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aufsparrendämmung bei dachsanierung

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  1. #1

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    aufsparrendämmung bei dachsanierung

    Hallo,

    unser altes Dach (Haus Bj. 1965) muss erneurt werden, d.h. alter Innenausbau + alte Dämmung raus (ist auch nicht fachgercht mit den entspr. Schäden) plus Neueindeckung.
    Ein Dachdecker schlug vor, die neue Dämmung als Aufsparrendämmung ausführen. Einerseits frage ich mich, wie Traufe/Dachüberstand u. Ortgang dabei luftdicht ausgeführt werden?
    Die Außenwände sind nicht gedämmt u. ist auch nicht vorgesehn. Im Internet konnte ich nichts hierzu finden.
    Ist es dann überhaupt sinnvoll? Oder vielleicht doch lieber Zwischensparrendämmung mit Aufdopplung der Sparren?

    Was mich stutzig gemacht hat, ist, dass es meinte die alte Dämmung könne drin bleiben. Da bei sind die Schäden offensichtlich.

    Was meint ihr?

    (Genauere Beschreibung zum Dachaufbau ist schon in einem anderem Beitrag)

    Gruß
    Wasserfrau
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  2. aufsparrendämmung bei dachsanierung

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  3. #2

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    Wenn die alte Dämmung nichts taugt,dann raus und neu.
    Oder ein Auge zudrücken und das Beste daraus machen .....
    Link?
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  4. #3

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    Sowas habe ich auch schon gemacht. Da wurde die alte Dämmung ausgedünnt auf 20% Dämmwert und Aussen eine Dampfsperre komplett übers Dach genagelt. An den Dachrändern wurde es komplett verklebt mit der inneren Luftdichtigkeit.
    Das ist ein funktionierendes System wenn es sauber geplant und gerechnet wurde.

    Wenn man die Sparrenfelder leer lässt hat man leider schnell ein Schallproblem zwischen den Räumen...
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  5. #4

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    Ich entscheide je nach Objekt und bin auch der Meinung wenn man seine Aufdachdämmung sauber Plant kriegt man es sehr gut Luftdicht auch an der Traufe ohne Sparren abzuschneiden, aber man muss sich ein wenig anstrengen wie man es löst
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  6. #5

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    Halte ich nichts von. Zumindestens davon, die Einsparrung der Heizkosten lediglich durch Aufsparrendämmung erzielen zu wollen. Warum? Einerseits ist es möglich durch die größeren Aufbauhöhen einen Schwarzbau zu generieren. Stichwort max. zulässige Firsthöhe. Die Optik, die so ein hoher Aufbau mitsich bringt überzeugt mich auch nicht. Mag nichts technisches sein und eher subjektiv aber die allermeisten Kunden können sich das im Detail garnicht vorstellen. Wie es am Ende fertig aussieht. Ich hatte nun schon mehrfach den Fall, dass Kunden sich über die enormen Blendenhöhen beschwert haben. Mag man ggf. mit Schiefer auflocken können, muss dann aber auch in die Region passen.

    Ich stimme meinen Vorrednern insoweit zu, dass es ordentlich geplant nicht in die Hose geht. Vielfach wird aber eben nur das PUR/PIR Zeugs raufgeworfen und fertig. Klar, aus Handwerkersicht kann man nicht schneller Geld verdienen, auch wenn es ordentlich passiert. Wenn ich mir aber vorstelle die alte Dämmung auszudünnen, dann bin ich doch schneller mit raus und neu wieder rein. Oftmals sind die alten Dämmwollarten nicht unbedingt gesundheitlich unbedenklich. Ich weiß nicht, ob man sich das wieder ins Gefache packen lassen muss.

    Sinnvoll kombiniert und geplant hat die Zwischensparrenlösung mit einer schlanken Aufdachdämmung für mich - persönlich - besseren Wohnkomfort als die alleinige Aufsparrendämmung. Eine Dachsanierung sollte man aber nicht isoliert der Dämmmaßnahme betrachten. Es gibt ja allerlei Faktoren die man berücksichtigen muss. Ob man eine sinnvolle Planung, zugeschnitten auf seine Wünsche immer beim Handwerker findet? Ich mag es bezweifeln.
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  7. #6
    Themenstarter

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    Hallo,

    Danke für Eure Infos!

    Inzwischen sind wir mit der Planung weiter. Und hatten auch einen SV da.
    Eine Aufdachdämmung kommt bei uns nicht in Frage, u.a. zu kompliziert die Konstruktion an der Mauerkrone und im Bereich der Traufe richtig dicht zu bekommen.
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