Werbepartner

Ergebnis 1 bis 10 von 10
  1. #1

    Registriert seit
    10.2004
    Ort
    Bayern
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    16

    Zwischensparren- und Untersparrendämmung

    Hallo,

    ich möchte mal kurz beschreiben wie ich den Aufbau der Dachdämmung unseres Neubaus plane und hoffe auf viele Kommentare

    Aufabu von aussen nach innen

    Dachstein
    diffusionsoffene Folie
    24er Schalung
    200er Sparren
    200er Isover Klemmfilz 035
    Dampfsperrfolie
    40er Lattung
    zwischen die Lattung Styropor WLG035
    16 Verlegespanplatte
    12,5 Rigips

    gibts hiermit Probleme oder hat Jemand Verbesserungsvorschläge ?
    würde mich über ein paar Antworten sehr freuen

    Gruss
    Hein
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  2. Zwischensparren- und Untersparrendämmung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2
    Avatar von Oggy
    Registriert seit
    08.2003
    Ort
    1. Wolfsburg
    Beruf
    ,
    Benutzertitelzusatz
    ,
    Beiträge
    293
    Moin, ich bin ja nun kein Baufachman. Aber 2 Punkte würde ich anders denken.

    Das Styropor würde ich gegen eine andere Dämmung tauschen, die nicht brennt. Es liegen ja auch die Steckdosen in der Ebene und die hab ich auch schon mal heiss gesehen.
    Und bei der Spanplatte hätte ich Sorgen wegen Formaldehyt etc. was erst in ein paar Jahren aufmal totgiftig sein wird

    Lieber eine OSB, wenn sicher ist, das dort weniger Schadstoffe ausdünsten?? Diese abkleben und die Folie weglassen, wenn die USB dazu passt.

    Oder Folie und eine kräftige Gipsfaserplatte und die Spanplatte weglassen.

    Aber das ist meine Maschinenbauerdenke!



    Grüße Andreas
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  4. #3

    Registriert seit
    01.2003
    Ort
    Umkreis Bonn
    Beruf
    GF eines Holzbauunternehmens
    Beiträge
    834

    Besser

    Ersetze die USB + Schalung durch eine DWD-Platte. diese ist bereits als 2. wasserführende Schicht ausgelegt; außerdem durch Nut-und Federverbindung winddicht zu verlegen.

    Anstelle der Dampfbremse zwischen Dämmung und Installationsebene eine 12 mm OSB-Verlegeplatte. Stöße mit geeignetem Klebeband luftdicht abkleben.

    Anschließend die Installationsebene mit einer stärkeren GKB oder besser noch GFB abschließen. Dämmung in der Installationsebene muß sich mechanisch verformen lassen, da z.B. Elektrokabel, Hohlwanddosen etc, eingebettet werden sollten. Das ist mit Styropur nicht möglich.

    Wenn die Dämmung aus MiFa bestehen soll, empfehle ich Steinwolle; hat ein größeres Gewicht und eine höhere Feuerbeständigkeit als Glaswolle (die Gelbe).
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  5. #4
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.2004
    Ort
    Bayern
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    16
    Hallo,

    Danke für die Antwort,

    Steckdosen sind in dr Dachschräge nicht geplant,
    aber der Einwand ist gut,

    bei Spanplatten dachte ich, dass Formaldehyd der Vergangenheit angehört ?

    wichtig ist mir v.a. dass das Klima im Sommer angenehm ist,
    ist dies so zu erreichen ?

    Danke
    Hein
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  6. #5
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.2004
    Ort
    Bayern
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    16
    Hallo,

    habe leider vergesen zu erwähnen, dass das Gebilde bis zur
    Dampfsperrfolie schon besteht,

    in der Untersparrendämmung soll keinerlei Installation erfolgen,
    ist dann Styropor OK ?

    die Spanverlegeplatten sind dazu gedacht Rissbildung ber Rigipsplatten zu vermeiden,

    sind mit GFB dei feuerfesten Rigips gemeint ?
    die wollte ich sowieso verwenden, sind angeblich
    auch vorgeschrieben bei E+D

    kann man sagen je stärker die GFB desto besser ?

    viele Fragen, hoffe ich nerve nicht,
    ist halt nicht mein Fachgebiet

    Gruss
    Hein
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  7. #6
    Avatar von Oggy
    Registriert seit
    08.2003
    Ort
    1. Wolfsburg
    Beruf
    ,
    Benutzertitelzusatz
    ,
    Beiträge
    293
    Original geschrieben von Hein
    Hallo,


    die Spanverlegeplatten sind dazu gedacht Rissbildung ber Rigipsplatten zu vermeiden,

    sind mit GFB dei feuerfesten Rigips gemeint ?
    die wollte ich sowieso verwenden, sind angeblich
    auch vorgeschrieben bei E+D


    Gruss
    Hein
    Moin, GFP (?) sind Gipsfaserplatten " Fermacell" z.B. Also Gips mit Papierfasern innendrin als homogene Platte.

    "Rigips" ist ja auch ein Firmenname und meint GKP Gipskartonplatten, also Gips und außendrauf Pappe.

    GFP sind bruchfester und du kannst eine Schraube auch ohne Dübel da reindrehen! Aber auch teurer..


    Feuerfest gipst das nicht, sonden es ist die Frage, wielange das einer Beflammung standhält ohne zu zerfallen.



    Wegen der Risse, das gabs ein paar Hinweise der Hersteller, was zu tun ist, wenn die Gipsplatte direkt auf eine Holzplatte soll. Holz und Gips arbeiten anders und da kann es erst recht Probleme geben.

    Surf mal bei www.kronoworld.com z.B.

    Grüße Andreas
    Geändert von Oggy (03.10.2004 um 20:33 Uhr)
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  8. #7
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.2004
    Ort
    Bayern
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    16
    Hi,

    also mit GKP auf Spanplatten habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht, schon viele Jahre absolut rissfrei

    ist Formaldehyd bei E1 Platten wirklich noch ein Thema, respektive in gesundheitschädlichen Mengen vorhanden ????

    Gruss
    Hein
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  9. #8
    Avatar von jetter
    Registriert seit
    05.2002
    Ort
    natürlich Mecklenburg
    Beruf
    Bau-Ing.
    Benutzertitelzusatz
    Dat löppt
    Beiträge
    1,061

    dazu kurz

    ist Formaldehyd bei E1 Platten wirklich noch ein Thema, respektive in gesundheitschädlichen Mengen vorhanden ????
    Da die Platten größtenteils aus Kiefernholz sind, ist auch immer Formaldehyd im Spiel. Dazu kann Formaldehyd aus dem Kleber kommen. Die Werte sind heutzutage weit unter den E1-Grenzwerten (8mg/100g bzw. 0,1ppm).
    Sollte jemand extrem allergischauf die Inhaltsstoffe reagieren, reichen diese Werte jedoch trotzdem aus, andernfalls ist das wie gesagt kein Thema.
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  10. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  11. #9

    Registriert seit
    07.2003
    Ort
    NRW
    Beruf
    Selbständig
    Benutzertitelzusatz
    Mittlerweile eingezogener Ex-Bauherr
    Beiträge
    337
    Hallo Hein,

    wie hast Du die GKP auf die OSB gebracht? Einfach geschraubt oder mit Lattung? Wie hast Du die GKP weiterbehandelt? Gestrichen, tapeziert (mit was) oder verputzt?

    mfg
    OM

    P.S. Du redest doch über Dachflächen und nicht etwa über Trennwände, oder?
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

  12. #10
    Themenstarter

    Registriert seit
    10.2004
    Ort
    Bayern
    Beruf
    Elektrotechniker
    Beiträge
    16
    Hi OM,

    bei der vorigen Wohnung hatte ich an die Sparren Spanverlegplatten geschraubt (16mm) und auf diese 12,5er GKP flächig und stossversetzt mit den normalen Schnellbauschrauben für GKP geschraubt,
    dann die Fugen verspachtelt (ohne gewebe), geschliffen und mit Wandfarbe gestrichen,

    wir gesagt, beim Neubau will ich die Spanplatten auf Lattung schrauben um eine zusätzliche Dämmschicht anzubringen
    und ich werde diesmal vorsichtshalber auch Gewebe in die Fugen mit einspachteln

    ja, mir gehts nur um Dachschrägen und die Kehlbalkendecke,
    bei der Decke allerdings ohne die Lattung und die Zusatzdämmung mit Styropor,
    da ich glaube 200mm WLG035 zwischen den Kehlbalken sollten voll ausreichen

    Gruss
    Hein
    Bei Google suchen Bei Wikipedia suchen Im Forum suchen

Ähnliche Themen

  1. Konstruktionsebene bei Untersparrendämmung
    Von Elektron im Forum Dach
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 29.05.2007, 13:59
  2. Feuchteschutz bei Untersparrendämmung
    Von karin im Forum Dach
    Antworten: 1
    Letzter Beitrag: 22.05.2007, 19:23
  3. Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 28.11.2005, 08:45
  4. Befestigung Untersparrendämmung
    Von Tommi im Forum Dach
    Antworten: 13
    Letzter Beitrag: 19.02.2004, 12:07
  5. Antworten: 4
    Letzter Beitrag: 05.01.2004, 13:56