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  1. #1

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    Frage Aufbau der Kellerbodenplatte

    Hallo alle,

    ich habe hier ein Angebot von einem Bauunternehmen für den Keller unserer Doppelhaushälfte.

    Die Bodenplatte soll folgendermaßen gemacht werden:
    Unter der Sohlplatte wird eine Kiesschicht einschließlich der erforderlichen Verdichtung bis zu einer Dicke von 40cm eingebracht. In Verbindung auf verdichtetem Sand wird die Sohlplatte aus WU Beton, mindestens 20 cm und in der Güteklasse C 20/25, laut Bauzeichnungen und der statischen Berechnungen gegossen. Unter der Bodenplatte erfolgt eine 8 cm starke Dämmung (WLG 035).
    Darauf kommt dann (von oben nach unten):
    - ca. 55mm Zementestrich (bewehrt)
    - 1 Lage PE-Folie als Trennlage
    - 10cm Trittschall- bzw. Wärmedämmung
    - Feuchteabdichtung aus 2mm PE-Bahn oder 1,5mm PIB-Bahn
    Desweiteren gilt:
    Alle Räume im KG (außer HWR) erhalten eine Fußbodenheizung mit Einzelraumregelung.
    Ein Fundamenterder wird nach Vorschriften der VDE eingelegt und einbetoniert. Die Kellerwände werden aus 36 cm Poroton geklebt. Die erdberührten Flächen des Kelleraußenmauerwerkes erhalten eine Dickbeschichtung (gemäß DIN 18195) gegen Erdfeuchte und drückendes Wasser.
    Hier im Forum wird immer wieder vom Fehlen der Sauberkeitsschicht oder dem Nichtfunktionieren eines Fundamenterders unter bestimmten Bedingungen gesprochen.

    Trifft das auch bei diesem Angebot zu und sollte ich hier auf eine Nachbesserung des angebots pochen? Welche Normen oder Vorschriften könnte ich dabei ins Feld führen, um meine Argumente zu untermauern?

    Danke schonmal,
    Phil
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  2. Aufbau der Kellerbodenplatte

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  3. #2

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    Dämmung unter der Bodenplatte = Sauberkeitsschicht unnötig...
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  4. #3
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von H.PF Beitrag anzeigen
    Dämmung unter der Bodenplatte = Sauberkeitsschicht unnötig...
    Super, vielen Dank. Dann bin ich da ja beruhigt.

    Wie siehts mit dem Rest des Keller- und Bodenaufbaus aus?

    Gruß,
    Phil
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von Yilmaz
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    Drückendes wasser? Zeitweise oder Grundwasser?

    C20/25 ist kein WU-Beton.
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  6. #5

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    hallo
    und ohne die entsprechende bewehrung wird die bopl auch nicht wasserdicht höchstens wurmdicht.
    Unter der Bodenplatte erfolgt eine 8 cm starke Dämmung (WLG 035).
    das geht genauer angabe der druckfestigkeit etc.

    gruss aus de pfalz
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  7. #6
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von Yilmaz Beitrag anzeigen
    Drückendes wasser? Zeitweise oder Grundwasser?

    C20/25 ist kein WU-Beton.
    Bodengutachten sagt:
    Die Schmelzwassersande können als gut tragfähig angesehen werden.
    Die Gründung des Gebäudes kann dann auf einer statisch bewehrten Sohlplatte erfolgen, für deren Bemessung ein Bettungsmodul von ks = 30.000 kN/m² anzusetzen ist. Eine Wasserhaltung in der Bauphase oder Maßnahmen gegen drückendes Grundwasser wird nicht erforderlich. Das Kellergeschoss ist gegen Bodenfeuchte nach DIN 18195-Teil 4 abzudichten.


    Also alles in Ordnung?

    Gruß
    Phil
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