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Wasserhärte senken, aber nur auf 12° DH?

Diskutiere Wasserhärte senken, aber nur auf 12° DH? im Forum Sanitär auf Bauexpertenforum.de


  1. #1

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    Wasserhärte senken, aber nur auf 12° DH?

    Gibt es Wasserenthärtungsanlagen, die eine Einstellung der Resthärte auf 12° zulassen? Unser Wasser hat 20° DH. Oder wäre für diesen Zweck eine Kalkschutzanlage besser? Es geht uns primär um die Verhinderung von Kalkablagerungen in elektrischen Geräten. Weiches Wasser allgemein wär zwar auch schön, aber aus technischen Gründen darf die Wasserhärte nicht unter 12° sinken. Hier habe ich aber Probleme, Enthärtungsanlagen zu finden, die meisten arbeiten wohl mit Resthärten um 8° und weniger.
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  2. Wasserhärte senken, aber nur auf 12° DH?

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  3. #2
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    Grundsätzlich enthärten alle Enthärtungsanlagen auf 0 °dh. Anschliesend wird das enthärtete Wasser mit dem Eingangswasser auf die passende Wasserhärte eingestellt (verschnitten). Das können normalerweise alle Enthärtungsanlagen, da die Trinkwasserverordnung einen max. Salzgehalt vorgibt und je nach vorhandenem Wasser manchmal auch weniger Härteentnahme möglich ist, da ansonsten der Salzgehalt zu hoch wird.

    Was sind es denn für *technische Gründe* die nur 12° dH zulassen ?

    Gruß
    Achim Kaiser
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  4. #3
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    In der Bedienungsanleitung meiner demnächst zu installierenden Brauchwasserwärmepumpe steht, daß diese nicht unter permanenter Härte unter 12° betrieben werden soll. Andererseits führen höhere Härtegrade zu einer schnellen Verkalkung. Da wir 20° haben, würde ich den Wert gern weitmöglichst senken. Die Enthärtungsanlagen die ich mir angeschaut habe, können laut Anleitung nur auf maximal die Hälfte (10° bei uns) der Ausgangshärte enthärten, wobei die maximal einstellbare Resthärte auch bei 10° liegt. Das ist aber für die WP zu wenig.
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  5. #4

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    Steht da drin, dass definitiv keine permanente Wasserhärte < 12°dH erlaubt ist, oder nur bei einer bestimmten WW Temperatur? Manche Hersteller schreiben beispielsweise Wasserhärte bis 14°dH bei max. WW Temperatur 50°C o.ä. Da geht es dann um die Kalkbildung warum die Wasserhärte nach oben begrenzt ist.
    Aber eine Begrenzung nach unten? Dann müsste man über Salzgehalt und eventuelle Materialunverträglichkeiten spekulieren. Das wiederum würde sich aber nur negativ bemerkbar machen, wenn man von extrem hartem Wasser ausgehend enthärtet, und dementsprechend viel Salz zusetzen muss. Da dürften aber 20°dH noch kein Thema sein.
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  6. #5
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    Die Forderung des WP Herstellers mutet etwas ungewöhnlich an ... aber ok.
    Die namhaften Enthärtungsanlagenhersteller haben für das Anliegen ziemlich sicher ne Lösung ggf. brauchts eben ne Sonderlösung.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  7. #6
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    Also da steht nix im Zusammenhang von WW Temperatur zur Härte in der Anleitung. Nur "sollte nicht unterhalb 12° betrieben werden, aber höhere Werte führen zur schnellen Verkalkung". Außerdem "es empfiehlt sich der Einsatz einer Enthärtungsanlage".
    Kann man denn Verkalkungen im Gerät irgendwie wieder entfernen oder ist das Innenleben der Wartung normalerweise nicht zugänglich / nicht vorgesehen?
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  8. #7

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    Ich habe eine von Juno, da kann ich den Bereich einstellen, oder besser gesagt den Härtegrad der Ausgabe.
    Grüße

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  9. #8

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    Klär das mit deinem Heizungsbauer / Hersteller der Enthärtungsanlage ab.

    Eine Enthärtungsanlage enthärtet immer auf 0 und je nach Einsatz wird dann mit Rohwasser verschnitten. Eventuell kann man die Enthärtungsanlage ja ab werk mit einer anderen Verschneideeinrichtung ausstatten.

    Oder Eventuell auch eine zusätzliche Verschneideeinrichtung nach der Enthärtungsanlage einbauen die aber dann von Hand eingestellt werden muss und ab und an getestet werden muss. Eine zusätzliche Verschneideeinrichtung einzustellen dauert aber. Und wird wahrscheinlich nicht genau die gewünschte Härte treffen. Wegen den unterschiedlich großen Wasserdursätzen.

    Kenne mich aber nicht mit kleinen Anlagen aus. Die die ich bei der Arbeit betreue haben einen Wasserdurchsatz zwischen 3 und 6 ³m pro Stunde.
    Bei einer wird das Wasser das auf 0 enthärtet wird anschließend über eine Verschneideeinrichtung auf ungefähr 7° +- 2° Härte gebracht.

    Würde aber auf jeden Fall eine Lösung vom Hersteller der Anlage bevorzugen.

    MFG
    Markus
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  10. #9
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    Zitat Zitat von Icemann Beitrag anzeigen
    Ich habe eine von Juno, da kann ich den Bereich einstellen, oder besser gesagt den Härtegrad der Ausgabe.
    Grüße

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    Ja genau die Marke mein ich (mit d statt n). Die kann laut Anleitung aber eben nur maximal 10°.


    @Markus79
    Wir haben einen Wasserverbrauch von 40 m3 pro Jahr (2 Personen). Davon schätze ich, wird vielleicht die Hälfte Warmwasser sein. Der Wasserdurchsatz ist mit 4 m3 pro MONAT also *etwas* geringer.
    Basteln möchte ich nicht müssen, wenn die Enthärtungsanlage keine 12° bringt, dann tendiere ich zu einer Kalkschutzanlage, da bleibt das Wasser allerdings bei 20° aber zumindest hätte ich die Probleme mit "zu weichem" Wasser für die BWWP nicht.
    Andere Möglichkeit: es einfach riskieren und mit dem arbeiten was ich habe. Allerdings seh ich jetzt schon bei unseren DLE wie extrem sich das harte Wasser auswirkt. Der Wasserdruck wird über Wochen immer geringer, bis nur noch ein Plätschern aus dem Duschkopf kommt und der Wasserdruck nicht mal für den elektronischen DLE mehr ausreicht, damit dieser anspringt. Wenn man dann den Duschkopf abschraubt und den DLE ganz schnell hoch und runterschaltet, kommen Unmengen schwarzer Brocken aus der Leitung und danach gehts wieder. Ist bestimmt sehr gesund, sowas im Wasser zu haben

    Darum und auch wegen der Effizienzhaus-Vorgaben sollen die DLE jetzt also raus und ich würd mir ungern dieselben Probleme in grün (und in Teuer) nochmal ins Haus holen.
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  11. #10

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Wir haben einen Wasserverbrauch von 40 m3 pro Jahr (2 Personen). Davon schätze ich, wird vielleicht die Hälfte Warmwasser sein.
    Da würde ich das ganze Konzept mit der BWP in Frage stellen. Wenn dann noch die Investionskosten und laufenden Kosten für die Entkalkunganlage hinzukommen, wird sich die BWP wahrscheinlich niemals rechnen. Bitte auch bedenken, dass die BWP einen Großteil der Energie aus dem Aufstellungsraum "klaut". Der DLE hat zumindest keine Speicherverluste.
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  12. #11
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    Mei ... man kann sich aber auch anstellen :-).

    Solche *Aufgäbchen* kriegt von mir der Aussendienst mit der Bitte um Prüfung und innert kurzer Zeit hab ich ne Antwort.
    Geht, Geht nicht, geht wenn man *irgendwas* adapiert .... *Bestellnummer*.

    Seitdem die Kisten von manueller Verschneidungseinstellung auf Elektronik-Schischi mal mit und mal ohne Leitfähigkeitsmessung (fabrikatsabhängig) umgestellt wurden gehen die Uhren mal wieder digital anders.
    Nachdem die Geräte nicht alle Tage brauchst und es auch noch einige Anbieter gibt verfolgt man auch nicht jedes Detail ....
    Nachdems über die Gerätedoku nicht lösbar ist ---> Rückfrage im Werk.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  13. #12
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    Die DLE dürfen wegen der KFW-Vorgaben nicht bleiben. Die BWWP hat nur 80 Liter, da dürften sich die Verluste auch in Grenzen halten. Sie soll mit PV Strom betrieben werden (geht bei DLE nicht, schon gar nicht bei den Duschzeiten, wie sie bei uns üblich sind: 4 Uhr nachts oder nach 22 Uhr). Die Kosten sind auch relativ gering, die BWWP kostet um die 700 Euro. Gut, die Kalkschutz/Enthärtungsanlage haut dann wieder mit 2-3k Euro rein, aber bringt nicht nur der WP was sondern nützt auch den anderen Geräten wie Waschmaschine, Spülmaschine, Kaffeemaschine etc. Im Falle der Enthärtungsanlage auch mir, beim Putzen. Das wär also ein Mehrwert, der sich ausreichend lohnt.
    Nungut dann werd ich bei *Karate* mal anfragen.
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  14. #13

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    Zitat Zitat von Shanau Beitrag anzeigen
    Die Kosten sind auch relativ gering, die BWWP kostet um die 700 Euro.
    Damit könnte ich über 10 Jahre das Gas für mein Warmwasser bezahlen. Aber gut: Einen Speicher, der wohl in der WP integriert ist, bräuchte ich auch. Bei einer BWP müsst Ihr Euch aber auch darüber klar sein, dass die Energie, die die WP ins Wasser pumpt, zumindest im Winter Euren beheizten Wohnräumen entzogen wird und dadurch der Vebrauch Eurer Heizung ansteigt.
    die Kalkschutz/Enthärtungsanlage haut dann wieder mit 2-3k Euro rein, aber bringt nicht nur der WP was sondern nützt auch den anderen Geräten wie ... Spülmaschine,
    Die Spülmaschine hat ihre eigene Enthärtunganlage.

    Gibt es eigentlich auch WasserVERhärtungsanlagen? Ich habe hier Wasser mit einem Härtegrad von 7,6 °. Damit dürfte ich die BWP dann auch nicht betreiben.
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  15. Schau dir mal das Bauherren-Handbuch an.. Sehr viele nützliche Infos!
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  16. #14
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    Mich würde ein Erfahrungsbericht zum Anlagenkonzept nach nem Jahr dringend interessieren.

    Gruß
    Achim Kaiser
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  17. #15
    Themenstarter

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    Zitat Zitat von mastehr Beitrag anzeigen
    Bei einer BWP müsst Ihr Euch aber auch darüber klar sein, dass die Energie, die die WP ins Wasser pumpt, zumindest im Winter Euren beheizten Wohnräumen entzogen wird
    Das ist sogar so gewollt. Die WP kann man mit Rohren so "ausstatten", daß die Luft aus einem anderen Raum bezogen und wieder woanders rausgeblasen wird. Da wir winters mit Ofen heizen und es direkt am Ofen fast schon unerträglich warm wird (26° in 5 Meter Entfernung gemessen... und der Aufstellraum hat seine 60 qm) macht es ja Sinn, die warme Luft dann etwas zu verteilen - Richtung Warmwasser.
    Im Sommer dagegen kühlt die WP die Räume runter... perfekt.
    Da sie nur 300 W aufnimmt, sollte das sogar im tiefsten Winter größtenteils mit PV zu schaffen sein (7,28 kwp).
    Zusammen mit dem geringen Warmwasserverbrauch bin ich da optimistisch, daß es bei uns doch ganz gut paßt mit so einer Anlage.
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