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  1. #1
    Wilken
    Gast

    Keller bei hohem Grundwasserspiegel

    Hallo,

    ich habe am Wochenende mit einem Erdbohrer den Grundwasserspiegel auf meinem Baugrundstück kontrolliert. Zu meinem Entsetzen, musste ich feststellen, dass der Grundwasserspiegel bei 1m liegt. Da mein Grundstück ca. 20 cm unter Straßenhöhe liegt und ich mit meinem Haus ca. 30 cm über die Straße gehe, würde dass ja bedeuten, dass mein Keller ca. 1 m im Grundwasser steht. Bodenverhältnisse: ca. 80 cm Mutterboden danach gelber Sand. Mein Bauunternehmer sieht folgendes vor:

    - Kellersohle aus B25 WU Beton 16 cm stark mit 2 Lagen Q188 und eine Lage
    Folie.
    - Kelleraußenwände d=24 cm aus B25 Wu Beton 1 Lage Q221.
    - Kellerinnenwände aus KS-Steinen 11,5 cm stark

    Zusätzlich werde ich die unter der Sohle und die Außenwände mit Styrodur dämmen. Kann mal jemand die Konstruktion bei dem Grundwasserspiegel auf Dichtigkeit und Standsicherheit beurteilen?
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  2. Keller bei hohem Grundwasserspiegel

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  3. #2

    Registriert seit
    06.2005
    Ort
    Hannover
    Beruf
    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Sie haben....

    mittels Erdbohrer in gelbem Sand bei - 1,0 m den GRUNDwasserspiegel gefunden. Sischer dat??
    Dringende Empfehlung: Boden-/Baugrundgutachten
    Falls das wirklich der Grundwasserpegel ist, bauen Sie derzeit ein selbstbefüllendes Schwimmbad mit mehreren Becken .
    Standsicherheit: Bleibt stehen oder auch nicht! DAS muss Ihr Statiker rechnen.
    ****
    Rechnen sollten Sie mit Mehrkosten für Wasserhaltung, wenn sich der Wasserpegel bestätigt.
    ****
    MfG
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  4. #3
    Wilken
    Gast
    Beitrag ist nicht von mir.
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  5. #4
    Wilken
    Gast
    Hier war doch gerade noch ein link von Baufuchs??? Wo ist der denn geblieben?
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  6. #5
    Wilken
    Gast
    Was heißt denn Mehrkosten für Wasserhaltung? Ich war selbst über denn Grundwasserstand verwundert. Bei uns hat es aber in den letzten 4 Wochen täglich geregnet. Würde es Sinn machen mit einem Bagger ein größeres Loch zu graben?
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  7. #6
    Baufuchs
    Gast

    Sinn

    macht da nur ein Bodengutachten.
    Die WU-Konstruktion wie beschrieben ist gelinde gesagt fragwürdig. 16er Sohle/24er Wände mit 1-lagiger Bewehrung?????? Bodengutachten an den Statiker/Konstruktion des Kellers auf Lastfall abstimmen.
    Mehrkosten dann ggf. nicht nur für Keller, sondern auch für Wasserhaltung. Soll heissen: Der Grundwasserspiegel muss während der Bauzeit abgesenkt werden, dies geschieht mit Hilfe einer sog. "Grundwasserabsenkung".
    Auch mal hier lesen:http://www.bau.de/forum/keller/1728.htm#1124094619
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  8. #7
    Wilken
    Gast
    Das mit der Grundwassersenkung ist mir klar. Wer erstellt ein Bodengutachten und wie hoch sind die Kosten dafür? Bedeutet Lastfall > drückendes Wasser von der Seiten und von unten?
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  9. #8
    Baufuchs
    Gast

    Verschiedene Lastfälle

    einfach dargestellt:http://www.prokeller.de/folien/inhal...hnis-index.htm
    Bodengutachten: Gelbe Seiten: Geologen/Baugrunduntersuchungen etc.
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  10. #9

    Registriert seit
    11.2004
    Ort
    Saarland
    Beruf
    architekt
    Beiträge
    4,217
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  11. #10
    Wilken
    Gast
    Hallo,

    ich werde wohl den Traum vom Keller an den Nagel hängen. Das wird mir zu kompliziert, zu teuer und vielleicht habe ich später nur Ärger. Wie sieht das aus wenn ich mein Haus um 1 m länger baue. Wir das geprüft? In meiner Baugenehmigung steht das keine Rohbauabnahme erfolgt. Das Haus wird aber später eingemessen, oder? Gibt es dann ärger. Mein Bauantragt wurde in 2003 gestellt. Wie sieht es bei einer Änderung der Baugenehmigung aus, bleibt mein Anspruch auf die alte Eigenheimzulage bestehen?

    Vielen Dank
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  12. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  13. #11
    khs-hh
    Gast

    So geht das nicht

    das glaubst Du doch wohl selbst nicht, dass so eine Abweichung von der genehmigten Fassung nicht bemerkt bzw ohne Folgen bleiben würde.

    Ob die Eigenheimzulage damit gefährdet wird weiss ich nicht.

    Was hältst Du denn von einem "Kellerersatz" in Form von einem Extragebäude (Bis 30 cbm umbauter Raum) ohne Bauantrag möglich)
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  14. #12

    Registriert seit
    06.2005
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    Architekt
    Beiträge
    34,325

    Was glauben Sie....

    Wilken, was preiswerter ist? Den Keller fachgerecht dicht herstellen oder ein Haus abreissen (teilweise).
    Die Mehrkosten für einen fachgerechten dichten Keller sind nicht sehr hoch.
    MfG
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