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Fernwärme oder Stückholzvergaser

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  1. #1

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    Fernwärme oder Stückholzvergaser

    Hallo zusamen,

    wir wollen im Sommer mit dem Hausbau beginnen. Neben den vielen Fragen, die einem da um viele Stunden Schlaf bringen, quält mich vor allem Folgendes.

    Für uns stehen bezüglich der Heizung zwei Varianten zur Auswahl!
    Für beide Möglichkeiten steht fest, dass Essen/Kochen/Wohnen mit einem Schwedenofen beheizt werden und dass das Haus eine kontrollierte Wohnraumbelüftung mir Wärmerückgewinnung erhält. Auch wird das komplette Haus via Fußbodenheizung geheizt.

    Nun die Varianten:

    Stückholzvergaser mit Solar (heizungsunterstützend)und 2 x 1000 Liter Puffer. (Brennholz bekomme ich kostenlos, muss ich mir hald selber machen, was ich sehr gerne mache)
    Fernwärme mit Solar (heizungsunerstützend) und 1000 Liter Puffer.
    Angestrebt wird auf jeden Fall KfW-70.


    Mich würden einfach mal ein paar Meinungen zu beiden Varianten interessieren.

    Ich bedanke mich schon mal für eure Antworten!!

    Viele Grüße, Stefan
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  2. Fernwärme oder Stückholzvergaser

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  3. #2
    Avatar von OldBo
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    Nehme einen Holzvergaser. Als Lehrer hast Du genügend Zeit zum Holzmachen

    Gruß

    Bruno Bosy
    Geändert von OldBo (07.02.2012 um 21:01 Uhr) Grund: Tippfehler :>))
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  4. #3

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    Zitat Zitat von OldBo Beitrag anzeigen
    Nehme einen Holzvergaser. Als Lehrer hast Du genügend Zeit zum Holzmachen
    Genau das ging mir auch gerade durch den Kopf. Und es ist die meiste Zeit des Tages auch jemand zuhause der den Ofen schüren kann.

    Wenn er jetzt auch noch eigenen Wald hat, hat er gewonnen. Wenn nicht, dann muss er beten, dass er noch lange kostenfreies Holz bekommt, oder er hat ein teures Hobby gefunden, aber das Fitness-Studio gibt´s ja auch nicht gratis.

    Fazit: Die Betriebskosten für den HV kann er mit keiner anderen Lösung unterbieten.

    Gruß
    Ralf
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  5. #4

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    Wie wir ja alle wissen, haben Lehrer ja soviel Urlaub. Wer heizt, falls die Bewohner über die Weihnachtsferien weg sind und es eine Kälteperiode wie jetzt gibt? ..oder die Bewohner sind wegen EHEC im Krankenhaus?
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  6. #5

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    Zitat Zitat von kehd Beitrag anzeigen
    Wie wir ja alle wissen, haben Lehrer ja soviel Urlaub. Wer heizt, falls die Bewohner über die Weihnachtsferien weg sind und es eine Kälteperiode wie jetzt gibt? ..
    Das ist doch ganz einfach. Wozu gibt´s el. Heizstäbe? Kostet halt ein paar Euro an el. Strom, ist aber mit Sicherheit günstiger als eingefrorene Leitungen oder der Urlaub.

    Gruß
    Ralf
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  7. #6
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    Vorsicht, stellt bitte nicht zu viele Anforderungen an mich bezüglich körperlicher Arbeit! ICH BIN BEAMTER!!!

    Bezüglich der Überbrückung von Zeiten, in denen wirklich mal nicht geheizt werden könnte: Da wär bei der Version mit Stückholzvergaser tatsächlich ein Heizstab im Puffer geplant. Ist zwar nicht gerade die günstigste Heizmöglichkeit, da es sich hier aber nur um die Überbrückung kurzer und vor allem seltener Zeiträume handelt, die wohl sinnvollste Alternative. Bei allen anderen Möglichkeiten (z.B. Kombiofen Holz+Pellets) stehen die Investitionskosten m.E. ich keinem Verhältnis!
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  8. #7

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    Mein HV mit 2200 l Puffer hat eine 9 kW Heizpatrone und die schaltet kaum zu bei einem Winterurlaub. Bin letztens erst weggewesen. Kessel voll gelegt und den Puffer auf 80-80°C gefahren und dann die FBH nach unten reguliert. DIe Heizpatrone hat innerhalb von 4 Tagen kaum zuschalten müssen. Es ist ne kostengünstige Variante, kostet eben nur Strom. Und der liegt in den meisten neuen Häusern an. Keine Wartung und in der Anschaffung kaum zu schlagen.
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  9. #8

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    Ein Anschlußzwang für die Fernwärme besteht dort nicht?
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  10. #9
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    nein, ein Anschlusszwang besteht nicht!

    Anschlusskosten für die Fernwärme werden bei ca. 5000-6000 Euro liegen, incl. Übergabestation, das kw soll dann ca. 5-7 Cent kosten.
    Genauere Infos soll es bei einer geplanten Infoveranstaltung geben, die eigentlich schon im Januar hätte stattfinden sollen!
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  11. #10

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    Was ist ein "kw"...?
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  12. #11
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    sorry, umgangssprachlich formuliert!

    anders ausgedrückt: laufende Kosten bei Fernwärme grob geschätzt 5-7 Cent/kWh
    (kWh = Kilowattstunde )
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  13. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  14. #12

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    Dann wäre das ne recht preiswerte Fernwärme.
    Und nur der reine Arbeitspreis, ohne Berücksichtigung des Grundpreises.

    Oder einfach ne mäßige Schätzung...
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  15. #13
    Themenstarter

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    das war die erste Aussage des Anbieters auf Nachfrage. allerdings bisher noch ohne Gewähr, da dieser von benachbarten Stadtwerken übernommen wurde und da eben erst noch eine Infoveranstaltung erfolgen soll, in der das alles dann genauer werden soll.
    Wie hoch der Grundpreis sein wird, weiß ich nicht, aber ich denke, dass diese 5-7 Cent nur den Arbeitspreis darstellen.
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