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  1. #1

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    Außenfassade resistente Sockelgestaltung

    Hallo miteinander!

    Aufgrund anstehender Verblendarbeiten am Sockel meines EFH und verschiedener Meinungen von Fachleuten wollte ich hier noch mal mein Glück versuchen.

    Zum Problem:

    Ich besitze ein fast vollständig renoviertes Haus, Baujahr ca. 1870. Wir haben dieses Jahr die komplette Fassade neu putzen lassen. Vorher waren so vorgeblendete Plastikpanele drauf, sah schrecklich aus.
    Das Haus steht direkt (=unmittelbar) an der Straße, ist also vor allem in der kalten Jahreszeit sämtlichen Strapazen ausgesetzt, die der Erzgebirgswinter so zu bieten hat. Von Matsch, Schnee und Streusalz bis hin zum Schneepflug, der sein Werk mit Wucht an unsere Hauswand kracht.
    Den Sockelbereich haben wir auf Anraten der Putzerfirma an der Straßenseite (Gefälle) treppenartig gestaltet, der vorbereitete Sockel hat eine Höhe von 150-200cm, insgesamt sind es ca. 80m² ringsherum.
    Nun brauche ich etwas unempfindliches und chemikalienresistentes, mit dem man den Sockel möglichst dicht bekommt.

    Hierzu war ich im Baumarkt, beim Steinmetz, beim Trockenleger, im Fliesenfachgeschäft, im Steinbruch und beim Stukkateur. Viele Profis, viele Meinungen.

    Folgendes kommt nun in Frage, den Sockel zu verschönern:

    Spaltplatten, Feinsteinzeug oder Klinkerriemchen
    + relativ erschwinglich
    + einfach zu verarbeiten
    + absolut unempfindlich

    - in meiner Preislage überholte (indiskutable) Optik
    - die Wand kann nicht mehr atmen; da unser Kellergewölbe trotz Trockenlegung mit einer gewissen Restfeuchte gesegnet ist, habe ich da Bedenken, dass es mir die Feuchtigkeit ins Erdgeschoss zieht und es dann oberhalb vom Sockel blüht
    - Dichtheit der Fugen

    Naturstein
    Hier gehen die Meinungen absolut auseinander. Ich habe mir ein Preislimit von max. 35€/m² gesetzt. In dieser Preisregion und unter Berücksichtigung des Farbspektrums (möglichst schwarz/grau/anthrazit) wurden mir Serizzo, Serpentinit, ein chinesischer Granit oder Schiefer empfohlen.
    Größtes Problem hierbei: Das, was der eine empfiehlt, rät der nächste unter allen Umständen ab und umgedreht.
    Serizzo würde mir von der Optik her zusagen, hier hat man aber ständig den Glimmer an den Händen und was das Material angeht, bin ich von dessen Frosthärte und Langlebigkeit auch nicht wirklich überzeugt. Da lösen sich auf den Mustern fortwährend kleine Plättchen und das Zeug saugt sich auch ruck zuck voller Wasser. Keine Ahnung, wie sich das bei -20°C verhält.
    Schiefer oder Serpentinit erscheint da wesentlich robuster, hier besteht aber einerseites wieder das Problem mangelnder Atmungsfähigkeit und zum anderen sehen diese Gesteine bei der zu beklebenden Fläche recht langweilig aus.

    Buntsteinputz
    Hier fehlen mir momentan noch die Kontras. Was mir unser Putzmeister erzählt hat, klang eigentlich vielversprechend:
    + atmungsaktiv
    + quasi jeder Farbschlag möglich
    + gutes Preis-/Leistungsverhältnis
    + der Untergrund ist bereits vorhanden
    + sehr robust
    + schnell gemacht

    Gegenargumente: Tja...?

    Vielleicht kann ja der ein oder andere Experte hier im Forum mal Stellung dazu beziehen oder hat noch einen Tipp, was eventuell noch im Frage kommt.

    Danke vorab!
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  2. Außenfassade resistente Sockelgestaltung

    Schau dir mal diesen Ratgeber an. Dort findet man Infos und Antworten.

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  3. #2

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    Beim geplanten Limit von 35 €/m² (ist ja auch sehr vernünftig bei 80 m²) kommt meiner Ansicht nach nur der Buntsteinputz in Frage, Materialpreis liegt incl. Grundierung bei ca. 22 €/m².
    Richtig ausgeführt ist das eine solide Lösung - Optik ist natürlich Geschmacksache, aber es gibt ja reichlich Farbtöne.
    Also analog zum Putzmeister wenig Kontras.
    isdochegal
    Geändert von Ralf Dühlmeyer (04.09.2013 um 18:18 Uhr) Grund: lw
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  4. #3

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    Wir haben seit Jahrzehnten am Sockel auch solchen Buntsteinputz (vom Elefanten-Robert), er hat sich sehr bewährt.
    Achtung: Es gibt den in zwei Qualitäten, für innen und für außen. Der für innen tuts zwar außen auch, aber insbesondere die dunklen Farbtöne sind nicht UV-beständig (bleichen dann deutlich aus).
    Also den für außen nehmen!
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  5. #4
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    Danke für die Antworten.

    Sorry für doof: Wer ist Elefanten-Robert?
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  6. #5

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    buntsteinputz ist aber sehr feuchtigkeitsanfällig das heißt, kommt feuchtigkeit von hinten an den putz, löst er sich in blasenform vom untergrund .
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