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Frostschutzmittel in Heizkreislauf für Heizung in Wochenendhaus

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  1. #1

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    Frage Frostschutzmittel in Heizkreislauf für Heizung in Wochenendhaus

    Hallo beisammen,
    ich finde unterschiedliche Angaben im Netz und bin etwas ratlos:
    Bei der Sanierung eines wunderbaren Holzhauses wird nun unten eine Fundamentplatte eingegossen (der historische Boden ist fast nicht mehr vorhanden), darauf Dämmung und Estrich.
    Nun kam ich auf die glorreiche(?) Idee, darin gleich Fußbodenheizung einzubauen.
    Diese dann über einen Pufferspeicher betrieben, der im Wesentlichen aus einem wasserführenden Holzherd oder Holzofen gespeist wird.
    Für besondere Fälle (krank, alt, faul) kommt evtl. noch eine Laing-Elektroheizung dazu.
    Allerdings wollten wir die Elektroheizung nicht den ganzen Winter durchlaufen lassen, sondern eben nur nutzen, wenn wir wirklich dort sind, oder eben nach einer Woche schon wieder hinfahren und dafür dann einen Frostschutzbetrieb aufrechterhalten.

    Natürlich friert uns dann das Haus ein - Wasser abstellen und ablassen ist kein wirkliches Problem, aber die Heizung ablassen (Stichwort Frischwasser im Kreislauf und Korosion) wäre untragbar.

    Frage daher:
    Gibt es ein Frostschutzmittel, das man hier verwenden könnte?
    Wenn ja, gibt es Einschränkungen hinsichtlich der verwendbaren Materialien (zB Membranbehälter: Verträglichkeit Membrane-Frostschutzmittel oder Pumpe: Dichtungen usw.)?
    Hat schon mal jemand Erfahrungen damit gesammelt?

    Danke.

    Peponita
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  2. Frostschutzmittel in Heizkreislauf für Heizung in Wochenendhaus

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  3. #2

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    Sind Holzofen und -herd überhaupt für den Betrieb mit Frostschutz geeignet?

    Gruß
    Ralf
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  4. #3

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    Es ist doch wohl sowieso ein Pufferspeicher vonnöten?
    Dann könnte man den ja mit WT ausführen.
    Es müßte dann nur der Ofenkreis entleert werden.
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  5. #4

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    Jepp. Es gibt viele Möglichkeiten.

    Die Frage ist halt, welche Variante ist auch sicher und bedienerfreundlich.

    Gruß
    Ralf
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  6. #5
    Themenstarter

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    @R.B.: der wasserführende Ofen bzw. Herd (Entscheidung steht noch aus) hat Stahlwassertaschen - da ist alels geschweißt und damit auch vermutlich unproblematisch was chemische Beständigkeit gegen ein Frostschutzmittel angeht (natürlich nochmals zu prüfen, wenn die von mir angesprochenen Punkte geklärt sind).

    @Julius: was meinst Du mit ".. mit WT ausführen.." ?

    Davon abgesehen: mit macht vor allem das Ausdehnungsgefäß und in zweiter Linie der Heizkreis (Fußbodenheizung) Bauchschmerzen.
    Ich kann mir vorstellen, dass die Gummimembrane im Ausdehnungsgefäß Probleme macht. Eventuelle Probleme bei den Dichtungen von Pressverbindern etc. sind lösbar (Vitondichtungen als Austausch verwenden - ist inzwischen für fast alles erhältlich).

    Bedienerfreundlich wäre halt, wenn nichts aus dem Heizungsbereich "angefasst" werden müsste weil ausreichend vor Frost geschützt (chemisch).

    Hat irgendjemand damit schon Erfahrungen gesammelt oder kann mri jemand einen Tip geben, wo ich an weitere Informationen kommen könnte?

    Danke
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  7. #6

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    Die FBH sollte unkritisch sein. PE bzw. Metallverbundrohr. Auch das MAG dürfte keinen Stress verursachen, denn in Solaranlagen werden ja auch MAG eingesetzt.

    Ich sehe nur 2 Punkte.

    1. Veränderte Wärmekapazität. Macht evtl. Anpassung des hydr. Abgleich erforderlich
    2. Wärmeerzeuger (hier Freigabe des Herstellers einholen)

    Man muss darauf achten, das für den Anwendungszweck passende "Frostschutzmittel" zu kaufen. Hier spielen die max. Temperaturen eine Rolle.

    Gruß
    Ralf
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