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Dämmung im Dachgeschoß

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  1. #1
    Unregistriert
    Gast

    Dämmung im Dachgeschoß

    Unser Fertighausanbieter sieht eine Dämmung wie folgt vor:
    180er Zwischensparrendämmumg 040
    Dampfbremse
    40er Untersparrendämmung
    12,5 GF Platten.
    Da wir die Dämmung in Eigenleistung erbringen würde ich nun statt der 040 eine 035 Zwischensparrendämmung anstatt der 40 eine 50 Untersparrendämmung (UKF 1 von Isover 035) und anstatt einer normalen Dampfbremse die Klimamembran KB von Isover verwenden. Kann das Probleme geben eventuell Taupunktverschiebung (50 statt 40 er Untersparren-dämmung)? Kommt mir halt alles etwas hochwertiger vor muß aber auch funktionieren!!
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  2. Dämmung im Dachgeschoß

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  3. #2

    Registriert seit
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    Beruf
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    Besser

    Auch wenn Sie Fan der Gelben (Isover) zu sein scheinen; sollten Sie versuchen möglichst viele Benefits bei der Dämmung ihres Daches zu erzielen.

    1.) Nehmen Sie eine möglichst massereiche Dämmung der WLG 035 (z.B. Rockwool Dämmkeile), somit erhalten sie einen besseren sommerlichen Wärmeschutz.

    2.) Nehmen Sie eine herkömmliche Dampfbremse mit passendem Sd-Wert. Klimamembrane werden überwiegend in Renovierungs- und Sanierungsfällen eingesetzt, wo eine höhere Rücktrocknungskapazität im Sommer vorhanden ist (bei zu feuchtem Holz).

    3.) Lassen sie auf jeden Fall eine Taupunktberechnung durchführen; die 20% Regel ist nur eine "Faustregel".
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  4. #3
    Avatar von Meister
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    Norddeutschland
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    30
    Zitat Zitat von Unregistriert
    Unser Fertighausanbieter sieht eine Dämmung wie folgt vor:
    180er Zwischensparrendämmumg 040
    Dampfbremse
    40er Untersparrendämmung
    12,5 GF Platten.
    Die Dampfsperre kommt auf jeden Fall auf die 40er Untersparrendämmung, sonst ist gegen die 035 Dämmung nichts einzuwenden!!!

    Gruß
    Meister
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  5. #4
    Gast360547
    Gast

    ???????????

    Moin Meister,

    warum denn das???

    Der Frager will eine Installationsebene ausbilden. Da brauchts schon den beschriebenen Weg
    Die 20% - Faustformel hab ich NICHT nachgerechnet oder überschlagen.

    Grüße

    stefan ibold
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  6. #5

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    Warum die Dachdämmung in Eigenleistung ?

    Dieses Angebot wird von BT gerne den Bauherren gemacht, aus gutem Grund. Den für Eigenleistungen übernimmt der Bauträger i.d.R. nicht die Gewährleistung. Und wenn man sieht wie oft die Dachdämmung zu teuren Reparaturen fürht........also als Laie würde ich mich da nicht rantrauen.

    Überlegen sie es sich lieber nochmal ob sie das Risiko einer kostspieligen Sanierung für 1.000 oder 2.000 Euro Einsparung eingehen wollen.

    Und Vorsicht bei Angeboten des BT zur Übernahme dieser Leistung. Oftmals schlagen die dann richtig zu und behaupten, daß würde 8.000 Euro kosten. Dies aber nur um ihnen eine wahnsinnige Ersparniss vorzugaukeln. Ein seriöser Dachdecker würde ihnen dafür wahrscheinlich nur 2.500 Euro in Rechnung stellen.

    Natürlich kann das in ihrem speziellen Fall alles ganz anders aussehen. Ich will hier keine BT schlechtmachen, sondern lediglich zum Nachdenken anregen......
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast

    Und Vorsicht,

    wenn Sie das Ganze über eine Sparkasse finanzieren. Im Internet gibts das viel billiger.

    Kann natürlich in diesem speziellen Fall ganz anders aussehen. Will hier keine Sparkasse schlechtmachen, nur zum Nachdenken anregen!
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  8. #7

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    Zitat Zitat von Baufuchs
    wenn Sie das Ganze über eine Sparkasse finanzieren. Im Internet gibts das viel billiger.

    Kann natürlich in diesem speziellen Fall ganz anders aussehen. Will hier keine Sparkasse schlechtmachen, nur zum Nachdenken anregen!
    Ich habe so ein Gefühl dies war für mich

    Aber auch wenn man eins und eins zusammenrechnen kann muß das Nächstliegende nicht das Richtige sein

    PS: Wenn ich hier jemanden auf die Füße trete , dann sagt es mir direkt und ich überprüfe meine Aussagen. Und wenn ich mir hier Schuhe anziehe, die nicht für mich bestimmt sind, dann ignoriert diesen Eintrag einfach
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  9. #8
    Unregistriert
    Gast

    Dämmung im Dachgeschoss

    Hallo an alle,

    nichts gegen eine Installationsebene, aber rechnen sollte man schon!
    Mein Programm zeigt im Sparrenbereich Tauwasserausfall an, wenn der gewählte Konstruktionsaufbau von innen nach außen wie folgt gewählt würde:

    12,5 mm GF
    40 mm Dämmstoff WLG 040 (WLG 035 oder Mehrdicken sind noch ungünstiger)
    0,25 mm PE-Folie
    220 mm Sparrenhöhe

    Das Tauwasser fällt raumseitig vor der Folie aus und durchfeuchtet den 40mm-Dämmstoff hinter der GF-Schale und wartet dann geduldig darauf, dass es austrocknen kann.

    Im Zwischensparrenbereich ist dafür natürlich alles okay !

    Vielleicht habe ich auch das falsche Rechenprogramm oder vertraue nicht unbedingt darauf, dass die Verdunstungsperiode alles richten muss ...

    MfG
    KPS
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  10. #9
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    richtiger rechnen ist nicht nur eine frage der software.
    hauptursachen für scheinbare rechenfehler:
    "ebene" berechnung (thermisch u. hygrisch)
    mangelnde sorptionsberücksichtigung
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  11. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  12. #10
    Unregistriert
    Gast
    Das war ja schon alles sehr interesant. Danke!!
    Vor allem wie unterschiedlich das mache sehen (Dampfbremse unter oder über der zweiten Dämmschicht) Es ist übrigens wie richtig erwähnt eine Intallationsebene. Gibt es Programme mit denen man sich eine Taupunktbrechnung selbst erstellen kann oder sollte man das besser von einem Fachman machen lassen (Architekt Statiker......)
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  13. #11
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    lies dir mal die beiden beiträge über deinem letzten (!) durch...
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