genau das sagt, was sie hören wollten.

    Wann hattet ihr denn innen verputzt? (Relativ zur Erstellung der Kellerwand)
    Und wann dann die Bitumenabdichtung draufgemacht?
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  9. #8

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    Halt, Stop! War das eine Eigenleistung mit den Nägeln?!
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  10. #9
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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Halt, Stop! War das eine Eigenleistung mit den Nägeln?!
    Nein, der GaLa-Bauer hat die Noppenbahn angebracht und die Baugrube drumrum zugeschüttet.
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  11. #10
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    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    svs04: nicht übelnehmen, die Experten sind gern schnell genervt, wenn
    jemand nur seine eigene Sichtweise bestätigt haben möchte und sinnvolle
    Anmerkungen ausschlägt, bis endlich derjenige daherkommt und ihnen
    genau das sagt, was sie hören wollten.
    Nein nein, ich möchte nicht nur Meinungen, die mir in den Kram passen. Besser jetzt ausbuddeln, als später, wenn gepflastert etc. ist.

    Zitat Zitat von coroner Beitrag anzeigen
    Wann hattet ihr denn innen verputzt? (Relativ zur Erstellung der Kellerwand)
    Und wann dann die Bitumenabdichtung draufgemacht?
    Keller gemauert in 09/2009, draußen abgedichtet in 10/2009 ... Bau steht bis 02/2010 offen, da uns im Dezember zwei Tage vor dem heftigen Dauerfrost fehlten, bis das Dach hätte kommen können. Monatelang also gut Regen und Schnee abbekommen.
    Im April wurde verputzt.
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  12. #11

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    Wie sind denn die Vergabelose?
    Also wer hat die Abdichtung gemacht?; derjenige, der den eigtl. Rohbau macht?

    Ich befürchte aber für Dich, dass Du hier schnellstens kompetente Fachkompetenz einkaufen musst. Derjenige sollte/ muss prüfen wer was gemacht hat und dann entsprechend rausfinden wo das Wasser her kommt und wer Schuld ist. Dann entspr. Nachbesserung einfordern.
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  13. #12
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    Zitat Zitat von Julius Beitrag anzeigen
    Ich hab das so verstanden, daß der Nagelmurks durch einen Bekannten der Bauherren erfolgte, also Teil der Eigenleistung war.
    Nein nein, sorry. Missverständlich ausgedrückt. "Kollege" heißt nicht Freund, Bekannter, sondern ist hier nur eine neutrale Bezeichnung...
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
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    Zitat Zitat von RMartin Beitrag anzeigen
    Ich befürchte aber für Dich, dass Du hier schnellstens kompetente Fachkompetenz einkaufen musst. Derjenige sollte/ muss prüfen wer was gemacht hat und dann entsprechend rausfinden wo das Wasser her kommt und wer Schuld ist. Dann entspr. Nachbesserung einfordern.
    ok ... also ich sehe schon, dass sowas nicht durchaus auch normal sein kann?


    Von einem anderen Bauherren im Neubaugebiet gibts die folgende Geschichte, dass er ebenfalls in einem sehr nassen Herbst/Winter den Rohbau offen stehen hatte und der vollgesogen war bis obenhin.
    Verputzt, eingezogen, 18 Monate alles gut. Dann - wie von Geisterhand - ist auf einmal nach einem normalen Regenschauer eine Wand klischnass, tropft sogar unten raus auf den Boden.
    Begründung damals: Es haben sich große Wassermengen in den Hohlkammern der Steine gesammelt, die auch nicht vorher weggetrocknet sind. Die Steine erschienen trocken, drinnen im Stein ist aber noch viel Wasser gewesen.
    Es brauchte jetzt ein Schauer mit weitern ungünstigen Umständen, die ein wenig Wasser mit dem Wasser in den Steinen in Kontakt brachte - und die Steine "pissten" nur so heraus.

    So seine Geschichte und seine Ausdrucksweise.

    Ich hatte auf sowas gehofft.
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  16. #14

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    ... aber warum nur an den Lagerfugen und nicht auch an den Stoßfugen?
    Theorie:
    Wasser läuft von oben nach unten schnell über die Stossfugen und bleibt auf den Lagerfugen "liegen", bzw. verteilt sich dort. Trifft es dann wieder auf eine Stossfuge, läuft es schnell zur nächsten Lagerfuge...

    Bei den Steckdosen läuft es um die UP-Dosen...

    Nägel: Bin zwar auch kein Kellerbauprofi, aber dafür gibt es doch diese "Kunststoffnägel", die sich wie ein Widerhaken in die Dämmung krallen.
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