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  1. #1

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    ich verstehe unseren Bauträger zum sommerlichen Hitzeschutz nicht

    Hallo,

    wir stehen kurz vor der Auftragsvergabe an einen Bauträger für die Errichtung unseres Einfamilienhauses.

    Normalerweise verwendet er für die Zwischensparendämmung Steinwolle und hat uns auch ein Muster davon gegeben. Da wir viel Wert auf sommerlichen Hitzeschutz legen, hat er uns Hanffaserdämmung empfohlen, natürlich gegen Aufpreis.

    Von dem was mir erzählt wurde sehe ich aber noch nicht so recht die Vorteile der Hanffaserdämmung. Beide Proben habe ich gewogen und die Dichte berechnet: 30 kg(cbm bei Hanf vs. 50 kg/m² bei Steinwolle. Die Wärmekapazitäten liegen bei 2100 vs. 1000 kJ/kgK. Wenn ich beides miteinander verrechne hätte die Hanffaser nur noch eine um ca. 20% höhere Wärmespeicherfähigkeit, was ich im Vergleich zu den Sparren und der unteren Bekleidung für ziemlich wenig halte und den Preisvorteil nicht rechtfertigt.

    Habe ich hier etwas richtig durchschaut oder übersehe ich etwas, das eindeutig für Hanffaser spricht?

    Vielen Dank,

    Stiker
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  2. ich verstehe unseren Bauträger zum sommerlichen Hitzeschutz nicht

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Bitte auch die Wärmeleitgruppen vergleichen!

    An sonsten - innen 2-lagig beplanken!
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  4. #3
    Themenstarter

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    dann spricht noch weniger für Hanf

    Hallo,

    das habe ich vergessen zu erwähnen. Hanf hätte die WLG 040, Steinwolle hätte WLG 035. Der Bauträger würde allerdings auch schon mit 040 die gesetzlichen Dämmanforderungen erfüllen. Mit 035 der Steinwolle hätten wir dann eine bessere Dämmung, da die Dämmdicke in beiden Fällen gleich wäre.

    Was spricht dann noch für Hanf? Ich bin gerne bereit, einen angemessenen Preis für ordentliche Arbeit mit ordentlichem Material zu bezahlen. Ich sehe aber den Vorteil bei Hanf einfach nicht bzw. halte ihn für sehr fragwürdig.

    Danke,

    Stiker
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  5. #4
    MoRüBe
    Gast
    Hanf gilt als Öko.

    Und je mehr öko wollen, umso teuer. Es gab Zeiten, da lag der m³ bei 120 Euro, dann mal bei 45 Nu liegt er irgendwo bei 80.Muss ich mehr sagen?
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  6. #5

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    Du könntest auch Glaswolle WLZ 0, 32 noch verwenden, desweiteren hat man test durchgeführt in diesen ganz klar nachgewiesen wurde das dieses Öko zeugs nicht viel besser vor wärme schützt
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  7. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  8. #6

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    Moin,

    Ralf hat Dir die beste Antwort gegeben.
    Nehme eine gute Dämmung (Glaswolle WLG 0,32) und darunter eine Konstruktion mit einer hohen Wärmekapazität. Da bietet sich die doppelte Beplankung an.
    Ich merke das auch bei uns. In den Räumen mit einer 25cm Stahlbetondecke wird es deutlich langsamer warm als im Dachgeschoß mit der einfachen Beplankung. Dabei geht es um den Anstieg durch Körperwärme, Licht etc, nicht duch den Eintrag von außen.


    Helge
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  9. #7

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    Und nimm keine schwarzen Dachziegel...
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