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Schräge Anschlussfuge im Treppenhausbereich

Diskutiere Schräge Anschlussfuge im Treppenhausbereich im Forum Trockenbau auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Schräge Anschlussfuge im Treppenhausbereich

    Zunächst mal oute ich mich als kompletter Laie und hoffe, hier nicht direkt "zerlegt" zu werden. Ein wenig hab ich mich hier im Forum zu meinem Problem schon schlau gemacht, und auch schon die entsprechenden Hinweise der Merkblätter der Gipsindustrie.

    Problem: Wir haben uns ein Haus von einem Bauträger gekauft, bei welchem demnächst die Abnahme ansteht.

    Das Haus ist so aufgebaut, dass in den Ecken des Treppenhaus (tragende Wände) sämtliche Versorgungsleitungen verlaufen. Diese sind mit schräg im 45-Grad-Winkel angebrachten Gipskartonvorsätzen versehen, etwa so:


    Die Anschlussfugen zwischen den Gipskartonplatten und den tragenden Wänden sind nicht verfugt, es klafft eine Lücke von 5-8mm, die zudem noch durch die teilweise ausgefransten Gipskartonkanten und die Tatsache, dass die Platten gerade abgeschnitten wurden, aber schräg an die Wand ansetzen, zum einen ziemlich häßlich aussieht und zum anderen so nicht tapezierfähig ist meiner Meinung nach.

    Nach Aussage des Poliers darf da auch nicht verfugt werden wegen des Übergangs zwischen zwei unterschiedlichen Baustoffen. Hinsichtlich der Rißbildung und der verschiedenen Baustoffe konnte ich das durch das Forum und dank Google diese Aussage auchnachvollziehen, nichtsdestotrotz möchte ich mir eine solche "Schattenfuge" nicht unbedingt unterjubeln lassen.

    Im Bauträgerkaufvertrag steht, dass im Bereich des Treppenhauses ein Gipsputz aufgebracht wird, welcher für Raufasertapete geeignet ist.

    Nun meine Frage:
    Muss ich diese Fugen so hinnehmen, oder ist entsprechend den Merkblättern Nr.2 und Nr.3 hier mit Trennfix oder zumindest einem Fugenabschlussprofil ein "tapezierfertiger" Übergang vom Bauträger zu schaffen ?
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  2. Schräge Anschlussfuge im Treppenhausbereich

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  3. #2
    planfix
    Gast
    lösungen gibt es einige.
    was steht in deinem vetrag? wer zahlt dafür?
    der trockenbauer könnte dort eine "magic corner" leiste einarbeiten, dann wäre tapete aber meine 2. wahl.
    es gibt auch schöne abschlußprofile, auch dort sollte dann die tape geschnitten werden, sonst reißt sie.
    alternativ: flüssigtapete ins treppenhaus spachteln / spritzen lassen
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von planfix Beitrag anzeigen
    was steht in deinem vetrag? wer zahlt dafür?
    In der Baubeschreibung (auf die sich der Kaufvertrag beruft) steht zum Thema Innenputz- und Verkleidungsarbeiten:
    "Die Treppenhauswände sowie alle Kalksandsteinwände der Wohngeschosse erhalten einen Gipsputz, welcher tapezierfähig für Raufasertapete ist.
    Die Gipskartonplatten im Bereich der Dachschrägen und die Vollgipsdielen-Innenwände werden für Raufasertapete tapezierfähig gespachtelt. In den Wohnräumen werden die Filigrandecken nur im Bereich der Stoßfugen gespachtelt".

    Ich weiß, leider hier keine Qualitätsangabe wie Q2 o. Ä.
    Dass es Lösungen dafür gibt, hab ich ja inzwischen auch herauslesen können. Mir ist es nur wichtig zu wissen, ob der Bauträger dafür eine Lösung finden muss, oder ob diese Bauausführung korrekt ist und ich selbst für eine passende Lösung zu sorgen habe.
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