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  1. #1

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    Warum sollen Terrasse, Balkone etc. etwa 20 cm unter der Fensterkante sein?

    Hallo,

    kann mir jemand erklären, warum man bei Türen stets eine Stufe herab nach draußen haben soll? Wir diskutieren gerade mit unserem Gartenbauer über die Höhe des Terrassenbelages. Dieser wies uns darauf hin, dass die Terrasse eigentlich 15 cm unter dem Fenster sein müsse, wegen der Möglichkeit des Regens etc.

    So wirklich verstehe ich den technischen Hintergrund allerdings nicht. Jede Fensterbank wird direkt unter dem Rahmen eingebaut. Wo soll dann rein abdichtungstechnisch der Unterschied zwischen einer Fensterbank und einem Austrittsblech oder einer Granitplatte einer Terrasse sein? Es muss natürlich sichergestellt sein, dass das gefälle der Terrasse vom haus weg läuft, damit evt. anfallender Regen nicht zum Haus hingeleitet wird.

    Grüße,

    Bolanger
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  2. Warum sollen Terrasse, Balkone etc. etwa 20 cm unter der Fensterkante sein?

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  3. #2

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    Naja, auf einer Fensterbank sammelt sich nicht ein Sturzregenbach von 10 cm Höhe, so, wie es gestern hier mal wieder war... Und auch kein Spritzwasser... und auch kein Schnee der weggeregnet wird
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  4. #3
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Es ist so geregelt das die Abdichtung 15 cm höher geführt werden muß.
    Wenn die Terrasse nicht überdacht ist (kann ja sein) dann kann man mit ablaufrinnen vor Türen das problem beheben und ebenerdig zu terrasse gehen.
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  5. #4

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    DIN 18195 heisst das zauberwerk mit den 150 mm aufkantungshöhe.
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  6. #5

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    Zitat Zitat von Bolanger Beitrag anzeigen
    kann mir jemand erklären, warum man bei Türen stets eine Stufe herab nach draußen haben soll?
    Damit umgekehrt das Wasser ne Stufe aufwärts vor sich hat, bevor es zu Besuch kommt...

    Wir diskutieren gerade mit unserem Gartenbauer über die Höhe des Terrassenbelages. Dieser wies uns darauf hin, dass die Terrasse eigentlich 15 cm unter dem Fenster sein müsse, wegen der Möglichkeit des Regens etc.
    Gut, der Mann! (es gibt auch andere, sorglosere)

    So wirklich verstehe ich den technischen Hintergrund allerdings nicht. Jede Fensterbank wird direkt unter dem Rahmen eingebaut. Wo soll dann rein abdichtungstechnisch der Unterschied zwischen einer Fensterbank und einem Austrittsblech oder einer Granitplatte einer Terrasse sein?
    Vergleiche die Fläche eines Fensterbretts und die Höhenlage seiner restlichen Umgebung mit der Höhenlage und der restlichen Umgebung einer Terrasse oder eines Balkons.

    Es muss natürlich sichergestellt sein, dass das gefälle der Terrasse vom haus weg läuft, damit evt. anfallender Regen nicht zum Haus hingeleitet wird.
    Ein Gefälle, welches dies auch bei Starkregenereignissen sicherstellen wüdre, macht die übliche Nutzung einer Terrasse leider unmöglich...
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  7. #6

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    Wir haben dankend auf die Segnungen der DIN verzichtet (und auch auf eine Rinne). Muss aber jede/r für sich entscheiden - "Wetterseite", Neigung der Terrasse und Dachüberstand dürften dabei eine Rolle spielen, vielleicht auch die Art des Kellers unter der Terrasse (WW oder nicht).
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  8. #7
    wasweissich
    Gast
    schön für dich .

    ohne unterschriebenen haftungsausschluss würde ich sowas nicht bauen .
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  9. #8

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    Dazu würde ich auch niemandem raten. In allen Entwürfen war das bei uns als "nicht DIN-gemäss" gekennzeichnet. Was mich viel mehr interessiert: Würdest Du die Stolperkante bei Deinem eigenen Haus einbauen?
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  10. #9
    Baufuchs
    Gast
    Ich habs bei meinem Haus höhengleich ausgeführt.

    Nicht überdacht, keine Ablaufrinne aber alle Anschlüsse sauber abgedichtet.

    Bj. 1988. Schäden? Keine.

    Starkregenereignisse? Jede Menge.
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  11. #10

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    ...bei mir ist Belaghöhe der Veranda etwas höher als der Boden innen ...minimal höher ist nur noch die Fensteraluschiene...
    Sehr angenehm zu gehen
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  12. #11
    wasweissich
    Gast
    nein , aber da hafte ich mir gegenüber und mit einem gehbehinderten sohn kann/muss man sowieso anders bauen ... wenn man denn kann

    und da weiss ich , wie es darunter/dahinter aussieht .....
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  13. #12

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    Schneematsch

    Regen ist eher nicht so das Problem, aber bei Schnee, Schneematsch, Tauwetter muß man ggf. manuell nachhelfen, damit das Tauwasser nicht unter der Türe durchfließt.
    Wenn vor der Tür niemand geräumt hat, ist eine Stufe schon hilfreich. Und bei einer normalen Stufenhöhe und der sinnvollen Höhe der Abdichtung im Spritzbereich ist man dann so bei 15cm....
    Geht aber auch anders (s.o.)

    juwido
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  14. #13
    Themenstarter

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    Hallo,

    unsr Problem bei der Ausführung einer Stufe ist eigentlich folgendes: das Haus ist verblendet und die Terrassentür ist mit der Rolladenschiene hinter dem Klinker angeschlagen. Durch die Rolladenkästen mit außenliegender Revision steht das Fenster etwa 8 cm hinter dem Klinker zurück. Wir suchen nun also eine Möglichkeit, diese 8 cm zu überbrücken. Die schönste und auch einfache Möglichkeit wäre es daher, eine 3 cm dicke Granitplatte auf den Klinker aufzulegen. Diese könnte dann 8 cm zum Fenster auskragen und wenn man die Platte breit genug macht, würde sie durch ihr eigenes Gegengewicht vor dem Klinker halten. Wirklich draufsteigen würde man vermutlich eh nicht auf den frei auskragenden Teil, denn man setzt den Schritt über die Fensterkante eben nicht genau hinter dem Fenster auf, sondern eher im Bereich des Klinkers.
    Natürlich könnte man dann die komplette Platte 15 cm höher als die Terrasse machen. Dann hätte man aber diese Platte als große Stufe in die Terrasse hineinragen, was ich weniger schön finde.
    Wir haben ja auch schon über den tatsächlichen wasser und Schneeanfall nachgedacht und sind eigentlich auch zu dem Ergebnis gekommen, dass in diesem Bereich weniger mit Schnee und Regen zu rechnen ist, durch den reichlich großen Dachüberstand.
    Vielen Dank für die Antworten,

    Bolanger
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  16. #14

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    Hallo,

    habe das gleiche Problem gehabt und bislang 4 Handwerker vor Ort gehabt. Nur einer bestand auf 15 cm. Alle anderen boten mir niedrige Bodenschwellen an. In einem Angebot wurde jedoch darauf hingewiesen, dass niedrige Bodenschwellen u.U. unzulässig seien.
    Letztendlich entscheiden musst du, bedenke mögliche Folgen aber überlege auch, wie hoch hier die Wahrscheinlichkeit ist. Man wird hier durchaus nur wegen der Norm zur hohen Stolperfalle genötigt!
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  17. #15

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    Aber, aber:
    Weder ist eine höhengleiche Ausführung unzulässig noch wird man zur Stufe genötigt!
    Eine deutsche Norm hat schließlich per se KEINE Gesetzeskraft oder so.

    Nur hat der Planer/Ausführende bei Normabweichungen eben eine Hinweispflicht und läßt sich dann (schon im eigenen haftungsrechtlichen Interesse) die gewünschte Abweichung freizeichnen.

    Schon sind alle zufrieden und es kann so ausgeführt werden.
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