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  1. #1

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    Frage Thermische Ablaufsicherung

    Hallo in die Runde!

    Bin neu hier und suche Experten...
    Folgendes ist mir passiert, wir haben einen Hof gekauft und eine Feststoffheizung mit Solarthermie einbauen lassen. Nun war es so, das o.g. thermische Ablaufsicherung kaputt war, was aber nicht zu bemerken war, da die Leitung mit einer Muffe direkt in ein HT Rohr zum Abfluß eingebunden war.
    Also lief fast zwei Wochen lang kaltes Wasser in den beheizten Kessel. Ich habe mich gewundert und an mir, meinem Heizstoff usw gezweifelt.
    Kann mir jemand sagen, wieviel Kaltwasser in dieser Zeit durch eine 15er Leitung in den Abfluß gegangen ist?
    Ich würde das gerne bei der Schlußrechnung für den Heizungsbauer abziehen, ist das ok? Immerhin hätte die Anlage (z.B. mit einsehbarem Trichter) so gebaut werden müssen, das das fliessende Wasser bemerkt werden kann, liege ich da richtig? Der Brennstoffverbrauch in dieser Zeit war ebenfalls fast 4x so hoch wie üblich...

    Danke erstmal
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  2. Thermische Ablaufsicherung

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  3. #2

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    Zitat Zitat von Markgraf Beitrag anzeigen
    Kann mir jemand sagen, wieviel Kaltwasser in dieser Zeit durch eine 15er Leitung in den Abfluß gegangen ist?
    Das kann man seriös nicht beantworten weil die Druckverhältnisse nicht bekannt sind. Von ein paar Tropfen bis hin zu einigen m3 ist alles möglich.

    Gruß
    Ralf
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  4. #3
    Themenstarter

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    Die Leitung ist direkt an das Kaltwasser angebunden, augenblicklich liegen ca. 4 bar an der Wasseruhr an. Druckminderer ist nicht eingebaut.
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  5. #4

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    Was für ein Fehler war aufgetreten?
    Warum hat das niemand gehört?
    Wie lang ist die KW Leitung zur TAS?

    Je nach Auslegung des Ofens und der TAS, muss diese locker 1m3/h und mehr durchsetzen können. Das kann man normalerweise nicht überhören. Also wäre denkbar, dass der Fehler dazu geführt hat, dass der Durchfluß mehr oder weniger reduziert war.

    Du siehst, da hilft die beste Glaskugel nichts.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    Der Kessel ist wohl einmal zu heiß geworden und die Ablaufsicherung ist angesprungen, aber wohl nicht mehr ausgegangen. Zu hören ist da kaum was, selbst wenn man daneben steht, ich hab das nur bemerkt, weil das HT Rohr am Abfluß heiß war, rein zufällig...
    Länge der KW Leitung zur TAS sind ca. 2,50 m bis zum T-Stück an der 22 (oder 20er)Zuleitung, die wiederum ist mindestens 20-25 m lang, hoffe das hilft weiter, weiß nicht, welche Angaben noch fehlen.
    Wie sollte ich mich am besten dem Heizungsbauer gegenüber verhalten?
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  7. #6

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    Zitat Zitat von Markgraf Beitrag anzeigen
    Der Kessel ist wohl einmal zu heiß geworden und die Ablaufsicherung ist angesprungen, aber wohl nicht mehr ausgegangen.
    Genau da liegt das Problem. Die TAS war vermutlich nicht die ganze Zeit völlig offen, sondern hat nur nicht mehr richtig geschlossen. Für diese These spricht auch, dass man fast nichts gehört hat, denn wenn da mehr als 1m3/h durch gegangen wäre, hätte man das mit Sicherheit gehört.

    Die Frage ist, warum hat die TAS nicht mehr richtig geschlossen? Schmutzpartikel? TAS defekt?

    Hier bleiben so viele Unsicherheitsfaktoren, dass man keine Aussage darüber treffen kann, wieviel m3 Wasser da in den 14 Tagen durch den Abfluss gerauscht sind.

    Evtl. könnte man über den Zählerstand noch schätzen, aber da hast Du vermutlich auch keine Vorher-/Nachher-Daten.

    Gruß
    Ralf
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  8. #7
    Themenstarter

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    Zweimal wurde versucht die TAS zu reparieren, nix hat geholfen, heute wurde sie getauscht. Soll ich mich also still verhalten und alle etwaigen Kosten selbst tragen, nur weil ich sie nicht exakt benennen kann? Wenn es nur ein paar Tropfen gewesen sein sollen, dann wäre vermutlich nicht die fast 2m lange Kupferleitung zum HT Rohrabfluß und dieser selbst kochend heiß gewesen, aber na gut, was soll`s.
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  9. #8

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    Es ist leider so.

    Auf der einen Seite trägst Du als Betreiber der Anlage ein allgemeines Betriebsrisiko.
    Auf der anderen Seite musst Du Schadenersatzforderungen auf Heller und Pfennig genau NACHWEISBAR aufführen können. Der Verlust der Betriebsstoffe geht sehr wahrscheinlich auf Deine Rechnung. Den Wechsel der TAS (Material und Lohn) geht auf das Konto des Erstellers. Ist ja (wahrscheinlich) Gewährleistung.
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  11. #9

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    Zitat Zitat von Markgraf Beitrag anzeigen
    Zweimal wurde versucht die TAS zu reparieren, nix hat geholfen, heute wurde sie getauscht. Soll ich mich also still verhalten und alle etwaigen Kosten selbst tragen, nur weil ich sie nicht exakt benennen kann? Wenn es nur ein paar Tropfen gewesen sein sollen, dann wäre vermutlich nicht die fast 2m lange Kupferleitung zum HT Rohrabfluß und dieser selbst kochend heiß gewesen, aber na gut, was soll`s.
    Um die paar Meter Rohr kochend heiß zu machen genügen ein paar Liter heißes Wasser.

    Ich verstehe den Ärger, aber ich sehe keine Möglichkeit wie man hier den Fehler in Zahlen fassen kann. Das wäre aber nötig um einen Schaden geltend zu machen, denn ansonsten artet das in einen ewigen Streit aus. Ich könnte Dir Argumente liefern nach denen der Schaden nur 1m3, also etwa 8,- € beträgt, und genau so Argumente, dass der Schaden 800,- € beträgt. Die Wahrheit wird wohl irgendwo dazwischen liegen.

    Gruß
    Ralf
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  12. #10

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    Wieviel ist denn 4x so viel Verbrauch in Euro?
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