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  1. #1

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    Dachterrasse statt Krüppelwalmdach möglich?

    Hallo, ich bin neu hier!
    Ich habe keine Ahnung von irgendwelchen Baugewerken, aber reichlich Ideen. Na ja, das ist nicht immer so leicht für meinen Mann:
    auch auf die Gefahr hin, dass ihr mich alle für verrückt haltet, folgende Frage:
    wir haben ein Haus von 1930, dreireihige Außenmauer, Krüppelwalmdach und so einen umlaufenden Fries ums Haus. Es ist zweieinhalbgeschossig und hat Holzdecken.
    Da die Wohnfläche so in etwa 220 qm beträgt, haben wir zu viel Platz und wollen möglichst aber nie vermieten (Treppenhaus ungeeignet/Holzdecken, stampf!).
    Meine fixe Idee war nun, das ausgebaute Dachgeschoss mal eben, haha, aufzulösen, die Giebelwände zu erhalten, wobei mir noch schleierhaft ist, was ich Nettes mit den Fensterlöchern mache, und auf die zweite Geschossdecke eine Dachterrasse zu bauen. Der Charakter des Hauses möge darunter so wenig wie möglich leiden, so dass ich für die Brüstungen an den Hausseiten an so was wie Steildächer gedacht habe.
    Obwohl mir natürlich völlig klar ist, dass das Haus wohl irgendwie "geköpft" aussehen würde....Deswegen will ich die Giebelwände ja stehen lassen. Kann mir noch jemand folgen???
    Haltet ihr das alles irgendwie für möglich, oder bin ich einfach bekloppt? Ach so, Geld spielt schon eine Rolle!
    Bitte haut mir nicht so viele Abkürzungen/Fachchinesisch um die Ohren. Diese Frage beinhaltet eigentlich alle "Fachbegriffe", die ich zum Thema kenne
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  2. Dachterrasse statt Krüppelwalmdach möglich?

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    deine ideen greifen wesentlich in die konstruktion vom gebäude ein. das erfordert ein umsichtiges vorgehen nach bestandsaufnahme, prüfung der unterlagen und der konstruktion und einer umfassenden planung. dafür benötigst du einen architekten und einen tragwerksplaner, die dir das vor ort erfüllen.

    ich hoffe, dass das fachchinesisch verständlich ist.
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  4. #3
    Themenstarter

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    Hallo Rolf aib,
    vielen Dank für Deine Antwort. Verstanden habe ich alles, kann mir nun darunter aber wenig vorstellen. Kannst du ein wenig konkreter werden, wo die Knackpunkte bei meinen Ideen liegen könnten. Bricht das haus zusammen, wenn ich ihm das dach nehme?("deine ideen greifen wesentlich in die konstruktion vom gebäude ein...") oder spielst du damit auf die Problematik an, das ganze waserdicht zu bekommen, oder wie.
    Wie ist das denn mit einem Kostenvoranschlag vom Architekten, der kostet doch was, oder? Und was ist ein Tragwerksplaner?
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  5. #4

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    Ui - ganz schwerer Fall von keine Ahnung. Währe es nicht so weit, würde ich mich fast als Planer anbieten. Wäre bestimmt eine schöne Aufgabe, wenn der Bauherr mal nicht mit allen möglichen angelesenen Halbwahrheiten kommt.

    So jetz mal zum Thema:

    Du willst die Aussenansicht deines Hauses maßgeblich verändern --> Dafür brauchst Du den Architekten
    Eine Mauerwerkswand, welche gebaut wurde um ein Dachzu tragen (Giebel) bleibt ohne das Dach nicht lange stehen --> Um das zu erreichen brauchst Du den Tragwerksplaner (oder auch Statiker genannt)
    Eine Balkendecke, die bisher eine normale Wohnuntzung aushalten musste und nun den Boden einer Dachterrasse bilden soll, wird deutlich höher belastet --> dafür den Tragwerksplaner

    Diese Fachleute können nicht per Glaskugel und Ferndiagnose arbeiten, da jedes Haus anders (und vor allem speziell) ist --> Du brauchst die Fachkräfte VorOrt
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  6. #5
    Avatar von Flocke
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    Aber um es auf den Punkt zu bringen: Der Aufwand für dieses Projekt ist derart aufwendig, das es sich im Bestand kaum lohnen wird. Giebelwände abfengen, Dach zurückbauen, evtl die Balkenlage verstärken, umfangreiche Abdichtungs und Dämmarbeiten (die eingerückte Dachterrasse bereitet Dämmtechnisch tatsächlich oftmals probleme), zudem Kosten für Statik und Planung
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