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  1. #1
    Gast
    Gast

    Frage Schichtenwasser+Kellerbau+Wasserhaltung

    Hallo zusammen,

    vielleicht weiß ja jemand mehr zum Thema.
    Wir wollen ein Haus mit (WU-)Keller bauen. Auf dem Grundstück gibt es (lt. Bodengutachten) einen "Wasseranschnitt" bei etwa 0,9 m - das ist aber "nur" Schichtenwasser.
    Das Grundwasser beginnt erst bei über 2 m Tiefe.
    Unsere Baugrube (ca. 160 qm) wird bis (max.) 1,75 ausgehoben und dann mit einer Recycling-Schicht von 0,35 verdichtet.
    In jedem Fall muß also während des Bauens eine Wasserhaltung (wahrscheinlich offen -> mittels Drainagering, Pumpensump und dann via Pumpe raus damit zu einem Fließ --> ca. 800 m Schläuche).
    Hat jemand Erfahrungen mit
    - anfallenden Wassermengen/Tag (sicher regional verschieden)
    - entstehenden Kosten je "Pumpentag"
    - Sonstiges zur Beachtung ?

    Danke sagt schlenki aus dem Berliner Umland.
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  2. Schichtenwasser+Kellerbau+Wasserhaltung

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  3. #2
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    gegenfrage:

    was sagen denn architekt und bodengutachter?
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  4. #3
    Gast
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    Re

    Im Bodengutachten steht zur Wasserhaltung nichts.

    Architektin und Bauleiter (von der ausführenden Firma) meinen, dass man erst nach Baugrubenaushub ein Angebot machen kann.
    (Mit Unterer Wasserbehörde und Boden-Wasserverband habe ich schon Kontakte wegen der Wasserentnahme und -einleitung, damit sich nicht alles wegen fehlender FORMULARE verzögert).

    Uns ist nun absolut unklar, welche ZUSATZKOSTEN und eventuelle Verzögerungen auf uns zukommen könnten.
    --> Jemand Erfahrungen (sicher nicht 1:1 zu übertragen) gemacht ???

    Danke für jede Antwort.
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  5. #4
    Bauexpertenforum Avatar von mls
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    nicht ganz klar ...

    ob die architektin zur ausführenden firma gehört - scheint aber fast so!
    für wasserhaltung sind im lv versch. positionen vorzusehen, je nach wasseranfall.
    ebenso ist festzulegen, nach welchen kriterien in versch. leistungstufen die an den bauherrn weitergegebenen kosten ermittelt werden.
    bsp., nur um die systematik zu verdeutlichen (ohne weitere bedingungen):

    1.
    - wasserhaltung für 2 m3 wasser pro tag, einrichten, unterhalten ...
    - abpumpen, je m3 wasser ...
    2.
    - wasserhaltung für 20 m3 wasser pro tag, einrichten, unterhalten ...
    - abpumpen, je m3 wasser ...
    3.
    - wasserhaltung für 200 m3 wasser pro tag, einrichten, unterhalten ...
    - abpumpen, je m3 wasser ...

    unterteilung etwa so
    2a.
    - wasserhaltung für 20 m3 wasser pro tag, spitzenleistung 10l/min., einrichten, unterhalten ...
    2b.
    - wasserhaltung für 20 m3 wasser pro tag, spitzenleistung 100l/min., einrichten, unterhalten ...

    die volumen im lv werden unter beteiligung des bodengutachters von der architektin festgelegt.
    geringe unterschreitungen der volumen im angebot der baufirma/firmen kann man nach rücksprache zulassen, das hängt
    von der jeweiligen geräteausstattung ab.
    auf jeden fall ist ausreichende maschinenausstattung durch die baufirma vorzuhalten und im angebot einzurechnen.
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  6. #5
    MAB
    Gast

    Wurm-Undurchlässig?

    Oder was soll WU heißen? Wenn nur das im Vertrag steht, gute Nacht.

    Es sollte schon eine weiße Wanne nach Lohmeyer sein. Also wasserdicht.

    Erfahrungswerte aus dem Berliner Umland habe ich, und zwar genau 3. Alle drei sind so verschieden, daß Sie die genausogut auswürfeln können.

    Also: vernünftiges Bodengutachten, dann vernünftige Planung ohne Wischi-Waschi.
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  7. #6
    Gast
    Gast
    Ja --> WU = WasserUndurchlässiger Beton.
    Es wird eine weiße Wanne.

    Aber mir ging es eigentlich um die (ungefähren) Kosten der Wasserhaltungsmaßnahmen während der Kellerbauphase.
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  8. #7

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    wu-Beton hat mit einer weißen Wanne relativ wenig zu tun. Man verwendet zwar wu-Beton für eine weiße Wanne, aber ein Keller aus wu-Beton ist noch keine weiße Wanne. wu-Beton heißt, daß bei vorschriftsmäßiger!! Verdichtung kapillares Wasser nur ein Stück eindringt - nicht mehr und nicht weniger. Wasser in Dampfform diffundiert immer durch. Dann hat eine größere Betonfläche immer kleine Risse, die beim Abbinden entstehen, durch die Wasser vordringen kann. Dewegen hat eine weiße Wanne eine umfangreiche Bewehrung zur Rißbreitenbeschränkung, dann soll die Wand auch Wasser- und Bodendruck fast ohne Bewegung standhalten können, damit nicht auf diesem Weg Risse entstehen können und und und ....
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  9. #8
    Gast
    Gast

    Frage

    Danke Ebel,

    aber se geht mir nicht um die weiße Wanne (wird trotzdem eine mit ordentlicher Kehle im Außenbereich, "schwarzer Blocker", etc. ...).

    Mich interessierten die Kossten für die (eventuell notwendige) WASSERHALTUNG.
    ---

    Habe jetzt unter

    http://www.architektur-litt.de/bauen/org2/startbau.htm

    was gefunden - weiß aber nicht, ob das aussagekräftig ist
    (2.000 bis 3.5000 €) ?

    Gruß, schlenki.
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  10. #9
    MAB(beleidigt)
    Gast

    Ich halte dagegen

    1.200 DM bis 9.700 DM. Das sind die Schwankungsbreiten im ungefähr 1000 qkm großen Umland von Berlin.
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  12. #10

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    nicht beleidigt, aber verärgert:

    ich zitiere:"aber se geht mir nicht um die weiße Wanne (wird trotzdem eine mit ordentlicher Kehle im Außenbereich, "schwarzer Blocker", etc. ...). Mich interessierten die Kossten für die (eventuell notwendige) WASSERHALTUNG. "

    eine weisse Wanne mit Blocker... ja super!!!!
    also kein Intersse an fachlicher Aüfklärung, siehe Beitrag von Ebel etc., sondern Preisdrückerei ohne Sinn und Verstand
    ---
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  13. #11
    Gast
    Gast

    das lässt sich nicht so leicht schätzen

    Auch wenn Sie die Kosten für die Wasserhaltung haben wollen. Mit diesen Angaben lässt sich dies nicht so ohne weiteres schätzen. Das "nur" Schichtenwasser kann bereits in der Bauzeit die Baugrube erreichen, dort kann es langsam oder auch mal recht strömend aus den Wänden oder Sohle kommen, es kann aber auch die ganze Zeit staubtrocken sein. Sie werden deshalb hier keine seriöse Antwort über die zu erwartende Wassermenge erhalten. Es ist auch eine Frage dabei, was denn eigentlich der übrige Boden ist.
    MfG E. Brunn
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