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  1. #1

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    Kiesstreifen zur Terassenentwässerung

    Hallo zusammen,

    gibt es eine Vorgabe, wie breit ein Kiesstreifen zur Versickerung von Regenwasser sein muss? Unsere Terasse ist 3,5m tief mit einem Gefälle von 5%.
    Reichen 10cm Kiesstreifen zum Nachbargrundstück aus, um das Regenwasser auf meinem Grundstück versickern zu lassen?

    Wäre schade, wenn wir deswegen die Terasse weiter verkleiner müßten....

    Gruß Pitter
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  2. Kiesstreifen zur Terassenentwässerung

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  3. #2

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    Vorgaben sind, dass Du das Wasser, welches bei Dir anfällt auch bei Dir entwässern musst.
    Ob Deine 10cm ausreichen, kann hier keiner sagen, da wir keine Hellseher sind:
    Dafür erstmal wichtig zu wissen wieviel Wasser da ankommen kann?! Also ist die Terrasse überdacht oder nicht? (Andere Flächen werden wohl nicht zusätzlich noch auf die Terrasse entwässern?!) Dann wie groß ist die Fläche pro lfdm Kiesstreifen? 3,5m Tiefe ist ja nur eine der Abmessungen....
    Dann wissen wir nicht was sich für ein Boden unter dem Kiesstreifen befindet; also wie wasserdurchlässig ist dieser?
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  4. #3

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    Wenn viel Wasser an der Stellen zusammen läuft kannst du auch in dem Kiesstreifen Sickerlöcher bohren (10 cm Durchmesser und so tief wie möglich) und die Löcher dann wieder mit Kies auffüllen. Funktioniert wunderbar
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  5. #4

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    Zitat Zitat von Pitter Beitrag anzeigen
    Hallo zusammen,

    gibt es eine Vorgabe, wie breit ein Kiesstreifen zur Versickerung von Regenwasser sein muss? Unsere Terasse ist 3,5m tief mit einem Gefälle von 5%.
    Reichen 10cm Kiesstreifen zum Nachbargrundstück aus, um das Regenwasser auf meinem Grundstück versickern zu lassen?
    Hier noch ein paar Fragen, die auch wesentlich für eine Beantwortung sind:

    Hat die Terrasse das Gefälle zum Nachbargrundstück hin oder parallel zur Grenze?

    Beginnt das Nachbargrundstück unmittelbar hinter den 10cm Kiesstreifen?

    Wie sieht es auf dem Nachbargrundstück aus, wie läuft da das Gefälle?

    Ob 10cm ausreichen, kann Dir ohne genauerer Kenntnis der Örtlichkeit keiner sagen.

    Wenn Du ein gutes Verhältnis zu Deinem Nachbarn hast und das Regenwasser beim Nachbarn keinen nennenswerten Schaden anrichten kann, würde ich mit dem Nachbarn sprechen, dass Ihr beim nächsten Starkregen mal schaut, ob das Wasser auf Deinem Grundstück bleibt und dass Du widrigenfalls nachbesserst.

    Gruß Mathie
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  6. #5
    Themenstarter

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    Vielen Dank für die Antworten.

    Mein Nachbar ist die Gemeinde. Es handelt sich um einen Grünstreifen, der derzeit 1 Meter tiefer liegt als unser Grundstück und irgendwan wahrscheinlich aufgefüllt wird. Genaue Angaben hierzu gibt es von der Stadt noch nicht.

    Fakt ist aber, dass ich Regenwasser bei mir entwässern muss. Wie ich das mache, bleibt mir überlassen. Da wir die Terasse, bis auf die besagten 10 cm bereits gepflastert haben, muss eine Lösung her, die ich jetzt noch umsetzen kann. Wir kannten diese Entwässerungsvorgaben vor dem Pflastern leider nicht.

    Es wird nur das Regenwasser der Terasse entwässert. Diese ist parallel zum Grünstreifen 3m tief und 13m lang. Nach den gestrigen Regengüssen konnte man nicht unbedingt davon sprechen, dass mein Regenwasser den Grüstreifen irgendwe tangiert. Die Pflaster sind aber auch nicht verfugt und die restlichen 10cm sind bislang noch nicht gepflastert. Dort liegt eine kleine Sandschicht, darunter verdichteter Schotter und darunter etwas lehmartiger Mutterboden.

    Ich habe mir gedacht, dass man nun die 3x13m mit Kies auffüllt und einen Randstreifen dahinter als Abschluss setzt.

    Gruß Pitter
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  7. #6

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    Ich denke die 3x13m sind schon gepflastert?! Wie dann jetzt mit Kies auffüllen?!
    Entwässert also Deine Terrasse (3x13m) zum Grünstreifen hin, der noch durch den 10cm nicht-gepflasterten Streifen getrennt ist?
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  8. #7
    Themenstarter

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    Sorry, hast Recht. Die 10 cm zum Grünstreifen hin gehören noch zu meinem Grundstück. Die Terasse ist also 3,10 Meter tief.
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  9. #8
    gast3
    Gast
    Plan ?

    Aber egal was du machst, es sollte dauerhaft funktionieren.

    Ein "Kiesstreifen" kann sich so erst einmal recht schnell zusetzten .. und das wars dann.
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  10. #9

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    Eine schöne Entwässerungsrinne, die dann 'irgendwohin' entwässert, könnte des Rätsels Lösung sein... Aber wo dieses 'irgendwohin' bei Dir ist und wie das dann im Detail alles aussieht, ist schon eine Planungsarbeit-, Leistung.
    Wenn man das nicht selber kann, dann wirst Du wohl irgendwen beauftragen müssen sich das mal anzuschauen mit dem Ergebnis was zu Papier zu bringen.
    Oder halt mit Deinem schmalen Kiesstreifen mit lehmigem Mutterboden drunter (nicht wasserdurchlässig) Ärger mit der Gemeinde zu kriegen... [was hier nicht empfohlen wird]
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  11. #10
    Themenstarter

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    Okay, letzte Farge:

    Wie breit sind solche Entwässerungrinnen in der Regel? Und benötigen diese ein Gefälle über die 13m-Breite? Wir haben ja nur das Gefälle über die 3,10m-Tiefe....
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  12. #11
    Bauexpertenforum
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    Zitat Zitat von Pitter Beitrag anzeigen
    Wie breit sind solche Entwässerungrinnen in der Regel?
    ca. 15 cm, nach Katalog 13,5 cm, aber etwas Fuge muss sein.
    Zitat Zitat von Pitter Beitrag anzeigen
    Und benötigen diese ein Gefälle über die 13m-Breite?
    Nein, muss nicht sein, erleichtert aber die Unterhaltung.

    Gibts eine Anfrage von der Kommune? Einige stört sowas, andere lassen es in geringem Umfang sogar ausdrücklich zu.
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  13. #12
    Themenstarter

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    Am Mittwoch kommt nun ein Mitarbeiter der Gemeinde raus zu mir. Mal sehen, wie wir uns einigen können.....

    Vielen Dank soweit.

    Gruß Pitter
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  14. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  15. #13
    Themenstarter

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    So, das Gespräch mit der Gemeinde hat statt gefunden.
    Ich darf meine Natursteine setzen und Regenwasser auf den Grünstreifen der Gemeinde entwässern.

    Auf der anderen Seite des Grundstücks liegen wir 1,3m höher als den städtischen Boden. Hier müssen wir abböschen.

    Gibt es eine Norm, wie so eine Abböschung aussehen muss oder mindestene erfüllen muss? Oder reicht es, wenn ich einfach den Boden abschräge (ohne L-Steine etc...)?

    Gruß Pitter
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  16. #14

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    Böschung muss standsicher sein.
    DIN 4124 gibt hier Auskünfte; in Abhängigkeit von der Bodenart muss unter entspr. Winkel abgeböscht werden.
    Bei kiesigen, sandigen Böden beispielsweise unter 45°.
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